• 17.08.2010

Öffentliche Sicherheit

Unklarer Nutzen der Videoüberwachung

Laut Regierung sind auf Bahnhöfen rund 3.000 Kameras installiert, seit 2001 wurden 800 Islamisten per Video überwacht. Wie viele Straftaten so verhindert wurden, kann sie nicht sagen.von Wolf Schmidt

  • 24.08.2010 10:49 Uhr

    von Großer Bruder:

    Und täglich grüßt der Telebildschirm! Von der Scheinwelt, die George Orwell in 1984 entwarf, sind wir tatsächlich nicht mehr weit entfernt. Die biometrische Gesichtserkennung, die Fingerabdrücke in Personalausweis und Reisepass kombiniert mit E-Mail-, Telefon-, Internet- und Videoüberwachung machen es möglich. Diese Daten mit amazon, Payback, Google Earth, Street View, Suchmaschinenprotokolle und Handyortung abgeglichen, ergeben ein glasklares Bild von uns.

    1984 sollte in jeder Schule Pflichtlektüre sein, da es linguistisch und politisch höchst interessant und brisant ist.

  • 21.08.2010 18:35 Uhr

    von hartnäckig:

    Es ist doch völlig klar, wem diese Technik nutzt: denen, die sie installieren, warten usw.

  • 21.08.2010 10:59 Uhr

    von raetsel:

    warum schaffen wir nicht einfach die polizei ab?

  • 21.08.2010 04:03 Uhr

    von T.V.:

    Hallo großer Bruder.

  • 19.08.2010 21:27 Uhr

    von Sebastian Schmitt:

    Es ist ja eigentlich bekannt, dass Kameras die Kriminalität nicht verhindern sondern sie an andere Orte drängen. Dann macht der Dealer halt 500 meter weiter sein Geschäft.

    Straftaten verhindern tuen Kameras auch nicht. An der Reeperbahn hat die Zahl der Straftaten seit der Installation von Kameras sogar zugenommen.

    Bei der Aufklärung gibt es natürlich Möglichkeiten, allerdings sind für mich die negativen Folgen bei weitem schlimmer als ein paar Schlägereien weniger aufzuklären. Welche Art von Kriminalität soll es denn eigentlich aufklären? Gewalttaten? Taschendiebstahl? Dafür die Freiheit einer ganzen Gesellschaft aufs Spiel zu setzen ist mindestens grenzwertig.

    Da man aber so schön nicht beweisen kann, dass die Kameras nicht funktionieren ist es ein typisches Politikerinstrument. Verhinderte Kriminalität gibt es eigentlich nicht, da etwas was verhindert wurde nie passiert ist. Wie soll man die Sinnigkeit der Kameras also überprüfen? Geht nicht und darum ist es perfekt (perfekt im Sinne von böse :P)

  • 18.08.2010 03:35 Uhr

    von arno nym:

    Im Fall der Fälle sieht man wenn überhaupt die Straftat. Oder stellt die Polizei neuerdings Wichtel ein, die dann aus der Kamera springen und die Straftat verhinden?

  • 17.08.2010 21:08 Uhr

    von seltenbloed:

    Also diese Anfrage ist ja auch selten blöd. Ein Minimum an logischen Denken reicht aus, um festzustellen, dass es sich um eine Anfrage handelt, die gar nicht sinnvoll beantwortet werden kann. Eine Antwort ließe sich nur ermitteln, wenn man einen großen Feldversuch mit Menschen durchführen würde und medienwirksam sämtliche geschilderte Kameras für einen bestimmten Zeitraum abschalten würde. Dann könnte man definierte Zeitsegmente vergleichen. Aber angenommmen, es käme nach der Abschaltung zu mehr Straftaten, wer würde die Verantwortung dafür übernehmen wollen? Eine sinnvolle Anfrage wäre doch eher: wie viele Straftaten konnten durch die Kameras aufgeklärt und juristisch aufgearbeitet werden, bei denen das ohne Kameras nicht der Fall gewesen wäre? Da scheint mir in den vergangenen Jahren doch so einiges dabei gewesen zu sein.

  • 17.08.2010 17:43 Uhr

    von jonas:

    Nur 3000 Kameras an Bahnhöfen im gesamten Bundesgebiet? Die Zahl erscheint mir etwas gering. Und spätestens wenn man die ganzen Kameras der Läden mit einrechnet wird man denke ich weit über die 10.000 Kameras kommen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder