Die Gewaltdebatte
2005 ist eine Debatte über Rudi Dutschke und sein Verhältnis zur Gewalt
entbrannt. Eine Debatte, die auch das politische und gesellschaftliche
Selbstverständnis betrifft. Es ging mal wieder um 68! Die taz hatte
damals eine Serie gestartet, die wir hier dokumentieren:
- Fantasievolle Überraschungen
Wer wie Wolfgang Kraushaar ein Gewaltopfer wie Rudi Dutschke
vorzugsweise als potenziellen Terroristen behandelt, ist als Historiker
der 68er-Bewegung nicht ernst zu nehmen.
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- Der Eskalationsstratege
Rudi Dutschkes Verhältnis zur Gewalt zu untersuchen gehört zur
Selbstaufklärung der Linken. Entgegnung auf Klaus Meschkat.
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- Lob der Guerilla-Mentalität
Die inquisitorische Rhetorik der gegenwärtigen Dutschke-Debatte steht
dem Triumphalismus eines Ensslin-Kassibers kaum nach. Der Versuch, eine
Groteske zu verstehen.
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- Der Nicht-Anschlussfähige
Ach, Gewaltvorwurf! Wogegen man Rudi Dutschke wirklich verteidigen muss,
das ist die repressive Ironie der Nach-68er. Er bleibt ein Stachel im
Bewusstsein derjenigen, die ihren Frieden mit der Bundesrepublik gemacht
haben.
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- Überholter Zündstoff
Rudi Dutschkes Ansätze liefern wenig Antworten auf die
Herausforderungen, die sich sozialen Bewegungen heute stellen. Die
Rahmenbedingungen haben sich geändert.
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- Kampf um die Sehnsüchte
Aufarbeitung von 68? Nicht nur! Ins Visier nimmt die Dutschke-Debatte
linke Nostalgiker - und zwar gerade die jungen.
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- Der schwankende Hintergrund
Stimmt eigentlich die gängige Geschichtsdeutung, die 68 als Siegeszug
der Linken interpretiert? Jedenfalls hat so eine linke Interpretation
allein nicht die Mittel, der historischen Figur Rudi Dutschke ganz
gerecht zu werden.
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- Entmystifiziert euch!
Über Voraussetzungen und Chancen einer konsequenten Historisierung der 68er-Bewegung.
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- Überdachte Positionen
Über Voraussetzungen und Chancen einer konsequenten Historisierung der 68er-Bewegung.
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