• 30.10.2009

Zweifelhafte Kündigung

Fairer Handel vor Gericht

Bei einer Fair-Trade-Kette gab es Streit um die Arbeitsbedingungen. Ein Gerichtstermin blieb ohne Ergebnis.von Christian Jakob

  • 05.11.2009 14:59 Uhr

    von Allan S.:

    Genau, warum sollten kommerzielle Geschäftsstrukturen gleichgesetzt werden, mit unfairem Handeln. In nahezu jeder Lage hat man die Wahl, fair oder unfair zu handeln. Das läßt sich nicht einseitig als das Problem des FairTrade- bzw. des kommerziellen Handels festschreiben.
    Sich einfach nur Fair Trade Shop nennen führt schließlich nicht automatisch zu fairer Handlungweise. Dagegen kenne ich durchaus Geschäfte, für die fairer Handel eine Selbstverständlichkeit darstellt, ohne darüber auch nur ein Wort zu verlieren.

    Das Problem bei Contigo ist offensichtlich ein Definitionsproblem: Was ist "fair"?
    Wenn man sein Unternehmen nach Gutsherrenart zu führen gewohnt ist, dann ist Fairness ganz klar das, was dem Gutsherren zusteht und sonst nichts.

    Visionen gibts übrigens zuhauf und die Vision mit einem ausgenutzten Wettbewerbsvorteil Geld zu machen, war schon immer am Markt vertreten.

  • 01.11.2009 18:27 Uhr

    von Hans-Peter Gensichen:

    Dass es bei diesem Contigo-Konflikt letztlich um die Frage gehe, ob fairer Welthandel und kommerzielle Geschäftsstrukturen vereinbar seien - diese These des Artikelschreibers hat sich mir nicht erschlossen. Mir ist klar, dass da Konflikte entstehen können, aber ob Bremen ein Beleg dafür sein kann?

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