• 16.03.2010

Zuständigkeit für Atomendlager

Empörung über Privatisierungsplan

Für den Plan von Umweltminister Röttgen, dem Strahlenschutzamt die Zuständigkeit für Endlager zu entziehen, wäre wohl eine Gesetzesänderung nötig.von Malte Kreutzfeldt

  • 19.03.2010 06:33 Uhr

    von nulloProblemo:

    Da die Angst vor Atomkraft in Deutschland eh nur ideologisch, aber nicht rational ist, zudem "privat" (= selbstorganisierte Buerger Unternehmung) nicht bedeutet, dass es keine Kontrolle gibt, sehe ich da kein Problem.



  • 17.03.2010 16:28 Uhr

    von Fritz Noss:

    Endlagerung zu privatisieren ist ein böser Witz:

    Es gab meines Wissen keine 100 Jahre am Stück wo wir Menschen in Frieden miteinander - ohne Krieg - gelebt haben! - Beim heißen Thema Atomnutzung sind aber Zeiträume von 1000.000 Jahren zu betrachten!

    Wir soll eine "private" Gesellschaft öffentliche Interessen wie den Schutz unserer Natur und unserer aller Leben sicher stellen, wenn es unsere Volksvertreter und Völker nicht schaffen, die grundlegenden Dinge wie Nahrung, Wasser, Luft und Energie zu friedlich zu regeln!

    Wir brauchen Transparenz und keine Mauschelpolitik!

    Der Bock darf nicht zum Gärtner gemacht werden!

  • 17.03.2010 15:12 Uhr

    von dietah:

    Ich dachte es wird immer alles teurer, wenn privatisiert.

    Das kölsche Modell wurde ja bereits erwähnt.
    Wir haben dergestalt nun einen neues Innenstadtfeuchtraumbiotop.

    Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich eine ähnliche Entwicklung bei Atommüllendlagern befürworten würde.

    Nichts gegen Feuchtraumbiotope, versteht sich.

  • 17.03.2010 11:23 Uhr

    von Sponti:

    Ja, das Reizwort "Privatisierung" sorgt mal wieder für Volksaufstände. Dass der Staat alleine nichts hinkriegt, haben wir in der DDR und Asse gesehen.

    In den nuklearen Anlagen gilt normalerweise das Prinzip von vier getrennten Organen. Die bösen profitorientierten Betreiber und Lieferanten sorgen dafür, dass alles bezahlbar bleibt und funktioniert, und der TÜV überwacht, dass alle staatlichen Vorgaben eingehalten werden. Warum sollte das für ein Endlager schlechter sein?

    So, jetzt könnt Ihr Euch weiter aufregen und Eure schwarz-gelben und kapitalistischen Feindbilder pflegen.

  • 17.03.2010 07:37 Uhr

    von Herrn Schmilz:

    Munteres Atommüllvergraben auf privater und profitorientierter Basis ... es gruselt aus der schwarz-gelben Ecke.

    Sind die warnenden Dreieckszeichen "biohazard" und "radiation" eigentlich deswegen farblich schwarz auf gelb gehalten...?

  • 17.03.2010 07:36 Uhr

    von Herrn Schmilz:

    Munteres Atommüllvergraben auf privater und profitorientierter Basis ... es gruselt aus der schwarz-gelben Ecke.

    Sind die warnenden Dreieckszeichen "biohazard" und "radiation" eigentlich deswegen farblich schwarz auf gelb gehalten...?

  • 17.03.2010 07:25 Uhr

    von Gretl:

    Das kölsche Modell.
    Der Betreiber bzw Bauherr kontrolliert sich selbst. Hat doch gut geklappt beim Kölner U-Bahnbau. Oder doch nicht?
    Ihren Kommentar hier eingeben

  • 16.03.2010 20:06 Uhr

    von Lars Ulbricht:

    Mir wird so schlecht. Na, immer noch jemand Appetit auf Pizza -Connection?

  • 16.03.2010 19:49 Uhr

    von Oskar Wittstamm:

    Die DBE gehört zu 75 Prozent den Atomkonzernen.
    Noch irgendwelche Fragen?! ;)

  • 16.03.2010 19:27 Uhr

    von Gerd Sandkuhl:

    Na bitte, hab ich doch gewusst. Die FDP hat sich soweit von ihren Ursprüngen entfernt, dass sie diese nicht mal mehr mit dem Teleskop zu erkennen vermag.
    Sie ist zur reinen Handlangerinstitution der Industrie bzw ihrer Sender verkommen. Hoffentlich bekommt sie in
    NRW wenigstens eine vorläufige Quittung.
    Ich halte es z.Z. mit Erich Maria Remarqe: Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte.
    Es grüßt
    riomayo aus Berlin

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