Familie Cindo aus NRW wird nach ihrer Ankunft in Syrien verhaftet. Innerhalb von sieben Wochen endet so zum dritten Mal eine Abschiebung nach Syrien im Gefängnis.von Christian Jakob
Ich denke der Deutsche Staat hadelt teilweise ohne nach zu denken! Mein Verlobter sitzt seit einer Woche in Abschiebungshaft von der Ausländerbehörde durfte ich mir anhören ich könne ja mit meinen Verlobten nach Syrien ziehen nur mal zur info ich bin deutsche staatsangehörige! Mein Verlobter und ich haben seit januar versucht zu heiraten doch unsere unterlagen sollten in syrien neu geprüft werden würden aber laut Ausländerbehörde nie abgeschickt da es ja ich ziteiere " Es steht nun mal seit 1997 fest das ihr verlobter nach syrien soll somit brauchen sie ihn auch nicht in deutschland heiraten können auch zusammen nach Syrien gehen!" was fällt solchen menschen ein mein verlobter ist mit 8 jahren her gekommen er konnte nichts dafür aber in syrien würde er nicht zurecht kommen! Wen er zurück muss wird er nicht lange leben den er ist psychisch krank und das ist mehrfach nachgewiesen! Selbst ausländerfeindliche sprüche durfte ich mir mit meiner schwägerin anhören!
25.10.2009 14:56 Uhr
von W. Affenlobbyist/in:
Schon seltsam Leute bekommen kein Asylstatus weil nicht politisch verfolgt und dann kommen sie kollektiv in den Knast? Prima dass die Kommentare dazu den Soundtrack liefern ohne den nicht der mieseste Film auskommt. Macht euch nichts daraus TAZ. Ihr habt noch relativ vernünftige Leser. Meine Sichtweise, aber vielleicht teilt ihr die ja,ist; web 2.0 macht es dass das intelligenteste Kommentar gleichzeitig dass dümmste ist. Da kommt die Family und muss mittenmang solcher Leute leben und sich zwischen diese integrieren um dann verhöhnt zu werden wenn sie in ihrer Heimat im Knast landen und ersteinmal verschwinden. Bravo, deutsche Internet(ab)user und Tazartikel kommentierer, ihr lasst euch nicht so leicht was vormachen, dazu habt ihr einen zu guten Überblick und seid belesen genug um nicht genau zu wissen wie der Hase läuft, aber warum verschwindet ihr mit eurer Familie nicht mal Spurlos für eine Weile ?
25.10.2009 11:51 Uhr
von Nadi:
Die Situation für Kurden in Syrien ist seit Bestehen des unabhängigen Syriens vollkommen unbefriedigend. Das sollten die deutschen Behörden wissen. Aber da sind wir ja beim Thema: In Deutschland leben ein paar Tausend Kurden, die aus dem Grenzgebiet Mardin/Türkei/Syrien stammen und die weder von Syrien, noch von der Türkei eine Staatsangehörigkeit erhalten. Diese Leute werden in Deutschland nicht integriert und viele von denen leben seit mehr als 30 bis 40 Jahren in ungeklärten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Das Augenmerk der deutschen Behörden liegt aber immer nur auf Abschiebung. Das wird als Lösung propagiert und jetzt umgesetzt. Afghanischen Flüchtlingen erging es ähnlich - auch diese Leute wurden einfach in Kabul ausgesetzt, oft nach zig Jahren in Deutschland.
@Claudia und Frank Walter Die Frage stellt sich wohl ein wenig anders: Welche Christen werden in Syrien unterdrückt? Und wo? Das würde ich konkreter benennen, bevor ich jemanden moralisch sehr stark angreife. Außerdem geht es hier um Kurden in Syrien bzw. die Abschiebepolitik unserer Landesregierungen.
23.10.2009 13:58 Uhr
von eppelein:
Kirche im Dorf lassen. Wer zu uns flieht und dann noch im Asylverfahren nix anderes zu tun hat als sofort auf Demos rumzurennen dem muß klar sein dass die Priorität ins Auge geht. Wollte er hier geschützt leben oder Deutschland benutzen?
23.10.2009 10:40 Uhr
von aso:
Man sollte doch nicht den Fehler begehen, und totgeglaubte imperialistische Maßstäbe an andere souveräne Staaten anlegen.
Syrien hat als Mitglied der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz), der Kairoer Erklärung der Menschenrechte zugestimmt, die bestimmt, daß Rechte nur im Einlang mit der Scharia gelten.
Das heißt auch, das die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkannt wird. Falls der Westen die 57 Staaten der OIC anerkannt hat, wäre es heuchlerische Doppelmoral diesen gleichzeitig jegliche rechtsstaatliche Prinzipien abzuerkennen.
Diese Staaten haben ein Rechtssystem, und zwar die Scharia, die allein, oder in Kombination mit anderen Rechtssystemen angewandt wird.
Diese Länder als Souveräne Staaten anzuerkennen, aber gleichzeitig zu jammern, daß sie ein ANDERES Rechtssystem und Rechtsempfinden haben, als der Westen ist entwürdigend und entmündigend und ein tiefer Rückfall in imperialistische Denke.
Zu diesem anderen Rechtsystem mag z.B. gehören, daß als „Routinemaßname“ alle Abgeschobenen im Gefängnis befragt werden. Würde der Westen und insbesondere GfbV, HRW, Amnesty, etc. nur seine westlichen Maßstäbe gelten lassen, wäre dies unzulässige Diskriminierung, demnach dürfte im Prinzip niemand abgeschoben werden.
Denn die Doppelmoral ist doch offensichtlich, wenn im Westen für die regressiven Rechte von Muslimen (z.B. Kopftuch) gestritten wird, doch gleichzeitig die übliche Rechts-Praxis in deren Ländern bei Abschiebung (warum nur in solchen Fällen? ) angeprangert wird.
Der Wille, sich an gültige Gesetze zu halten, die ganz klar eine Abschiebung bei Ablehnung des Asylantrags vorsehen, ist scheinbar nicht gegeben. Auch wenn ganz offensichtlich berechtigte Gründe vorliegen, wie im Falle von Serien-Intensiv-Straftätern, ist in Unterstützerkreisen nicht mit Einsicht zu rechnen.
22.10.2009 17:03 Uhr
von Claudia und Frank- Walter:
Warum hört man von taz und der GfbV eigentlich nichts über bedrohte Christen in Syrien, Lybien, Türkei? Komisch ist sowas; da muss fast denken Ihr seid rassistisch. Nicht ein einziger Artikel über verfolgte Christen, Kopten in Ägypten und Anatolien. Schämen solltet Ihr Euch!!!
Leserkommentare
15.09.2010 13:09 Uhr
von ungläubig :
Ich denke der Deutsche Staat hadelt teilweise ohne nach zu denken!
Mein Verlobter sitzt seit einer Woche in Abschiebungshaft von der Ausländerbehörde durfte ich mir anhören ich könne ja mit meinen Verlobten nach Syrien ziehen nur mal zur info ich bin deutsche staatsangehörige!
Mein Verlobter und ich haben seit januar versucht zu heiraten doch unsere unterlagen sollten in syrien neu geprüft werden würden aber laut Ausländerbehörde nie abgeschickt da es ja ich ziteiere " Es steht nun mal seit 1997 fest das ihr verlobter nach syrien soll somit brauchen sie ihn auch nicht in deutschland heiraten können auch zusammen nach Syrien gehen!" was fällt solchen menschen ein mein verlobter ist mit 8 jahren her gekommen er konnte nichts dafür aber in syrien würde er nicht zurecht kommen! Wen er zurück muss wird er nicht lange leben den er ist psychisch krank und das ist mehrfach nachgewiesen!
Selbst ausländerfeindliche sprüche durfte ich mir mit meiner schwägerin anhören!
25.10.2009 14:56 Uhr
von W. Affenlobbyist/in:
Schon seltsam
Leute bekommen kein Asylstatus weil nicht politisch verfolgt und dann kommen sie kollektiv in den Knast?
Prima dass die Kommentare dazu den Soundtrack liefern ohne den nicht der mieseste Film auskommt.
Macht euch nichts daraus TAZ. Ihr habt noch relativ vernünftige Leser. Meine Sichtweise, aber vielleicht teilt ihr die ja,ist; web 2.0 macht es dass das intelligenteste Kommentar gleichzeitig dass dümmste ist.
Da kommt die Family und muss mittenmang solcher
Leute leben und sich zwischen diese integrieren um
dann verhöhnt zu werden wenn sie in ihrer Heimat
im Knast landen und ersteinmal verschwinden.
Bravo, deutsche Internet(ab)user und Tazartikel kommentierer, ihr lasst euch nicht so leicht was vormachen, dazu habt ihr einen zu guten Überblick
und seid belesen genug um nicht genau zu wissen wie der Hase läuft, aber warum verschwindet ihr mit eurer Familie nicht mal Spurlos für eine Weile
?
25.10.2009 11:51 Uhr
von Nadi:
Die Situation für Kurden in Syrien ist seit Bestehen des unabhängigen Syriens vollkommen unbefriedigend. Das sollten die deutschen Behörden wissen. Aber da sind wir ja beim Thema: In Deutschland leben ein paar Tausend Kurden, die aus dem Grenzgebiet Mardin/Türkei/Syrien stammen und die weder von Syrien, noch von der Türkei eine Staatsangehörigkeit erhalten.
Diese Leute werden in Deutschland nicht integriert und viele von denen leben seit mehr als 30 bis 40 Jahren in ungeklärten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen.
Das Augenmerk der deutschen Behörden liegt aber immer nur auf Abschiebung. Das wird als Lösung propagiert und jetzt umgesetzt. Afghanischen Flüchtlingen erging es ähnlich - auch diese Leute wurden einfach in Kabul ausgesetzt, oft nach zig Jahren in Deutschland.
@Claudia und Frank Walter
Die Frage stellt sich wohl ein wenig anders: Welche Christen werden in Syrien unterdrückt? Und wo?
Das würde ich konkreter benennen, bevor ich jemanden moralisch sehr stark angreife. Außerdem geht es hier um Kurden in Syrien bzw. die Abschiebepolitik unserer Landesregierungen.
23.10.2009 13:58 Uhr
von eppelein:
Kirche im Dorf lassen. Wer zu uns flieht und dann noch im Asylverfahren nix anderes zu tun hat als sofort auf Demos rumzurennen dem muß klar sein dass die Priorität ins Auge geht. Wollte er hier geschützt leben oder Deutschland benutzen?
23.10.2009 10:40 Uhr
von aso:
Man sollte doch nicht den Fehler begehen, und totgeglaubte imperialistische Maßstäbe an andere souveräne Staaten anlegen.
Syrien hat als Mitglied der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz), der Kairoer Erklärung der Menschenrechte zugestimmt, die bestimmt, daß Rechte nur im Einlang mit der Scharia gelten.
Das heißt auch, das die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkannt wird.
Falls der Westen die 57 Staaten der OIC anerkannt hat, wäre es heuchlerische Doppelmoral diesen gleichzeitig jegliche rechtsstaatliche Prinzipien abzuerkennen.
Diese Staaten haben ein Rechtssystem, und zwar die Scharia, die allein, oder in Kombination mit anderen Rechtssystemen angewandt wird.
Diese Länder als Souveräne Staaten anzuerkennen, aber gleichzeitig zu jammern, daß sie ein ANDERES Rechtssystem und Rechtsempfinden haben, als der Westen ist entwürdigend und entmündigend und ein tiefer Rückfall in imperialistische Denke.
Zu diesem anderen Rechtsystem mag z.B. gehören, daß als „Routinemaßname“ alle Abgeschobenen
im Gefängnis befragt werden.
Würde der Westen und insbesondere GfbV, HRW, Amnesty, etc. nur seine westlichen Maßstäbe gelten lassen, wäre dies unzulässige Diskriminierung, demnach dürfte im Prinzip niemand abgeschoben werden.
Denn die Doppelmoral ist doch offensichtlich, wenn im Westen für die regressiven Rechte von Muslimen (z.B. Kopftuch) gestritten wird, doch gleichzeitig die übliche Rechts-Praxis in deren Ländern bei Abschiebung (warum nur in solchen Fällen? ) angeprangert wird.
Der Wille, sich an gültige Gesetze zu halten, die ganz klar eine Abschiebung bei Ablehnung des Asylantrags vorsehen, ist scheinbar nicht gegeben.
Auch wenn ganz offensichtlich berechtigte Gründe vorliegen, wie im Falle von Serien-Intensiv-Straftätern, ist in Unterstützerkreisen nicht mit Einsicht zu rechnen.
22.10.2009 17:03 Uhr
von Claudia und Frank- Walter:
Warum hört man von taz und der GfbV eigentlich nichts über bedrohte Christen in Syrien, Lybien,
Türkei?
Komisch ist sowas; da muss fast denken Ihr seid rassistisch.
Nicht ein einziger Artikel über verfolgte Christen, Kopten in Ägypten und Anatolien.
Schämen solltet Ihr Euch!!!