Zum Ende der IFA hat Google-Chef Eric Schmidt seine Ideen einer digitalen Zukunft dargelegt. Die bietet viele neue Möglichkeiten - und noch mehr Daten für Google. von Ben Schwan
Dieser Tage wurde ich durch eine Google Ad einer Fachklinik am Rand meiner email sehr anderen Inhalts an das vergangene spezielle Krebsleiden meiner Mutter erinnert (die sich momentan bester Gesundheit erfreut). In normaler zwischenmenschlicher Kommunikation gibt es soziale Intelligenz. Menschen verhalten sich unmittelbar zueinander mehr oder weniger sensibel, bevor sie mit schwierigen Themen lospoltern. Wie schön, dass Computer dass auch in Zukunft können sollen... Trotz Linux auf dem Computer hab ich mich von einem Android-Telefon begeistern lassen. Google macht ja auch hübsche Sachen, aber wer kann denn mal andere unangenehme Szenarien darstellen, die zeigen, warum wir alle vor Google wegrennen sollen? Bei Google habe ich momentan noch das (gefühlte) Gefühl, dass die Verwaltung der Daten noch einigermaßen einsehbar und nachvollziehbar ist. Bei der Bahn, Telekömmchen und Bertelsmännern weiss ich überhaupt nicht, was da zwischen Callcentern (nach eigenem Erleben an einem Probetag) hin- und hergeht und wie mein mir unbekanntes Kundenprofil da aussieht. Klar ist mir, glaube ich jedenfalls, dass die großen immer versuchen werden, die kleinen zu schlucken, zu ungunsten einer gesunden Vielfalt. Klar ist mir mittlerweile auch, dass das Internet niemals ein geschützter Raum sein wird. Es gibt keine Schutzräume mehr. Alles kann gehackt werden, oder nicht? Das Ergebnis einer Programmierung ist doch keine göttliche Eingebung, unerreichbar wie eine Mozartsinfonie. Regierungen antworten auf die Bedrohung durch Hacker wie auf eine Bedrohung auf offenem Feld nur noch mit dem Hinweis, dass eine Bedrohung weitere Gefährdungen vielleicht für uns alle nachsichziehen. Es gibt keine Grenzen mehr, oder? Ich verstehe die Welt nicht mehr.
09.09.2010 13:43 Uhr
von Google @ rotes Sternchen:
Google sagt neeeiiiin!!!! Niiiicht!!!! Nicht den Steckerrrrrrrrrrrrr!!!!!!!________________
(aus)
08.09.2010 16:26 Uhr
von rotes Sternchen:
Also liebes Google, Denken kann ich immer noch selber und was zu tun hab ich auch immer und wenn ich mich langweile, dann is das ab und zu auch mal ganz gut so. Kleine Wesen, die einen ständig mit Fragen löchern, wenn man draußen unterwegs ist, gibts auch schon: sie heißen Kinder.
Früher oder später werdet ihr entweder wie jeder Konzern, der zu groß wird zerschlagen oder der Markt regelt das, indem die Nachfrage sinkt und dann werdet ihr genauso schnell verschwinden wir ihr gekommen seid. Wir leben in einer sich schnell wandelnden Welt.
Im Grunde genommen seid ihr immer noch Nerds, die einen auf dicke Hose machen wollen.
Im Notfall kann man ja auch immer noch den Stecker ziehen oder den Akku rausnehmen.
Leserkommentare
09.09.2010 16:33 Uhr
von Linde:
Dieser Tage wurde ich durch eine Google Ad einer Fachklinik am Rand meiner email sehr anderen Inhalts an das vergangene spezielle Krebsleiden meiner Mutter erinnert (die sich momentan bester Gesundheit erfreut). In normaler zwischenmenschlicher Kommunikation gibt es soziale Intelligenz. Menschen verhalten sich unmittelbar zueinander mehr oder weniger sensibel, bevor sie mit schwierigen Themen lospoltern. Wie schön, dass Computer dass auch in Zukunft können sollen... Trotz Linux auf dem Computer hab ich mich von einem Android-Telefon begeistern lassen. Google macht ja auch hübsche Sachen, aber wer kann denn mal andere unangenehme Szenarien darstellen, die zeigen, warum wir alle vor Google wegrennen sollen? Bei Google habe ich momentan noch das (gefühlte) Gefühl, dass die Verwaltung der Daten noch einigermaßen einsehbar und nachvollziehbar ist. Bei der Bahn, Telekömmchen und Bertelsmännern weiss ich überhaupt nicht, was da zwischen Callcentern (nach eigenem Erleben an einem Probetag) hin- und hergeht und wie mein mir unbekanntes Kundenprofil da aussieht. Klar ist mir, glaube ich jedenfalls, dass die großen immer versuchen werden, die kleinen zu schlucken, zu ungunsten einer gesunden Vielfalt. Klar ist mir mittlerweile auch, dass das Internet niemals ein geschützter Raum sein wird. Es gibt keine Schutzräume mehr. Alles kann gehackt werden, oder nicht? Das Ergebnis einer Programmierung ist doch keine göttliche Eingebung, unerreichbar wie eine Mozartsinfonie. Regierungen antworten auf die Bedrohung durch Hacker wie auf eine Bedrohung auf offenem Feld nur noch mit dem Hinweis, dass eine Bedrohung weitere Gefährdungen vielleicht für uns alle nachsichziehen. Es gibt keine Grenzen mehr, oder? Ich verstehe die Welt nicht mehr.
09.09.2010 13:43 Uhr
von Google @ rotes Sternchen:
Google sagt neeeiiiin!!!! Niiiicht!!!! Nicht den Steckerrrrrrrrrrrrr!!!!!!!________________
(aus)
08.09.2010 16:26 Uhr
von rotes Sternchen:
Also liebes Google, Denken kann ich immer noch selber und was zu tun hab ich auch immer und wenn ich mich langweile, dann is das ab und zu auch mal ganz gut so.
Kleine Wesen, die einen ständig mit Fragen löchern, wenn man draußen unterwegs ist, gibts auch schon: sie heißen Kinder.
Früher oder später werdet ihr entweder wie jeder Konzern, der zu groß wird zerschlagen oder der Markt regelt das, indem die Nachfrage sinkt und dann werdet ihr genauso schnell verschwinden wir ihr gekommen seid.
Wir leben in einer sich schnell wandelnden Welt.
Im Grunde genommen seid ihr immer noch Nerds, die einen auf dicke Hose machen wollen.
Im Notfall kann man ja auch immer noch den Stecker ziehen oder den Akku rausnehmen.