• 20.10.2009

Zu wenig Hartz IV

Es geht nicht nur um die Kinder

Drei Familien sind vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, weil die Grundsicherung nicht reicht. Die Richter nahmen das zum Anlass, über einen neuen Bewertungsmaßstab nachzudenken.von Christian Rath

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Andre:

    Also habe heute im Netz gelesen das die Regelsätze zum:01.07.2010 steigen weil die vorhandenen Regelsätze vom Bundesverfassungsgericht als nicht Akzetabell dargestelt wurden , und unsere Regierung noch vor einem Urtei des Bundesverfassungsgericht nach einem Angemessenen lösung sucht . Den unsere Regierung möchte sich der Sache Angeblich selber Annehmen , und lösen.

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von Maik:

    @ taz: wieso wird Kritik an dem Text von
    'Jemand' von der taz zensiert?

    Er schrieb: "Was allerdings vielen Hartz IVern fehlt, ist das bürgerliche Wissen, wie man mit wenig auskommt und wo man ohne Abstriche an der Gesundheit sparen kann.
    Hartz V ist zu komplex, zu sehr auf Eigeninitiative der Bezieher angelegt. Deshalb können die Empfänger meist nicht damit umgehen".

    Im Gegensatz offensichtlich zu Dir, taz, finde ich diese Äußerung über die Hartz - 4 Empfänger beleidigend und rassistisch.

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von ronja:

    Von ingu75:
    "Wären wir eine Hartz 4 Familie hätten wir nach meiner Rechnung 1311,- zum Leben. (3 Erwachsene a´345 Euro+276,-Euro für ein 16 jähriges Kind,macht zusammen 1311,-Euro,netto zum Leben,das sind knapp 44,-Euro täglich).Hä,hätte ich auch gerne."
    ---

    44 euro :5 macht bekanntlich 8,74 euro pro person pro tag , womit der gesamte lebensunterhalt zu bestreiten ist...auch kosten für strom, verkehrsmittel, telefon, reparaturen etc..

  • 11.02.2011 18:01 Uhr

    von Ingu75:

    Ich habe noch etwas vergessen!

    Wir zahlen seit 20 Jahren unser eigenes Haus ab,damit wir "im Alter" nicht auf Hilfe vom Amt angewiesen sind,alles aus eigener Hände Arbeit und reich sind wir nun wirklich nicht.



    Jahrelang haben wir uns krumm gelegt,auf vieles verzichtet und trotzdem unseren Kindern ein gutes Zuhause bereitet,ohne zu klagen und zu jammern.Wir haben verzichtet,damit unsere Kinder was haben.

    Nochetwas: Mein Mann(54) wurde betriebsbedingt in den Vorruhestand geschickt,Gehalt wird zu 85% weitergezahlt,trotzdem ist es natürlich deutlich weniger,denn einige Zulagen fallen zusätzlich weg.

    Sofort hat er sich um einen 400,-Euro Job bemüht um unseren "Standard" zu halten.
    2 berufsfremde Bewerbungen,2 Zusagen,für einen Job entschieden( 6,50 Stundenlohn) und letzte Woche angefangen.

    An Alle die gesund und fit sind: Warum jammert ihr anstatt zu arbeiten,die Jobs liegen auf der Strasse,man muss sich nur aufraffen und hinschauen.

    Ich finde die Argumentation sehr schlimm,wenn ich höre: Ja, aber da wird mir ja die "Stütze" gekürzt,viele haben es noch nicht kapiert,Hilfe vom Amt ist für hilfebedürftige Menschen,nicht für Leute die keine Lust auf Arbeit haben und sich nicht bemühen,weil dass "Amt",also die Allgemeinheit zahlt.


    Denkt mal drüber nach.

    Ich sag´s nochmal: Natürlich ist mir bewusst,dass es viele arme Menschen gibt,die unverschuldet auf Hartz 4 angewiesen sind.Diese Menschen sollten sich in keinster Weise angesprochen fühlen!

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von ingu75:

    Ich kann die Klagen über zu wenig Hartz 4 nicht mehr hören.

    Wir sind eine Familie mit 2 Kindern(20 und 16),beide Eltern berufstätig.

    Wären wir eine Hartz 4 Familie hätten wir nach meiner Rechnung 1311,- zum Leben. (3 Erwachsene a´345 Euro+276,-Euro für ein 16 jähriges Kind,macht zusammen 1311,-Euro,netto zum Leben,das sind knapp 44,-Euro täglich).Hä,hätte ich auch gerne.

    Miete und diverse andere Dinge übernimmt das "Amt"zusätzlich!

    Wir gehen für unser Geld arbeiten,uns verbleiben nach Abzug aller Fixkosten "NUR" 1000,- Euro,das sind 33,-Euro täglich netto und wir kommen gut damit klar.

    Also,warum beklagt ihr euch,immerhin könnt ihr morgens liegenbleiben und euch auf´s Amt verlassen,während wir eure Brötchen verdienen und im Endeffekt weniger zur Verfügung haben.

    Sicherlich gibt es viel Not und Armut,viele die unverschuldet hilfebedürftig sind,keine Frage.Aber viele machen sich auf Staatskosten einen faulen Lenz,füttern ihre Kinder mit Fastfood (frisch kochen ist sehr viel preiswerter)
    und jammern über zu wenig Geld.Geht´s noch!




  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Onsom:

    Insgesammt bin ich der Meinung das es in Deutschland zu viele direkt Zuwendungen für Kinder gibt, und zu wenig indirekte Förderung wie z.B. eine kostenlose Schulspeisung und Ganztagsbeteuung.
    Ob allerdings der Hartz 4 Satz für Kinder reicht kann ich nicht beurteilen.
    @B-X:
    "Und was ist mit der auch im Artikel angesprochenen Würde des Menschen?
    Sicher viele sind scheinbar mit ihrer Situation zufrieden, dass sie eben arbeiten, hauptsache Arbeit.
    Aber nicht jeder ist in der Lage sich der modernen Flexibilisierung anzupassen. Und ich denke, nicht jeder will es so."
    Naja, man kann auch über das Ziel hinausschießen, die Arbeit die wir heute verrichten, ist im Vergeleich zum vor Industriellen Zeitalter meist angenehmer, aber ich würde zustimmen das es Löhne gibt die die Würde verletzen.

    @ Anonym:
    Oh, da muss wohl jemand persönlich werden, weil keine Argumente vorhanden sind.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von B-X:

    mal eine ernste frage an den stolzen hannes.
    du kannst mit deinem studierten fach nichts verdienen, arbeitest also stattdessen bei nem sicherheitsdienst und fährst taxi. Sag, bist du glücklich damit?
    Die Leute sollen ihre Ansprüche zurücknehmen und einfach jede Arbeit nehmen, die sie kriegen können? Und was ist mit der auch im Artikel angesprochenen Würde des Menschen?
    Sicher viele sind scheinbar mit ihrer Situation zufrieden, dass sie eben arbeiten, hauptsache Arbeit.
    Aber nicht jeder ist in der Lage sich der modernen Flexibilisierung anzupassen. Und ich denke, nicht jeder will es so.
    Schließlich ist es mehr ein Zwang von außen, als eine eigene Entscheidung, als ein eigener Wille.
    Und was ist das bitte für eine Aussage, man kann vom Hartz IV Satz "leben".
    Sicher verhungern wird man nicht, ansonsten würde es mehr Widerstand dagegen geben.
    Aber leben kann man das auch nicht nennen.
    Unde s benötigt mehr Eigenverantwortung der Bezieher?
    Ich bin mir sicher, viele der Bezieher würden gerne etwas beiseite legen, sparen, aber man kann nicht sparen, wenn nichts übrig bleibt.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Ihr Name Jemand:

    @hannes:
    Ich kann Ihnen nur zustimmen, mir geht es ganz ähnlich. Was allerdings vielen Hartz IVern fehlt, ist das bürgerliche Wissen, wie man mit wenig auskommt und wo man ohne Abstriche an der Gesundheit sparen kann.
    Hartz V ist zu komplex, zu sehr auf Eigeninitiative der Bezieher angelegt. Deshalb können die Empfänger meist nicht damit umgehen.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Piggeldy:

    @Felix Krull- und was ist mit den Kindern , die schon auf der Welt sind, deren Eltern dank Manager-Fehltritten arbeitslos geworden sind ?
    Wieso darf es keinen Mindestlohn geben , damit die Leute ihren Lebensunterhalt selber verdienen können und nicht ihrer Würde beraubt werden ?
    Was ist den mit den Nonnenmachern, Ackermännern ,die Milliarden in den Sand setzen und noch ne riesen Abfindung kriegen - von der ein Hartz IV Kind bis ultimo studieren könnte....

    Und wer will den Leuten ihr Gewicht vorrechnen ? Hat das jemand bei Kohl gemacht ,oder bei Joschka Fischer,Ottried Fischer......echt zum K***** ....

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Kommentar:

    Komisch das man zu diesem Thema nichts von Herrn Ex-Kanzler Schröder hört bzw. von Herrn Steinmeier, stattdessen schicken sie ihre "wie auch immer man diese bezeichen will" vor, die in aller Regelmäßigkeit die Harz4 Sätze überprüfen und anpassen, laut Aussage von gestern. Ich würde mal gern solche Überprüfungsprotokolle sehen. Wofür das "S" in der Spd steht frage ich mich schon lange.

  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von maria Daubenbüchel:

    warum erst jetzt,warum müssen jahrelang menschen mit weniger als dem existenzminimum leben,das hätte man vor der
    festschreibung dieses gestzes berechnen können.schon da-
    mals war klar,daß so kein menschenwürdiges leben zu leben ist.
    das konnte sich die regierung,die dafür die verantwortung trägt,
    nicht vorstellen;so weit weg war sie von der wirklichkeit.


  • 11.02.2011 18:00 Uhr

    von Leidkultur:

    Mit 150 kg bei einer Körpergröße von 200 cm hat der Kläger ein Übergewicht von 50 kg, geht man vom Idealgewicht aus, dann sogar von 60 kg.
    Naja..denkt eigentlich mal jemand an diejenigen, die das alles erwirtschaften müssen? Habe gerade wieder enorme Rückenschmerzen, naja, hab ja auch einen harten Arbeitstag hinter mir...und das Geld reicht trotzdem nicht.. habe ja auch keine Zeit und Kraft zum schwarz schaffen...

  • 26.11.2009 23:26 Uhr

    von Andre:

    Also habe heute im Netz gelesen das die Regelsätze zum:01.07.2010 steigen weil die vorhandenen Regelsätze vom Bundesverfassungsgericht als nicht Akzetabell dargestelt wurden , und unsere Regierung noch vor einem Urtei des Bundesverfassungsgericht nach einem Angemessenen lösung sucht . Den unsere Regierung möchte sich der Sache Angeblich selber Annehmen , und lösen.

  • 23.10.2009 12:17 Uhr

    von Maik:

    @ taz: wieso wird Kritik an dem Text von
    'Jemand' von der taz zensiert?

    Er schrieb: "Was allerdings vielen Hartz IVern fehlt, ist das bürgerliche Wissen, wie man mit wenig auskommt und wo man ohne Abstriche an der Gesundheit sparen kann.
    Hartz V ist zu komplex, zu sehr auf Eigeninitiative der Bezieher angelegt. Deshalb können die Empfänger meist nicht damit umgehen".

    Im Gegensatz offensichtlich zu Dir, taz, finde ich diese Äußerung über die Hartz - 4 Empfänger beleidigend und rassistisch.

  • 22.10.2009 20:00 Uhr

    von ronja:

    Von Onsom:

    "Ohne das ich die Hartz IV Sätze verteidigen will, leben kann man davon, habe es als Student viele Jahre getan."
    --

    ihre argumentation ist haarsträubend ..
    wollen sie etwa die lebenshaltungskosten von heute mit denen von vor 5 oder 10 jahren gleichsetzen ? ich kam in meinem studium auch gut mit 1000 dm zurecht... aber ich würde mir nicht anmaßen, zu behaupten, man würde heute noch davon leben können...

  • 22.10.2009 19:49 Uhr

    von ronja:

    Von ingu75:
    "Wären wir eine Hartz 4 Familie hätten wir nach meiner Rechnung 1311,- zum Leben. (3 Erwachsene a´345 Euro+276,-Euro für ein 16 jähriges Kind,macht zusammen 1311,-Euro,netto zum Leben,das sind knapp 44,-Euro täglich).Hä,hätte ich auch gerne."
    ---

    44 euro :5 macht bekanntlich 8,74 euro pro person pro tag , womit der gesamte lebensunterhalt zu bestreiten ist...auch kosten für strom, verkehrsmittel, telefon, reparaturen etc..

  • 22.10.2009 12:05 Uhr

    von Ingu75:

    Ich habe noch etwas vergessen!

    Wir zahlen seit 20 Jahren unser eigenes Haus ab,damit wir "im Alter" nicht auf Hilfe vom Amt angewiesen sind,alles aus eigener Hände Arbeit und reich sind wir nun wirklich nicht.



    Jahrelang haben wir uns krumm gelegt,auf vieles verzichtet und trotzdem unseren Kindern ein gutes Zuhause bereitet,ohne zu klagen und zu jammern.Wir haben verzichtet,damit unsere Kinder was haben.

    Nochetwas: Mein Mann(54) wurde betriebsbedingt in den Vorruhestand geschickt,Gehalt wird zu 85% weitergezahlt,trotzdem ist es natürlich deutlich weniger,denn einige Zulagen fallen zusätzlich weg.

    Sofort hat er sich um einen 400,-Euro Job bemüht um unseren "Standard" zu halten.
    2 berufsfremde Bewerbungen,2 Zusagen,für einen Job entschieden( 6,50 Stundenlohn) und letzte Woche angefangen.

    An Alle die gesund und fit sind: Warum jammert ihr anstatt zu arbeiten,die Jobs liegen auf der Strasse,man muss sich nur aufraffen und hinschauen.

    Ich finde die Argumentation sehr schlimm,wenn ich höre: Ja, aber da wird mir ja die "Stütze" gekürzt,viele haben es noch nicht kapiert,Hilfe vom Amt ist für hilfebedürftige Menschen,nicht für Leute die keine Lust auf Arbeit haben und sich nicht bemühen,weil dass "Amt",also die Allgemeinheit zahlt.


    Denkt mal drüber nach.

    Ich sag´s nochmal: Natürlich ist mir bewusst,dass es viele arme Menschen gibt,die unverschuldet auf Hartz 4 angewiesen sind.Diese Menschen sollten sich in keinster Weise angesprochen fühlen!

  • 22.10.2009 10:54 Uhr

    von ingu75:

    Ich kann die Klagen über zu wenig Hartz 4 nicht mehr hören.

    Wir sind eine Familie mit 2 Kindern(20 und 16),beide Eltern berufstätig.

    Wären wir eine Hartz 4 Familie hätten wir nach meiner Rechnung 1311,- zum Leben. (3 Erwachsene a´345 Euro+276,-Euro für ein 16 jähriges Kind,macht zusammen 1311,-Euro,netto zum Leben,das sind knapp 44,-Euro täglich).Hä,hätte ich auch gerne.

    Miete und diverse andere Dinge übernimmt das "Amt"zusätzlich!

    Wir gehen für unser Geld arbeiten,uns verbleiben nach Abzug aller Fixkosten "NUR" 1000,- Euro,das sind 33,-Euro täglich netto und wir kommen gut damit klar.

    Also,warum beklagt ihr euch,immerhin könnt ihr morgens liegenbleiben und euch auf´s Amt verlassen,während wir eure Brötchen verdienen und im Endeffekt weniger zur Verfügung haben.

    Sicherlich gibt es viel Not und Armut,viele die unverschuldet hilfebedürftig sind,keine Frage.Aber viele machen sich auf Staatskosten einen faulen Lenz,füttern ihre Kinder mit Fastfood (frisch kochen ist sehr viel preiswerter)
    und jammern über zu wenig Geld.Geht´s noch!




  • 21.10.2009 20:31 Uhr

    von Onsom:

    Insgesammt bin ich der Meinung das es in Deutschland zu viele direkt Zuwendungen für Kinder gibt, und zu wenig indirekte Förderung wie z.B. eine kostenlose Schulspeisung und Ganztagsbeteuung.
    Ob allerdings der Hartz 4 Satz für Kinder reicht kann ich nicht beurteilen.
    @B-X:
    "Und was ist mit der auch im Artikel angesprochenen Würde des Menschen?
    Sicher viele sind scheinbar mit ihrer Situation zufrieden, dass sie eben arbeiten, hauptsache Arbeit.
    Aber nicht jeder ist in der Lage sich der modernen Flexibilisierung anzupassen. Und ich denke, nicht jeder will es so."
    Naja, man kann auch über das Ziel hinausschießen, die Arbeit die wir heute verrichten, ist im Vergeleich zum vor Industriellen Zeitalter meist angenehmer, aber ich würde zustimmen das es Löhne gibt die die Würde verletzen.

    @ Anonym:
    Oh, da muss wohl jemand persönlich werden, weil keine Argumente vorhanden sind.

  • 21.10.2009 16:50 Uhr

    von B-X:

    mal eine ernste frage an den stolzen hannes.
    du kannst mit deinem studierten fach nichts verdienen, arbeitest also stattdessen bei nem sicherheitsdienst und fährst taxi. Sag, bist du glücklich damit?
    Die Leute sollen ihre Ansprüche zurücknehmen und einfach jede Arbeit nehmen, die sie kriegen können? Und was ist mit der auch im Artikel angesprochenen Würde des Menschen?
    Sicher viele sind scheinbar mit ihrer Situation zufrieden, dass sie eben arbeiten, hauptsache Arbeit.
    Aber nicht jeder ist in der Lage sich der modernen Flexibilisierung anzupassen. Und ich denke, nicht jeder will es so.
    Schließlich ist es mehr ein Zwang von außen, als eine eigene Entscheidung, als ein eigener Wille.
    Und was ist das bitte für eine Aussage, man kann vom Hartz IV Satz "leben".
    Sicher verhungern wird man nicht, ansonsten würde es mehr Widerstand dagegen geben.
    Aber leben kann man das auch nicht nennen.
    Unde s benötigt mehr Eigenverantwortung der Bezieher?
    Ich bin mir sicher, viele der Bezieher würden gerne etwas beiseite legen, sparen, aber man kann nicht sparen, wenn nichts übrig bleibt.

  • 21.10.2009 14:23 Uhr

    von Yadgar:

    @Amos
    Haftpflicht- und Hausratversicherung: ersteres "muss" niemand haben (es sei denn, er besitzt irgend eine Art Kraftfahrzeug), letzteres sowieso nicht!

  • 21.10.2009 13:36 Uhr

    von No-Single:

    Ihren Kommentar hier eingeben

    An den nichtjammernden stolzen hannes (9.56 Uhr), der ein Orchideenfach studierte und nun Sicherheitsdienst schiebt und Taxi fährt:
    Alles schön und gut für Dich, solange Du keine Kinder hast und Unterhaltkosten leisten musst.
    Mit Kindern würde sich Deine Einstellung schlagartig ändern, wette ich mal.

    Im derzeit laufenden BVerfG-Verfahren geht es um die Hartz IV-Kinder-Regelsätze - und da ist jedes Jammern mehr als angebracht - und Du würdest es auch tun, wenn Du Kinder hättest, wette ich mal.

    Schönen Gruß

  • 21.10.2009 11:59 Uhr

    von Ihr Name Jemand:

    @hannes:
    Ich kann Ihnen nur zustimmen, mir geht es ganz ähnlich. Was allerdings vielen Hartz IVern fehlt, ist das bürgerliche Wissen, wie man mit wenig auskommt und wo man ohne Abstriche an der Gesundheit sparen kann.
    Hartz V ist zu komplex, zu sehr auf Eigeninitiative der Bezieher angelegt. Deshalb können die Empfänger meist nicht damit umgehen.

  • 21.10.2009 11:37 Uhr

    von Onsom:

    Es gibt Argumente die gegen Hartz IV sprechen, aber was hier so aufgeführt wird ist albern. Eine Brille erhält man für 50,- Euro, eine Haftpflicht kostet 10,-/Monat, und eine Hausratsversicherung braucht kein Mensch.
    Ohne das ich die Hartz IV Sätze verteidigen will, leben kann man davon, habe es als Student viele Jahre getan. Viele andere auch.
    Das Problem liegt wenn darin, dass man im Gegensatz zur Studentenzeit weniger Möglichkeiten für günstige soziale Tätigleiten hat.
    Meiner Meinung nach wäre ein Grundeinkommen besser.

  • 21.10.2009 11:13 Uhr

    von Anonym:

    @ hannes

    "Daher arbeite ich bei einer Sicherheitsfirma für 6,02 Euro"

    Das sagt schon einiges, ganz so schlau sind sie dann aber doch nicht. Ich persönlich kenne da ganz andere Stundenlöhne, 6,02€ ist eindeutig Abzocke.

    Im Übrigen, sind sie eigentlich alleinerziehender Vater von, sagen wir, 3 Kindern? Wollen oder können sie sich nicht vorstellen, dass es da ganz schnell am Monatsende ganz eng wird? Das Kinder, besonders Jungen, z.B. einen hohen Klamottenverschleiß haben, nicht nur aufgrund der Wachstumsphasen, wahrscheinlich zu hoch für sie.

    Das interessante an der Sache ist ja auch, meist reden Männer so süffisant daher, so wie sie, doch letztendlich sieht und erlebt man fast immer nur alleinerziehende Mütter, die womöglich von solchen Kerlen wie sie sitzengelassen wurden. Bravo sag ich. Was für ganze Männer! Gell.
    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie sie, wie sie es ausdrücken, "statusbezogene Ansprüche" erkennen wollen. Sie sollten nicht alle über einen Kamm scheren, auf das man selbiges nicht mit ihnen und "ihresgleichen"(Männer sie so daherreden wie sie)tut.

  • 21.10.2009 10:53 Uhr

    von Amos:

    Wenn man den Leuten schon erklärt,was von der Regelleistung alles bestritten werden soll, muss man das auch richtig machen, Es fehlen die Stromkosten, die auch von der Regelleistung übernommen werden müssen, Dann Brillen, Zähne, Medikamente, Praxisgebühr. Es gibt keine Regelversogung für die Zähne wo man nichts zu zahlen muss. Und wer kann sich als "Hartzler eine
    neue Brille leisten. Haftpflicht und Hausratversicherung, die auch jeder haben muss gehören auch noch dazu.

  • 21.10.2009 10:46 Uhr

    von Piggeldy:

    @Felix Krull- und was ist mit den Kindern , die schon auf der Welt sind, deren Eltern dank Manager-Fehltritten arbeitslos geworden sind ?
    Wieso darf es keinen Mindestlohn geben , damit die Leute ihren Lebensunterhalt selber verdienen können und nicht ihrer Würde beraubt werden ?
    Was ist den mit den Nonnenmachern, Ackermännern ,die Milliarden in den Sand setzen und noch ne riesen Abfindung kriegen - von der ein Hartz IV Kind bis ultimo studieren könnte....

    Und wer will den Leuten ihr Gewicht vorrechnen ? Hat das jemand bei Kohl gemacht ,oder bei Joschka Fischer,Ottried Fischer......echt zum K***** ....

  • 21.10.2009 09:56 Uhr

    von hannes:

    Auch wenn ich dafür abgewatscht werde: ALG II Empfänger jammern immer noch auf hohem Niveau, ich habe ein sogenanntes Orchideenfach studiert (würde es auch wieder tun) und keine adäquate Anstellung gefunden. Daher arbeite ich bei einer Sicherheitsfirma für 6,02 Euro die Stunde und fahre in meiner freien Zeit noch Taxi. Wenn ich Miete und Nebenkosten abziehe befinde ich mich höchstens auf dem Niveau eines ALG II-Beziehers.
    Die Gesellschaft und der Staat schuldet mir nichts, ich bringe mich selbst ein und habe noch den Stolz für mich selbst zu sorgen. Ich wollte es früher auch nicht glauben, aber: Arbeit ist genug da, nur muss sich bisweilen an die Decke strecken und Statusbezogene Ansprüche vergessen.

  • 21.10.2009 09:48 Uhr

    von tbhomy:

    Ob der realitätsfremde Herr Rixen wohl bei seiner Aussage zum Zweck von HartzIV bedacht hat, wovon der Leistungsempfänger neben den Grundbedürfnissen noch 'für größere Anschaffungen selbst sparen' soll?
    Die Herren und Damen Politiker sehen die Not mancher Bürger einfach nicht mehr, da sie vom Wohlstand geblendet sind und eher einem Lobbyisten glauben als einem Hungernden.
    Trauriges Deutschland, du gehst deinem Ende entgegen.
    Alle 'Wohlstands-Egoisten' bitte nach Bayern und Mauer drum...

  • 21.10.2009 08:48 Uhr

    von axel:

    Kein Lohn unter 10 Euro! 500 Euro Eckregelsatz statt Mangelernährung

    http://www.500-euro-eckregelsatz.de/

  • 21.10.2009 08:35 Uhr

    von Kommentar:

    Komisch das man zu diesem Thema nichts von Herrn Ex-Kanzler Schröder hört bzw. von Herrn Steinmeier, stattdessen schicken sie ihre "wie auch immer man diese bezeichen will" vor, die in aller Regelmäßigkeit die Harz4 Sätze überprüfen und anpassen, laut Aussage von gestern. Ich würde mal gern solche Überprüfungsprotokolle sehen. Wofür das "S" in der Spd steht frage ich mich schon lange.

  • 20.10.2009 21:41 Uhr

    von felix krull:

    die Lösung ist viel einfacher (Bill Clinton hat es vorgemacht.)

    --> Belohnt (=bezahlt) der Staat keine Kinder in asozialen Verhältnissen mehr, geht die Anzahl der Kinder in solchen Verhältnissen zurück. Das deutsche naive System züchtet Kinder (die nichts dafür können) in prekären Verhältnissen förmlich heran.

    Studiert die US-amerikanischen Statistiken nach der Welfare-Reform!!

  • 20.10.2009 21:05 Uhr

    von maria Daubenbüchel:

    warum erst jetzt,warum müssen jahrelang menschen mit weniger als dem existenzminimum leben,das hätte man vor der
    festschreibung dieses gestzes berechnen können.schon da-
    mals war klar,daß so kein menschenwürdiges leben zu leben ist.
    das konnte sich die regierung,die dafür die verantwortung trägt,
    nicht vorstellen;so weit weg war sie von der wirklichkeit.


  • 20.10.2009 19:20 Uhr

    von Leidkultur:

    Mit 150 kg bei einer Körpergröße von 200 cm hat der Kläger ein Übergewicht von 50 kg, geht man vom Idealgewicht aus, dann sogar von 60 kg.
    Naja..denkt eigentlich mal jemand an diejenigen, die das alles erwirtschaften müssen? Habe gerade wieder enorme Rückenschmerzen, naja, hab ja auch einen harten Arbeitstag hinter mir...und das Geld reicht trotzdem nicht.. habe ja auch keine Zeit und Kraft zum schwarz schaffen...

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