• 24.07.2009

Zu viel Tamiflu schadet

Lieber krank als tot

Wenn die Menschen zu viel Grippemittel Tamiflu schlucken, wandert das Medikament über die Kanalisation ins Gewässer. Das trinken Enten, in denen sich resistente Viren bilden können.von Reinhard Wolff

  • 01.09.2009 00:06 Uhr

    von Anna Lühse:

    Zur Erinnerung!:

    - "TOD DURCH TAMIFLU®!" -

    "18.11.2005, 08:12: Guten Morgen!

    Hat einer von euch heute die Süddeutsche gelesen??
    12 Leute sind an Tamiflu gestorben!!!
    WHO überlegt sofortiges verbot!"
    http://www.symptome.ch/vbboard/bakterien-viren-parasiten/2296-tod-tamiflu.html

  • 30.07.2009 17:20 Uhr

    von Leser:

    Ich verstehe den letzten Beitrag nicht. Allerdings würde ich es nur angemessen finden, wenn sich die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft Sorgen um die Gesundheit der Enten machte. Diesen Bezug kann ich hier aber nicht erkennen...

  • 30.07.2009 02:45 Uhr

    von Klarseher:

    Ihr armen Leute. Was regt ihr euch über einen Artikel auf, der von einem Handlanger der NWO gedruckt wird?

  • 29.07.2009 22:21 Uhr

    von Fritz:

    Ich würde mal das Wort "Resistent" gegen " wirkt überhaupt nicht" austauschen..

    Mit den Medikamenten ist das so eine Sache: Man züchtet Krankheiten, die es zuvor ohne diese Medikamente nicht gab, nur um dann diese Krankheiten wieder mit den Medikamenten zu behandeln. Und man erfindet ständig Krankheiten neu.

    ich wundere mich nur, warum die Wissenschaft nicht umdenkt, den eindeutige Beweise, das Viren wirklich die Krankheiten auslösen, fehlen bei weitem, aber dafür sorgen schon die Medien, das man einen (angeblichen) Beweis dafür liefert.

    Es ist ja paradox: Da sorgen sich die Pharmakonzerne u. WHO um eine Pandemie u. das Mutieren von Viren zu einem Supervirus (m. E. mutiert nur irgendwas, wenn man dem nachhilft) und das es eben schwer bis unmöglich ist, einen geigneten Impfstoff herzustellen, dessen Wirkung, sollte das Virus mutieren, unmöglich wird.
    Da kann man nur raten : Keine Impfung, keine Medikamente u. die schweren Krankheiten verschwienden fast von selbst - naja, so einfach wohl nicht, man müsste auch Ernährung umstellen usw.

    Ich wundere mich auch, warum man in der heutigen Zeit noch immer in der Medizin mit Erkenntnissen des vorigen Jahrhunderts herumdoktert, anstatt mal die Virenfrage neu zu überlegen .. Will oder kann man das nicht?

    Ähnlich wie in früheren Zeiten die Kirche, darf man jetzt die Wissenschaftl. Erkenntnisse auch nicht anzweifeln - früher war es der Scheiterhaufen oder sonstige Folter, die einem drohte, heute sind die Mittel etwas menschlicher Geworden, um jemand zum schweigen zu bringen, aber halt nicht immer.
    Man kann sich ja vorstellen, wie Ärzte behandelt werden, die von der gängigen Virentheorie nicht viel halten, und die gibt es.

    Was klingt logischer? Viren, die Krankheiten auslösen, oder Viren, die durch Krankheiten als eine Art Abfallprodukt entstehen, und gar zur Heilung notwendig sind? Wenn letzteres zutrifft, dann kann man sich ja vorstellen, warum manche Menschen immer Kränker werden, wenn man die Viren versucht, abzutöten.
    Aber ich bin nur ein einfacher Mann, ohne jegliche Medizinische Bildung, mit ein wenig Hausverstand, den man scheinbar auf der Uni doch ein wenig gegen Bücher eintauscht.



  • 29.07.2009 11:33 Uhr

    von Ente:

    Tamiflu taugt nichts - weder als Prophylaxe noch als Therapie. Als Vergiftungsmittel ist es allerdings sehr brauchbar.

    Dass die Pharmaindustrie nicht gezwungen wird für die Rückstand-entsorgung im Wasser zu sorgen liegt sicher auch an uns , denn uns ist diese Proglematik viel zu wenig bekannt. Wir üben keinen Druck auf die Politiker aus. So gesehen finde ich den Artiekel sehr gut - möge er uns für Medikamentenrückstände in Wasser sensibilisieren.


  • 28.07.2009 16:18 Uhr

    von Peter Weigelt:

    Unglaublich - diese Propaganda läuft und läuft - auf alle Kanälen - irre! Und statt hier mal wirklich aufzuklären wieder so ein Wischi/Waschi -

    Wieso ändert die WHO ihre Warnstufen?
    Wie ist es möglich, dass mit dieser so genannten Schweinegrippe Panik gemacht werden kann?

    Und dann diese Ente - statt der Ente sollte die TAZ mal die Mastbetriebe zeigen, in denen Fäkalien ohne Ende erzeugt werden - Fäkalien verseucht mit Antibiotika - in einer Menge, dass einem wirklich schlecht werden kann.

    Aber die wirklichen Probleme, die dürfen ja nicht angesprochen werden. Damit Bayer etc weiter gute Profite machen kann. ;-)

  • 28.07.2009 08:27 Uhr

    von Es geht immer noch etwas dümmer:

    1.) Panikmache um Profite auch in der Wirtschaftskrise für die Pharmaindustrie zu sichern. Offenbar stopfen sich die Menschen weniger Medikamente in den Rachen als sonst üblich.

    2.) Traurig für die vielen Kinder, die die künstliche Panikattacken ihrer Eltern erleiden müssen, und zudem gezwungen werden, giftige Chemikalien in ihren Körper spritzen zu lassen und grundlos einem Sterberisiko ausgesetzt werden oder schlimme Folgeschäden erleiden müssen. (Was in den USA unzählige Male nach Massenimpfungen passiert ist, aber hier keine Sau zu interessieren scheint)

    3.) Der klassische Beweis dafür, dass der Intelligenzquotient der Menschen in den Industrieländern nicht etwa ansteigt, sondern kontinuierlich sinkt. Kein intelligenzbegabtes Wesen würde sich freiwilig etwas in den Körper spritzen lassen, von dem es keine Ahnung hat, was dort eigentlich drin steckt.

    --> Aber wem es egal ist, was er ißt, dem ist es auch egal, was man in seine Blutbahnen hineinpumpt. Und dem wird auch so manches andere egal sein... bis auf die Zahlen seines Girokontos.

  • 28.07.2009 08:18 Uhr

    von Wie immer:

    @ Dr. SH Nolte:

    Danke für den guten Kommentar. Ist es nicht eigenartig? Wieviele Menschen sterben jährlich in Deutschalnd wegen Alkoholmissbauch? Wieviele Menschen sterben jährlich an der ganz normalen Grippe? Wieviele Menschen sterben jährlich an flasch eingesetzten Medikamenten? Wieviele Menschen sterben jährlich an Ärztepfusch?

    Das könnte man nun noch lange so weiterführen. Doch eines ist sicher. Es gibt wesentlich gefährlichere Krankheiten und Substanzen an denen Menschen sterben und die wesentlich einfacher einzuschränken sind. Doch statt dessen wird ein Tuhawuh um eine einzige angebliche Krankheit gemacht, die der Durchschnittssmensch fats immer überlebt. Als ob die Pharmaindustrie nicht genug Geld schaufelt. Und um etwas anderes geht es hier selbstverständlich nicht. Geldmacherei mit Hilfe der Angst von Menschen, die immer wieder auf die selbe Lüge hereinfallen.

  • 28.07.2009 06:05 Uhr

    von denninger:

    Da hat der Reinhard Wolff aber so richtig ge"Kerneck"t.
    Dass "sich resistente Viren bilden können" hängt nicht vom Vorhandensein eines Enzymhemmers ab.
    Reinhard, auch wenn Du es nicht glaubst, Viren sind keine Lebewesen (SCNR).

  • 28.07.2009 03:27 Uhr

    von err0r:

    liest eig auch jemand bis zum ende...?
    das ist doch ein antí-panik artikel!?
    anscheinend nichts neues aber ich wusste es noch nicht... einige leben halt noch nicht so lange!

    wieso glauben so viele sich profilieren zu muessen? lasst uns doch lieber zusammen rational bleiben... und natuerlich auch spassig.

    gn8

  • 27.07.2009 20:37 Uhr

    von Seth:

    Ich finde es etwas unschlüssig, ich dachte man kann sich "nur" vor dieser Grippe schützen, wenn man vorher sich Impfen lässt? Ich verstehe die Aussage nicht, das Tamiflu nur für diese Leute "reserviert" werden müsste, welche stark oder Lebensbedrohlich erkrankt sind und da ist doch der Harken!!! Denn meines Wissens bringt dieses Tamiflu überhaupt nichts, bei Menschen die sich schon angesteckt haben, wie kann man diesen dann damit helfen? Und davon abgesehen, ist in diesem Tamiflu jeglischer mist vorhanden... nur keine Substanz, welche effektiv gegen diesen Virusstamm schützen kann.

  • 26.07.2009 00:11 Uhr

    von Jan Preiß:

    Etwas, enttäuschend, dass die taz jetzt auch mit schlecht recherchierter Schweinegrippen-Panikmache aufwarten muss. So so, Forscher warnen also. Dass diese Forscher aus einer obskuren Universität in Nordschweden kommen, dass offensichtlich seit Jahren in den entsprechenden wissenschaftlichen Kreisen ihnen keiner glaubt und dass die Arbeit ausgerechnet in PLoS One veröffentlicht wurde unterstützt diese Verschwörungstheorie in den Augen des gläubigen Publikums vielleicht. Eigentlich hätte nach zehn Minuten seriöser Recherche aber auffallen müssen, dass die Nachricht zwar schön reißerisch ist, dass sie bei einer ernsthafte Zeitung aber nicht für die Seite 1 taugt.

  • 25.07.2009 15:05 Uhr

    von hans Wurst:

    Aber das ist doch schon lange bekannt (chemie in Lebensmitteln Katalysegruppe Koeln)
    Jeglicher Stoff wird auch ausgeschieden....alle die holden Beruhigungsmittelchen und die Antibabypille und und und

    Was soll das späte Geraune
    (viele Leute kommen mir Heute so Erinnerungs... und Geschichtslos vor)
    Gruss an Wen auch immer

  • 25.07.2009 14:42 Uhr

    von PeterG:

    Die prophylaktische Wirksamkeit von Oseltamivir (Tamiflu) im Falle von Influenza-Pandemien ist nie belegt worden, wie schon lange bekannt ist. Selbst die therapeutische Wirksamkeit ist fraglich (siehe z. B. Pharmakritikblatt Arzneittelegramm 7/2005). Auch Resistenz-Raten von Influenzaviren gegen Tamiflu von knapp 100% sind gut dokumentiert, z. B. in den USA. Dass Tamiflu unverändert in die Gewässer gelangt, haben Olsen und Mitarbeiter schon vor Jahren publiziert. Liebe TAZ, was soll an all dem jetzt neu oder aufregend sein? Was rechtfertigt den Aufmacher?

    Das einzig "Neue" und "Aufregende" ist doch, dass derzeit die Prämarketing-Phase für die Schweinegrippe-Impfung angelaufen ist. Diese verspricht gigantische Unternehmens-Gewinne, die mit antiviralen Medikamenten wie Oseltamivir kaum erreicht werden können. Auch die zwangsstaatlichen Potentiale dieser sicher dann "unverzichtbaren" Impfung machen der ex-maoistischen Gesundheitsministerin Schmidt Lust auf mehr ... Also bitte: Vorsicht, in wessen Horn bei der scheinbar kritischen Berichterstattung eigentlich geblasen wird!

  • 25.07.2009 12:41 Uhr

    von raisssa:

    Kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. das scheint mir eine ente zu sein. betroffene pinkeln und k. tamiflu reste aus, die landen im Entchenteich und...

  • 25.07.2009 11:21 Uhr

    von Jackabum:

    Dies gilt für alle Antibiotikas !

  • 25.07.2009 10:33 Uhr

    von Dr. SH Nolte:

    Es ist unglaublich, wie alle (auch die TAZ) der Pharmaindustrie verfallen sind. Man mag inzwischen aus der Solidargemeinschaft aussteigen wollen, soviel Senf und Mist wird dieser zugemutet. Es gibt überhaupt keinen Grund, Tamiflu zu horten oder gar zu schlucken, und jetzt schon macht mir die Entsorgung Sorge. Natürlich wird die Umwelt schleichend und mit unabsehbaren Folgen mit Pharmaka verpestet; in Indien sind die Geier wegen Diclofenac am Aussterben, mit unabsehbaren ökologisch Folgen für die Kadaverentsorgung toter Tiere.
    Aber alle tröten mit, wie schrecklich die "Schweinegrippe" sei und was alles passieren wird; es erinnert mich an die 50-jährigen Drohungen "Der Russe kommt...."
    Wo bleibt der kritische Journalismus?

    Dr. Stephan Heinrich Nolte, Kinder- und Jugendarzt

  • 24.07.2009 20:03 Uhr

    von Inge:

    Das nette Tamiflu des Herrn Rumsfeld verkürzt den Krankheitsverlauf - wenn man Glück hat - um einen Tag. Aber Profit ist Profit. Und dafür kann man den ganzen Budenzauber wieder und wieder aufführen.

  • 24.07.2009 19:06 Uhr

    von Bernhard H. Johannes Wagner:

    Richtiger Hinweis. Trotzdem eine kleine Kritik:

    Das mit der "Bildung" von resistenten Erregern wird oft zu missverständlich dargestellt und viele Leute stellen sich die Sache völlig falsch vor.

    Diese resistenten Erreger bilden sich zunächst unabhängig von Antibiotika oder Antivirenmedikamenten. Nur wenn diese dann kommen, haben die jeweils dagegen resistenten Viren oder Bakterien eine plötzlich ungleich viel größere Reproduktionschance (weil alle anderen von den Medikamenten getötet werden) und können sich dadurch ungehinderter vermehren, weil sie nun quasi die ökologische Nische für sich allein haben, die sie vorher mit den nicht-resistenten Erregern teilen mussten.

  • 24.07.2009 18:09 Uhr

    von perikard:

    Ist doch kein Problem: einfach alle Enten umbringen!

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