Zu Besuch bei der "Jungen Freiheit"
Mit Stauffenbergs Degen
Die "Junge Freiheit" fing als neurechte Studentenzeitung an. Heute stolpern bisweilen Politiker über das Berliner Wochenblatt. Ein Besuch in der umstrittensten Redaktion Deutschlands.von Lydia Harder
Leserkommentare
18.11.2010 12:27 Uhr
von Equilibrium:
Bei all diesen Rechts-Links-Diskussionen regt mich eines auf: diese unglaubliche Heuchelei!
Wenn die amerikanische Armee Mitte des 19.Jhd. ein Indianerdorf auslöscht, ist das Leid der amerikanischen Urbevökerung weniger wert, als das Leid, das der von den Nazis betriebene Völkermord hervorrief. Ein zweites Ärgernis ist mir die Wertigkeit der Extremismen - aufgrund der Tatsächliche, dass uns ein Rechtsextremes Regime in eine blutige Katastorphe geführt hat, scheinen viel Zeitgenossen zu denken: Rechts ist schlecht, Links ist das Gegenteil von Rechts, also ist Links gut. Doch das ist ein Holzweg. In den 20er Jahren war unsere Gesellschaft auf dem Rechten Auge blind - und nun scheint sie dies auf dem Linken zu sein, wenn man bedenkt, mit welcher Nachsicht die Verbrechen des Kommunismus bewertet werden.
Aber Demokraten sollten eines gelernt haben: Man kann nicht mit Extremen geben andere Extreme vorgehen! Bündnisse mit Feinden der Freiheit dürfen nicht geschlossen werden, egal ob Rechts- oder Linksaußen.
14.04.2010 15:06 Uhr
von Wütend:
Sagt mal, ist das hier wirklich das Kommentarfeld einer linken Zeitung? Überwiegend Zustimmung, zumindest eine Existenzberechtigung für die JF. Und wieder die Bestätigung: ob links (extrem) oder rechts (extrem) - beide Seiten schenken sich nicht viel und sind darin vereint, die "Mitte" abzulehnen. Dabei heißt es doch so schön: "Die Wahrheit liegt meist in der Mitte!". Aber "Mitte" ist wohl zu soft, oder?
25.09.2009 13:25 Uhr
von schtief:
Verstehe ich jetzt was nicht, oder hat sich die taz so aufgeregt, dass die Piratenpartei ein Interview der JF gegeben hat?
Jehova Jehova mit denen spricht man nicht, schriebt ihr.
Und nun finde ich hier einen Artikel indem ihr von einem Besuch bei der JF berichtet?
Ihr habt die sicher sogar angefasst oder?
Jehova Jehova
04.05.2009 01:53 Uhr
von Demokrat:
Die Shoa war nicht bloß eine Verletzung der Menschenrechte, sondern ein Völkermord, der in der Weltgeschichte seines Gleichen sucht! Das Geschehene ist mit nichts zu vergleichen, was andere Länder an Menschenrechtsverletzungen begangen haben! Die Darstellung von Elisabeth ist meiner Meinung nach einfach nur plump und in keinster Weise haltbar! 6 Mio ermordete Juden, hunderttausende getötete Anhänger von Minderheiten und ein von Deutschland begonnener 2. Weltkrieg mit insgesamt 60 Mio Toten ist nicht einfach nur "eine Verletzung der Menschenrechte!"
28.04.2009 04:08 Uhr
von Johannes Hasel:
Kannte die JF noch nicht. Ist wohl eine Bildungslücke. Werde mich gleich mal abonnieren.
06.04.2009 15:54 Uhr
von Elisabeth:
JF = Super !
Aufgrung unserer Handlungen im 2. Weltkrieg wird jede auch noch so kleine Abweichung nach rechts geächtet. In anderen Ländern (USA,Frankreich,...) gelten solche Leute als Patrioten! Ich weigere mich auf meinen Nationalstolz und politisch nationale Sichtweise zu verzichten, nur weil wir Deutsche vor über einem halben Jahrhundert Menschenrechte verletzt haben. Jedes Land hat Menschenrechte verletzt! USA mit Sklavenhandel und der Rassentrennung bis 1960, Spanien mit den Ureinwohnern Amerikas, Italien mit Äthiopien, Schweden, Engländer, Chinesen, Franzosen,... alle haben sich in irgendeiner Weise schuldig gemacht.
Es ist ja nicht so als würde die JF rechtsextreme Äußerungen wie "Ausländer raus!" propagandieren. Ein gesundes Maß an rechts und links dient dem Wohl einer jeden Gesellschaft!!
Ich bin ein Fan von Moritz Schwarz! Seine Artikel sind geistreich, objektiv und auf den Punkt gebracht -dazu kommt, dass er auch noch verdammt gut aussieht ;) -und er ist single!
10.03.2009 19:27 Uhr
von Sebastian Deffner:
Gottlob gibt es die JF und gottlob erkennen immer mehr Demokraten ihren großen Wert. Entscheidend sind sicherlich nicht die blonden Haare der Redakteure, sondern der Mut, auch unangenehme Wahrheiten zu thematisieren. Mut zur Wahrheit! Die JF wächst und wird immer mehr Menschen erreichen, die die Mauer der heutigen Denkverbote durchbrechen wollen. Die Freiheit ist auch in Deutschland bedroht, durch Anpassung und Passivität. Der Kreis derer, die da nicht mehr mitmachen wollen wird größer. Gottlob...
19.12.2008 00:47 Uhr
von Der Dicke:
Der Hass gegen die JF ist wohl dorthin zu deuten, dass man mit der objektiven Berichterstattung selbst arge Probleme hat. Wer unliebsame Meinungen vertritt, die der political correctness widersprechen, wird als rechts(-extrem) bezeichnet, um ihn für den Leser, der sich nur ab und zu über politische, kulturelle Themen oder nur den "Urlaub" informiert, sofor als unmöglichen, verachtungswürdigen Verein abzutun. Taz un co. sind nichts weiteres als Mittel, die gewollte, gefilterte und für korrekt Erkläte Politik an des Menschens Ohr kommen zu lassen. Einfach gesprochen: Für dumm verkauft!
31.07.2008 19:02 Uhr
von Schwarzwald:
Ich bin generell für Meinungsfreiheit. Warum dürfen wir von den Politikern (SPD,CDU) belogen und betrogen werden, aber andere dürfen ihre Meinung nicht sagen? Will man heute wissen, was wirklich Sache ist - z.B. bzg. Inhalte des Lissabon-Vertrages- findet man entweder bei den Linken oder bei den Rechten eine Antwort. Damit das klar ist: ich will weder ein Deutschland in den Grenzen von 1937 noch einen Sozialismus nach kubanischem Vorbild. Aber das traurige ist doch, dass man sich immer rückversichern muss, ob es nun so ist wie den Massenmedien berichtet oder nicht. Und am unzuverlässigsten ist oft die Berichterstattung in den "normalen" Medien. Man denke nur an den Kosovo-Einsatz, da wurden wir doch nur angelogen. Deswegen ist es gut, dass auch eine JF publizieren darf.
30.05.2008 12:10 Uhr
von Arne Brombach:
@Stefan Kubon:
Deine Interpretation Stauffenbergs ist natürlich der Brüller!
Ich dachte, jetzt käme das Argument: Stauffenberg war ein Nationalkonservativer und Mitglied des antidemokratisch-elitären George-Kreises, also ist auch die Jf, wenn sie sich auf Stauffenberg beruft, antidemokratisch. Diese Argumentation hätte ja noch was.
Aber Stauffenberg nun zu unterstellen, er habe sich für "humanistische Werte" einsetzen wollen, ist wirklich ein Brüller. Lies mal ein Geschichtsbuch - irgendeines - zum Thema Stauffenberg, dann bist Du sicher besser informiert.
Nein, obwohl solche Vergleiche über ein halbes Jahrhundert hinweg ja immer hinken, würde ich durchaus zustimmen: Stauffenbergs Ethos, seine Ideale, seine nationale und christliche Wertegrundierung ist dem sehr nahe, was die Jf heute im großen und ganzen so schreibt. Ausnahmen gibt es natürlich immer.
Daß unsere Politiker alle Jahre wieder zum 20.7. einen Kranz abwerfen, ist natürlich ein Witz. Ein System wie das unsrige hat Stauffenberg ja nun gerade nicht gewollt. Aber die Politische Klasse kann es natürlich nicht zulassen, daß die Weltanschuung des Mannes, der maßgeblich den Widerstand gegen den Ns verkörpert, allzusehr ins Bewußtsein der Massen rückt.
Die Jf gibt übrigens alle Nase lang Sonderbeilagen und Samelbände zu Stauffenberg heraus. Die sind wirklich lesenswert.
30.05.2008 01:45 Uhr
von Andy Dote:
@ Stefan Kubon
Wenn Sie an der Jf nur den Aspekt einer gewünschten Reduzierung der Rechte ausländischer Menschen wahrnehmen, ist das Ausdruck einer äußerst selektiven Wahrnehmung und damit einer verbreiterungsfähigen Sicht.
30.05.2008 00:32 Uhr
von Kartsen Adenauer:
Blonde Redakteure im sehr sauberen Büro! Das ist Bildzeitungs-Niveau!
28.05.2008 19:54 Uhr
von Stefan Kubon:
Danke für den interessanten Artikel!
Dass die "Junge Freiheit" bzw. ein Herr
Moritz Schwarz viel mit der politischen Ausrichtung eines Herrn Stauffenberg gemein haben soll, sehe ich freilich nicht.
Stauffenberg setzte sich als Widerstandskämpfer vor dem Hintergrund einer weitgehend entmenschlichten Gesellschaft für humanistische Werte ein. Hingegen bemüht sich die "Junge Freiheit" vor dem Hintergrund einer relativ humanen Gesellschaft vor allem darum, Rechte von Menschen ausländischer Herkunft einzuschränken.
Angesichts dieser Auffälligkeiten stelle man sich einen Menschen wie Stauffenberg in der heutigen Zeit vor: Er würde sich wohl kaum mit einer Zeitung wie der "Jungen Freiheit" gemeinmachen. Letztlich missbraucht die "Junge Freiheit" den Menschen Stauffenberg nur als Trojanisches Pferd, um ihre menschenfeindlichen Vorstellungen effektiver in die Gesellschaft einbringen zu können. Aber vielleicht ist sie sich dessen ja nicht einmal bewusst. Wie sagt der im Jahr 1999 in die Redaktion der "Jungen Freiheit" eingetretene Moritz Schwarz doch so passend:
"Leichtfertiges Einreihen minimiert die Reflexion."
Aber ganz ohne Polemik kann ich Herrn Schwarz durchaus zustimmen, wenn er sagt, dass es nicht eine einzige Wahrheit gibt, da jeder Mensch seine
eigene Sicht auf die Dinge hat.
Stefan Kubon
28.05.2008 19:40 Uhr
von Achwas:
@Götz A. Primke:
Die Jf ist keine Rechte taz sie ist eine rechte Jw.
Beide lassen Verfassungsfeinde nicht nur zu Wort kommen (das machen andere auch und ist audrücklich nicht verwerflich), sondern bieten ihnen eine ausgiebige Plattform und lassen durch ihre redaktionellen Beiträge die Richtigkeit einer verkommenen demokratischen Welt suggerieren.
Die Welt ist am rechten Rand eher, was am linken die taz darstellt. Nur ist der rechte (rechte Cdu) Springer-Konzern ein "bisschen" mächtiger. In der Mitte finden wir dann Zeitungen wie die Faz (eher Cdu/Fdp/rechte Spd) und Süddeutsche Zeitung / Die Zeit (eher Spd/rechte Grüne). Und dann eben Jf (Reps, rechte Freikorps, "linke" Npd, ganz rechte Cduler) und Jw (Die Linke, Kpd).
28.05.2008 17:55 Uhr
von Albert von Königsloew:
Na, wenigstens berichtet die taz über die Junge Freiheit und läßt ihre Redakteure nicht wieder prügelnd über Jf-Mitarbeiter herfallen, wie noch 2006 beim Zwischenfall auf der Kochstrasse.
Das ist doch schon ein diskursiver Fortschritt. Nun wäre etwas Ausgewogenheit und faire Betrachtungsweise wohl zuviel verlangt. Aber auch das kann ja noch kommmen.
Scheinbar ist die taz auch lernfähig.
28.05.2008 12:30 Uhr
von Alf:
Bernd Wagner hat es auf den Punkt gebracht. Ich bin seit Jahren Abonnent sowohl der taz als auch der JF und muss sagen, dass die JF der taz mittlerweile in punkto Pluralität, Unangepasstheit, erfrischende Gedanken und der Bereitschaft, auch mit sich selbst ins Gericht zu gehen, um Längen voraus ist.
Wenn es nun die taz tatsächlich für erwähnenswert hält, dass bei der JF "die Büroräume klinisch sauber" und sowohl Moritz Schwarz als auch eine Redakteurin "blond" sind, sagt das ja auch einiges ...
28.05.2008 01:24 Uhr
von PotzBlitz:
Dieser Aufsatz ist ein prototypisches Beispiel dafür, wie links von der Mitte elementar-demokratische Begriffe umgedeutet werden.
Merkt Euch ein für alle Mal: ein Konto zu löschen hat in unserer digitalisierten Gesellschaft die gleiche existenz-vernichtende Wirkung wie ein Wohnhaus in Brand zu stecken (vgl. Solingen!) oder eine Druckerei (vgl. Weimar) (vulgo: praktizierte Meinungsfreiheit) zu zerstören.
Wenn das Privatauto des Chefredakteurs einer Zeitung für Politik und Kultur abgefackelt wird, ist das nicht Ausdruck "politischer" Ausgrenzung, sondern extremistisch motivierte Gewalt gegen Sachen, die auch Körperverletzung billigend in Kauf nimmt.
taz-Autorin Lydia Harder geht es ähnlich wie Mathias Brodkorb (SPD): sie sucht den "Teufel" (vgl. Klonovsky) - und findet, selbst bei näherem Hingucken, nichts als durchweg sympathische, wenn auch blonde [sic!] Menschen/Männer, die außerdem eine charakterfest-unumstößliche Auffassung von Objektivität haben, die subjektiv-menschliche Regungen ganz bewusst nicht ausklammert.
So bleibt ihr, ebenso wie Brodkorb, jener tragischen Existenz, nur der unappetitliche Tritt unter die Gürtelinie, die unkritische, d.h weder intellektuell noch rational hinterfragte Kolportage des seit Jahren schon hinfällig Gewordenen, die "Insinuation" (eine Erkenntnis Brodkorbs in einem seiner realitätsnäheren Momente ...), der Verweis auf längst für verfassungswidrig erkannte Klassenbucheinträge durch die Kollegen der Beobachter Ramelows, die Bemühung der hundertfach wiederholten, aber niemals glaubhaft begründeten Schöpfung Gessenharters einer angeblichen "Scharnierfunktion" der JF, um ihren Text bei ihrer voreingenommenen taz-Klientel überhaupt unterbringen zu können.
Und weil bei dieser Art des interessegeleiteten "Journalismus'", ebenso wie bei Braun/Vogts Skandalbuch die Befunde bereits im voraus festgelegt sind, stimmen noch nicht einmal die in der "Infobox" mitgeteilten "Fakten":
Tatsächlich wurde die JF im Jahr 1986 gegründet(nicht: 1969). Das Erscheinen als Wochenzeitung erfolgte in Wahrheit erst 1994 (nicht: 1993).
Und die in Bezug auf die JF gerne zitierten Konservativen "Revolutionäre" der Weimarer Zeit, die angeblich den Untergang des Demokratie befördert hätten und als Steigbügelhalter des Dritten Reiches gedient haben sollen, waren in Wahrheit eine zahlenmäßig bedeutungslose Erscheinung heterogener, untereinander durchaus zerstrittener, sich eifersüchtig beäugender und zugleich elitär gerierender Mini-Zirkel, die auf den Lauf der Welt - bei realistsicher Betrachtung - überhaupt keinen Einfluss hatten.
"Investigativer" oder gar, haha, "kritischer" Journalismus sieht anders aus.
Hätte die taz seinerzeit doch bloß das Jobangebot von Moritz Schwarz angenommen: sie stünde - was das Reporter- bzw. Interviewressort angeht - heute nicht so jämmerlich da.
27.05.2008 19:51 Uhr
von Rainer Sonntag:
Es ist befremdlich, ausgerechnet in der taz etwas über einen "Besuch" bei der "jungen freiheit" zu finden.
Wesentlich mehr Abstand zu diesem Blatt halte ich für angebracht.
27.05.2008 15:53 Uhr
von Ihr Name Alfred von Huelst:
Ihren Kommentar hier eingeben
Warum verschweigen Sie, dass vor kurzem auch der ehemalige Chef des Nationalen Sicherheitsrates,
Uzi Dajan,der JF ein Interview gegeben hat?
Glauben Sie denn wirklich, dass auch er nicht wusste,was er tat ?
27.05.2008 15:22 Uhr
von Bernd Wagner:
Es gibt auch einen Unterschied zwischen taz und JF: Die taz ist inzwischen eine Zeitung, die ein saturiertes Berliner Establishment repräsentiert - die JF hat dagegen noch nonkonformen Charakter, der das Establishment kritisiert.
27.05.2008 13:51 Uhr
von Götz A. Primke:
Moin,
jede Woche eine konservative Revolution! Die JF war, ist und bleibt eine rechte taz. Und so wie unser Land die taz braucht, braucht es auch die JF. Beide Zeitungen sind ein sinnvolles, notwendiges Korrektiv der Medienlandschaft.
Wer beide Zeitungen parallel liest, hat ein umfassendes Bild darueber, was hier alles nicht so glatt laeuft. Und in den sonstigen Medien verschwiegen wird.
Ich freue mich, wenn die taz-Redaktion jetzt auch einen JF-Redakteur zum Besuch einlaedt.
Herzlichst,
GAP
27.05.2008 10:45 Uhr
von anke zoeckel:
Sehen wir die Sache doch mal positiv: Ohne Moritz Schwarz (der Mann konnte vermutlich gar nicht anders - er musste Konservativer werden) hätte die Welt nie erfahren, was ihre Helden so denken. Sie bräuchte sich also gar keine Gedanken zu machen darüber. Und wie war das noch mit den Gedanken? Sie sind der Beginn jeder Veränderung. Ultrakonservativ? Nun ja.
27.05.2008 09:38 Uhr
von Bernd das Brot:
Um der Wahrheit den Vorzug zu geben, gewisse in letzter Zeit der Medien-Hetze zum Opfer gefallene Politiker stolpern wohl weniger über die JF als vielmehr über "Zeitungen" wie die TAZ, die angebliche rechtsextremistische Verfehlung ausgraben.
Besitzt die TAZ eigentlich auch eine bedenkliche Schanierfunktion zwischen demokratischem Sozialismus und gewaltbereitem Linksextremismus ?
27.05.2008 00:24 Uhr
von Andy Dote:
Wenn es sich bei den Redakteuren der JF in keinerlei Hinsicht um "Märtyrer" handelt, was der Autor ja unterschwellig zu suggerieren sucht (siehe nicht zuletzt den finalen Stauffenberg/Schwarz-Vergleich), weshalb handelt es sich dann ausweislich der Einleitung um einen Besuch *in der umstrittensten Redaktion Deutschlands*? Oder wieso "stolpern" - ebenfalls bereits dem Einleitungstext zu entnehmen - Politiker über das Berliner Wochenblatt, und zwar unabhängig davon , was sie dort eigentlich geschrieben haben?
26.05.2008 17:21 Uhr
von Bernd Wagner:
Am Eingang des Bürogebäudes der JF hängt ein Schild in der selben Grösse wie das der anderen Firmen, die dort Räume haben. Es wird also keine Geheimniskrämerei betrieben, wie von der "taz" suggeriert.