Ich verstehe die Vorbehalte und Skepsis, aber man sollte auch die Vorteile eines solchen zentralen Systems anerkennen. Die skandinavischen Staaten haben alle sehr gute Erfahrungen mit ihren Personennummer gemacht - die daraus gewonnenen Daten sind eine wichtige Quelle fuer Bevoelkerungsprognosen (wichtig z.B. fuer die Rentenreform) und auch die Verbindung mit der Steuerklasse kann zu einer fundierten Diskussion ueber Einkommensunterschiede beitragen. Gerade in Skandinavien sind die Einkommensunterschiede insgesamt und zwischen Frauen und Maenner geringer, weil die Unterschiede klar dargelegt werden koennen. Aber was die Religion oder der Waffenschein in einem solchen Register zu suchen haben, ist mehr als zweifelhaft.
30.06.2008 14:14 Uhr
von Simon Pape:
Der Wiefelspütz... jaja. Der hat doch immer erstmal nein gesagt, um dann 5 min später zu sagen: "Wir haben keine Alternative, aber Bauchweh gehabt beim zuzustimmen". Wer der SPD im hinblick auf Bürgerrechte noch etwas glaubt, kann sich gleich Einsargen.
29.06.2008 10:36 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Der manische Datensammler Schäuble sollte zur Aufklärung einiger Daten in eigener Sache beitragen - um die genaue Anzahl der Umschläge mit Schmiergeld an ihn, seine Sekretärin oder beide - oder so... - oder anders... So lange er bis heute nicht einmal in der Lage ist damit richtig umzugehen, muß das denn wohl endlich mal und viel zu spät ein Staatsanwalt klären - und Schäuble, eine der krminellsten Figuren aus der Kohl-Mafia, kann dann ja das deutsche Volk vom Knast aus überwachen --- wenn er das denn schafft!
28.06.2008 01:17 Uhr
von vic:
Wenn die SPD auch das noch abnickt, ist sie für die wenigen verbliebenen Wähler hoffentlich endgültig gestorben. Die SPD sollte eine anständige Opposition sein, kein Unterstützer verfassungsfeindlicher (Schäuble,Steinmeier,Jung) und beliebiger larifari Politik Marke Merkel. Zusammen mit der Linken, sollte die noch dazu bereit sein. Dann könnte Schäuble solche Pläne an seine Schlafzimmerwand hängen, wo sie hingehören.
28.06.2008 00:41 Uhr
von M. Wunsch:
Zitat: "Es müsse vor allem geprüft werden, wie Mehrfachspeicherungen vermieden werden könnten, sagte sie der Sächsischen Zeitung: 'Das gebietet der Grundsatz der Datensparsamkeit.'"
Wenn die Frau Ministerin tatsächlich den Grundsatz der Datensparsamkeit nur auf die redunante Speicherung bezieht, dann rangiert das wohl irgendwo zwischen lachhaft und traurig.
Leserkommentare
01.07.2008 10:36 Uhr
von Lud:
Ich verstehe die Vorbehalte und Skepsis, aber man sollte auch die Vorteile eines solchen zentralen Systems anerkennen. Die skandinavischen Staaten haben alle sehr gute Erfahrungen mit ihren Personennummer gemacht - die daraus gewonnenen Daten sind eine wichtige Quelle fuer Bevoelkerungsprognosen (wichtig z.B. fuer die Rentenreform) und auch die Verbindung mit der Steuerklasse kann zu einer fundierten Diskussion ueber Einkommensunterschiede beitragen. Gerade in Skandinavien sind die Einkommensunterschiede insgesamt und zwischen Frauen und Maenner geringer, weil die Unterschiede klar dargelegt werden koennen.
Aber was die Religion oder der Waffenschein in einem solchen Register zu suchen haben, ist mehr als zweifelhaft.
30.06.2008 14:14 Uhr
von Simon Pape:
Der Wiefelspütz... jaja. Der hat doch immer erstmal nein gesagt, um dann 5 min später zu sagen: "Wir haben keine Alternative, aber Bauchweh gehabt beim zuzustimmen". Wer der SPD im hinblick auf Bürgerrechte noch etwas glaubt, kann sich gleich Einsargen.
29.06.2008 10:36 Uhr
von Werner Lorenzen-Pranger:
Der manische Datensammler Schäuble sollte zur Aufklärung einiger Daten in eigener Sache beitragen - um die genaue Anzahl der Umschläge mit Schmiergeld an ihn, seine Sekretärin oder beide - oder so... - oder anders...
So lange er bis heute nicht einmal in der Lage ist damit richtig umzugehen, muß das denn wohl endlich mal und viel zu spät ein Staatsanwalt klären - und Schäuble, eine der krminellsten Figuren aus der Kohl-Mafia, kann dann ja das deutsche Volk vom Knast aus überwachen --- wenn er das denn schafft!
28.06.2008 01:17 Uhr
von vic:
Wenn die SPD auch das noch abnickt, ist sie für die wenigen verbliebenen Wähler hoffentlich endgültig gestorben.
Die SPD sollte eine anständige Opposition sein, kein Unterstützer verfassungsfeindlicher (Schäuble,Steinmeier,Jung) und beliebiger larifari Politik Marke Merkel.
Zusammen mit der Linken, sollte die noch dazu bereit sein.
Dann könnte Schäuble solche Pläne an seine Schlafzimmerwand hängen, wo sie hingehören.
28.06.2008 00:41 Uhr
von M. Wunsch:
Zitat: "Es müsse vor allem geprüft werden, wie Mehrfachspeicherungen vermieden werden könnten, sagte sie der Sächsischen Zeitung: 'Das gebietet der Grundsatz der Datensparsamkeit.'"
Wenn die Frau Ministerin tatsächlich den Grundsatz der Datensparsamkeit nur auf die redunante Speicherung bezieht, dann rangiert das wohl irgendwo zwischen lachhaft und traurig.