• 10.02.2010

Zehn Jahre Flüchtlingsschule

Bildung für Rechtlose

Am Münchner Hauptbahnhof gibt es eine Schule, die keine Schule ist, die kein Geld vom Land bekommt – und die mit Jugendlichen lernt, die kein Recht auf Bildung haben.von Felix Müller

  • 19.02.2010 15:15 Uhr

    von seychelle:

    @lounger: genau das habe ich beim lesen auch gedacht! Der Panther wäre wohl eine verdiente Auszeichnung.

    Unglaublich was das Kollegium da auf die Beine gestellt hat. "Respekt" wie man so gern unter jungen Menschen zu sagen pflegt. Es berührt mich, dass es so viele Menschen in Deutschland gibt, die sich ehrenamtlich engagieren und vordergründig an Bedürftige und nicht an sich denken. Geben ohne Hintergedanken. Gerade diese Kinder haben wohl alle Fürsorge, Hilfe und Unterstützung ganz besonders verdient. Ich wünschte ich könnte ebenfalls helfen! Ein riesengroßes Danke an die Flüchtlingsschule, die diesen Weitblick hat und den Kindern auf einem schweren Weg eine eventuell gute Zukunftsoption bietet.

  • 10.02.2010 00:14 Uhr

    von Whastuhn:

    schön das aber macht auch bissi deppri das der bedarf
    höher ist als was geht.
    die statistik alleine , hohoho
    bayerische schulen ! uh lala
    lol







    wow

  • 09.02.2010 21:10 Uhr

    von Ibrahim R.:

    Ich habe mich entschlossen dieser Schule zu spenden. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich, auch wenns nur ein kleiner Betrag ist, dieser Schule spenden, um zu zeigen, dass ich mit ihr solidarisiere. Sie wird zwar unterstützt, dennoch finde ich, dass diese Schule expandieren muss.

  • 09.02.2010 20:55 Uhr

    von anke:

    Dieser Text tut unglaublich gut. Er lässt mich einen Abend lang glauben, dass es geht, allen Widrigkeiten zum Trotz. Nicht in jedem einzelnen Fall, sicher, aber in sehr, sehr vielen Fällen. Schüler, die über sich selbst, eine traurige Vergangenheit und eine auch nicht eben rosige Gegenwart hinauswachsen, Erwachsene, die die Bedürfnisse und die Fähigkeiten der Heranwachsenden ernst nehmen und sich von einem "System" nicht entmutigen oder vereinnahmen lassen, Menschen, die Geld geben, ohne dafür mehr als ein gutes Gefühl zu bekommen und ein Staat, der, wo er schon nicht zu einer positiven Rolle findet, wenigstens darauf verzichtet, restriktiv zu wirken – man kann der SchlaU-Schule nur gratulieren zum zehnten Geburtstag. Ich jedenfalls wünsche ihr, was ich jeder Zehnjährigen wünsche: dass sie mutig und klug bleibt, dass sie groß und stark wird, dass sie jede Menge gute Freunde findet und dass sie Erfolg hat mit allem, was sie sich vornimmt. Dann nämlich haben alle was von ihr: die Jugendlichen, die in ihr lernen, die Stadt München, in der Schüler und Lehrer leben, und sogar dieses seltsame Deutschland, das sich so schwer damit tut, seinen Platz in einer Welt voller Menschen zu finden, die irgendwie anders sind.

  • 09.02.2010 18:53 Uhr

    von lounger:

    Hört sich für mich nach guten Panther-Kandidaten an.

  • 09.02.2010 16:15 Uhr

    von agneta:

    Es ist doch immer wieder erfreulich zu hören, dass es in diesem Land auch noch vernünftige Menschen gibt.
    Ich habe den Eindruck, dass ein solch engagiertes (ehrenamtliches!) Lehrpersonal genau verstanden hat, was notwendig ist.
    Respekt, meine Damen und Herren. Weiter so!

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