Zehn Jahre nach dem Bologna-Beschluss ist den Kultusministern aufgefallen, dass man ein Studium auch studieren können muss. Nun folgt eine Überprüfung der Bachelor-Studiengänge.von Christian Füller
"Mit diesem Beschluss haben Kultusminister und Hochschulrektoren eine erste substanzielle Reaktion auf die wochenlangen Bildungsstreiks an den Hochschulen gezeigt." Aha, waren also die Besetzungen und nicht die extrem hohen Abbrecherquote, die zu dieser unglaublich "substanziellen" Bereicherung der Bildungslandschaft geführt haben. Man lernt nie aus.
A propos Auslernen: Sind Sie immer noch Pro Studiengebühren, da angeblich antikommunistisch?
PS: bin im übrigen auch für ein bedarfsgerechtes Gesundheitssystem, bäh!
08.12.2009 20:17 Uhr
von Julia:
In Gremien an der Uni läuft es wie in der "großen Politik": man kann theoretisch mitbestimmen und sogar selber eine Studienordnung mit neu aufbauen. Die Frage ist, ob dann der Dekan und andere Hochschulpolitiker mitspielen. Diese Frage kann ich mit "nein" beantworten! Aufmerksam machen auf unsere (ich studiere Bachelor) Situation ist wichtig und der Bachelor ist reformbedürftig; nur leider wissen viele die da Hörsäle besetzen nicht mal warum sie das eigentlich tun und die "hohen Tiere" produzieren weiterhin Luftblasen...ich bin nicht pessimistisch, sondern realistisch.
08.12.2009 19:06 Uhr
von Tobi Wacke:
Ich würde allen Studis folgendes Vorgehen mal ans Herz legen: Macht Stress in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung. Hier können Dinge mit sofortiger Wirkung geändert werden. Hier können genau die Änderungen der Prüfungsformen geändert werden. Der Berliner Senat wird sich wohl hüten gegen Änderungen die bereits jetzt gemacht zu stimmen.
Leserkommentare
08.12.2009 21:42 Uhr
von Kommentator:
@ "Bildungsexperte" Cristian Füller:
"Mit diesem Beschluss haben Kultusminister und Hochschulrektoren eine erste substanzielle Reaktion auf die wochenlangen Bildungsstreiks an den Hochschulen gezeigt."
Aha, waren also die Besetzungen und nicht die extrem hohen Abbrecherquote, die zu dieser unglaublich "substanziellen" Bereicherung der Bildungslandschaft geführt haben.
Man lernt nie aus.
A propos Auslernen: Sind Sie immer noch Pro Studiengebühren, da angeblich antikommunistisch?
http://semtix.blogsport.de/2007/02/02/pflaume-des-monat-februar-christian-faller-oder-warum-studiengebahrengegner-angeblich-unsozial-sind/
Auf ihrem Niveau finden die Proteste leider auch statt.
Anarcho-Kommunistsch-Nationalsozialistisch-kosmopolit-Liberalistische Grüße, Kommentator.
PS: bin im übrigen auch für ein bedarfsgerechtes Gesundheitssystem, bäh!
08.12.2009 20:17 Uhr
von Julia:
In Gremien an der Uni läuft es wie in der "großen Politik": man kann theoretisch mitbestimmen und sogar selber eine Studienordnung mit neu aufbauen. Die Frage ist, ob dann der Dekan und andere Hochschulpolitiker mitspielen. Diese Frage kann ich mit "nein" beantworten! Aufmerksam machen auf unsere (ich studiere Bachelor) Situation ist wichtig und der Bachelor ist reformbedürftig; nur leider wissen viele die da Hörsäle besetzen nicht mal warum sie das eigentlich tun und die "hohen Tiere" produzieren weiterhin Luftblasen...ich bin nicht pessimistisch, sondern realistisch.
08.12.2009 19:06 Uhr
von Tobi Wacke:
Ich würde allen Studis folgendes Vorgehen mal ans Herz legen:
Macht Stress in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung. Hier können Dinge mit sofortiger Wirkung geändert werden. Hier können genau die Änderungen der Prüfungsformen geändert werden. Der Berliner Senat wird sich wohl hüten gegen Änderungen die bereits jetzt gemacht zu stimmen.