• 07.05.2010

Zapfenstreich beim Polizeiruf 110

Zur Belohnung nach Afghanistan

Nicht nur von den Vorgesetzten werden die Soldatinnen in dieser Polizeiruf-Folge schikaniert. Eine von ihnen wird tot aufgefunden. (Polizeiruf 110, "Zapfenstreich", So 20.15 Uhr, ARD)von Christian Buss

  • 10.05.2010 13:53 Uhr

    von sandramo81:

    Den Film habe ich nicht gesehen, schon die Vorschau zeigte die Klischees gar zu holzschnittartig. Ein Glas Wein und ein Buch zog ich der Angelegenheit vor - GEZ wird ja auch einbehalten, wenn ich nicht gucke; kann ich´s auch gleich lassen. Aber: Da wir gerade beim Lesen sind... Was ist den das für ein komische Deutsch in die Artikel? Korrespondiert hier die Qualität des Artikels absichtlich mit der des rezensierten Filmes? War das Satire? Bin ich alter Sack vielleicht mittlerweile zu blöd, um sowas zu merken und ärgere mich umsonst?

  • 09.05.2010 21:28 Uhr

    von avelon:

    Was ich vergaß anzumerken ...

    In einer Zeit zunehmender Arbeitslosigkeit drängen sich Menschen freiwillig in die Armee, dort wo es kostenlose und sichere Ausbildungsplätze gibt.

    Es geht um die Existenz und Perspektive junger Menschen, die auf dem freien Markt keine oder lediglich geringere Möglichkeiten besitzen, einen Ausbildungsplatz in sehr verschiedenen und erwünschten Berufen zu erlangen.

    Mal nachgedacht, wohin das führt?

  • 09.05.2010 21:13 Uhr

    von avelon:

    Von Anfang an mehr Sold für Frauen als für Männer in den Kampftruppen???

    Sollte dies den Tatsachen entsprechen, so ist die Bundeswehr die gerechteste Arbeitgeberin im ganzen Land.

    Denn rein physisch betrachtet, ist die Frau für Kampftruppen geringer geeignet als die Manneskraft. Für die gleiche physische Leistung von uns fragilen Lebewesen, ist eine höhere Bezahlung angesagt.

  • 09.05.2010 17:11 Uhr

    von Feixholzer:

    Trotz der launigen Beschwörung von "Frauenpower" - erfahrungsgemäß, ob bei der israelischen oder der amerikanischen Armee, drücken Frauen sich als Soldaten grundsätzlich vor dem Fronteinsatz. Da wird man schwanger (mit anschließender Abtreibung) oder anders unwohl. Am Hindukusch sind bisher Bundeswehrsoldaten gestorben, nicht aber deren weibliches Semivalent. Somit ist die oben beschriebene Geschichte in der Intention mal wieder nichts als Beweihräucherung weiblicher Überlegenheit in moralischen Fragen. Klischeefunk, die jeden Drehbuch-Autor mit Entsetzen zurück lässt, was die Schweinebande in der Produktion aus dem Skript gemacht hat. Es wäre von News-Wert, wenn der TAZ dies mal auffallen würde. Aber eher wird Cohn-Bendit wohl Papst.

  • 09.05.2010 14:46 Uhr

    von hagvtr:

    auch in der US-Armee waren kurze Frontkommandos notwendig, um die Karriereleiter raufzufallen (an nem 'besserem' Schreibtisch zu landen. Hohe Fluktuation unerfahrener Offiziere im Durchlauferhitzer war in Vietnam nicht so erfolgreich;-), mit fatalen Folgen für US-Streitkräfte, Zivilisten etc.
    Truppenkommandos sollten nicht Mittel zum Zweck sein, sondern das eigentliche Ziel, wo nicht alle Schreibtischtäter zum Zuge kommen, sondern eben 'die Besten der Besten der Besten, Sir!' Was man in den amerikanisch beeinflussten Armeen heute eher als Karikatur verstehen kann. Weil die Grunts nur noch die untersten Schichten und eher die auch anderweitig 'Ärmsten der Armen der Armen' umfassen(pauschal).
    ABer solange sie genug Feuerkraft haben...

  • 09.05.2010 02:28 Uhr

    von Michel Zahlmeister:

    Andere Zeitungen veröffentlichen ständig den gleichen Unsinn. Zufall?

    Mit täglicher Propaganda für ARD und ZDF, und Propaganda pro GEZ-Haushaltsabgabe kommen Zeitungsverleger im Gegenzug dem "Leistungsschutzrecht" und damit einer neuen Zwangsabgabe näher.

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