Nach der Lehman-Pleite forderte US-Präsident Obama eine strengere Kontrolle der Finanzbranche. Dank einer Armada von Lobbyisten wurde aus der Reform ein Reförmchen.von Nicola Liebert
Obama ist ein guter Mann. Ein Genie. Er lässt (fast) nichts unversucht, das Ruder nochmal rumzureißen. Leider kommt er viel zu spät. Er kämpft gegen Windmühlen. Das US-Imperium ist nicht mehr zu retten, und das ist gut so. Chancen hätte es genug gegeben, sich auf Menschlichkeit und das Gemeinwesen zu besinnen. Das ist jedoch nicht die Art des patriotischen Turbo-Kapitalismus mit Zentrum in - New York.
Obama tut mir leid, und alle, die all die Jahre die sog. Demokraten - oder gar grün - wählten, aber hilflos zusehen mussten, wie ihr Land ruiniert wurde. Die Anderen, die Wähler der nichtdemokratischen Partei, tun mir leid, weil man ihnen ins Gehirn geschissen hat und weiter scheisst.
Es ist auch nicht zu erwarten, dass Obama die im rechtsfreien Raum operierende Verbrecher-Organisation CIA wieder an die Leine nimmt. Er ist zwar mutig, aber sicher nicht lebensmüde.
Das Imperium wird - so sicher wie das Amen in der Kirche - zwangsläufig zerfallen. Schon allein, weil der Dollar in der Bilanz nur noch wertloses Papier ist, ohne jegliche Substanz, im Grunde die grösste aller Blasen. Was danach kommt, steht in den Sternen. Es wird sich zeigen, wie lebenstauglich das amerikanische Individuum wirklich ist. Ich fürchte, man wird sich wieder von Rattenfängern blenden lassen, mangels Intellekt.
Schadenfreude ist jedoch unangebracht. In Deutschland/Europa gibt es tendenziell ganz ähnliche Entwicklungen. Auch wir müssen das Ruder erst noch rumreißen. Doch was geschieht?
Korrigiert mich, falls ich mich täusche.
14.07.2010 13:15 Uhr
von Babi:
Gibt es bei uns eine Herrschaft des Volkes?
14.07.2010 10:50 Uhr
von binsenwahrheit:
geld regiert die welt.
14.07.2010 10:22 Uhr
von Das Selbst:
Hat es in den USA uberhaupt einmal so etwas wie Herrschaft des Volkes gegeben? Was soll dieser lobbyistendreck, wo sind die Pro Volk/Staat Lobbyisten?
Leserkommentare
14.07.2010 15:01 Uhr
von Daniel:
Obama ist ein guter Mann. Ein Genie. Er lässt (fast) nichts unversucht, das Ruder nochmal rumzureißen. Leider kommt er viel zu spät. Er kämpft gegen Windmühlen. Das US-Imperium ist nicht mehr zu retten, und das ist gut so. Chancen hätte es genug gegeben, sich auf Menschlichkeit und das Gemeinwesen zu besinnen. Das ist jedoch nicht die Art des patriotischen Turbo-Kapitalismus mit Zentrum in - New York.
Obama tut mir leid, und alle, die all die Jahre die sog. Demokraten - oder gar grün - wählten, aber hilflos zusehen mussten, wie ihr Land ruiniert wurde. Die Anderen, die Wähler der nichtdemokratischen Partei, tun mir leid, weil man ihnen ins Gehirn geschissen hat und weiter scheisst.
Es ist auch nicht zu erwarten, dass Obama die im rechtsfreien Raum operierende Verbrecher-Organisation CIA wieder an die Leine nimmt. Er ist zwar mutig, aber sicher nicht lebensmüde.
Das Imperium wird - so sicher wie das Amen in der Kirche - zwangsläufig zerfallen. Schon allein, weil der Dollar in der Bilanz nur noch wertloses Papier ist, ohne jegliche Substanz, im Grunde die grösste aller Blasen. Was danach kommt, steht in den Sternen. Es wird sich zeigen, wie lebenstauglich das amerikanische Individuum wirklich ist. Ich fürchte, man wird sich wieder von Rattenfängern blenden lassen, mangels Intellekt.
Schadenfreude ist jedoch unangebracht. In Deutschland/Europa gibt es tendenziell ganz ähnliche Entwicklungen. Auch wir müssen das Ruder erst noch rumreißen. Doch was geschieht?
Korrigiert mich, falls ich mich täusche.
14.07.2010 13:15 Uhr
von Babi:
Gibt es bei uns eine Herrschaft des Volkes?
14.07.2010 10:50 Uhr
von binsenwahrheit:
geld regiert die welt.
14.07.2010 10:22 Uhr
von Das Selbst:
Hat es in den USA uberhaupt einmal so etwas wie Herrschaft des Volkes gegeben?
Was soll dieser lobbyistendreck, wo sind die Pro Volk/Staat Lobbyisten?