Nur noch die Häfte der Gehälter erhalten Angestellte in dem abgeriegelten Küstenstreifen. Das schafft Verunsicherung, aber noch keine Intifada gegen die Hamas.von Susanne Knaul
Soso, keine Besatzung. Keine Besatzung die einen Hafen verbietet? keine Besatzung die bestimmt das der Flughafen nicht genutzt werden darf? Keine Besatzung die bestimmt das die Gazabewohner nicht rausfliegen dürfen? Keine Besatzung die sogar die Kalorienzufuhr ins Gaza regelt? Keine Besatzung die Gelder des gesamten Gaza einfrieren kann und einfrieren tut bei Bedarf? Soso
Noch mehr Beispiele das du quatsch redest?
18.05.2010 17:31 Uhr
von Thomas Hemberger:
@end.the.occupation
Keine Ahnung wie Sie darauf kommen, dass das klitzekleine Israel angeblich "die weltweit drittgrösste Nuklearmacht" sei, aber was Sie an absurdem Unsinn zum Gazastreifen zum Besten geben, ist noch verrückter und in der Sache ähnlich substanzlos.
Der Gazastreifen ist seit September 2005 vollständig von israelischen Siedlern und Besatzungssoldaten geräumt und befindet somit auch nicht mehr unter israelischer Besatzung.
Im Gazastreifen herrscht kein Hunger, denn die Grundversorgung der Gaza-Bevölkerung war und ist umfassend gesichert. Täglich fahren lange Kolonnen von Versorgungstransporten mit Nahrung und Medikamenten über die israelische Grenze nach Gaza hinein.
Würde die radikalislamistisch vernagelte Hamas endlich damit aufhören, ihren sinnlosen "heiligen Krieg" gegen Israel mittels Raketen und bewaffnetem Mordterror aufzugeben, so wäre sowohl auf einen Schlag wieder genug Geld für alle Bediensteten im Gazastreifen da, als auch das Ende der "Blockade" des Gazastreifens durch Israel und Ägypten gekommen.
Es liegt daher einzig und allein an den Hamas-Besatzern, wie es nun in dem von ihnen im Jahr 2007 gewaltsam von der PA okkupierten Gazastreifen weiter gehen soll.
12.05.2010 12:22 Uhr
von end.the.occupation:
Und - weil es so schön ist - die Intifada richtet und richtete sich gegen die 'Besatzer'. Und die HAMAS - wiewohl das Produkt der 'Besatzer' - nicht unähnlich zur Hezbollah übrigens - ist nicht Besatzer im Gazastreifen.
Die nächste Etappe der Intifada wird sich auch nicht gegen die HAMAS richten - sondern gegen Abbas, Dahlan, Rajoub etc. - die Statthalter der 'Besatzer' in Ramallah - die sich ganz allein durch flächendeckende Korruption - auch mit Geldern der EU - und der von den US trainierten Miliz an der Macht halten.
Und wer was spenden will - speziell für Gaza - um dazu beitragen, Licht in das hiesige PR-Dunkel zu tragen: http://jewish-ship-to-gaza.jimdo.com
11.05.2010 13:39 Uhr
von Moritz:
Der Gaza-Streifen ist nur für Hilfsorganisationen das größte Gefängnis der Welt. Wenn die Palästinenser endlich einen eigenen Staat erhalten würden, ohne Einfuhrblockaden, ohne Sanktionen, dann gäbe es kaum noch diese massiven Probleme. Der Gaza-Streifen ist wie ein Kasperle-Theater, dass von Israel und der Hamas gesteuert wird. Die Hamas ist eine radikaler aber demokratisch gewählter Haufen und ein Produkt der Jahrzehnte langen Demütigungen. Israel möchte keine Normalisierung der Lage, da kann OBAMA auf einer Hand im Kreis springen. Solange die Israelis kein Interesse an einem palästinensischen Staat haben, wird es keine Normalität in den besetzten und unbesetzten (blockierten) Gebieten geben. Für die Hardliner in Israel stellt das Elend in den besetzten Gebieten immer noch eine größere Sicherheit für Israel dar, als ein eigener palästinensischer Staat, der nicht problemlos zerbombt, sanktioniert und isoliert werden kann. Leider.
10.05.2010 17:05 Uhr
von Horst:
Ich fordere mehr Laptops in den Gaza Streifen!
10.05.2010 16:59 Uhr
von end.the.occupation:
>> Der Supermarkt auf einer der Hauptstraßen Gazas führt zehn verschiedene Sorten Schokolade.
Natürlich. Der Gazastreifen ist das reinste Schlaraffenland - zumindestens in der Besatzer-PR.
Kurioserweise - Sprachregelung ist Sprachregelung - und dafür wird Frau Knaul ja entlohnt - muss auch diese Ware 'Schmuggelware' heissen - wegen der Tunnel, durch welche die HAMAS bekanntlich nur Waffen 'schmuggelt' - um damit die weltweit drittgrösste Nuklearmacht zu vernichten.
Der besondere Wert der Schokolade im Gazastreifen liegt womöglich darin, dass sie nicht zu den Dingen gehört, welche die Bewohner Gazas nach Meinung ihrer Belagerer erhalten sollen. So wie auch Fruchtsaft, Kinderspielzeug u.a.. Eine Liste der Blockade-Güter findet man hier bei der BBC: http://news.bbc.co.uk/2/hi/8654337.stm
Und damit die Bewohner Gazas nicht allzu fett werden, dazu haben die Ernährungsberater in Jerusalem auch Vorgaben gemacht, wieviele Kalorien in den Gaza-Streifen überhaupt herein dürfen. In der haaretz hatte Uri Blau darüber berichtet, unter dem Titel "Gaza Bonanza". Ein Bericht der den Behörden nicht gefallen hat - daher auch der Fall "Anat Kam" - und der vielleicht deswegen auch nicht mehr nachzulesen ist. Daher hier nur eine Kopie aus dem google cache: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:s8q6Hh7C434J:www.haaretz.com/hasen/spages/1092196.html+Gaza+Bonanza&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de
Addendum: Es muss den Pal. mittlerweile wohl auch gelungen sein, die unterirdische Stahlmauer in Rafah zu durchbrechen. Menschen sind halt erfinderisch wenn man versucht sie einzusperren, auch wenn seit Anfang des Jahres rund 52 Palästinenser bei 'Unfällen' in den Tunneln starben.
10.05.2010 16:07 Uhr
von gabba gabba hey:
Oh das ist bitter. Da muss wohl endlich die EU wieder zahlen oder der UNO-Menschenrechtsrat. Im Prinzip müßte der Klingelbeutel einfach bei der Linkspartei rumgehen. Oder bei der der Antifa. Fragt die ma.
10.05.2010 15:34 Uhr
von Flo:
Natürlich is Israel und niemals die Hamas schuld. ;)
Verzichten die Hamasführer eigendl. auch auf Teile ihres Einkommens wenn die Kassen wirklich so knapp sind?
Und schon fleißig am spenden, end.the.occupation? Falls nein, beeil dich, bevor die ganze Schokolade geschmolzen ist.
Leserkommentare
25.05.2010 20:04 Uhr
von TOM:
Soso, keine Besatzung. Keine Besatzung die einen Hafen verbietet? keine Besatzung die bestimmt das der Flughafen nicht genutzt werden darf? Keine Besatzung die bestimmt das die Gazabewohner nicht rausfliegen dürfen? Keine Besatzung die sogar die Kalorienzufuhr ins Gaza regelt? Keine Besatzung die Gelder des gesamten Gaza einfrieren kann und einfrieren tut bei Bedarf? Soso
Noch mehr Beispiele das du quatsch redest?
18.05.2010 17:31 Uhr
von Thomas Hemberger:
@end.the.occupation
Keine Ahnung wie Sie darauf kommen, dass das klitzekleine Israel angeblich "die weltweit drittgrösste Nuklearmacht" sei,
aber was Sie an absurdem Unsinn zum Gazastreifen zum Besten geben, ist noch verrückter und in der Sache ähnlich substanzlos.
Der Gazastreifen ist seit September 2005 vollständig von israelischen Siedlern und Besatzungssoldaten geräumt und befindet somit auch nicht mehr unter israelischer Besatzung.
Im Gazastreifen herrscht kein Hunger, denn die Grundversorgung der Gaza-Bevölkerung war und ist umfassend gesichert. Täglich fahren lange Kolonnen von Versorgungstransporten mit Nahrung und Medikamenten über die israelische Grenze nach Gaza hinein.
Würde die radikalislamistisch vernagelte Hamas endlich damit aufhören, ihren sinnlosen "heiligen Krieg" gegen Israel mittels Raketen und bewaffnetem Mordterror aufzugeben, so wäre sowohl auf einen Schlag wieder genug Geld für alle Bediensteten im Gazastreifen da, als auch das Ende der "Blockade" des Gazastreifens durch Israel und Ägypten gekommen.
Es liegt daher einzig und allein an den Hamas-Besatzern, wie es nun in dem von ihnen im Jahr 2007 gewaltsam von der PA okkupierten Gazastreifen weiter gehen soll.
12.05.2010 12:22 Uhr
von end.the.occupation:
Und - weil es so schön ist - die Intifada richtet und richtete sich gegen die 'Besatzer'.
Und die HAMAS - wiewohl das Produkt der 'Besatzer' - nicht unähnlich zur Hezbollah übrigens - ist nicht Besatzer im Gazastreifen.
Die nächste Etappe der Intifada wird sich auch nicht gegen die HAMAS richten - sondern gegen Abbas, Dahlan, Rajoub etc. - die Statthalter der 'Besatzer' in Ramallah - die sich ganz allein durch flächendeckende Korruption - auch mit Geldern der EU - und der von den US trainierten Miliz an der Macht halten.
Und wer was spenden will - speziell für Gaza - um dazu beitragen, Licht in das hiesige PR-Dunkel zu tragen: http://jewish-ship-to-gaza.jimdo.com
11.05.2010 13:39 Uhr
von Moritz:
Der Gaza-Streifen ist nur für Hilfsorganisationen das größte Gefängnis der Welt. Wenn die Palästinenser endlich einen eigenen Staat erhalten würden, ohne Einfuhrblockaden, ohne Sanktionen, dann gäbe es kaum noch diese massiven Probleme. Der Gaza-Streifen ist wie ein Kasperle-Theater, dass von Israel und der Hamas gesteuert wird. Die Hamas ist eine radikaler aber demokratisch gewählter Haufen und ein Produkt der Jahrzehnte langen Demütigungen. Israel möchte keine Normalisierung der Lage, da kann OBAMA auf einer Hand im Kreis springen. Solange die Israelis kein Interesse an einem palästinensischen Staat haben, wird es keine Normalität in den besetzten und unbesetzten (blockierten) Gebieten geben. Für die Hardliner in Israel stellt das Elend in den besetzten Gebieten immer noch eine größere Sicherheit für Israel dar, als ein eigener palästinensischer Staat, der nicht problemlos zerbombt, sanktioniert und isoliert werden kann. Leider.
10.05.2010 17:05 Uhr
von Horst:
Ich fordere mehr Laptops in den Gaza Streifen!
10.05.2010 16:59 Uhr
von end.the.occupation:
>> Der Supermarkt auf einer der Hauptstraßen Gazas führt zehn verschiedene Sorten Schokolade.
Natürlich. Der Gazastreifen ist das reinste Schlaraffenland - zumindestens in der Besatzer-PR.
Kurioserweise - Sprachregelung ist Sprachregelung - und dafür wird Frau Knaul ja entlohnt - muss auch diese Ware 'Schmuggelware' heissen - wegen der Tunnel, durch welche die HAMAS bekanntlich nur Waffen 'schmuggelt' - um damit die weltweit drittgrösste Nuklearmacht zu vernichten.
Der besondere Wert der Schokolade im Gazastreifen liegt womöglich darin, dass sie nicht zu den Dingen gehört, welche die Bewohner Gazas nach Meinung ihrer Belagerer erhalten sollen. So wie auch Fruchtsaft, Kinderspielzeug u.a..
Eine Liste der Blockade-Güter findet man hier bei der BBC: http://news.bbc.co.uk/2/hi/8654337.stm
Und damit die Bewohner Gazas nicht allzu fett werden, dazu haben die Ernährungsberater in Jerusalem auch Vorgaben gemacht, wieviele Kalorien in den Gaza-Streifen überhaupt herein dürfen. In der haaretz hatte Uri Blau darüber berichtet, unter dem Titel "Gaza Bonanza".
Ein Bericht der den Behörden nicht gefallen hat - daher auch der Fall "Anat Kam" - und der vielleicht deswegen auch nicht mehr nachzulesen ist. Daher hier nur eine Kopie aus dem google cache:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:s8q6Hh7C434J:www.haaretz.com/hasen/spages/1092196.html+Gaza+Bonanza&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de
Addendum:
Es muss den Pal. mittlerweile wohl auch gelungen sein, die unterirdische Stahlmauer in Rafah zu durchbrechen. Menschen sind halt erfinderisch wenn man versucht sie einzusperren, auch wenn seit Anfang des Jahres rund 52 Palästinenser bei 'Unfällen' in den Tunneln starben.
10.05.2010 16:07 Uhr
von gabba gabba hey:
Oh das ist bitter.
Da muss wohl endlich die EU wieder zahlen oder der UNO-Menschenrechtsrat.
Im Prinzip müßte der Klingelbeutel einfach bei der Linkspartei
rumgehen. Oder bei der der Antifa.
Fragt die ma.
10.05.2010 15:34 Uhr
von Flo:
Natürlich is Israel und niemals die Hamas schuld. ;)
Verzichten die Hamasführer eigendl. auch auf Teile ihres Einkommens wenn die Kassen wirklich so knapp sind?
Und schon fleißig am spenden, end.the.occupation? Falls nein, beeil dich, bevor die ganze Schokolade geschmolzen ist.