Der umstrittene Finanzdienstleister Carsten Maschmeyer hat zahlreiche Freunde in der Politik. Und den richtigen Riecher. Davon profitierte auch sein Finanzvertrieb AWD.von Malte Kreutzfeldt
Carsten Maschmeyer der Gewinner und die vielen Verlierer durch AWD.
23.12.2011 00:30 Uhr
von tazitus:
Als Weihnachtslektüre empfohlen: "Die hohe Kunst der Korruption" von Horst-Eberhard Richter (Gott hab ihn selig), erschienen bei Hoffmann und Campe (sic!). Könnte Herr Maschmeyer doch mal bewerben.
22.12.2011 17:53 Uhr
von Gerda:
Mein Riecher sagt mir noch immer, daß Gesine Schwan eine gute und höchst interessante Bundespräsidentin sein würde.
Ähnlich wie es Richard von Weizsäcker gewesen ist, völlig losgelöst vom Willen der Parteien und der Medien
22.12.2011 17:46 Uhr
von Gerda:
Was ist Freundschaft? Unter Freundschaft verstehe ich etwas völlig anderes als Christian Wulff. Und sicherlich viele, viele andere auch.
Es zeigt sich doch, daß zu Christian Wulff, angefangen als Stadtrat, nützliche Kontakte von niedersächsischen, aufstrebenden Geschäftsleuten geknüpft wurden, über die er höchst erfreut war, sich geschmeichelt fühlte und sogleich als "Freundschaften" deutete.
Je mehr recherchiert und befragt wird, desto mehr wird sichtbar, wie sehr sich diese angeblichen Freunde peinlich berührt winden.
22.12.2011 17:46 Uhr
von Gerda:
Was ist Freundschaft? Unter Freundschaft verstehe ich etwas völlig anderes als Christian Wulff. Und sicherlich viele, viele andere auch.
Es zeigt sich doch, daß zu Christian Wulff, angefangen als Stadtrat, nützliche Kontakte von niedersächsischen, aufstrebenden Geschäftsleuten geknüpft wurden, über die er höchst erfreut war, sich geschmeichelt fühlte und sogleich als "Freundschaften" deutete.
Je mehr recherchiert und befragt wird, desto mehr wird sichtbar, wie sehr sich diese angeblichen Freunde peinlich berührt winden.
Eas war von Anfang an für mich klar,das Christian Wulff nicht der richtige Präsident ist und eine Notlösung darstellt. Der richtige Präsident war z.B. Herr Köhler jedoch ist dieser zurück getreten weil er die Nase voll hat!
Nun steht Frau Merkel ihren Fehler nicht ein sie ist der sogenannte Steigbügelhalter des Christan Wulff.
21.12.2011 11:17 Uhr
von Otto Pardey:
Eas war von Anfang an für mich klar,das Christian Wulff nicht der richtige Präsident ist und eine Notlösung darstellt. Der richtige Präsident war z.B. Herr Köhler jedoch ist dieser zurück getreten weil er die Nase voll hat!
Nun steht Frau Merkel ihren Fehler nicht ein sie ist der sogenannte Steigbügelhalter des Christan Wulff.
21.12.2011 11:06 Uhr
von Lieber Herr Wulff,:
bitte lesen Sie sich mal ein Stündchen selbst in die Materie ein und machen sich persönlich ein Bild davon, wo das Geld herkommt, daß Maschmeyer Ihnen so großzügig zur Verfügung stellte. Und dann sagen Sie doch einfach nur uns allen ganz offen und ehrlich und unverblümt, was Sie, ganz persönlich, darüber denken und davon halten. Dann wissen wir alle, wo wir drann sind.
Danke!
21.12.2011 10:31 Uhr
von vantast:
Immer mehr gewinnt man den Eindruck. daß die Riesterrente eine große Abzocke ist. Mit diesem Hintergrund hier ist es Gewißheit, das größere Geschäft machen andere. Für unsere jungen Leute heißt das: geht nicht zur Bundeswehr, es gibt nichts Verteidigungswertes.
21.12.2011 10:31 Uhr
von hann0s:
Auf der einen Seite niemanden wollen, der von der Medienlandschaft ausgewählt wurde, auf der anderen Seite nach Gauck rufen, da musste ich schon Lachen. Davon ab, natürlich ist das was Wulff machte anrüchig, aber der hat sich nur dumm angestellt und wurde bei dem erwischt, was wohl alle außerhalb der Linkspartei machen. Und die machens nich, weil die Wirtschaft die nich leiden kann, nich weils die besseren Menschen sind. Man sollte den Rechercheaufwand lieber auf die Finanzkrise investieren, bspw. nach welchen Kriterien der Sofin seine Kredite vergibt, als uns um den unwichtigen Grüßaugust zu kümmern. Verfluchte personalisierte Mediendemokratur...
21.12.2011 10:30 Uhr
von hann0s:
Auf der einen Seite niemanden wollen, der von der Medienlandschaft ausgewählt wurde, auf der anderen Seite nach Gauck rufen, da musste ich schon Lachen. Davon ab, natürlich ist das was Wulff machte anrüchig, aber der hat sich nur dumm angestellt und wurde bei dem erwischt, was wohl alle außerhalb der Linkspartei machen. Und die machens nich, weil die Wirtschaft die nich leiden kann, nich weils die besseren Menschen sind. Man sollte den Rechercheaufwand lieber auf die Finanzkrise investieren, bspw. nach welchen Kriterien der Sofin seine Kredite vergibt, als uns um den unwichtigen Grüßaugust zu kümmern. Verfluchte personalisierte Mediendemokratur...
21.12.2011 10:19 Uhr
von Toby:
Maschmeyer ist ein Verbrecher. Das kann man als moralischen Terminus so sagen. Seine Drückerkolonne von Tagelöhnern, die in Finanzdingen vollkommen ungebildet und kenntnisfrei sein durften, haben auf Provisionsbasis den Kunden "Optimierungen" ihrer Finanzplanung angedreht, die sie überhaupt nicht brauchten. Wer als Student dort einen Nebenjob starten wollte, bekam erst mal selbst eine Finanzberatung aufgedrückt und wer vertrauensselig genug war, fand sich am Ende mit Versicherungen wieder, die er überhaupt nicht brauchte. Und für diese Betrügereien fand sich wiederholt Werbung in Leitartikeln der Bild. Die Millionen, die Maschmeyer mit der Politik teilte und teilt, sind Ahnungslosen und Mittellosen aus der Tasche gezogen worden. Wer sich als Politiker mit ihm ablichten läßt, demonstriert damit, daß er entweder von Finanzdingen überhaupt keine Ahnung hat oder aber einen feuchten Kehrricht darauf gibt, ob jemand seine Bürger ausraubt. Beides sollte einen Politiker eigentlich disqualifizieren. Maschmeyer ist ein vollkommen gewissenloses Individuum. Ich glaube, man kann es nicht anders sagen. Es sollte eigentlich niemand wählbar sein, der sich auch nur mit ihm ablichten läßt. Wer gar sein Geld nimt, ist entweder haltlos dumm oder skrupellos.
21.12.2011 09:47 Uhr
von chrisfre:
Dank Ghostwriter ging's mal: in Wulffs Rede vor dem BDI am 7. Oktober 2011, in der er Prophetisches sagte, auch unfreiwillig ihn selbst Betreffendes:
Ich zitiere:
"Ich freue mich sehr, heute hier zu sein, bei Ihnen im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI – und hier in Essen, in diesem wunderbaren neuen Thyssen-Krupp-Quartier. Diese Architektur ist nicht Selbstzweck, nicht auftrumpfendes Spiel selbstverliebter Bauherren, sondern ein praktisch durchdachter und gleichzeitig ästhetisch anspruchsvoller Bau. /.../ „Nomen est omen“, sagt man oft, der Name sagt viel über das Wesen einer Sache aus. „Kulturkreis der deutschen Wirtschaft“ - man mag sich gar nicht ausdenken, wie diese Einrichtung heißen würde, wenn man sie heute gründen würde. Wahrscheinlich würde man erst mal eine Agentur beauftragen, einen möglichst aparten oder donnernden Begriff zu finden - englisch auf jeden Fall. Es würde von einschüchternden chairmans, steering committees, finding commissions und so weiter nur so wimmeln. Kurz: Es würde wahrscheinlich eine jener Einrichtungen sein, die zwar hier und da Gutes tun, aber vor allem und in erster Linie zum eigenen Ruhm und zur Ehre ihrer Erfinder da sind.
Beim Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist das anders. Diese denkbar bescheidenste Namensgebung für eine großartige Initiative spricht für sich. Dieser Kulturkreis hat in all den Jahrzehnten nicht sich selbst gefeiert, sondern die Kunst in den Mittelpunkt gestellt und die Gesellschaft, in der und für die diese Kunst da sein soll. /.../ Nun könnte der Eindruck entstehen, die Förderung von Kunst und Kultur sei für die Wirtschaft, für die Unternehmen und Firmen, so eine Art groß dimensioniertes Hobby, ein Spielzeug, mit dem man sich selber ein bisschen Freude macht und wo dann sozusagen als Kollateralnutzen auch noch einiges Gute für die Allgemeinheit und für die Künstler selber abfällt.
Das Gegenteil ist der Fall. Wirtschaft und Kultur sind aufeinander angewiesen. Sie sind beide wichtige Motoren von Innovation und Fortschritt in unserer Gesellschaft.
Gestalten – Welt und Gesellschaft gestalten -, das ist die bleibende gemeinsame Wurzel und das bleibende gemeinsame Ziel von Wirtschaft und Kultur. Wirtschaft und Kultur, so oft als Gegner oder Antagonisten betrachtet, sind in Wahrheit die beiden grundlegenden Weisen, in denen der Mensch seine Welt gestaltet, verändert, ziviler und bewohnbarer macht. Wirtschaft und Kultur, sie dienen beide der Entwicklung und Weiterentwicklung der Gesellschaften und des Einzelnen.
Dass sich Teile der Märkte, die Finanzmärkte im besonderen, heute in einer Weise verselbständigt haben, dass sie quasi ein eigenes System bilden, das seine Wurzel und Beziehung mit der sogenannten Realwirtschaft, also auch mit der Gesellschaft gleichsam gekappt hat. Das hat zum Teil dramatische Konsequenzen, die für unsere Gesellschaft, für unsere Politik, aber auch für jeden Einzelnen gerade in den letzten Jahren deutlich geworden sind.
Wer sich in einem eigenen Subsystem bewegt, wer allein um sich selbst und seinen Gewinn kreist, der hat sich aus jeder Verantwortung gestohlen, der ist sozusagen auch aus unserer gemeinsamen Kultur ausgestiegen. Nur wenn es dann schiefgeht, erinnert er sich daran, dass es so etwas wie Verantwortung und Solidarität gibt, also eine gemeinsame Kultur der Hilfe, des Austauschs, des Aufeinander-Angewiesenseins."
21.12.2011 09:41 Uhr
von horge:
Also falls Wulff den "goldenen Löffel" abgeben sollte, wovon ich einmal ausgehe, dann wünsche ich mir einen Quereinsteiger a la Gauk, der eben nicht das Vertrauen der Kanzlerin hat, sondern das Vertrauen der Bevölkerung. Dies würde aus meiner Sicht bedeuten, das der oder die nächste Präsidentin vom Volke gewählt wird und eben nicht von Parlamentariern und ausgesuchtem Personal aus der Medienlandschaft.
21.12.2011 09:33 Uhr
von Rainer Schulze:
Millionen stehen hinter mir (John Heartfield)
was heisst den hier: Maschmeyer hatte bei Wulff, v.d.Leyen, Schröder den richtigen Riecher??
Das Finanz- + GroßKapital hat immer schon seine Politiker finanziert, gesponsert und in den Sessel gehoben
Leserkommentare
24.03.2012 23:41 Uhr
von Otto Pardey:
Carsten Maschmeyer der Gewinner und
die vielen Verlierer durch AWD.
23.12.2011 00:30 Uhr
von tazitus:
Als Weihnachtslektüre empfohlen:
"Die hohe Kunst der Korruption" von Horst-Eberhard Richter (Gott hab ihn selig), erschienen bei Hoffmann und Campe (sic!). Könnte Herr Maschmeyer doch mal bewerben.
22.12.2011 17:53 Uhr
von Gerda:
Mein Riecher sagt mir noch immer, daß Gesine Schwan eine gute und höchst interessante Bundespräsidentin sein würde.
Ähnlich wie es Richard von Weizsäcker gewesen ist, völlig losgelöst vom Willen der Parteien und der Medien
22.12.2011 17:46 Uhr
von Gerda:
Was ist Freundschaft? Unter Freundschaft verstehe ich etwas völlig anderes als Christian Wulff. Und sicherlich viele, viele andere auch.
Es zeigt sich doch, daß zu Christian Wulff, angefangen als Stadtrat, nützliche Kontakte von niedersächsischen, aufstrebenden Geschäftsleuten geknüpft wurden, über die er höchst erfreut war, sich geschmeichelt fühlte und sogleich als "Freundschaften" deutete.
Je mehr recherchiert und befragt wird, desto mehr wird sichtbar, wie sehr sich diese angeblichen Freunde peinlich berührt winden.
22.12.2011 17:46 Uhr
von Gerda:
Was ist Freundschaft? Unter Freundschaft verstehe ich etwas völlig anderes als Christian Wulff. Und sicherlich viele, viele andere auch.
Es zeigt sich doch, daß zu Christian Wulff, angefangen als Stadtrat, nützliche Kontakte von niedersächsischen, aufstrebenden Geschäftsleuten geknüpft wurden, über die er höchst erfreut war, sich geschmeichelt fühlte und sogleich als "Freundschaften" deutete.
Je mehr recherchiert und befragt wird, desto mehr wird sichtbar, wie sehr sich diese angeblichen Freunde peinlich berührt winden.
21.12.2011 17:04 Uhr
von spiritofbee:
Hier noch die gelungene Recherche eines Kollegen:
http://static.twoday.net/gebattmer/files/FAZ-Erbfreundschaften.pdf
21.12.2011 11:18 Uhr
von Otto Pardey:
Eas war von Anfang an für mich klar,das Christian Wulff nicht der richtige Präsident ist und eine
Notlösung darstellt.
Der richtige Präsident war z.B. Herr Köhler jedoch ist dieser zurück getreten weil er die Nase voll hat!
Nun steht Frau Merkel ihren Fehler nicht ein sie ist
der sogenannte Steigbügelhalter des Christan Wulff.
21.12.2011 11:17 Uhr
von Otto Pardey:
Eas war von Anfang an für mich klar,das Christian Wulff nicht der richtige Präsident ist und eine
Notlösung darstellt.
Der richtige Präsident war z.B. Herr Köhler jedoch ist dieser zurück getreten weil er die Nase voll hat!
Nun steht Frau Merkel ihren Fehler nicht ein sie ist
der sogenannte Steigbügelhalter des Christan Wulff.
21.12.2011 11:06 Uhr
von Lieber Herr Wulff,:
bitte lesen Sie sich mal ein Stündchen selbst in die Materie ein und machen sich persönlich ein Bild davon, wo das Geld herkommt, daß Maschmeyer Ihnen so großzügig zur Verfügung stellte. Und dann sagen Sie doch einfach nur uns allen ganz offen und ehrlich und unverblümt, was Sie, ganz persönlich, darüber denken und davon halten.
Dann wissen wir alle, wo wir drann sind.
Danke!
21.12.2011 10:31 Uhr
von vantast:
Immer mehr gewinnt man den Eindruck. daß die Riesterrente eine große Abzocke ist. Mit diesem Hintergrund hier ist es Gewißheit, das größere Geschäft machen andere.
Für unsere jungen Leute heißt das: geht nicht zur Bundeswehr, es gibt nichts Verteidigungswertes.
21.12.2011 10:31 Uhr
von hann0s:
Auf der einen Seite niemanden wollen, der von der Medienlandschaft ausgewählt wurde, auf der anderen Seite nach Gauck rufen, da musste ich schon Lachen. Davon ab, natürlich ist das was Wulff machte anrüchig, aber der hat sich nur dumm angestellt und wurde bei dem erwischt, was wohl alle außerhalb der Linkspartei machen. Und die machens nich, weil die Wirtschaft die nich leiden kann, nich weils die besseren Menschen sind.
Man sollte den Rechercheaufwand lieber auf die Finanzkrise investieren, bspw. nach welchen Kriterien der Sofin seine Kredite vergibt, als uns um den unwichtigen Grüßaugust zu kümmern. Verfluchte personalisierte Mediendemokratur...
21.12.2011 10:30 Uhr
von hann0s:
Auf der einen Seite niemanden wollen, der von der Medienlandschaft ausgewählt wurde, auf der anderen Seite nach Gauck rufen, da musste ich schon Lachen. Davon ab, natürlich ist das was Wulff machte anrüchig, aber der hat sich nur dumm angestellt und wurde bei dem erwischt, was wohl alle außerhalb der Linkspartei machen. Und die machens nich, weil die Wirtschaft die nich leiden kann, nich weils die besseren Menschen sind.
Man sollte den Rechercheaufwand lieber auf die Finanzkrise investieren, bspw. nach welchen Kriterien der Sofin seine Kredite vergibt, als uns um den unwichtigen Grüßaugust zu kümmern. Verfluchte personalisierte Mediendemokratur...
21.12.2011 10:19 Uhr
von Toby:
Maschmeyer ist ein Verbrecher. Das kann man als moralischen Terminus so sagen. Seine Drückerkolonne von Tagelöhnern, die in Finanzdingen vollkommen ungebildet und kenntnisfrei sein durften, haben auf Provisionsbasis den Kunden "Optimierungen" ihrer Finanzplanung angedreht, die sie überhaupt nicht brauchten. Wer als Student dort einen Nebenjob starten wollte, bekam erst mal selbst eine Finanzberatung aufgedrückt und wer vertrauensselig genug war, fand sich am Ende mit Versicherungen wieder, die er überhaupt nicht brauchte. Und für diese Betrügereien fand sich wiederholt Werbung in Leitartikeln der Bild.
Die Millionen, die Maschmeyer mit der Politik teilte und teilt, sind Ahnungslosen und Mittellosen aus der Tasche gezogen worden. Wer sich als Politiker mit ihm ablichten läßt, demonstriert damit, daß er entweder von Finanzdingen überhaupt keine Ahnung hat oder aber einen feuchten Kehrricht darauf gibt, ob jemand seine Bürger ausraubt. Beides sollte einen Politiker eigentlich disqualifizieren.
Maschmeyer ist ein vollkommen gewissenloses Individuum. Ich glaube, man kann es nicht anders sagen. Es sollte eigentlich niemand wählbar sein, der sich auch nur mit ihm ablichten läßt. Wer gar sein Geld nimt, ist entweder haltlos dumm oder skrupellos.
21.12.2011 09:47 Uhr
von chrisfre:
Dank Ghostwriter ging's mal: in Wulffs Rede vor dem BDI am 7. Oktober 2011, in der er Prophetisches sagte, auch unfreiwillig ihn selbst Betreffendes:
Ich zitiere:
"Ich freue mich sehr, heute hier zu sein, bei Ihnen im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI – und hier in Essen, in diesem wunderbaren neuen Thyssen-Krupp-Quartier. Diese Architektur ist nicht Selbstzweck, nicht auftrumpfendes Spiel selbstverliebter Bauherren, sondern ein praktisch durchdachter und gleichzeitig ästhetisch anspruchsvoller Bau.
/.../
„Nomen est omen“, sagt man oft, der Name sagt viel über das Wesen einer Sache aus. „Kulturkreis der deutschen Wirtschaft“ - man mag sich gar nicht ausdenken, wie diese Einrichtung heißen würde, wenn man sie heute gründen würde. Wahrscheinlich würde man erst mal eine Agentur beauftragen, einen möglichst aparten oder donnernden Begriff zu finden - englisch auf jeden Fall. Es würde von einschüchternden chairmans, steering committees, finding commissions und so weiter nur so wimmeln. Kurz: Es würde wahrscheinlich eine jener Einrichtungen sein, die zwar hier und da Gutes tun, aber vor allem und in erster Linie zum eigenen Ruhm und zur Ehre ihrer Erfinder da sind.
Beim Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist das anders. Diese denkbar bescheidenste Namensgebung für eine großartige Initiative spricht für sich. Dieser Kulturkreis hat in all den Jahrzehnten nicht sich selbst gefeiert, sondern die Kunst in den Mittelpunkt gestellt und die Gesellschaft, in der und für die diese Kunst da sein soll.
/.../
Nun könnte der Eindruck entstehen, die Förderung von Kunst und Kultur sei für die Wirtschaft, für die Unternehmen und Firmen, so eine Art groß dimensioniertes Hobby, ein Spielzeug, mit dem man sich selber ein bisschen Freude macht und wo dann sozusagen als Kollateralnutzen auch noch einiges Gute für die Allgemeinheit und für die Künstler selber abfällt.
Das Gegenteil ist der Fall. Wirtschaft und Kultur sind aufeinander angewiesen. Sie sind beide wichtige Motoren von Innovation und Fortschritt in unserer Gesellschaft.
Gestalten – Welt und Gesellschaft gestalten -, das ist die bleibende gemeinsame Wurzel und das bleibende gemeinsame Ziel von Wirtschaft und Kultur. Wirtschaft und Kultur, so oft als Gegner oder Antagonisten betrachtet, sind in Wahrheit die beiden grundlegenden Weisen, in denen der Mensch seine Welt gestaltet, verändert, ziviler und bewohnbarer macht. Wirtschaft und Kultur, sie dienen beide der Entwicklung und Weiterentwicklung der Gesellschaften und des Einzelnen.
Dass sich Teile der Märkte, die Finanzmärkte im besonderen, heute in einer Weise verselbständigt haben, dass sie quasi ein eigenes System bilden, das seine Wurzel und Beziehung mit der sogenannten Realwirtschaft, also auch mit der Gesellschaft gleichsam gekappt hat. Das hat zum Teil dramatische Konsequenzen, die für unsere Gesellschaft, für unsere Politik, aber auch für jeden Einzelnen gerade in den letzten Jahren deutlich geworden sind.
Wer sich in einem eigenen Subsystem bewegt, wer allein um sich selbst und seinen Gewinn kreist, der hat sich aus jeder Verantwortung gestohlen, der ist sozusagen auch aus unserer gemeinsamen Kultur ausgestiegen. Nur wenn es dann schiefgeht, erinnert er sich daran, dass es so etwas wie Verantwortung und Solidarität gibt, also eine gemeinsame Kultur der Hilfe, des Austauschs, des Aufeinander-Angewiesenseins."
21.12.2011 09:41 Uhr
von horge:
Also falls Wulff den "goldenen Löffel" abgeben sollte, wovon ich einmal ausgehe, dann wünsche ich mir einen Quereinsteiger a la Gauk, der eben nicht das Vertrauen der Kanzlerin hat, sondern das Vertrauen der Bevölkerung. Dies würde aus meiner Sicht bedeuten, das der oder die nächste Präsidentin vom Volke gewählt wird und eben nicht von Parlamentariern und ausgesuchtem Personal aus der Medienlandschaft.
21.12.2011 09:33 Uhr
von Rainer Schulze:
Millionen stehen hinter mir (John Heartfield)
was heisst den hier: Maschmeyer hatte bei Wulff, v.d.Leyen, Schröder den richtigen Riecher??
Das Finanz- + GroßKapital hat immer schon seine Politiker finanziert, gesponsert und in den Sessel gehoben
Alfred Hugenberg läßt grußen