Bundespräsident Christian Wulff folgte der Gesprächseinladung des "Zeit"-Herausgebers Josef Joffe. Seine klare Botschaft: Er hat sich fürs Durchhalten entschieden. von Ingo Arend
taz_akt_42886186151
22.01.2012
Wulff im Berliner Ensemble
Ein Mann von stupender Monochromie
Bundespräsident Christian Wulff folgte der Gesprächseinladung des "Zeit"-Herausgebers Josef Joffe. Seine klare Botschaft: Er hat sich fürs Durchhalten entschieden. von Ingo Arend
Wulff wird eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen: als der Politiker, der das Fass zum überlaufen brachte, und den Verfall und Glaubensverlust in die Demokratie epochal verstärkte. Und nur weil eine Person nicht Manns genug ist sich einzugestehen, dass er nun mehr schadet denn nützt.
23.01.2012 14:12 Uhr
von Hannes Albers Benz:
Der Rechtfertigungs-Kasper der Nation! Peinlich, peinlich. Ich bin für Rücktritt. Sofort. Schade, dass DIE ZEIT dieses Rechtferigungs-Theater im Berliner Ensemble inszeniert hat. Peinlich, peinlich. In Zukunft sollte DIE ZEIT bei Ihren Veranstaltungen auf etwas mehr Niveau achten.
23.01.2012 10:29 Uhr
von glennwolf:
Diese Inszenierung war einfach widerlich. Dass der zeit-Chef etwas überfordert wirkte - wie A.J.F. meint -, dem kann ich alledings nicht zustimmen. Seiner elitären, überheblichen Art und Weise wurde Joffe total gerecht. Er kam mir vor wie der Papst, der dem Wulff die Absolution erteilt. Und dass Wulffs Gesicht einen "abgekämpften" Eindruck machte, dem möchte ich auch nicht zustimmen. Nach der "Absolution" schien der immer mehr aufzublühen und sich selbst als der geeignete Bundespräsident zu fühlen.
23.01.2012 10:16 Uhr
von Ein Bayer:
Ich strauße, du straußt, er,sie, es straußt, wir straußen, ihr straußt, sie straußen. Ich streibl, du streibelst, er, sie, es streibelt, wir streibeln, ihr streibelt, sie streibeln. Ich stoiber, du stoiberst, er, sie, es stoibert, wir stoibern, ihr stoibert, sie stoibern. Ich waigel, du waigelst, er, sie, es waigelt, wir waigeln, ihr waigelt, sie waigeln. Seehofern? Mhm, weiß nicht. Aber Niedersachsen, ist zwar nicht, klingt aber irgendwie bayerisch. Also, auf ein Neues, ho, ho, und alle mitsingen: ich wulffe, du wulffst, er, sie, es wulfft, wir wulffen, ihr wulfft, sie wulffen. Gott mit dir duuhu Land der Wulffeen...Die wissen halt warum Bayern vom Bauerndorf zum Hightechstandort wurde - ts, diese Nachmacher...
23.01.2012 09:04 Uhr
von Wolfgang Banse:
Christian Wulff verkaufte sich nicht gut Bundespräsident Christian Wulff,schwer angeschlagender Bundespräsident,verkaufte sich nicht gut was seinen Auftritt bei der Zeit-Matinee betrifft. Er schlängelte sich durch die Fragen,die der Zeit Herausgeber Josef Joffe ihm stellte. Bereichert ging man nicht nach der Veranstaltung,die das Thema typisch Deutsch hatte. Typisch Deutsch beinhaltet,Aufrichtigkeit,Gradliniegkeit,Ehrlichkeit. Als bekennender ,katholischer Christ zu dem sich Christian Wulff bekennt,sollten auch die 10 Gebote einen geweissen Stellenwert in seinem Leben haben.
23.01.2012 03:56 Uhr
von RLS:
Dieses Gespräch wird wohl in die Geschichte eingehen, es muss richtig Zündstoff drin gewesen sein, ähnlich Frost/Nixon. Hätte Robert Frost dieses Interview geführt, hätte Christian Wulff bestimmt eine Erkältung gehabt. Bei einer Niete wie Josef Joffe gab es aber kein Risiko. Josef Joffe sollte lieber im Kindergarten dass Kasperle vortragen, dann macht er zumindestens etwas nützliches für diese Gesellschaft. Aber vermutlich würden die Kinder dabei einschlafen. Es ist traurig dass Menschen wie Herr Joffe sich nicht schämen, so eine Arbeit abzuliefern, vermutlich möchte er dafür auch noch bezahlt werden.
23.01.2012 03:34 Uhr
von vic:
Es ist ihm nicht aufgefallen, dass sein Hauskredit ungewöhnlich günstig war. Der vom "guten Freund", und auch der von der BW-Bank. Er wusste nicht in wessen Häuser er urlaubte, und er wunderte sich nicht, dass das kostenlos war- wie auch das Upgrade auf die Suite. Er hatte keine Ahnung, wer die Werbung für sein Buch und wer seine Events bezahlt, woher das Servicepersonal kommt, und dass selbiges umsonst war. Dieser Präsident ist ein Lügner, und wird als solcher in die Geschichtsbücher eingehen. Vielleicht ist er dafür aber auch zu klein.
23.01.2012 00:51 Uhr
von Eric Blair:
Christian Wulff im Amt des Bundespräsidenten hatetwas geschafft was kein anderer vor ihm geschafft hat, dass Amt als überflüssigen Kropf dieser Bananenrepublik darzustellen oder was vielleicht noch zu toppen wäre Deutschland als Bananenrepublik darzustellen. In diesem Zusammenhang bin ich mit Wulff als BP völlig einverstanden denn um heute in der Gesellschaft voranzukommen und auf höchste Ämter zu kommen ist nicht mehr gefragt was man so gelernt hat oder studiert hat sondern eher wen man/frau so im Leben kennengelernt hat um weiterzukommen. Das man/frau heute nicht viel im Kopf dafür haben muss beweist doch der Baron zu Guttenberg ganz gut und wulff ist die Fortsetzung der staatlichen Betrugsmachinerie mit anderen Ämtern und Worten. Tropico lässt grüssen.
23.01.2012 00:22 Uhr
von Edgar:
Das wird hier nicht konsensfähig sein, aber es ist nun mal so, daß ich es super finde, wie die Hetzkampagne der Medienmeute an diesem Mann einfach abprallt. Diese Petitessen, die hier aufgeblasen werden zu großen Pseudoproblemen, halten den Grips der Zeitungsschreiber von den wichtigen Dingen ab. 1. Ist endlich die Zufuhr von Bräuten aus der Türkei gestoppt? 2. Wioeso kann die merkel in einer fernseh-Talkshow unbeanstandet sagen, sie würde die EU auch gegen den Willen der Deutschen mit finanziellen Transaktionen retten? Sind das zwei zu heiße Eisen für die Medien? Ich finde, Jounalisten brauchen mehr Rückgrat und den Mut, sich im Interesse der Nation bei gewissen Pressure groups auch unbeliebt zu machen.
23.01.2012 00:15 Uhr
von Zeus35:
So wie es aussieht war wohl Raubkopierer Guttenberg der letzte deutsche Politiker der sich durch einen Skandal um unrechtmäßiges Verhalten aus dem warmen Sessel vertreiben ließ.
Die Posse namens BP Wulff ist schon mehr als grotesk, mittlerweile mutet sie wie ein Feldversuch an, bei dem getestet wird wie klebrig jemand der herrschenden Klasse an seinem Stuhl hängen muss um den längeren Atem zu haben.
Gegenüber dem empörten Volk, dass eh nichts zu melden hat, und gegenüber einer Presse, sofern sie nicht gleich geschaltet ist, die irgend wann die Lust verliert und sich auf "frischere Themen" stürzt.
Kein Wunder also, dass ein Betrüger und Raubkopierer wie Guttenberg besonders jetzt mitten in der Krise um Wulff frech erneut seinen Platz an der dicken Zitze deutscher und europäischer Politik sucht.
Wulff macht es vor, lüge, sei dreist und hartnäckig, irgend wann glaubt es dann der Großteil der Schafe oder es ist ihnen egal, weil sie mit der nächsten Benzinpreiserhöhung kämpfen müssen.
Manchmal frage ich mich was ein Soldat denken mag, der sich verpflichten muss sein Leben für solche Typen und dieses System ggf. zu opfern.
22.01.2012 23:49 Uhr
von Zwischenrufer:
Herr Wulff, wann treten Sie zurück?
22.01.2012 22:52 Uhr
von Sandor Ragaly:
Verzichten Sie doch auf die nervige Häme in ihrem Stil, soll das pfiffig, alternativ oder "kritisch" auf den Leser wirken, als spitze spöttelnde Feder? Mehr Reflexion würde diese Feder eher schärfen, doch was Sie schreiben, scheint mir ohnehin durch eine Brille gesehen, da ist wenig von eigenständigen Inputs zu spüren, wenn man schlichte Parteinahme nicht dazu zählt. Langeweile macht sich breit.
22.01.2012 22:48 Uhr
von Hergen Hillen:
Als die Sache mit dem Kredit aufflog, hieß es, Christian habe eine zweite Chance verdient... Jeder macht mal Fehler, eben diese ganzen Plattitüden, wenn's Politiker trifft und in der Hoffnung, dass es bei dieser einen Verfehlung bleibt. Es ist nicht dabei geblieben. Und nun gilt auch noch die Unschuldsvermutung, wenn einem gar keine Ausreden mehr einfallen und wenn Politiker in Verdacht geraten.
Mittlerweile hat Christian Wulff seine wohl zwölfte Chance gehabt. Er müsste zurücktreten. Sofort! Oder folgt nun zwölfmal Unschuldsvermutung?
22.01.2012 22:22 Uhr
von j'accuse:
Ja, ganz schlimm, dieser Wulff, aber zum Glück sind die anderen Politiker da ganz anders, von Roland Koch bis Matthias Berninger, von Gerhard Schröder bis zur FDP, und nicht zu vergessen der hessische Minister, der die Steuerfahnder für verrückt erklärte, und dann wär da ja auch noch die neoliberale Politik von rotgrün, rotschwarz, schwarzgelb, die uns die sozialen Bindungen, soziale Sicherheit und die Städte zerstört und uns am Ende in die Finanzkrise gestürzt hat. Aber dass dieser Wulff da sein Flugticket upgegradet hat und für sein piefiges Haus vergünstigte Zinsen bezahlt hat, ist schon eindeutig das schlimmste, was dieser ehrenwerten Republik je widerfahren ist! Dranbleiben, taz und Bild!
22.01.2012 22:13 Uhr
von Sontag:
Das müssen Sie etwas falsch verstanden haben. Ich glaube, er hatte gesagt:
"Vorausgehen und alles dabei mitnehmen."
22.01.2012 21:37 Uhr
von yberg:
is doch schön ,wenn der bundespräsi nicht mal nen spiegel halten muß,um all den absahnenden selbsternannten elitären netzwerkler und winwinler allein durch sein dasein zu demonstrieren:
ICH BIN EINER VON EUCH
dieses ganze moralgequacke gerade aus der absatzschwachen printecke bei gleichzeitigem stieren auf die kasse,seis bei der schwindsüchtigen BILD oder dem teilsozialisierten mitarbeiterboni trächtigen SPIEGEL is doch nur lächerlich,wenn man weiß mit welch doppelter moral sich diese medialen leuchttürme arbeiten und ihre sponsoren bedienen.
wir haben einen wirtschaftflüsterer und türöffner als bundesboni und wollen uns darüber aufregen,daß der auf dem weg zum amt ooch an sich und die SEINEN gedacht hat.
geht doch nach drüben,wenns euch nicht paßt...
22.01.2012 21:07 Uhr
von Gesicht:
Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte; macht auf mich einen ganz 'schönen' abgekämpften Eindruck, der Herr Bundespräsident Chr. Wulff.
Tja, als ich arbeitssuchend war und die AA hinter mir her war und mich ausgeforscht hat und ich jeden Cent nachzuweisen genötigt wurde, den ich ausgegeben hatte, habe ich bestimmt nicht besser drein geschaut.
Nun sind die Plätze getauscht; der Bundespräsident muss seine Schatulle öffnen und nachweisen, wofür er's und wem er's (das Geld, meine ich) gegeben hat.
22.01.2012 21:06 Uhr
von Don Marc Leonardo:
Tja, wenn Politiker nur halb so gut ihre Arbeit machen würden, wie sie versuchen ihren Kopf aus der Schlinge zu retten, wäre das schon ein Fortschritt. Wir sind ja bescheiden geworden. Meines Erachtens ist das Amt des Präsidenten in unserem Land auf lange Zeit arg beschädigt. Welcher zur Zeit lebende Politiker kann diesem Amt wieder das Format verleihen, dass es unter seinen Vorgängern bis F.v.W verdiente? Die Politiker haben bewiesen, dass Sie für dieses Amt "denkbar" ungeeignet sind.
22.01.2012 19:51 Uhr
von A.J.F:
Genau so ist es! Ich hatte wirklich Schmerzen beim Zuhören. Der Zeit-Chef wirkte zudem etwas überfordert. Interessant waren die leisen Reaktionen des Publikums.
Leserkommentare
28.01.2012 22:50 Uhr
von Manuel Berger:
Wulff wird eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen: als der Politiker, der das Fass zum überlaufen brachte, und den Verfall und Glaubensverlust in die Demokratie epochal verstärkte. Und nur weil eine Person nicht Manns genug ist sich einzugestehen, dass er nun mehr schadet denn nützt.
23.01.2012 14:12 Uhr
von Hannes Albers Benz:
Der Rechtfertigungs-Kasper der Nation! Peinlich, peinlich. Ich bin für Rücktritt. Sofort. Schade,
dass DIE ZEIT dieses Rechtferigungs-Theater im Berliner Ensemble inszeniert hat. Peinlich, peinlich.
In Zukunft sollte DIE ZEIT bei Ihren Veranstaltungen auf etwas mehr Niveau achten.
23.01.2012 10:29 Uhr
von glennwolf:
Diese Inszenierung war einfach widerlich. Dass der zeit-Chef etwas überfordert wirkte - wie A.J.F. meint -, dem kann ich alledings nicht zustimmen. Seiner elitären, überheblichen Art und Weise wurde Joffe total gerecht. Er kam mir vor wie der Papst, der dem Wulff die Absolution erteilt. Und dass Wulffs Gesicht einen "abgekämpften" Eindruck machte, dem möchte ich auch nicht zustimmen. Nach der "Absolution" schien der immer mehr aufzublühen und sich selbst als der geeignete Bundespräsident zu fühlen.
23.01.2012 10:16 Uhr
von Ein Bayer:
Ich strauße, du straußt, er,sie, es straußt, wir straußen, ihr straußt, sie straußen. Ich streibl, du streibelst, er, sie, es streibelt, wir streibeln, ihr streibelt, sie streibeln. Ich stoiber, du stoiberst, er, sie, es stoibert, wir stoibern, ihr stoibert, sie stoibern. Ich waigel, du waigelst, er, sie, es waigelt, wir waigeln, ihr waigelt, sie waigeln. Seehofern? Mhm, weiß nicht. Aber Niedersachsen, ist zwar nicht, klingt aber irgendwie bayerisch. Also, auf ein Neues, ho, ho, und alle mitsingen: ich wulffe, du wulffst, er, sie, es wulfft, wir wulffen, ihr wulfft, sie wulffen. Gott mit dir duuhu Land der Wulffeen...Die wissen halt warum Bayern vom Bauerndorf zum Hightechstandort wurde - ts, diese Nachmacher...
23.01.2012 09:04 Uhr
von Wolfgang Banse:
Christian Wulff verkaufte sich nicht gut
Bundespräsident Christian Wulff,schwer angeschlagender Bundespräsident,verkaufte sich nicht gut was seinen Auftritt bei der Zeit-Matinee betrifft.
Er schlängelte sich durch die Fragen,die der Zeit Herausgeber Josef Joffe ihm stellte.
Bereichert ging man nicht nach der Veranstaltung,die das Thema typisch Deutsch hatte.
Typisch Deutsch beinhaltet,Aufrichtigkeit,Gradliniegkeit,Ehrlichkeit.
Als bekennender ,katholischer Christ zu dem sich Christian Wulff bekennt,sollten auch die 10 Gebote einen geweissen Stellenwert in seinem Leben haben.
23.01.2012 03:56 Uhr
von RLS:
Dieses Gespräch wird wohl in die Geschichte eingehen, es muss richtig Zündstoff drin gewesen sein, ähnlich Frost/Nixon.
Hätte Robert Frost dieses Interview geführt, hätte Christian Wulff bestimmt eine Erkältung gehabt. Bei einer Niete wie Josef Joffe gab es aber kein Risiko.
Josef Joffe sollte lieber im Kindergarten dass Kasperle vortragen,
dann macht er zumindestens etwas nützliches für diese Gesellschaft.
Aber vermutlich würden die Kinder dabei einschlafen.
Es ist traurig dass Menschen wie Herr Joffe sich nicht schämen,
so eine Arbeit abzuliefern, vermutlich möchte er dafür auch noch bezahlt werden.
23.01.2012 03:34 Uhr
von vic:
Es ist ihm nicht aufgefallen, dass sein Hauskredit ungewöhnlich günstig war.
Der vom "guten Freund", und auch der von der BW-Bank.
Er wusste nicht in wessen Häuser er urlaubte, und er wunderte sich nicht, dass das kostenlos war- wie auch das Upgrade auf die Suite.
Er hatte keine Ahnung, wer die Werbung für sein Buch und wer seine Events bezahlt, woher das Servicepersonal kommt, und dass selbiges umsonst war.
Dieser Präsident ist ein Lügner, und wird als solcher in die Geschichtsbücher eingehen. Vielleicht ist er dafür aber auch zu klein.
23.01.2012 00:51 Uhr
von Eric Blair:
Christian Wulff im Amt des Bundespräsidenten hatetwas geschafft was kein anderer vor ihm geschafft hat, dass Amt als überflüssigen Kropf dieser Bananenrepublik darzustellen oder was vielleicht noch zu toppen wäre Deutschland als Bananenrepublik darzustellen. In diesem Zusammenhang bin ich mit Wulff als BP völlig einverstanden denn um heute in der Gesellschaft voranzukommen und auf höchste Ämter zu kommen ist nicht mehr gefragt was man so gelernt hat oder studiert hat sondern eher wen man/frau so im Leben kennengelernt hat um weiterzukommen. Das man/frau heute nicht viel im Kopf dafür haben muss beweist doch der Baron zu Guttenberg ganz gut und wulff ist die Fortsetzung der staatlichen Betrugsmachinerie mit anderen Ämtern und Worten.
Tropico lässt grüssen.
23.01.2012 00:22 Uhr
von Edgar:
Das wird hier nicht konsensfähig sein, aber es ist nun mal so, daß ich es super finde, wie die Hetzkampagne der Medienmeute an diesem Mann einfach abprallt. Diese Petitessen, die hier aufgeblasen werden zu großen Pseudoproblemen, halten den Grips der Zeitungsschreiber von den wichtigen Dingen ab.
1. Ist endlich die Zufuhr von Bräuten aus der Türkei gestoppt?
2. Wioeso kann die merkel in einer fernseh-Talkshow unbeanstandet sagen, sie würde die EU auch gegen den Willen der Deutschen mit finanziellen Transaktionen retten?
Sind das zwei zu heiße Eisen für die Medien? Ich finde, Jounalisten brauchen mehr Rückgrat und den Mut, sich im Interesse der Nation bei gewissen Pressure groups auch unbeliebt zu machen.
23.01.2012 00:15 Uhr
von Zeus35:
So wie es aussieht war wohl Raubkopierer Guttenberg der letzte deutsche Politiker der sich durch einen Skandal um unrechtmäßiges Verhalten aus dem warmen Sessel vertreiben ließ.
Die Posse namens BP Wulff ist schon mehr als grotesk, mittlerweile mutet sie wie ein Feldversuch an, bei dem getestet wird wie klebrig jemand der herrschenden Klasse an seinem Stuhl hängen muss um den längeren Atem zu haben.
Gegenüber dem empörten Volk, dass eh nichts zu melden hat, und gegenüber einer Presse, sofern sie nicht gleich geschaltet ist, die irgend wann die Lust verliert und sich auf "frischere Themen" stürzt.
Kein Wunder also, dass ein Betrüger und Raubkopierer wie Guttenberg besonders jetzt mitten in der Krise um Wulff frech erneut seinen Platz an der dicken Zitze deutscher und europäischer Politik sucht.
Wulff macht es vor, lüge, sei dreist und hartnäckig, irgend wann glaubt es dann der Großteil der Schafe oder es ist ihnen egal, weil sie mit der nächsten Benzinpreiserhöhung kämpfen müssen.
Manchmal frage ich mich was ein Soldat denken mag, der sich verpflichten muss sein Leben für solche Typen und dieses System ggf. zu opfern.
22.01.2012 23:49 Uhr
von Zwischenrufer:
Herr Wulff, wann treten Sie zurück?
22.01.2012 22:52 Uhr
von Sandor Ragaly:
Verzichten Sie doch auf die nervige Häme in ihrem Stil, soll das pfiffig, alternativ oder "kritisch" auf den Leser wirken, als spitze spöttelnde Feder? Mehr Reflexion würde diese Feder eher schärfen, doch was Sie schreiben, scheint mir ohnehin durch eine Brille gesehen, da ist wenig von eigenständigen Inputs zu spüren, wenn man schlichte Parteinahme nicht dazu zählt. Langeweile macht sich breit.
22.01.2012 22:48 Uhr
von Hergen Hillen:
Als die Sache mit dem Kredit aufflog, hieß es, Christian habe eine zweite Chance verdient... Jeder macht mal Fehler, eben diese ganzen Plattitüden, wenn's Politiker trifft und in der Hoffnung, dass es bei dieser einen Verfehlung bleibt. Es ist nicht dabei geblieben. Und nun gilt auch noch die Unschuldsvermutung, wenn einem gar keine Ausreden mehr einfallen und wenn Politiker in Verdacht geraten.
Mittlerweile hat Christian Wulff seine wohl zwölfte Chance gehabt. Er müsste zurücktreten. Sofort! Oder folgt nun zwölfmal Unschuldsvermutung?
22.01.2012 22:22 Uhr
von j'accuse:
Ja, ganz schlimm, dieser Wulff, aber zum Glück sind die anderen Politiker da ganz anders, von Roland Koch bis Matthias Berninger, von Gerhard Schröder bis zur FDP, und nicht zu vergessen der hessische Minister, der die Steuerfahnder für verrückt erklärte, und dann wär da ja auch noch die neoliberale Politik von rotgrün, rotschwarz, schwarzgelb, die uns die sozialen Bindungen, soziale Sicherheit und die Städte zerstört und uns am Ende in die Finanzkrise gestürzt hat. Aber dass dieser Wulff da sein Flugticket upgegradet hat und für sein piefiges Haus vergünstigte Zinsen bezahlt hat, ist schon eindeutig das schlimmste, was dieser ehrenwerten Republik je widerfahren ist! Dranbleiben, taz und Bild!
22.01.2012 22:13 Uhr
von Sontag:
Das müssen Sie etwas falsch verstanden haben. Ich glaube, er hatte gesagt:
"Vorausgehen und alles dabei mitnehmen."
22.01.2012 21:37 Uhr
von yberg:
is doch schön ,wenn der bundespräsi nicht mal nen spiegel halten muß,um all den absahnenden selbsternannten elitären netzwerkler und winwinler allein durch sein dasein zu demonstrieren:
ICH BIN EINER VON EUCH
dieses ganze moralgequacke gerade aus der absatzschwachen printecke bei gleichzeitigem stieren auf die kasse,seis bei der schwindsüchtigen BILD oder dem teilsozialisierten mitarbeiterboni trächtigen SPIEGEL is doch nur lächerlich,wenn man weiß mit welch doppelter moral sich diese medialen leuchttürme arbeiten und ihre sponsoren bedienen.
wir haben einen wirtschaftflüsterer und türöffner als bundesboni und wollen uns darüber aufregen,daß der auf dem weg zum amt ooch an sich und die SEINEN gedacht hat.
geht doch nach drüben,wenns euch nicht paßt...
22.01.2012 21:07 Uhr
von Gesicht:
Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte;
macht auf mich einen ganz 'schönen' abgekämpften Eindruck, der Herr Bundespräsident Chr. Wulff.
Tja, als ich arbeitssuchend war und die AA hinter mir her war und mich ausgeforscht hat und ich jeden Cent nachzuweisen genötigt wurde, den ich ausgegeben hatte, habe ich bestimmt nicht besser drein geschaut.
Nun sind die Plätze getauscht; der Bundespräsident muss seine Schatulle öffnen und nachweisen, wofür er's und wem er's (das Geld, meine ich) gegeben hat.
22.01.2012 21:06 Uhr
von Don Marc Leonardo:
Tja, wenn Politiker nur halb so gut ihre Arbeit machen würden, wie sie versuchen ihren Kopf aus der Schlinge zu retten, wäre das schon ein Fortschritt.
Wir sind ja bescheiden geworden.
Meines Erachtens ist das Amt des Präsidenten in unserem Land auf lange Zeit arg beschädigt. Welcher zur Zeit lebende Politiker kann diesem Amt wieder das Format verleihen, dass es unter seinen Vorgängern bis F.v.W verdiente? Die Politiker haben bewiesen, dass Sie für dieses Amt "denkbar" ungeeignet sind.
22.01.2012 19:51 Uhr
von A.J.F:
Genau so ist es!
Ich hatte wirklich Schmerzen beim Zuhören.
Der Zeit-Chef wirkte zudem etwas überfordert.
Interessant waren die leisen Reaktionen des Publikums.