Ein CDU-Abgeordneter verwendete im Nürburgring-Untersuchungs-Ausschuss illegal beschaffte Polizeidaten - und trat zurück. Eine gute Nachricht für Landeschef Beck.von Heide Platen
Also sie, die Bullette, hat aus purer Neugier mal in irgendwelchen Daten herumgeschaut, die dann ausgedruckt, so zum Spass, dann nach Hause zu Daddy, der dann beim heimlichen Stöbern in Tochters Unterlagen auf die Dokumente stieß, mit denen er sich zufälligerweise gerade in einem Ausschuss beschäftigt. HOHOHO!
29.11.2009 09:40 Uhr
von Roand Grundl:
Genau das ist der Grund daß die Bürger sicher gegen eine Vorratsdatenspeicherung wehren sollen. Puplicitysüchtige Poltiker und karrieregeile Beamte werden immer versuchen illegal an Daten zu kommen und weiterzugeben, in der Hoffnun daß es nicht aufkommt. Wenn dann wird es nach Poltikerroutine solange abgestritten bis es nicht mehr geht,verharmlost, auf die Tränendrüsen gedruckt.
28.11.2009 15:09 Uhr
von another1:
Seit Jahren ziert meine mails folgende Fußnote: "Zukünftig kann es geschehen, daß jeder Mitarbeiter einer öffentlichen Verwaltung, der Zugriff auf einen Amts-Computer hat, die gespeicherten Daten der Bürger einsehen und nach seinem Gutdünken verwenden könnte. Gegenteilige Behauptungen wären wenig glaubhaft!"(Zitatende) Ich bin deswegen belächelt, aber auch schon mit Drohungen bedacht worden. - Der aktuelle Vorgang ist aber nur die Spitze eines Eisberges, da solche Taten wohl nur zufällig an die Öffentlichkeit kommen; wohl wegen der augenhackenden Krähen! Man stelle sich vor, zwei Verfahrenskontrahenten, von denen einer Beamter ist, der nun in Ihrem, vielleicht nicht ganz korrekten, Lebenslauf wühlt, um im Verfahren Ihren Ruf zu schädigen, zu seinen Gunsten! Welch eine Horrorvision?
27.11.2009 22:54 Uhr
von Jonas:
Und nun hat ein weiterer CDU-MdL zugegeben, eine Polizistin angestiftet zu haben, um in der Datenbank der Polizei herumzuschnüffeln. Im Gegensatz zu Billen ist der aber zurückgetreten. Ganz schön dreist, diese Unionisten.
27.11.2009 13:57 Uhr
von B. A.:
Das ist genau der Grund warum die ganze Vorratsdatenspeicherung zu Gunsten der Polizei nicht hinzunehmen ist. Viele Polizisten werden "aus Neugier" Informationen über ihre Nachbarn/Bekannten/Freunde einsehen und somit an Informationen gelangen, die sie nichts angehen. Wie soll denn bei so einem Verhalten sicher gestellt werden, dass die betreffenden Beamten mit Daten aus der Vorratsdatenspeicherung verantwortungsvoller umgehen? Die Polizistin gehört angezeigt wegen Verrats von Dienstgeheimnissen.
27.11.2009 13:12 Uhr
von byteorder:
Kleine Korrektur, bevor sich hier Trierer beschweren. Michael Billen (CDU) ist Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bitburg-Prüm, nicht Trier.
Leserkommentare
01.12.2009 13:37 Uhr
von Sherwood:
Also sie, die Bullette, hat aus purer Neugier mal in irgendwelchen Daten herumgeschaut, die dann ausgedruckt, so zum Spass, dann nach Hause zu Daddy, der dann beim heimlichen Stöbern in Tochters Unterlagen auf die Dokumente stieß, mit denen er sich zufälligerweise gerade in einem Ausschuss beschäftigt. HOHOHO!
29.11.2009 09:40 Uhr
von Roand Grundl:
Genau das ist der Grund daß die Bürger sicher gegen eine Vorratsdatenspeicherung wehren sollen.
Puplicitysüchtige Poltiker und karrieregeile Beamte werden immer versuchen illegal an Daten zu kommen und weiterzugeben, in der Hoffnun daß es nicht aufkommt. Wenn dann wird es nach Poltikerroutine solange abgestritten bis es nicht mehr geht,verharmlost, auf die Tränendrüsen gedruckt.
28.11.2009 15:09 Uhr
von another1:
Seit Jahren ziert meine mails folgende Fußnote:
"Zukünftig kann es geschehen, daß jeder Mitarbeiter einer öffentlichen Verwaltung, der Zugriff auf einen Amts-Computer hat, die gespeicherten Daten der Bürger einsehen und nach seinem Gutdünken verwenden könnte. Gegenteilige Behauptungen wären wenig glaubhaft!"(Zitatende)
Ich bin deswegen belächelt, aber auch schon mit Drohungen bedacht worden. - Der aktuelle Vorgang ist aber nur die Spitze eines Eisberges, da solche Taten wohl nur zufällig an die Öffentlichkeit kommen; wohl wegen der augenhackenden Krähen! Man stelle sich vor, zwei Verfahrenskontrahenten, von denen einer Beamter ist, der nun in Ihrem, vielleicht nicht ganz korrekten, Lebenslauf wühlt, um im Verfahren Ihren Ruf zu schädigen, zu seinen Gunsten!
Welch eine Horrorvision?
27.11.2009 22:54 Uhr
von Jonas:
Und nun hat ein weiterer CDU-MdL zugegeben, eine Polizistin angestiftet zu haben, um in der Datenbank der Polizei herumzuschnüffeln. Im Gegensatz zu Billen ist der aber zurückgetreten. Ganz schön dreist, diese Unionisten.
27.11.2009 13:57 Uhr
von B. A.:
Das ist genau der Grund warum die ganze Vorratsdatenspeicherung zu Gunsten der Polizei nicht hinzunehmen ist.
Viele Polizisten werden "aus Neugier" Informationen über ihre Nachbarn/Bekannten/Freunde einsehen und somit an Informationen gelangen, die sie nichts angehen.
Wie soll denn bei so einem Verhalten sicher gestellt werden, dass die betreffenden Beamten mit Daten aus der Vorratsdatenspeicherung verantwortungsvoller umgehen?
Die Polizistin gehört angezeigt wegen Verrats von Dienstgeheimnissen.
27.11.2009 13:12 Uhr
von byteorder:
Kleine Korrektur, bevor sich hier Trierer beschweren. Michael Billen (CDU) ist Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bitburg-Prüm, nicht Trier.