• 02.09.2010

Willkürlich im iranischen Knast festgehalten

"Sarah fürchtet, Krebs zu haben"

Drei US-Amerikaner, alle Kriegsgegner, wurden beim Wandern im Grenzgebiet festgenommen und sitzen seit Juli 2009 im Evin-Gefängnis. Ein Freund der Inhaftierten klagt an.von HANNES GRASSEGGER

  • 21.08.2011 12:31 Uhr

    von Monsieur Achie:

    An die Redaktion: Sie sollen für das Überschrift beschämen. Das hat mit unabhängigen jornalismus nicht zu tun. Was heißt hier Wilkür? Wenn jemand versucht durch illegalen Wege nach Deutschland einzureisen, rollen wir für denjenigen Rotenteppich. Es ist unerhört sowas zu schreiben.

  • 07.09.2010 12:50 Uhr

    von beglae:

    Die Kommentar Schreiber vor mir haben alle den Nagel auf dem Kopf getroffen, das gejammere um die drei Eindringlinge ist absolut lächerlich.

  • 06.09.2010 20:18 Uhr

    von Drusus:

    Seltsam, dass US Touristen immer wieder an der Grenze der Achse des Bösen aufgegriffen werden. Wurden nicht letztens auch welche aus Nord-Korea herausgepaukt?

  • 03.09.2010 09:01 Uhr

    von linsenspaeller:

    Absolut hirnrissig! Da wollten welche später damit angeben, was sie alles in der Höhle des Löwen erlebt und wie sie dem Grauen ins Auge blickten. Solche Erfahrungen machen ja auch eventuell kompetent für ein gut bezahltes Amt später in einer Behörde. Und das Märchen von den Irak-Flüchtlingen, die in Damaskus englisch lernen, "damit sie später auch in den USA studieren können" finde ich regelrecht unverfroren. Es gibt eigentlich nur eine Sorte Iraker, auf die man in den USA scharf ist, nämlich welche, die sich nach einer Ausbildung zum Spion in den Nahen Osten zurückschicken lassen. Ungebildete und mittellose Leute, die in den USA von einem besseren Leben träumen, hat man dort genug.

  • 03.09.2010 03:40 Uhr

    von E.A.:

    @Stavros: Wollen wir Vergleiche anstellen was sicherer ist: Das Leben in einer amerikanischen Großstadt, in der jeder das Recht hat, Waffen zu besitzen oder der Nordirak?

  • 02.09.2010 19:11 Uhr

    von Le Mec:

    Zu dem Satz kann man eigentlich nur den Kopf schütteln: "Ich bin mir sicher, dass die drei keine Ahnung hatten, wie nahe sie der Grenze waren."

    Gleichzeitig will der uns weismachen, dass das erfahrene Wanderer mit arabischkenntnissen sind. Sollten die wirklich so doof gewesen sein, trotz angeblicher Erfahrung in so einer Gegend ohne Karte und Kompass herumzulaufen und sich auch noch so krass zu verirren, dann würde es mich nicht wundern, wenn die wegen "Doofheit" auch eingesperrt werden, wenn sie zurück in den USA sind.

    Aber lustig dabei der Titel in der taz: "Willkürlich im iranischen Knast festgehalten". Das ist so eindeutig eine Lüge, dass es eigentlich ein Fall für den Presserat ist. Der Artikel sagt doch später selbst, dass die zumindest -ob bewusst oder unbewusst- illegal in das Land eingedrungen sind. Dass man dafür in einem Gefängnis landet ist keine Willkür sondern rechtlich in Ordnug. Man stelle sich nur vor iranische Zeitungen würden von Willkür sprechen, wenn zufällig ein paar Iraner beim "Wandern" an der mexikanisch-amerikanischen Grenze sich verlaufen und in den USA landen

  • 02.09.2010 16:23 Uhr

    von Jürgen:

    Entschuldigung, wie bescheuert kann man denn sein, in einer solchen Region ohne genaue Ortskenntnisse oder Führer zu wandern? Auch wenn ich angeblich weit gereist bin (wahrscheinlich noch nicht weit genug)?

    Dem iranischen Regime dürfte es völlig egal sein, dass es sich bei den Dreien um einfache Wanderer handelt. Es sind US-Amerikaner, klasse.

    Dennoch, ein Jahr in einem iranischen Gefängnis ist mehr als genug. Der Iran sollte die Drei einfach nach Hause schicken.

    Nachtrag: Wie werden eigentlich in Deutschland Touristen (beispielsweise aus Mali) beim unbeabsichtigten Grenzübertritt von Tschechien nach Deutschland im Rahmen einer Wanderung in der böhmischen Schweiz von der Bundespolizei behandelt?

  • 02.09.2010 16:12 Uhr

    von Stefan:

    Den Klerikal-Faschisten ist das doch egal, wie weit jemand gegen, nicht gegen oder für sie ist. Ein guter Fastpfand sind Amerikaner sicher.

  • 02.09.2010 14:37 Uhr

    von Stavros:

    Der Nordirak gilt als sicher und wird als Touristikziel beworben? Wo denn, in der Iransonderausgabe von "Soldiers of Fortune"? Auch wenn die Verhafteten tatsächlich nur harmlose Touristen sind, so waren sie doch extrem fahrlässig und dumm. Das iranische Grenztruppen eine solche Story nicht ohne weiteres schlucken ist auch nicht ganz verwunderlich.

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