Ein unbedachter Moment der Wahrheit: Wie ein Manager seine Taktik ausplauderte, Personal loszuwerden. Die Öffentlichkeit sollte nichts erfahren - aber es gibt ja Youtube.von Janusz Biene
Ach ja. Beamte. Aufgabe von Beamten (die es übrigens nicht nur in hochbezahlten Positionen gibt, sondern z. B. mancherorts immer noch als sowas wie Postboten im enfachen oder als Schaltermenschen im mittleren Dienst) ist es, dem Staat (und wer ist wohl dieser Staat? - Wir alle!) zu dienen. Neutral und nur dem Gesetz verpflichtet. Unabhängig von wirtschaftlichen Interessen.
Und schon erklärt sich, weshalb Beamte in "modernen" Unternehmen, deren einziges Ziel die Gewinnmaximierung für die Aktionäre ist, nicht mehr erwünscht sind.
Post, Bahn und Fernmeldewesen waren einst staatliche Unternehmen, damit sich JEDER ihre Dienste leisten konnte. Nicht nur die Reichen.
Und jetzt die Aufregung in Österreich? Die deutsche Telekom hat schon vor ca. 15 - 20 Jahren reihenweise Beamte "abgefunden". Wie freiwillig das gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen. Was vermutlich seit Jahren praktiziert wird, wurde nun öffentlich ausgesprochen. Überrascht das jemanden?
26.02.2009 09:39 Uhr
von Dietah:
Ach ja das Beamtenproblem angehen...
Wenn dann aber Cordelias & docs Existenz von irgendeinem graugesichtigem monkey suit Träger wie eine lästige Fliege fortgewedelt wird...
DANN... HOLLAND!!!111
Immer wieder interessant, die völlige Unfähigkeit der meisten Menschen zur Solidarität bewundern zu dürfen.
26.02.2009 08:43 Uhr
von El ToRo:
Finanzkrise hin oder her, dass es einige Beamte mit unbezahlbarem Know-How gibt sehen die Menschen nicht. Ich arbeite selbst in der iT-Branche und auch in D gibt es den Golden Handshake, bei dem im obigen Fall Know-How und Geld verloren gehen. Schimpfen wir lieber allgemein auf inkompetente und unflexible, mindermotivierte Mitarbeiter die aussortiert werden sollten - die gibt es als Beamte und als Angestellte..
El ToRo
26.02.2009 02:04 Uhr
von vic:
Immerhin "Handshakes". In Deutschland gibt´s Asskicks.
25.02.2009 20:05 Uhr
von tomruevel:
@Cordelia: Leider wissen Sie nicht im geringsten über die Situation und die Machenschaften bzgl. "Personalabbau" Bescheid. Die im Bericht beschriebenen Methoden werden auch in D angewandt.
D.h. es wird billigend in Kauf genommen, Menschen krank zu machen, körperlich und seelisch zu verletzen. Es wird auf Kosten der Allgemeinheit (Pensionierung wg. Dienstunfähigkeit, Behandlungskosten) ein privatrechtlich ausgerichtetes Unternehmen saniert. Wer die Gewinne erhält dürfte wohl jedem klar sine. Die Menschen um die es hier geht haben sich in keiner Weise irgendetwas zubilligen können.
25.02.2009 18:49 Uhr
von alcibiades:
Was, die Herren Topmanager und Oberentscheider sprechen auf ihren Konferenzen so ein grauenhaftes Englisch? Mit so einer besch... Ausdrucksweise (von den Ansichten mal abgesehen) bekommt man so einen Job? Erstaunlich.
25.02.2009 18:01 Uhr
von Thomas Vordengrund:
Und wo ist das Problem? In Deutschland gründet man massig Pseudo Unternehmen und de facto Behörden wie zum Beispiel den Bundesanzeiger und erfindet immer wieder neue Beschäftigungsfelder für selbige um den Beamtenüberschuss zu verwalten. Ist das die bessere Lösung? Das Grundübel besteht darin, dass es Beamte gibt, die sind zwar auch dann noch beschäftigt, wenn die Telekom, also die deutsche, aufgrund dieser Altlasten pleite macht, aber ist das gerecht den Mitarbeitern gegenüber, die nicht verbeamtet sind?
25.02.2009 16:14 Uhr
von BigKelle:
Wer soll dann noch zu den Wahlen gehen, wenn´s keine Beamte mehr in Deutschland gibt?
25.02.2009 15:29 Uhr
von Arbeiter:
Hallo Beamte, willkommen in der freien Marktwirtschaft! ;)
25.02.2009 14:52 Uhr
von Andreas 31:
Und das schlimmste wird sein, das die kein Einzelfall in der Unternehmerlandschaft ist. Ich könnte gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!!!
25.02.2009 14:19 Uhr
von Cordelia:
Immerhin haben die Österreicher den Willen, das Beamtenproblem irgendwie mal anzugehen. In Deutschland ist dies auch nicht ansatzweise zu erkennen und die Beamten manövrieren sich vom hohen Ross in's Abseits der Gesellschaft. Bei den Pensions-Forderungen, die sie sich das Beamten letztendlich selbst per Gesetz "zugebilligt" haben, werden sie die nächste "Finanzkrise".
25.02.2009 14:06 Uhr
von doc K:
Eher nur ein Skandälchen. Persönlich bin ich nicht wirklich in Rage verfallen.
Leserkommentare
26.02.2009 12:47 Uhr
von Barbara Kirsch:
Ach ja. Beamte. Aufgabe von Beamten (die es übrigens nicht nur in hochbezahlten Positionen gibt, sondern z. B. mancherorts immer noch als sowas wie Postboten im enfachen oder als Schaltermenschen im mittleren Dienst) ist es, dem Staat (und wer ist wohl dieser Staat? - Wir alle!) zu dienen. Neutral und nur dem Gesetz verpflichtet. Unabhängig von wirtschaftlichen Interessen.
Und schon erklärt sich, weshalb Beamte in "modernen" Unternehmen, deren einziges Ziel die Gewinnmaximierung für die Aktionäre ist, nicht mehr erwünscht sind.
Post, Bahn und Fernmeldewesen waren einst staatliche Unternehmen, damit sich JEDER ihre Dienste leisten konnte. Nicht nur die Reichen.
Und jetzt die Aufregung in Österreich? Die deutsche Telekom hat schon vor ca. 15 - 20 Jahren reihenweise Beamte "abgefunden". Wie freiwillig das gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen. Was vermutlich seit Jahren praktiziert wird, wurde nun öffentlich ausgesprochen. Überrascht das jemanden?
26.02.2009 09:39 Uhr
von Dietah:
Ach ja das Beamtenproblem angehen...
Wenn dann aber Cordelias & docs Existenz von irgendeinem graugesichtigem monkey suit Träger wie eine lästige Fliege fortgewedelt wird...
DANN... HOLLAND!!!111
Immer wieder interessant, die völlige Unfähigkeit der meisten Menschen zur Solidarität bewundern zu dürfen.
26.02.2009 08:43 Uhr
von El ToRo:
Finanzkrise hin oder her, dass es einige Beamte mit unbezahlbarem Know-How gibt sehen die Menschen nicht. Ich arbeite selbst in der iT-Branche und auch in D gibt es den Golden Handshake, bei dem im obigen Fall Know-How und Geld verloren gehen. Schimpfen wir lieber allgemein auf inkompetente und unflexible, mindermotivierte Mitarbeiter die aussortiert werden sollten - die gibt es als Beamte und als Angestellte..
El ToRo
26.02.2009 02:04 Uhr
von vic:
Immerhin "Handshakes".
In Deutschland gibt´s Asskicks.
25.02.2009 20:05 Uhr
von tomruevel:
@Cordelia:
Leider wissen Sie nicht im geringsten über die Situation und die Machenschaften bzgl. "Personalabbau" Bescheid.
Die im Bericht beschriebenen Methoden werden auch in D angewandt.
D.h. es wird billigend in Kauf genommen, Menschen krank zu machen, körperlich und seelisch zu verletzen. Es wird auf Kosten der Allgemeinheit (Pensionierung wg. Dienstunfähigkeit, Behandlungskosten) ein privatrechtlich ausgerichtetes Unternehmen saniert. Wer die Gewinne erhält dürfte wohl jedem klar sine.
Die Menschen um die es hier geht haben sich in keiner Weise irgendetwas zubilligen können.
25.02.2009 18:49 Uhr
von alcibiades:
Was, die Herren Topmanager und Oberentscheider sprechen auf ihren Konferenzen so ein grauenhaftes Englisch? Mit so einer besch... Ausdrucksweise (von den Ansichten mal abgesehen) bekommt man so einen Job? Erstaunlich.
25.02.2009 18:01 Uhr
von Thomas Vordengrund:
Und wo ist das Problem? In Deutschland gründet man massig Pseudo Unternehmen und de facto Behörden wie zum Beispiel den Bundesanzeiger und erfindet immer wieder neue Beschäftigungsfelder für selbige um den Beamtenüberschuss zu verwalten. Ist das die bessere Lösung? Das Grundübel besteht darin, dass es Beamte gibt, die sind zwar auch dann noch beschäftigt, wenn die Telekom, also die deutsche, aufgrund dieser Altlasten pleite macht, aber ist das gerecht den Mitarbeitern gegenüber, die nicht verbeamtet sind?
25.02.2009 16:14 Uhr
von BigKelle:
Wer soll dann noch zu den Wahlen gehen, wenn´s keine Beamte mehr in Deutschland gibt?
25.02.2009 15:29 Uhr
von Arbeiter:
Hallo Beamte,
willkommen in der freien Marktwirtschaft! ;)
25.02.2009 14:52 Uhr
von Andreas 31:
Und das schlimmste wird sein, das die kein Einzelfall in der Unternehmerlandschaft ist.
Ich könnte gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!!!
25.02.2009 14:19 Uhr
von Cordelia:
Immerhin haben die Österreicher den Willen, das Beamtenproblem irgendwie mal anzugehen.
In Deutschland ist dies auch nicht ansatzweise zu erkennen und die Beamten manövrieren sich vom hohen Ross in's Abseits der Gesellschaft. Bei den Pensions-Forderungen, die sie sich das Beamten letztendlich selbst per Gesetz "zugebilligt" haben, werden sie die nächste "Finanzkrise".
25.02.2009 14:06 Uhr
von doc K:
Eher nur ein Skandälchen. Persönlich bin ich nicht wirklich in Rage verfallen.