• 23.02.2013

Wie der Punk nach Hannover kam (I)

Warten auf Sid Vicious

Als die Sex Pistols ihr Debüt in London gaben, langweilt sich der Autor mit dem lokalen Moped-Rowdyclub an der Straßenecke. Bis eines Tages …von Heinrich Dubel

  • 26.02.2013 14:18 Uhr

    von H.P. Daniels:

    Ein wirklich toller Text vom "Hubschrauberforscher" Heinrich Dubel! Mit Herz und Humor. Ich freue mich auf die Fortsetzung...
    Was zwar weniger mit Dubels schöner Geschichte zu tun hat, aber was die Sex Pistols betrifft: Im Sommer 1976 habe ich sie bei einem Konzert im West Runton Pavillion in Cromer in England gesehen. Sie waren die schlechteste Band, ich ich je in meinem Leben gehört habe. Und ich hab einige gehört ... bis dahin und seitdem. Als ich später ihr Album hörte, konnte ich nicht glauben, dass das dieselbe Band gewesen sein sollte. War's ja wohl auch nicht...

  • 26.02.2013 01:04 Uhr

    von Andreas R.:

    Toll geschrieben - 100%authentisch - freue mich auf mehr :)

  • 26.02.2013 00:27 Uhr

    von 20 Gramm Butter:

    Stimmt. Es wäre doch sehr nett von der Taz, dahinzuschreiben, wann es weitergeht.

  • 25.02.2013 21:08 Uhr

    von Reh:

    Rösa för president!

  • 25.02.2013 14:14 Uhr

    von haul:

    audi 100 und ilja richter - die vertreter der RAF sitzen in stammheim, michael holm trällert sein "tränen lügen nie" auf die pole position, danach kam "griechischer wein" und rechtzeitig zum saisonfinale "sos" von abba - "dieser mörderstaat" hies es damals . . . so das sich FJS in Bayern dazu hergeben musste zu sagen: "....daß bis zum Rest dieses Jahrhunderts von diesen Banditen keiner es mehr wagt in Deutschland das Maul aufzumachen." (Auszug aus dem Wortprotokoll eines Referats von Franz Josef Strauß vor der CSU-Landesgruppe auf einer Klausurtagung im Hochzeitszimmer des Hotels "Sonnenalp" in Ofterschwang bei Sonthofen am 19. November 1974)

  • 25.02.2013 13:22 Uhr

    von Maira:

    Der eleganteste und tollste Satz ist doch wohl der erste: Wie gelingt es dem aus anscheinend armen Verhältnissen entstammenden und aufgrund fehlender Englischkenntnisse mit 14 Jahren wohl auch bildungsbiographisch (zunächst) minderbemittelten Autoren bloß, in nur einem Satz eine so öde und zugleich so präsente Vorstadtatmosphäre zu kreieren? Das ist ja schon zillesk, oder, wie die Fortsetzungen noch zeigen könnten, dubelesk ... THAT'S Punk! Expect the unexpected, Blondie!

  • 25.02.2013 12:45 Uhr

    von jeanne:

    hm, wann geht's denn weiter?

  • 25.02.2013 12:17 Uhr

    von Silke Fischer:

    Ein wirklich eleganter Text. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung(en). Interessant finde ich (mal wieder) die Kommentare, allen voran BULLDOGINTHESKY. Es würde mich wirklich interessieren, wie jemand (oder wie er) zu seiner Schlussfolgerung kommt. Ist er sauer, weil es in dem Text nicht um die Sex Pistols geht. Und wie genau beißt sich "Nabelschau" mit einem autobiografischem Text. Das sind doch spannende Fragen, finde ich. Leider ist wohl davon auszugehen, dass BULLDOGINTHESKY nicht noch einmal in die Kommentarseite schaut, nachdem er sich schon ausgerotzt hat, und seine Kritik vertieft. Schade.

  • 24.02.2013 23:59 Uhr

    von Kitty:

    Klasse Schreibstil! Mehr davon!

  • 24.02.2013 17:04 Uhr

    von Lexist:

    Es ist immer wieder erfrischend, wie leicht sich Leute durch ihre Ahnungslosigkeit zum Obst machen...

    An BULLDOGINTHESKY:
    Rosa ein Hippiepunk?! Diese voreilige Mutmaßung beweist, dass Du wirklich nicht die geringste Ahnung hast wer Rosa eigentlich ist bzw. war. Informier Dich erstmal.

    An Helmut: Deine Qualifikation als Beatles-Intimus ehrt Dich, aber von Punk hast Du bisher nur gelesen, oder?!

  • 24.02.2013 16:47 Uhr

    von Nikotina:

    respekt, herr dubel, ein spitzentext! ganz toll geschrieben, endlich mal was anderes als die übliche präpotente selbstbeweihräucherung à la "verschwende deine jugend" oder "subkultur westberlin". absolut authentisch & berührend. bin schon auf den nächsten teil gespannt!

  • 24.02.2013 15:13 Uhr

    von Brennessel1000:

    @ Helmut Rond
    von wegen nix bewirkt. Die Jungs haben gezeigt,das ein Song nicht mehr als 2 Minuten brauch. Und dass man nicht mit hautengen Schlaghosen und Satinhemden rumrennen muss um sich gut zu fühlen.
    Dass reicht doch oder?

  • 24.02.2013 14:55 Uhr

    von Tim:

    @Helmut

    Woher Pete Best das wissen will, frag ich mich. Zu dem Zeitpunkt wo Yesterday entstand, war er doch schon länger nicht mehr in der Band.

  • 24.02.2013 13:58 Uhr

    von NixBewirkt:

    @helmut

    na, helmut- punk hat immerhin bewirkt dass dir offensichtlich immer noch das blut in die rübe steigt, wenn du an ihn denkst!

    deep purple? *fremdschäm*

  • 24.02.2013 08:00 Uhr

    von arribert:

    Plastic Bertrand, der war ungefähr so sehr Punk wie Milli Vanilli. Hat auch genauso echt gesungen. Kann mir aber schon vorstellen, dass Ca Plane pour moi damals als Offenbarung empfunden wurde, es gab ja nichts anderes oder besseres.

  • 24.02.2013 06:06 Uhr

    von Jojas:

    "Die Jungs dort waren keine Angry Young Men, sie schienen sich auch nicht zu langweilen beziehungsweise schien ein Zustand des Gelangweiltseins ihr natürlicher zu sein, als sei es an sich schon eine Leistung, das Vergehen der Zeit zu meistern, ohne dass in dieser Zeit auch noch etwas passieren muss."

    Ein toller Satz. Ein toller Artikel.

  • 23.02.2013 19:00 Uhr

    von BULLDOGINTHESKY:

    was für ein geschwurbel! SID VICIOUS im Header und dann so eine nabelschau. Schäm dich DU HIPPIEPUNK!

  • 23.02.2013 15:31 Uhr

    von Helmut Rond:

    james brown, black sabbath, deep purple, underground, new wave, usw. usw. das hat es alles vor dem punk gegeben. bay city rollers war nie ein thema. punk war neben dieser hochkarätigen musik ein erbärmliches gitarrengeschrammel volltrunkener,zu gekiffter rotznasen und endete mit einer kugel bei dem nirvana oberindianer. nüchtern hat diese generation nix bewirkt

    natürlich haben auch die beatles gekifft sonst wäre niemal z.b. yesterday entstanden.
    ich weiß das aus erster quelle. ich habe damals eine woche mit pete best (beatlesdrummer) in gelsenkirchen-buer im starclub auf der bühne gestanden.wir haben nächtelang diskutiert.
    wir haben damals allerdings auch nicht ins bier gespuckt!

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