Immer mehr Trickfilmheldinnen sind extrem sexualisiert und haben längere Beine als Barbie, so eine Studie. Solche Körperideale können Magersucht auslösen.von Nicole Janz
Ich denke, das Fehlverhalten von Kindern kann von Trickfilem nicht abhängig gemacht werden, ebenso wenig wie von computerspielen. es kommt auf den anerzogenen umgang mit medien aller art an. wenn muttern bei jedem essen kalorien zählt, kleine prinzessin barbie heranzieht, väterchen sich "kriegsbegeistert" zeigt u actionfilme ohne ende schaut, gaz gleich ob kinder abei sind oder nicht, und der ansicht ist, jungs müssten "raufen", hat das mehr einflüsse, als etwas was man 25min am tag verfolgt.
dicke kinder werden nuneinmal gehänselt. kein kind möchte gern dick sein. auch das liegt bei den eltern. auch das wir "dicke" als unangebracht halten, liegt an der erziehung.
so ist das nunmal. ich war als kind immer sehr, sehr dick...u später dann war ich viel zu dünn, dann wieder zu dick u hin u her.
aber das hab ich nie von sailor moon abhängig gemacht, die die heldin meiner kindheit war. ich hab ja auch keine blonden haare bis zum boden, meine augen sollten auch nich das halbe gesicht ausfüllen u ich möchte keine klitzekleine nase haben...
eifern eltern/geschwistern/freunde idolen nach, wird das gern abgeschaut.
eltern müssen ihren kindern beibringen, das es ok ist man selbst zu sein, solange man gesund ist. von klein an. ohne wenn u aber. da gehört automatisch eine vernünftige ernährung zu, die keine reue aufkommen lassen sollte.
bequem ist es aber, alles auf die trickfilme zu schieben...
käpt´n blaubär dürften kinder dann nicht sehen, weil es ja ok ist zu lügen. pipi langstrumpf fällt flach. wände hochgehen und pferde stämmen? das könnte übel ausgehen... sprechende tiere, rosa panther, das alles gibt es nicht... alles liegt bei den eltern und der lieben moral. basta!
31.07.2008 23:23 Uhr
von Ace:
Das mMn größte Problem ist nicht das, das zuviel Gewalt gezeigt wird, sondern das im gleichen Atemzug nicht gesagt wird, was Gewalt anrichten kann. Gerade die zensierten Fassung von "Naruto" (Anime), die im Nachmittagsprogramm bei RTL2 läuft, ist ein gutes Beispiel: "Blut, Messer im Körper etc. wurden entfernt" Ok denkt sich RTL2, so sind wir nun fein raus! FALSCH! Den so wird von RTL2 den kleinen Kindern sugeriert: "Gewalt hat keine Konsequenzen!"
Mit anderen Worten, klein Timmy denkt sich: "Hol' ich mir halt aus der Küche ein paar Messer und werf damit rum auf andere Leute und steche damit zu. Passiert ja nix. Bei Naruto passiert dann ja auch nichts, also geht das schon in Ordnung."
Wir aber alle wissen natürlich, das dem nicht so ist und da sehr wohl was schlimmes passiert. Nur klein Timmy weiss es nicht, weil es sich die Erwachsenen mal wieder so einfach wie möglich machen wollten und einfach lieber etwas verstecken, statt zu erklären warum Gewalt schlimm ist. Klar ist ja auch leichter... Das selbe gilt auch für den Artikel mit den sexualisierten Zeichentrick-Figuren. Das Problem liegt nicht in den Figuren, sondern das versäumt wird, die Kinder und Jugendlichen, darüber aufzuklären, was es für Konsequenzen hat, so dünn oder Ähnliches zu sein!
30.07.2008 11:20 Uhr
von herr rodes:
eine behauptung die so offensichtlich wahr ist dass die herausgeber der studie eine empirische bestätigung wohl für überflüssig halten. die frage ist: ist bei den ~20% mädchen mit esstörungen der anteil regelmässsiger bratz & kim possible-konsumenten signifikant höher als in der "normal" mampfenden vergleichsgruppe? weiterhin: wie kommt es dass bei den jungs (laut artikel) ebenfalls ~20% essstörungen haben, wollen die auch wespentallien und lange beine haben? wo sind da die magersüchtigen cartoon-vorbilder? und schliesslich: ob pippi langstrumpf wohl esstörungen ausgelöst hat? sie war cool, konnte ein ganzes pferd samt reiter stemmen, sie war mager und sie trug strapse, schwierig dass zu ent-sexualisieren... als ich 10 war gelang mir dass jedenfalls nur unvollständig.
Leserkommentare
20.05.2010 22:38 Uhr
von istdochegal^^:
Ich denke, das Fehlverhalten von Kindern kann von Trickfilem nicht abhängig gemacht werden, ebenso wenig wie von computerspielen.
es kommt auf den anerzogenen umgang mit medien aller art an.
wenn muttern bei jedem essen kalorien zählt, kleine prinzessin barbie heranzieht, väterchen sich "kriegsbegeistert" zeigt u actionfilme ohne ende schaut, gaz gleich ob kinder abei sind oder nicht, und der ansicht ist, jungs müssten "raufen", hat das mehr einflüsse, als etwas was man 25min am tag verfolgt.
dicke kinder werden nuneinmal gehänselt. kein kind möchte gern dick sein. auch das liegt bei den eltern. auch das wir "dicke" als unangebracht halten, liegt an der erziehung.
so ist das nunmal.
ich war als kind immer sehr, sehr dick...u später dann war ich viel zu dünn, dann wieder zu dick u hin u her.
aber das hab ich nie von sailor moon abhängig gemacht, die die heldin meiner kindheit war.
ich hab ja auch keine blonden haare bis zum boden, meine augen sollten auch nich das halbe gesicht ausfüllen u ich möchte keine klitzekleine nase haben...
eifern eltern/geschwistern/freunde idolen nach, wird das gern abgeschaut.
eltern müssen ihren kindern beibringen, das es ok ist man selbst zu sein, solange man gesund ist.
von klein an. ohne wenn u aber.
da gehört automatisch eine vernünftige ernährung zu, die keine reue aufkommen lassen sollte.
bequem ist es aber, alles auf die trickfilme zu schieben...
käpt´n blaubär dürften kinder dann nicht sehen, weil es ja ok ist zu lügen.
pipi langstrumpf fällt flach. wände hochgehen und pferde stämmen?
das könnte übel ausgehen...
sprechende tiere, rosa panther, das alles gibt es nicht...
alles liegt bei den eltern und der lieben moral.
basta!
31.07.2008 23:23 Uhr
von Ace:
Das mMn größte Problem ist nicht das, das zuviel Gewalt gezeigt wird, sondern das im gleichen Atemzug nicht gesagt wird, was Gewalt anrichten kann.
Gerade die zensierten Fassung von "Naruto" (Anime), die im Nachmittagsprogramm bei RTL2 läuft, ist ein gutes Beispiel:
"Blut, Messer im Körper etc. wurden entfernt" Ok denkt sich RTL2, so sind wir nun fein raus!
FALSCH! Den so wird von RTL2 den kleinen Kindern sugeriert:
"Gewalt hat keine Konsequenzen!"
Mit anderen Worten, klein Timmy denkt sich:
"Hol' ich mir halt aus der Küche ein paar Messer und werf damit rum auf andere Leute und steche damit zu. Passiert ja nix. Bei Naruto passiert dann ja auch nichts, also geht das schon in Ordnung."
Wir aber alle wissen natürlich, das dem nicht so ist und da sehr wohl was schlimmes passiert. Nur klein Timmy weiss es nicht, weil es sich die Erwachsenen mal wieder so einfach wie möglich machen wollten und einfach lieber etwas verstecken, statt zu erklären warum Gewalt schlimm ist. Klar ist ja auch leichter...
Das selbe gilt auch für den Artikel mit den sexualisierten Zeichentrick-Figuren. Das Problem liegt nicht in den Figuren, sondern das versäumt wird, die Kinder und Jugendlichen, darüber aufzuklären, was es für Konsequenzen hat, so dünn oder Ähnliches zu sein!
30.07.2008 11:20 Uhr
von herr rodes:
eine behauptung die so offensichtlich wahr ist dass die herausgeber der studie eine empirische bestätigung wohl für überflüssig halten. die frage ist: ist bei den ~20% mädchen mit esstörungen der anteil regelmässsiger bratz & kim possible-konsumenten signifikant höher als in der "normal" mampfenden vergleichsgruppe?
weiterhin: wie kommt es dass bei den jungs (laut artikel) ebenfalls ~20% essstörungen haben, wollen die auch wespentallien und lange beine haben? wo sind da die magersüchtigen cartoon-vorbilder? und schliesslich: ob pippi langstrumpf wohl esstörungen ausgelöst hat? sie war cool, konnte ein ganzes pferd samt reiter stemmen, sie war mager und sie trug strapse, schwierig dass zu ent-sexualisieren... als ich 10 war gelang mir dass jedenfalls nur unvollständig.