• 12.11.2008

Wie Landwirte den Castor-Transport blockierten

Betonprofis unter sich

Mit ausgefeilter Technik und viel Mut haben Landwirte im Wendland den Castor elf Stunden lang aufgehalten. Über das Innenleben eines Betonblocks - ein Ortstermin.von Malte Kreutzfeldt

  • 30.11.2009 17:06 Uhr

    von Toni:

    Natürlich muss die politische Energie, die sich auf den Castorblockaden zeigt, auch zum friedlichen Widerstand gegen andere Übel kanalisiert werden. Das ist aber auch gerade ein großer Vorteil dieser Aktionen (natürlich abgesehen von dem bitterernsten Anlass):
    In Gorleben lernen Menschen gelebte Protestkultur kennen, die vorher unpolitisch waren. Bunter und friedlicher Widerstand und sein Potential werden auch denen nähergebracht, die vorher gedacht haben "die da oben machen sowieso was sie wollen" oder die an die Mär vom Steineschmeißenden Chaoten, der ohne tatsächliche Ambitionen einfach seinen privaten Frust auslebt, geglaubt haben.
    Das Ziel muss jetzt nicht nur sein, den Schwung von Gorleben für die Anti- Atom- Debatte mit zu nehmen, sondern ihn auch in eine wachsende allgemeine Protestkultur zu tragen, die die Gesellschaft womöglich noch vor den Augen unserer Generation tiefgreifend verwandeln wird.

  • 30.11.2009 17:06 Uhr

    von hauke:

    Es waren keine "Linken Terroristen", autonome Spinner, weltfremde Revolutzer oder was die Etablierten noch an Beleidigungen gegen nicht mainstreamkonforme Menschen aufbringen, die hier ihre Gesundheit aufs Spiel setzten - es waren Bauren in einer lokalen Gruppe. Sie kämpfen für sich, ihre Böden, ihre Kinder - das ist aus meiner Sicht das wichtigste Signal an dieser Stelle... Nicht nur Berufs- oder Hobbypolitiker müssen sich einsetzen für die Belange ihres Lebens- Nein, jede und jeder.

    Wundervolle Aktion - ich danke euch aus vollstem Herzen.

    @Taz: Bitte den Link zur Versteigerung abdrucken!

  • 30.11.2009 17:06 Uhr

    von Herbert Maliers:

    Die bunten und phantasievollen Widerstandsaktionen gegen den diesjährigen Castortransport waren ein eindrucksvolles Erlebnis und ein toller Erfolg. Danke an alle, die vorbereitet, mitgemacht und unterstützt haben (Das muss einfach mal gesagt werden)! Danke auch an die TAZ für die diesmal gute kontinuierliche Berichterstattung schon im Vorfeld. Bitte weiter so! Aber jetzt müssen wir den Schwung ausnutzen und ins Wahljahr mitnehmen, wie Reiner Metzger in seinem heutigen Kommentar zutreffend schreibt. Und dabei kann jede/jeder auch im privaten Umkreis viel tun: Familie, Verwandschaft, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn sind oft uninformiert bzw. kennen nur die Argumente der Atomlobby (was oft das gleiche ist).
    Deshalb müssen wir auch im persönlichen Alltag "Flagge zeigen" (Jacke, Auto, Haustür, Briefumschlag, Fenster, Balkon...)und das Thema ansprechen. Auch das Private ist politsch. Aufkleber, Plakate und Informationsmaterial gibt es genug.
    Mit freundlichen Grüßen
    Alexa Vetter und Herbert Maliers, Buchholz/Nordheide

  • 27.10.2009 15:03 Uhr

    von Toni:

    Natürlich muss die politische Energie, die sich auf den Castorblockaden zeigt, auch zum friedlichen Widerstand gegen andere Übel kanalisiert werden. Das ist aber auch gerade ein großer Vorteil dieser Aktionen (natürlich abgesehen von dem bitterernsten Anlass):
    In Gorleben lernen Menschen gelebte Protestkultur kennen, die vorher unpolitisch waren. Bunter und friedlicher Widerstand und sein Potential werden auch denen nähergebracht, die vorher gedacht haben "die da oben machen sowieso was sie wollen" oder die an die Mär vom Steineschmeißenden Chaoten, der ohne tatsächliche Ambitionen einfach seinen privaten Frust auslebt, geglaubt haben.
    Das Ziel muss jetzt nicht nur sein, den Schwung von Gorleben für die Anti- Atom- Debatte mit zu nehmen, sondern ihn auch in eine wachsende allgemeine Protestkultur zu tragen, die die Gesellschaft womöglich noch vor den Augen unserer Generation tiefgreifend verwandeln wird.

  • 27.10.2009 15:03 Uhr

    von Ullrich F.J. Mies:

    Deutschland, Europa benötigt nicht nur derart großartige Widerstandsaktivitäten gegen die Atomkraft. Der Widerstand müsste an allen Fronten organisiert werden, um dem neoliberalen Terror von oben ein Ende zu setzen:
    - gegen Finanzkriminelle in Regierung und Wirtschaft
    - gegen die marktradikale Zurichtung der Gesellschaft
    - gegen die Politik der Liberalisierung, Deregulierung und
    Privatisierung
    - gegen Bildungsabbau in Schulen und Universitäten
    - gegen den schleichenden Sicherheitsstaat
    - gegen Aufrüstung und Militarisierung
    - für ein demokratisches, soziales und friedfertiges Europa

  • 27.10.2009 15:03 Uhr

    von Herbert Maliers:

    Die bunten und phantasievollen Widerstandsaktionen gegen den diesjährigen Castortransport waren ein eindrucksvolles Erlebnis und ein toller Erfolg. Danke an alle, die vorbereitet, mitgemacht und unterstützt haben (Das muss einfach mal gesagt werden)! Danke auch an die TAZ für die diesmal gute kontinuierliche Berichterstattung schon im Vorfeld. Bitte weiter so! Aber jetzt müssen wir den Schwung ausnutzen und ins Wahljahr mitnehmen, wie Reiner Metzger in seinem heutigen Kommentar zutreffend schreibt. Und dabei kann jede/jeder auch im privaten Umkreis viel tun: Familie, Verwandschaft, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn sind oft uninformiert bzw. kennen nur die Argumente der Atomlobby (was oft das gleiche ist).
    Deshalb müssen wir auch im persönlichen Alltag "Flagge zeigen" (Jacke, Auto, Haustür, Briefumschlag, Fenster, Balkon...)und das Thema ansprechen. Auch das Private ist politsch. Aufkleber, Plakate und Informationsmaterial gibt es genug.
    Mit freundlichen Grüßen
    Alexa Vetter und Herbert Maliers, Buchholz/Nordheide

  • 10.07.2009 11:22 Uhr

    von Toni:

    Natürlich muss die politische Energie, die sich auf den Castorblockaden zeigt, auch zum friedlichen Widerstand gegen andere Übel kanalisiert werden. Das ist aber auch gerade ein großer Vorteil dieser Aktionen (natürlich abgesehen von dem bitterernsten Anlass):
    In Gorleben lernen Menschen gelebte Protestkultur kennen, die vorher unpolitisch waren. Bunter und friedlicher Widerstand und sein Potential werden auch denen nähergebracht, die vorher gedacht haben "die da oben machen sowieso was sie wollen" oder die an die Mär vom Steineschmeißenden Chaoten, der ohne tatsächliche Ambitionen einfach seinen privaten Frust auslebt, geglaubt haben.
    Das Ziel muss jetzt nicht nur sein, den Schwung von Gorleben für die Anti- Atom- Debatte mit zu nehmen, sondern ihn auch in eine wachsende allgemeine Protestkultur zu tragen, die die Gesellschaft womöglich noch vor den Augen unserer Generation tiefgreifend verwandeln wird.

  • 10.07.2009 11:22 Uhr

    von Ullrich F.J. Mies:

    Deutschland, Europa benötigt nicht nur derart großartige Widerstandsaktivitäten gegen die Atomkraft. Der Widerstand müsste an allen Fronten organisiert werden, um dem neoliberalen Terror von oben ein Ende zu setzen:
    - gegen Finanzkriminelle in Regierung und Wirtschaft
    - gegen die marktradikale Zurichtung der Gesellschaft
    - gegen die Politik der Liberalisierung, Deregulierung und
    Privatisierung
    - gegen Bildungsabbau in Schulen und Universitäten
    - gegen den schleichenden Sicherheitsstaat
    - gegen Aufrüstung und Militarisierung
    - für ein demokratisches, soziales und friedfertiges Europa

  • 10.07.2009 11:22 Uhr

    von Herbert Maliers:

    Die bunten und phantasievollen Widerstandsaktionen gegen den diesjährigen Castortransport waren ein eindrucksvolles Erlebnis und ein toller Erfolg. Danke an alle, die vorbereitet, mitgemacht und unterstützt haben (Das muss einfach mal gesagt werden)! Danke auch an die TAZ für die diesmal gute kontinuierliche Berichterstattung schon im Vorfeld. Bitte weiter so! Aber jetzt müssen wir den Schwung ausnutzen und ins Wahljahr mitnehmen, wie Reiner Metzger in seinem heutigen Kommentar zutreffend schreibt. Und dabei kann jede/jeder auch im privaten Umkreis viel tun: Familie, Verwandschaft, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn sind oft uninformiert bzw. kennen nur die Argumente der Atomlobby (was oft das gleiche ist).
    Deshalb müssen wir auch im persönlichen Alltag "Flagge zeigen" (Jacke, Auto, Haustür, Briefumschlag, Fenster, Balkon...)und das Thema ansprechen. Auch das Private ist politsch. Aufkleber, Plakate und Informationsmaterial gibt es genug.
    Mit freundlichen Grüßen
    Alexa Vetter und Herbert Maliers, Buchholz/Nordheide

  • 10.07.2009 11:01 Uhr

    von Toni:

    Natürlich muss die politische Energie, die sich auf den Castorblockaden zeigt, auch zum friedlichen Widerstand gegen andere Übel kanalisiert werden. Das ist aber auch gerade ein großer Vorteil dieser Aktionen (natürlich abgesehen von dem bitterernsten Anlass):
    In Gorleben lernen Menschen gelebte Protestkultur kennen, die vorher unpolitisch waren. Bunter und friedlicher Widerstand und sein Potential werden auch denen nähergebracht, die vorher gedacht haben "die da oben machen sowieso was sie wollen" oder die an die Mär vom Steineschmeißenden Chaoten, der ohne tatsächliche Ambitionen einfach seinen privaten Frust auslebt, geglaubt haben.
    Das Ziel muss jetzt nicht nur sein, den Schwung von Gorleben für die Anti- Atom- Debatte mit zu nehmen, sondern ihn auch in eine wachsende allgemeine Protestkultur zu tragen, die die Gesellschaft womöglich noch vor den Augen unserer Generation tiefgreifend verwandeln wird.

  • 10.07.2009 11:01 Uhr

    von Ullrich F.J. Mies:

    Deutschland, Europa benötigt nicht nur derart großartige Widerstandsaktivitäten gegen die Atomkraft. Der Widerstand müsste an allen Fronten organisiert werden, um dem neoliberalen Terror von oben ein Ende zu setzen:
    - gegen Finanzkriminelle in Regierung und Wirtschaft
    - gegen die marktradikale Zurichtung der Gesellschaft
    - gegen die Politik der Liberalisierung, Deregulierung und
    Privatisierung
    - gegen Bildungsabbau in Schulen und Universitäten
    - gegen den schleichenden Sicherheitsstaat
    - gegen Aufrüstung und Militarisierung
    - für ein demokratisches, soziales und friedfertiges Europa

  • 10.07.2009 11:01 Uhr

    von Herbert Maliers:

    Die bunten und phantasievollen Widerstandsaktionen gegen den diesjährigen Castortransport waren ein eindrucksvolles Erlebnis und ein toller Erfolg. Danke an alle, die vorbereitet, mitgemacht und unterstützt haben (Das muss einfach mal gesagt werden)! Danke auch an die TAZ für die diesmal gute kontinuierliche Berichterstattung schon im Vorfeld. Bitte weiter so! Aber jetzt müssen wir den Schwung ausnutzen und ins Wahljahr mitnehmen, wie Reiner Metzger in seinem heutigen Kommentar zutreffend schreibt. Und dabei kann jede/jeder auch im privaten Umkreis viel tun: Familie, Verwandschaft, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn sind oft uninformiert bzw. kennen nur die Argumente der Atomlobby (was oft das gleiche ist).
    Deshalb müssen wir auch im persönlichen Alltag "Flagge zeigen" (Jacke, Auto, Haustür, Briefumschlag, Fenster, Balkon...)und das Thema ansprechen. Auch das Private ist politsch. Aufkleber, Plakate und Informationsmaterial gibt es genug.
    Mit freundlichen Grüßen
    Alexa Vetter und Herbert Maliers, Buchholz/Nordheide

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