Mit dem Kinofilm "Wickie und die starken Männer" belebt Bully Herbig den Zeichentreickhelden neu. Doch wohl nicht im Sinne des Erfinders, Runer Jonsson.von Jens Mattern
KANN TAZ NICHT MAL DIE IDEOLOGISCHEN FINGER VON EINEM KINDERFILM LASSEN? Wicki ist ein Junge, und wenn er ein Mädchen wäre, wär es auch sowas von egal....lasst doch bitte eure Gender-Wünsche woanders und den Kinderfilm bitte unpolitisch mit diesem spekulativen, "vom-Hören-Sagen"-Artikel, der null auf den aktuellen Film eingeht.
10.09.2009 23:20 Uhr
von Johannes Eschl:
Was schreiben das für hirnlose Menschen?
Kinder sind geschlechtslos: "Das Kind". Durch äussere und innere Geschlechtsmerkmale ist zwar vorgegeben, was das später mal wird, aber die Wahrnehmung der Kinder und ihre Entwicklung läuft, bis auf Gesellschaftliche Einflüsse, neutral auf.
Es sind ja auch die gleichen Fähigkeiten, die weibliche oder männliche Menschen entwickeln müssen.
In der Erzählung: So ist es auch die männliche Gesellschaft, die Wickie erzieht, ihn in seine spätere gesellschaftliche Rolle einführt. Die bildliche Darstellung im Film in einer der Folgen ist also nur notwendigerweise mit Pimmel.
Und die Aussage des Artikels? Gibt es überhaupt eine? Dabei ist der Artikel so lange. Schade ums Papier.
10.09.2009 20:18 Uhr
von Birgit Baßier:
Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Film und seine Figuren nicht die Parteienlandschaft widerspiegeln will, sondern einfach nur Spaß machen soll? Und das womöglich auch Nichtakademikern? Ja er ist sicherlich ein Kinderfilm, aber einer, der erstaunlich nah an der Vorlage geblieben ist mit seinen Figuren, und auch ich als Erwachsene habe desöfteren herzhaft lachen müssen. Man merkt allen Beteiligten deutlich den Spaß an.
10.09.2009 12:33 Uhr
von genderman:
Wickie ist definitiv ein Mädchen: http://mad.blogger.de/stories/1266249/
10.09.2009 12:26 Uhr
von genderman:
Wickie ist definitiv ein Mädchen: http://mad.blogger.de/stories/1266249/
10.09.2009 11:58 Uhr
von Martin:
Natürlich lässt sich leicht herausfinden, was da unter dem Wikingerrock steckt: http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/bewegene-trauerfeier-fuer-hugo-loetscher/film-tipp-kult-aus-den-70er-jahren/137647.138175.140854.der-beweis-wickie-ist-ein-junge.html
10.09.2009 11:43 Uhr
von Korkie:
In dem Artikel ging es hauptsächlich darum die ursprüngliche Geschichte zu politisieren. Wickie, der gute Sozialist, der den armen und schwachen hilft... Halvar ist dann wahrscheinlich der böse Liberale, der den anderen nach den freien Wikinger-Marktmechanismen ("Rauben und plündern", macht ein "Bankster" ja auch ;-) ) den Besitz entziehen möchte. Man lernt daraus: Auch Geschichten aus Kinderbüchern lassen sich in das taz-Weltbild pressen.
10.09.2009 11:38 Uhr
von renzorozzo:
is ganz klar ein bub! siehe folge "die möveninsel" (?? oder so) in der wickies kleiner schniedel zu sehen war- beim baden mit ilvi...
09.09.2009 21:52 Uhr
von H. Kunz:
Im Untertitel, groß und fett: der Film sei "wohl nicht im Sinne des Erfinders". Im Text: nur Beschreibung des Originals und seiner Zeit, kein einziger direkter Bezug zum Inhalt des Herbig-Films. Ist das "klingeln und weglaufen" oder Angst vor Herbigs Anwälten?
09.09.2009 17:19 Uhr
von lolucard:
Naja, eigentlich war es schon sehr offensichtlich, dass Wickie ein Kerl war. Ganz einfach deswegen, weil es jedes mal im deutschen Intro als Junge besungen wurde: "Die Angst vorm Wolf macht ihn nicht froh Und im Taifun ist's ebenso Doch Walfe hin, Taifune her Die Lasung fallt ihm gar nicht schwer"
09.09.2009 16:43 Uhr
von nyck:
Ob Wickie nun als Junge oder Mädchen definiert wird sollte heutzutage keine Rolle mehr spielen und ist in keinster Weise rebellisch, oder?
Ich habe den Film mit meinen Kindern gesehen und fand ihn sehr liebevoll umgesetzt. Gerade für die Kinder wird eine tolle Abenteuerwelt aufgemacht. Die wird nun zwar auch durch Merchandising-Mist vollgepropft, aber da ist mir Wickie immer noch tausendmal lieber als Barbie und Co.
Kuckt euch den Film mit Kindern an, das macht eine Menge Spass.
Leserkommentare
17.09.2009 11:07 Uhr
von Christian:
KANN TAZ NICHT MAL DIE IDEOLOGISCHEN FINGER VON EINEM KINDERFILM LASSEN? Wicki ist ein Junge, und wenn er ein Mädchen wäre, wär es auch sowas von egal....lasst doch bitte eure Gender-Wünsche woanders und den Kinderfilm bitte unpolitisch mit diesem spekulativen, "vom-Hören-Sagen"-Artikel, der null auf den aktuellen Film eingeht.
10.09.2009 23:20 Uhr
von Johannes Eschl:
Was schreiben das für hirnlose Menschen?
Kinder sind geschlechtslos: "Das Kind". Durch äussere und innere Geschlechtsmerkmale ist zwar vorgegeben, was das später mal wird, aber die Wahrnehmung der Kinder und ihre Entwicklung läuft, bis auf Gesellschaftliche Einflüsse, neutral auf.
Es sind ja auch die gleichen Fähigkeiten, die weibliche oder männliche Menschen entwickeln müssen.
In der Erzählung:
So ist es auch die männliche Gesellschaft, die Wickie erzieht, ihn in seine spätere gesellschaftliche Rolle einführt. Die bildliche Darstellung im Film in einer der Folgen ist also nur notwendigerweise mit Pimmel.
Und die Aussage des Artikels? Gibt es überhaupt eine? Dabei ist der Artikel so lange. Schade ums Papier.
10.09.2009 20:18 Uhr
von Birgit Baßier:
Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Film und seine Figuren nicht die Parteienlandschaft widerspiegeln will, sondern einfach nur Spaß machen soll? Und das womöglich auch Nichtakademikern? Ja er ist sicherlich ein Kinderfilm, aber einer, der erstaunlich nah an der Vorlage geblieben ist mit seinen Figuren, und auch ich als Erwachsene habe desöfteren herzhaft lachen müssen.
Man merkt allen Beteiligten deutlich den Spaß an.
10.09.2009 12:33 Uhr
von genderman:
Wickie ist definitiv ein Mädchen: http://mad.blogger.de/stories/1266249/
10.09.2009 12:26 Uhr
von genderman:
Wickie ist definitiv ein Mädchen: http://mad.blogger.de/stories/1266249/
10.09.2009 11:58 Uhr
von Martin:
Natürlich lässt sich leicht herausfinden, was da unter dem Wikingerrock steckt:
http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/bewegene-trauerfeier-fuer-hugo-loetscher/film-tipp-kult-aus-den-70er-jahren/137647.138175.140854.der-beweis-wickie-ist-ein-junge.html
10.09.2009 11:43 Uhr
von Korkie:
In dem Artikel ging es hauptsächlich darum die ursprüngliche Geschichte zu politisieren.
Wickie, der gute Sozialist, der den armen und schwachen hilft...
Halvar ist dann wahrscheinlich der böse Liberale, der den anderen nach den freien Wikinger-Marktmechanismen ("Rauben und plündern", macht ein "Bankster" ja auch ;-) ) den Besitz entziehen möchte.
Man lernt daraus:
Auch Geschichten aus Kinderbüchern lassen sich in das taz-Weltbild pressen.
10.09.2009 11:38 Uhr
von renzorozzo:
is ganz klar ein bub!
siehe folge "die möveninsel" (?? oder so) in der wickies kleiner schniedel zu sehen war- beim baden mit ilvi...
09.09.2009 21:52 Uhr
von H. Kunz:
Im Untertitel, groß und fett: der Film sei "wohl nicht im Sinne des Erfinders". Im Text: nur Beschreibung des Originals und seiner Zeit, kein einziger direkter Bezug zum Inhalt des Herbig-Films. Ist das "klingeln und weglaufen" oder Angst vor Herbigs Anwälten?
09.09.2009 17:19 Uhr
von lolucard:
Naja, eigentlich war es schon sehr offensichtlich, dass Wickie ein Kerl war.
Ganz einfach deswegen, weil es jedes mal im deutschen Intro als Junge besungen wurde:
"Die Angst vorm Wolf macht ihn nicht froh
Und im Taifun ist's ebenso
Doch Walfe hin, Taifune her
Die Lasung fallt ihm gar nicht schwer"
09.09.2009 16:43 Uhr
von nyck:
Ob Wickie nun als Junge oder Mädchen definiert wird sollte heutzutage keine Rolle mehr spielen und ist in keinster Weise rebellisch, oder?
Ich habe den Film mit meinen Kindern gesehen und fand ihn sehr liebevoll umgesetzt. Gerade für die Kinder wird eine tolle Abenteuerwelt aufgemacht. Die wird nun zwar auch durch Merchandising-Mist vollgepropft, aber da ist mir Wickie immer noch tausendmal lieber als Barbie und Co.
Kuckt euch den Film mit Kindern an, das macht eine Menge Spass.