• 10.05.2009

Wettbewerb für das Einheitsdenkmal

Zuviel Harmonie

Der Wettbewerb für das Einheitsdenkmal ist gescheitert. Die Anforderungen waren nicht zu komplex, sondern zu schlicht. Sie suggerierten ein falsches Geschichtsbild.von Christian Semler

  • 10.05.2009

Wettbewerb für das Einheitsdenkmal

Zuviel Harmonie

Der Wettbewerb für das Einheitsdenkmal ist gescheitert. Die Anforderungen waren nicht zu komplex, sondern zu schlicht. Sie suggerierten ein falsches Geschichtsbild.von Christian Semler

  • 11.05.2009 14:24 Uhr

    von the pure art syndicate:

    an den/die redakteurIn. Frage: Warum dauert bei euch die veröffentlichung der kommentare so lange, bzw. kommen gar nicht, obwohl keine sittenwidrige inhalte transportiert werden?

  • 11.05.2009 10:00 Uhr

    von the pure art syndicate:

    Denkmal neu denken
    Denkmal heute kann nur heißen, dass es das permanente Entstehen von Geschichte dokumentiert - hier allerdings im Zusammenhang mit den identitätsbildenden geschichtlichen Ereignissen einer Gesellschaft. Das heißt, dass ein Denkmal heute eine völlig neue Dimension des Geschichtsbewusstseins generieren soll, was sehr viel mit Interaktion und Aufklärung zu tun hat.
    In einer vernetzten Zeit ist Information synchron zur Wirklichkeit abrufbar. Daraus kann eine neue Dimension eines zeitgenössischen Denkmals entstehen: das in einem permanenten Prozess "in Beziehung setzen" von Geschichte und Gegenwart.

  • 11.05.2009 09:42 Uhr

    von s.u.bart:

    In Hamburg gab es bereits am 3. Oktober 1990 ein Einheitsdenkmal. Dort steht im Elbpark (oberhalb der Landungsbrücken) das größte Bismarckdenkmal der Welt. Wie das Kanzleramt in Berlin ist es 36 Meter hoch. Am 3.10.1990 war der Kopf des Denkmals mit einer Helmut-Kohl-Maske verhüllt. Die lehrreichen und erheiternden Umstände dieser Aktion kann man in meinem neuen Roman »Goodbye Bismarck« nachlesen. (Erschienen im März 2009 im Plöttner Verlag, ISBN: 978-3-938442-62-3)

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