• 13.03.2010

Westerwelle in Brasilien

Unterwegs als Atom-Lobbyist

Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) habe sich auf seiner Südamerika-Reise "massiv" für die deutsche Atomwirtschaft eingesetzt, urteilt der Chef von Areva NP.von Gerhard Dilger

  • 15.03.2010 21:27 Uhr

    von Waage:

    Verstehe ich nicht, erst auf die Nichtskönner und Verräter von SPD und Grünen (gibt es überhaupt verkommenere Menschen auf der Welt?) eindreschen weil sie nicht alles richtig gemacht haben und sie bei den Bundestagswahlen voll vor die Wand laufen lassen und jetzt anfangen zu weinen, weil die Solarförderung gekappt und der untote Atomzombie wieder aus der Mottenkiste springt!

  • 14.03.2010 16:24 Uhr

    von cicciola39:

    das sind so Momente wo ich mal wieder froh darüber bin, keine Kinder zu haben - diese Wirtschafts- und Politikergauner jeglicher Couleur überziehen die Welt aus kurzsichtigen ökonomischen Interessen heraus mit einem Netz von schädlichen Industrien, die über Jahrtausende hinaus hochgefährlichen Müll produzieren - und das mit der Begründung, man müsse Arbeitsplätze sichern - da kann man doch nur schreien vor Empörung!!! Es gibt so wunderbare Möglichkeiten, Energie zu erzeugen die dezentral sind und unschädlich und kostengünstig und arbeitsplatzschaffend - es gibt hingegen keinen!!! vernünftigen Grund Atomenergie einzusetzen, sie ist teuer, gefährlich und ineffektiv

  • 14.03.2010 16:09 Uhr

    von Jens:

    ich find es immer wieder lustig wenn menschen von DEMOKRATIE reden und selbst nicht akzeptieren können, wenn es demokratisch zu geht: Bei der letzten Bundestagswahl gab es eine klare Mehrheit für Schwarz/Gelb, wem das nicht passt kann in 3,5 Jahren wieder was enderes wählen....das ist DEMOKRATIE, auch wenn man nicht immer SEINE Meinung durchgesetzt bekommt....die Mehrheit sieht es anscheinend anders ;-)

    Jetzt wollen wir Demokraten also den Südamerikanern vorschreiben ob sie Kernkraftwerke bauen dürfen/sollen oder nicht?! Sind hier "Kolonialherren im Anti-Atom-Pelz" unterwegs ;-)

  • 14.03.2010 14:58 Uhr

    von peter:

    wie verblendet kann mensch sein?

  • 14.03.2010 12:01 Uhr

    von thiotrix:

    Westerwelle als Atom-Lobbyist –warum denn nicht?

    Über dreißig Länder nutzen die Kernenergie, die in den nächsten Jahren zudem eine gewaltige Renaissance erleben wird. Sogar die ölreichen Vereinigten Arabischen Emirate haben kürzlich den Bau von vier Kernkraftwerken beschlossen. Weitere Länder werden folgen. Und wenn ein wirtschaftlich enorm aufstrebendes Land wie Brasilien neben dem Bau riesiger Wasserkraftwerke auch auf Kernkraft setzt: wer soll das Land daran hindern? Der Ausstieg aus der Kernenergie ist ein deutscher Sonderweg, den kein anderes Land beschreitet - da können unsere roten, grünen und sonstige Weltverbesserer schreien, soviel sie wollen! Es ist völlig legitim, wenn deutsche Unternehmen versuchen, an dieser Entwicklung mitzuverdienen und ebenso ist es richtig und wünschenswert, wenn Politiker auf ihren teuren Auslandsreisen Türöffner bei solchen Projekten spielen. Leider ist die deutsche Position beim Verlauf von kerntechnischen Anlagen durch den schwachsinnigen rot-grünen Atomausstieg stark geschwächt worden, sonst würden riesige Aufträge in Milliardenhöhe winken!

  • 14.03.2010 11:58 Uhr

    von DenkSchlächter:

    Wenn man je skeptisch gegenüber der Intelligenz und sozialer Verantwortung von Akademikern war, bei Herrn Westerwelle bekommt man einen Eindruck, wie weit das gehen kann. Selbst wenn er einmal etwas begriffen haben sollte, hat er die einkömmliche Fähigkeit, auch diesen Zustand geschickt zugunsten von Profit zu verschleiern….
    Das ist „Liberal“ in höchster Vollendung!

  • 13.03.2010 20:34 Uhr

    von Julian M:

    Entschuldigen Sie bitte alle diese Ausdrucksweise, aber bei so einer Scheiße kann ich es mehr als verstehen, dass Leute ihr Vertrauen in die Politik, die Gesellschaft und das gesamte diese beiden Aspekte umfassende Wertesystem verlieren.
    Herr Westerwelle schadet damit nicht nur seiner semi-Volkspartei, sondern vor allem der nach jahrhundertelanger Unterdrückung und auferlegter Unmündigkeit errungenen Demokratie.
    Politik steht auch in einer globalisierten Welt über der Wirtschaft. Trotz weltweiter Konkurrenz um Ressourcen und Arbeitsplätzen sollte das Abhängigkeitsverhältnis nicht so aussehen.

    viele für mehr Menschlichkeit in der Politik seiende Grüße

  • 13.03.2010 18:20 Uhr

    von K. Ernst Rahlung:

    Egal was man von der Kernenergie hält, ist es wichtig anzuerkennen, dass Außenminister Guido Westerwelle auch die Interessen der deutschen Wirtschaft im Ausland vertritt. In anderen Ländern wird das genauso gesehen. Wirtschaftliche Zusammenarbeit sichert nicht nur Arbeitsplätze und Wohlstand, sondern auch den Frieden. Im Gegensatz zu der Unterhaltungsindustrie aus den VSA leistet Außenminister Guido Westerwelle einen positiven Beitrag!
    (Ich wähle trotzdem nicht FDP.)

  • 13.03.2010 13:47 Uhr

    von Mr. Moreno:

    den einzigen minister den ich noch ertragen kann, ist der "minister of silly walk". have a klick: http://www.youtube.com/watch?v=9ZlBUglE6Hc&NR=1

  • 12.03.2010 17:38 Uhr

    von Ahlborn:

    Der deutsche Außenminister als Atom-Lobbyist unterwegs? Wer stoppt den Skandal-Minister endlich? Wie lange soll die Demokratie noch weiter geschädigt werden? Westerwelle provoziert geradezu einen Generalstreik.

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