Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kritisiert neoliberale EU-Wirtschaftspolitik. In Südamerika hingegen habe man demokratisch auf die Krise reagiert. von Gerhard Dilger
wie schön, dass Ihnen die bras. Präsidenten gefällt.
Fliegen SIe mal nach Brasilien und sehen Sie sich die Armut an. Die löst auch Vilma nicht.
Brasilien möchte Weltmacht werden- möglich vielleicht im 23. Jahrhundert.
Saludos aus Südamerika
29.01.2012 01:04 Uhr
von Bitbändiger:
Ist ja nett, dass Frau Rousseff den globalen zynischen und menschenverachtenden Casino-Kapitalismus kritisiert - recht hat sie. Nur hatte ich von ihr erhofft, dass sie im eigenen Land einige massive Fehlentwicklungen - Regenwald-Abholzung, Landnahme der Großgrundbesitzer, Expropriierung der Ureinwohner, agrarische Monokulturen etc. - bekämpft. Dass nach so kurzer Regierungszeit keine gewaltigen Ergebnisse erwartet werden könnten, wäre ja klar - aber einige andere Entwicklungen (wie z.B. erwähnt, Waldgesetz und Belo-Monte-Staudamm) lassen eher ein kräftiges "weiter so!" befürchten.
Noch will ich das Wort "Heuchelei" nicht in den Mund nehmen...
28.01.2012 16:37 Uhr
von André:
Dilma Rousseff ist Regierungschefin und Staatsoberhaupt Brasiliens. Brasiliens! Das "B" der BRIC-Staaten. Würden wir sowas von Merkel und Wulff hören, wären wir am Ziel, und die (Aufräum-)Arbeiten könnten beginnen.
28.01.2012 11:39 Uhr
von Schattenfels:
Was für eine starke, weise und bescheidene Frau. Ich wünschte, Deutschland wäre so (erfolg)reich wie Brasilien. Progressiv und demokratisch würde ich´s mir in den Favelas Berlins gut gehen lassen und könnte anstatt unter menschenunwürdigen Bedingungen zu studieren Drogen verkaufen oder von Prostitution leben. Aber leider, leider ist das wohl nur ein linker Wunschtraum. Wie sehr neoliberale Wirtschaftspolitik scheitern muss, sieht man an Chile, dem wohl ärmsten und zurückgebliebenstem Land Südamerikas. Wenn Brasilien ein Vorbild ist, ist Somalia eine Göttin.
27.01.2012 19:22 Uhr
von BernhardZ:
Und bei solchen Politiker/innen solls noch einen wundern, dass uns Brasilien etc. in den nächsten Jahren wohl haushoch überholen wird?
Da könne Schwarz/Geld/Rot/Grün gern mal in die Ausbildung gehen um zu lernen, was "Demokratie" bedeutet.
Leserkommentare
29.01.2012 09:17 Uhr
von DIETER:
wie schön, dass Ihnen die bras. Präsidenten gefällt.
Fliegen SIe mal nach Brasilien und sehen Sie sich die Armut an. Die löst auch Vilma nicht.
Brasilien möchte Weltmacht werden- möglich vielleicht im 23. Jahrhundert.
Saludos aus Südamerika
29.01.2012 01:04 Uhr
von Bitbändiger:
Ist ja nett, dass Frau Rousseff den globalen zynischen und menschenverachtenden Casino-Kapitalismus kritisiert - recht hat sie. Nur hatte ich von ihr erhofft, dass sie im eigenen Land einige massive Fehlentwicklungen - Regenwald-Abholzung, Landnahme der Großgrundbesitzer, Expropriierung der Ureinwohner, agrarische Monokulturen etc. - bekämpft. Dass nach so kurzer Regierungszeit keine gewaltigen Ergebnisse erwartet werden könnten, wäre ja klar - aber einige andere Entwicklungen (wie z.B. erwähnt, Waldgesetz und Belo-Monte-Staudamm) lassen eher ein kräftiges "weiter so!" befürchten.
Noch will ich das Wort "Heuchelei" nicht in den Mund nehmen...
28.01.2012 16:37 Uhr
von André:
Dilma Rousseff ist Regierungschefin und Staatsoberhaupt Brasiliens. Brasiliens! Das "B" der BRIC-Staaten. Würden wir sowas von Merkel und Wulff hören, wären wir am Ziel, und die (Aufräum-)Arbeiten könnten beginnen.
28.01.2012 11:39 Uhr
von Schattenfels:
Was für eine starke, weise und bescheidene Frau. Ich wünschte, Deutschland wäre so (erfolg)reich wie Brasilien. Progressiv und demokratisch würde ich´s mir in den Favelas Berlins gut gehen lassen und könnte anstatt unter menschenunwürdigen Bedingungen zu studieren Drogen verkaufen oder von Prostitution leben. Aber leider, leider ist das wohl nur ein linker Wunschtraum. Wie sehr neoliberale Wirtschaftspolitik scheitern muss, sieht man an Chile, dem wohl ärmsten und zurückgebliebenstem Land Südamerikas. Wenn Brasilien ein Vorbild ist, ist Somalia eine Göttin.
27.01.2012 19:22 Uhr
von BernhardZ:
Und bei solchen Politiker/innen solls noch einen wundern, dass uns Brasilien etc. in den nächsten Jahren wohl haushoch überholen wird?
Da könne Schwarz/Geld/Rot/Grün gern mal in die Ausbildung gehen um zu lernen, was "Demokratie" bedeutet.