Selbstbefriedigung von Frauen war lange ein heikles Thema, nur verschämt diskutiert - bis die Literatur sich der weiblichen Sexualität annahm.von Jenni Zylka
Hoffentlich erscheint mehr erotische Literatur über und für Frauen. Da besteht ja wohl noch ein großer Nachholbedarf.
10.11.2008 00:05 Uhr
von Jean-Louis:
@ein heikles Thema, nur verschämt diskutiert - bis die Literatur sich der weiblichen Sexualität annahm.
Eben. So ist das Leben! Alles landet in der LITERATUR, weil die Literatur sich "des Themas" annahm, um thematische Hintergründe auszuschlachten... Bestseller werden gekauft, dann vielleicht auch gelesen... Das THEMA wird schnell wieder vergessen... Weil wir doch in einer "schnell-lebigen Zeit" leben... ON-Line-Nachricht / on-line-Kommentar! So einfach ist dies, dank Bills Gnaden... Es lebe die Window-Gemeinde, Ohne "Scham da unten"...
27.10.2008 23:13 Uhr
von felix:
Sehr schöner Artikel. Onanie oder Masturbation, übrigens auch synonym zu gebrauchen, ist und bleibt ein gesellschaftliches Nicht-Thema, besonders bei Frauen. Wenn dann wird es indirekt besprochen, bei Männern wie Frauen. Obwohl das bei Frauen doch immer noch ein bisschen unanständiger ist, oder...? Wie war das mit der Schlampe? NEIN!! Historische Vorurteile gehören immer wieder denunziert!! Gut recherchierte, medizinisch-historische Fakten schön dargestellt. Deshalb finde ich euch super, liebe taz.
27.10.2008 14:39 Uhr
von Mann aus Hannover:
Also was nun? Ist es ein Mythos oder ist es Realität, dass die Frauen es gerne "weniger pornoaffin" hätten? Hier scheint der Artikel sich selbst nicht sicher zu sein. Was ja auch irgendwie passend wäre.
27.10.2008 14:21 Uhr
von Ekkaia:
Ansonsten ist mir gerade am Wochenende wieder aufgefallen, dass das Thema Selbstbefriedigung bei Frauen doch längst noch nicht wirklich selbstverständlich ist, sondern selbst von Frauen mal Sprüche wie "Wir haben das eben, anders als die Männer, nicht nötig" kommen.
27.10.2008 13:49 Uhr
von Frank Mross:
"Schreibt eine genau drüber, wie sie es sich macht, kann sie sich der Leserschaft sicher sein, egal wie unstrukturiert ihr Buch ansonsten zwischen Krankenhausbett, Krankenhauskorridor und Avocadokernzüchtung daherschleicht."
Schön, dass es jemand erwähnt.
Denn bei allem inhaltlichen Diskussionsbedarf über ein ziemlich unspektakuläres thema, ist für mich der eigentliche 'Skandal' der [Nicht-]Umgang mit der deutschen Sprache. Fehlerhaft und hektisch, monotone Stimmungs- und Erzählstruktur, spannungslos und flach.
So macht das LESEN keinen spaß!
27.10.2008 12:32 Uhr
von prolaroid:
Frauen onanieren? – obwohl es auf der Titelseite der taz-Printausgabe steht ... eher nicht. Offenbar kennt nicht nur eine Mehrheit der Bevölkerung den Unterschied zwischen Onanie und Masturbation nicht, dieser scheint auch den taz-(Schluss)-RedakteurInne/n unbekannt. Oder ist es denen egal? nach dem Motto: Merkt/kennt eh keiner.
27.10.2008 10:22 Uhr
von Fat Agnus:
Auch wenn die hier auf DIE Frau angewandten Adjektive nie ins Superlativ gesteigert wurden (political correctness?), ist es doch wieder nur ein Stempelaufdrücken auf die weibliche Sexualität, welches diese wieder nur als eine Geistige, ja Bessere hochstilisiert.
Nur jemand über 40 kann diesen Artikel verfasst haben - die tappen immer in die gleiche Falle. Schönen Gruß an meine pornoaffine Freundin oder wie es Paul ausgedrpckt hat: gähn
27.10.2008 00:19 Uhr
von Jean-Louis:
Schon die frühen Visonärinnen "sahen fern", obschon sie offenbar nur gerade "aktuelles Geschehen" - mit unterschiedlich formulierten BuchTiteln - in Worte fassten: Heute kann - dank Schüsseln - die ganze Welt "fern sehen". Die halbe Welt "zappt" durch die "Kanäle". Dies ist "FERN SEHEN" aus der "guten Stube": Und was siehst Du da?... Onanierende Weibsbilder, die vermutlich GAGE kassieren... [Mea culpa: Wie Reich-Ranitzki hätte ich bei ARTE und SAT3(?) bleiben sollen, statt herum zu "zappen"! Meine ZAP-Erlebnisse wären mir erspart geblieben]: Mannsbilder hinter der KAMERA... Weibsbilder VOR der KAMERA! "Stöhn... stöhn...". Trotz all den "gescheiten LITERATUR-Veröffentlichungen" wird es doch Abend im Abendland! Sind das "gescheiterte LITERATUR-Veröffentlichungen"??
26.10.2008 17:52 Uhr
von Lot:
Dank an Jenni Zylka! Nicht nur glänzend formuliert, sondern speziellfür uns arme Männer erfreulich aufschlussreich.
26.10.2008 16:32 Uhr
von Mara:
Yeappy! Super Artikel - nur wollt ich auch mal so ein Gerät sehen.
26.10.2008 15:52 Uhr
von Paul Faber:
Gaehn. Frauen onanieren. ´Feuchtgebiete´. So what? Sind die 90er und das Internet an euch vorbeigegangen? Kann man mit dem Thema ´Sex´ wirklich noch Quote machen?
Leserkommentare
25.01.2012 16:59 Uhr
von IJack the Ripper:
Hoffentlich erscheint mehr erotische Literatur über und für Frauen. Da besteht ja wohl noch ein großer Nachholbedarf.
10.11.2008 00:05 Uhr
von Jean-Louis:
@ein heikles Thema, nur verschämt diskutiert - bis die Literatur sich der weiblichen Sexualität annahm.
Eben. So ist das Leben! Alles landet in der LITERATUR, weil die Literatur sich "des Themas" annahm, um thematische Hintergründe auszuschlachten...
Bestseller werden gekauft, dann vielleicht auch gelesen...
Das THEMA wird schnell wieder vergessen...
Weil wir doch in einer "schnell-lebigen Zeit" leben... ON-Line-Nachricht / on-line-Kommentar! So einfach ist dies, dank Bills Gnaden... Es lebe die Window-Gemeinde, Ohne "Scham da unten"...
27.10.2008 23:13 Uhr
von felix:
Sehr schöner Artikel.
Onanie oder Masturbation, übrigens auch synonym zu gebrauchen, ist und bleibt ein gesellschaftliches Nicht-Thema, besonders bei Frauen. Wenn dann wird es indirekt besprochen, bei Männern wie Frauen.
Obwohl das bei Frauen doch immer noch ein bisschen unanständiger ist, oder...? Wie war das mit der Schlampe? NEIN!! Historische Vorurteile gehören immer wieder denunziert!!
Gut recherchierte, medizinisch-historische Fakten schön dargestellt.
Deshalb finde ich euch super, liebe taz.
27.10.2008 14:39 Uhr
von Mann aus Hannover:
Also was nun? Ist es ein Mythos oder ist es Realität, dass die Frauen es gerne "weniger pornoaffin" hätten? Hier scheint der Artikel sich selbst nicht sicher zu sein. Was ja auch irgendwie passend wäre.
27.10.2008 14:21 Uhr
von Ekkaia:
Ansonsten ist mir gerade am Wochenende wieder aufgefallen, dass das Thema Selbstbefriedigung bei Frauen doch längst noch nicht wirklich selbstverständlich ist, sondern selbst von Frauen mal Sprüche wie "Wir haben das eben, anders als die Männer, nicht nötig" kommen.
27.10.2008 13:49 Uhr
von Frank Mross:
"Schreibt eine genau drüber, wie sie es sich macht, kann sie sich der Leserschaft sicher sein, egal wie unstrukturiert ihr Buch ansonsten zwischen Krankenhausbett, Krankenhauskorridor und Avocadokernzüchtung daherschleicht."
Schön, dass es jemand erwähnt.
Denn bei allem inhaltlichen Diskussionsbedarf über ein ziemlich unspektakuläres thema, ist für mich der eigentliche 'Skandal' der [Nicht-]Umgang mit der deutschen Sprache. Fehlerhaft und hektisch, monotone Stimmungs- und Erzählstruktur, spannungslos und flach.
So macht das LESEN keinen spaß!
27.10.2008 12:32 Uhr
von prolaroid:
Frauen onanieren? – obwohl es auf der Titelseite der taz-Printausgabe steht ... eher nicht. Offenbar kennt nicht nur eine Mehrheit der Bevölkerung den Unterschied zwischen Onanie und Masturbation nicht, dieser scheint auch den taz-(Schluss)-RedakteurInne/n unbekannt. Oder ist es denen egal? nach dem Motto: Merkt/kennt eh keiner.
27.10.2008 10:22 Uhr
von Fat Agnus:
Auch wenn die hier auf DIE Frau angewandten Adjektive nie ins Superlativ gesteigert wurden (political correctness?), ist es doch wieder nur ein Stempelaufdrücken auf die weibliche Sexualität, welches diese wieder nur als eine Geistige, ja Bessere hochstilisiert.
Nur jemand über 40 kann diesen Artikel verfasst haben - die tappen immer in die gleiche Falle.
Schönen Gruß an meine pornoaffine Freundin
oder wie es Paul ausgedrpckt hat: gähn
27.10.2008 00:19 Uhr
von Jean-Louis:
Schon die frühen Visonärinnen "sahen fern", obschon sie offenbar nur gerade "aktuelles Geschehen" - mit unterschiedlich formulierten BuchTiteln - in Worte fassten:
Heute kann - dank Schüsseln - die ganze Welt "fern sehen". Die halbe Welt "zappt" durch die "Kanäle". Dies ist "FERN SEHEN" aus der "guten Stube": Und was siehst Du da?... Onanierende Weibsbilder, die vermutlich GAGE kassieren... [Mea culpa: Wie Reich-Ranitzki hätte ich bei ARTE und SAT3(?) bleiben sollen, statt herum zu "zappen"! Meine ZAP-Erlebnisse wären mir erspart geblieben]: Mannsbilder hinter der KAMERA... Weibsbilder VOR der KAMERA! "Stöhn... stöhn...".
Trotz all den "gescheiten LITERATUR-Veröffentlichungen" wird es doch Abend im Abendland! Sind das "gescheiterte LITERATUR-Veröffentlichungen"??
26.10.2008 17:52 Uhr
von Lot:
Dank an Jenni Zylka! Nicht nur glänzend formuliert, sondern speziellfür uns arme Männer erfreulich aufschlussreich.
26.10.2008 16:32 Uhr
von Mara:
Yeappy! Super Artikel - nur wollt ich auch mal so ein Gerät sehen.
26.10.2008 15:52 Uhr
von Paul Faber:
Gaehn.
Frauen onanieren.
´Feuchtgebiete´.
So what?
Sind die 90er und das Internet an euch
vorbeigegangen? Kann man mit dem Thema ´Sex´
wirklich noch Quote machen?