Eigentlich sollte das Pfand auf Einwegflaschen das umweltfreundliche Mehrwegsystem stärken. Passiert ist das Gegenteil. Schuld daran: die Discounter und die unzureichende Kennzeichnung.von Malte Kreutzfeldt
Ehrlich gesagt: Genau das habe ich bei der Einführung des Einwegpfands immer befürchtet, dass das Mehrweg wegen der Undurchsichtigkeit für die Verbraucher den gegenteiligen Effekt erzielt und Mehrweg noch weiter zurückgedrängt wird.
Ich bevorzuge Mehrweg, muss aber zugeben, dass ich nicht immer Mehrweg kaufen kann, weil es nicht angeboten wird.
21.04.2009 14:01 Uhr
von Sabbi:
Ganz ehrlich..ich hab noch nie jmd sich aufregen seh dass er Einweg un Mehrwegflaschen nicht auseinander halten kann XD..wer will das auch wissen? abgegeben werden sie alle...also..müsste cih ncih ein referat über diese thema machen hätt eich echt besseres zu tun als mich mit sowas zu befassen XD..einweg und mehrweg unterschiede also nee..
20.04.2009 01:52 Uhr
von Jens P.:
Also, ich trinke mein Wasser, wie auch mein Bier ausschliesslich aus Mehrwegflaschen aus Glas. Alleine schon, da die Einweg-Flaschen aus Plasik stark mit Hormonen belastet sind; sogar höher als Abwasser. Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/wasserflaschen100.html
Das Problem ist nicht das Dosenpfand, dass der Mehrweg-Antei wegbrach. Der Mehrweg-Anteil wäre auch so bei Wasser ect. dramatisch gesunken, da der Marktanteil der Discounter drastisch gestiegen ist und grade Grundnahrungsmittel (wie eben Wasser ect.) dort gekauft wurden. Die meisten Discounter (Lidl, Aldi usw.) bieten bekanntlich keine Mehrwegflaschen an.
Grade wenn Einwegfalschen in Mehrwegkisten verkauft werden, kann ich es verstehen, wenn Leute die sich nicht weiter mit der Materie beschäftigten, diese nicht von Mehrweg unterscheiden können.
@Tobias:
Einwegflaschen werden auch nicht überall angenommen. Einwegfalschen werden nur dort angenommen, wo Einwegfalschen aus dem selben Material verkauft werden. Grade Glas-EINWEGflaschen, wirste meistens nur bei Lidl los, da sonst alle nur Plastik verkaufen.
Mehrweg muss nur angenommen werden, wenn der Markt auch die Marke verkauft. Da aber viele Flaschen aus Flaschen-Pools kommen, ist es i.d.R. auch kein Problem, die woanders abzugeben. Das Problem sind hier nur die extravaganten Flaschen, die wirklich nur von einer Brauerei genutzt werden können, wie zB die von Herforder, mit der Prägung am Flaschenhals.
17.04.2009 14:35 Uhr
von saalbert:
"Sie haben denselben Inhalt, bestehen aus demselben Material, haben ähnliche Formen, kosten beide Pfand und werden beide wieder zurückgegeben"
Der Plural steckt schon in "beide", weshalb die Flaschen keine "Formen" haben, sondern "ähnliche Form".
17.04.2009 12:13 Uhr
von Max:
>>"Wir brauchen zusätzlich zum Pfand eine Lenkungsabgabe auf Wegwerfverpackungen", sagte Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.<<
So ist es! Wenn der Hartz-IV'ler nicht hören will dann muss er spüren! Mit gutem Willen kommt man hier nicht weiter: Die Ökodiktatur muss her! ... oder?
17.04.2009 11:30 Uhr
von Martin:
Wer zu dumm ist, Einweg von Mehrweg zu unterscheiden, den juckt es auch nicht, was er kauft. Wo also ist das Problem?
17.04.2009 11:20 Uhr
von Philip:
Ich stimme meinem Vorredner voll zu.
17.04.2009 10:52 Uhr
von Klaus Keller:
das einwegpfand sorgt vieleicht dafür das weniger flaschen und dosen in der umwelt landen, ärgerlich finde ich die vielen ausnahmnen, das kennt sicher jeder das diverse dosen und flaschen in den grünanlagen zu finden die nicht bepfandet sind. solche mit pfand bleiben nicht liegen(ich sammle auch nur bepfandete). ob es ökologisch schlechter ist als mehrwegsysteme ist vom einzelfall abhängig. (stilles)mineralwasser aus frankreich in mehrwegsystemen sind auch nicht das gelbe vom ei, wobei ich mich frage ob das überhaupt ökologisch sein kann wasser zu trinken das 500km transport hinter sich hat. schuld zuzuweisen halte ich für wenig sinnvoll. wenn überhaupt ist der verbraucher schuld und wenn er lieber einwegsysteme kauft sollte man eher darauf abzielen die bestehenden systeme zu optimiern. ua durch reduzieren der ausnahmeregelungen.
17.04.2009 10:08 Uhr
von N. Ame:
Statt zur Erkenntnis zu kommen, dass der Dosenpfand einfach eine idiotische Idee war, sind mal wieder alle anderen Schuld...
17.04.2009 07:42 Uhr
von Tobias:
Das Problem ist gar nicht, dass man nicht auch zu Mehrwegflaschen greifen würde. Das eigentliche Problem ist, dass Mehrwegflaschen nicht überall angenommen werden. Wie oft habe ich schon an der Leergutannahme im Discounter hören müssen: "Diese Flaschen hier nehmen wir nicht an." Das waren immer Mehrwegflaschen. Die muss ich dann dorthin zurückbringen, wo ich sie gekauft habe. Einwegflaschen mit diesem Symbol kann ich hingegen überall kaufen und werde ich auch überall wieder los. Und wer wundert sich denn da, dass die Reform den entgegengesetzten Effekt hatte als gewünscht? Sollte das Pfand etwa Hemmungen aufbauen, Einwegflaschen zu kaufen? Das Pfand ist mir doch egal, ich bekomm es doch zurück. Ich finde, das ich ein Paradebeispiel für eine Reform, die völlig am Leben vorbei und weltfremd ist. Ich bin zwar kein Experte, was Politik und Reformen angeht, aber manche Dinge kann man einfach vorher wissen.
Leserkommentare
07.02.2010 14:32 Uhr
von Rudi Riese:
Ehrlich gesagt: Genau das habe ich bei der Einführung des Einwegpfands immer befürchtet, dass das Mehrweg wegen der Undurchsichtigkeit für die Verbraucher den gegenteiligen Effekt erzielt und Mehrweg noch weiter zurückgedrängt wird.
Ich bevorzuge Mehrweg, muss aber zugeben, dass ich nicht immer Mehrweg kaufen kann, weil es nicht angeboten wird.
21.04.2009 14:01 Uhr
von Sabbi:
Ganz ehrlich..ich hab noch nie jmd sich aufregen seh dass er Einweg un Mehrwegflaschen nicht auseinander halten kann XD..wer will das auch wissen? abgegeben werden sie alle...also..müsste cih ncih ein referat über diese thema machen hätt eich echt besseres zu tun als mich mit sowas zu befassen XD..einweg und mehrweg unterschiede also nee..
20.04.2009 01:52 Uhr
von Jens P.:
Also, ich trinke mein Wasser, wie auch mein Bier ausschliesslich aus Mehrwegflaschen aus Glas. Alleine schon, da die Einweg-Flaschen aus Plasik stark mit Hormonen belastet sind; sogar höher als Abwasser. Quelle:
http://www.tagesschau.de/inland/wasserflaschen100.html
Das Problem ist nicht das Dosenpfand, dass der Mehrweg-Antei wegbrach.
Der Mehrweg-Anteil wäre auch so bei Wasser ect. dramatisch gesunken, da der Marktanteil der Discounter drastisch gestiegen ist und grade Grundnahrungsmittel (wie eben Wasser ect.) dort gekauft wurden. Die meisten Discounter (Lidl, Aldi usw.) bieten bekanntlich keine Mehrwegflaschen an.
Grade wenn Einwegfalschen in Mehrwegkisten verkauft werden, kann ich es verstehen, wenn Leute die sich nicht weiter mit der Materie beschäftigten, diese nicht von Mehrweg unterscheiden können.
@Tobias:
Einwegflaschen werden auch nicht überall angenommen.
Einwegfalschen werden nur dort angenommen, wo Einwegfalschen aus dem selben Material verkauft werden.
Grade Glas-EINWEGflaschen, wirste meistens nur bei Lidl los, da sonst alle nur Plastik verkaufen.
Mehrweg muss nur angenommen werden, wenn der Markt auch die Marke verkauft.
Da aber viele Flaschen aus Flaschen-Pools kommen, ist es i.d.R. auch kein Problem, die woanders abzugeben. Das Problem sind hier nur die extravaganten Flaschen, die wirklich nur von einer Brauerei genutzt werden können, wie zB die von Herforder, mit der Prägung am Flaschenhals.
17.04.2009 14:35 Uhr
von saalbert:
"Sie haben denselben Inhalt, bestehen aus demselben Material, haben ähnliche Formen, kosten beide Pfand und werden beide wieder zurückgegeben"
Der Plural steckt schon in "beide", weshalb die Flaschen keine "Formen" haben, sondern "ähnliche Form".
17.04.2009 12:13 Uhr
von Max:
>>"Wir brauchen zusätzlich zum Pfand eine Lenkungsabgabe auf Wegwerfverpackungen", sagte Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.<<
So ist es! Wenn der Hartz-IV'ler nicht hören will dann muss er spüren! Mit gutem Willen kommt man hier nicht weiter: Die Ökodiktatur muss her! ... oder?
17.04.2009 11:30 Uhr
von Martin:
Wer zu dumm ist, Einweg von Mehrweg zu unterscheiden, den juckt es auch nicht, was er kauft. Wo also ist das Problem?
17.04.2009 11:20 Uhr
von Philip:
Ich stimme meinem Vorredner voll zu.
17.04.2009 10:52 Uhr
von Klaus Keller:
das einwegpfand sorgt vieleicht dafür das weniger flaschen und dosen in der umwelt landen, ärgerlich finde ich die vielen ausnahmnen, das kennt sicher jeder das diverse dosen und flaschen in den grünanlagen zu finden die nicht bepfandet sind. solche mit pfand bleiben nicht liegen(ich sammle auch nur bepfandete). ob es ökologisch schlechter ist als mehrwegsysteme ist vom einzelfall abhängig. (stilles)mineralwasser aus frankreich in mehrwegsystemen sind auch nicht das gelbe vom ei, wobei ich mich frage ob das überhaupt ökologisch sein kann wasser zu trinken das 500km transport hinter sich hat.
schuld zuzuweisen halte ich für wenig sinnvoll. wenn überhaupt ist der verbraucher schuld und wenn er lieber einwegsysteme kauft sollte man eher darauf abzielen die bestehenden systeme zu optimiern. ua durch reduzieren der ausnahmeregelungen.
17.04.2009 10:08 Uhr
von N. Ame:
Statt zur Erkenntnis zu kommen, dass der Dosenpfand einfach eine idiotische Idee war, sind mal wieder alle anderen Schuld...
17.04.2009 07:42 Uhr
von Tobias:
Das Problem ist gar nicht, dass man nicht auch zu Mehrwegflaschen greifen würde. Das eigentliche Problem ist, dass Mehrwegflaschen nicht überall angenommen werden. Wie oft habe ich schon an der Leergutannahme im Discounter hören müssen: "Diese Flaschen hier nehmen wir nicht an." Das waren immer Mehrwegflaschen. Die muss ich dann dorthin zurückbringen, wo ich sie gekauft habe. Einwegflaschen mit diesem Symbol kann ich hingegen überall kaufen und werde ich auch überall wieder los. Und wer wundert sich denn da, dass die Reform den entgegengesetzten Effekt hatte als gewünscht? Sollte das Pfand etwa Hemmungen aufbauen, Einwegflaschen zu kaufen? Das Pfand ist mir doch egal, ich bekomm es doch zurück. Ich finde, das ich ein Paradebeispiel für eine Reform, die völlig am Leben vorbei und weltfremd ist. Ich bin zwar kein Experte, was Politik und Reformen angeht, aber manche Dinge kann man einfach vorher wissen.