Webseiten-Plagiate als Geschäftsmodell
Die fleißigen Kopier-Brüder
Sie machen Millionen mit geklauten Ideen: 1999 verkauften drei Brüder aus Köln einen eBay-Klon an das US-Vorbild. Jetzt haben sie wieder eine kopierte Webseite dem Erfinder angedreht.von Thomas Schmid
Leserkommentare
15.03.2012 14:36 Uhr
von dhv:
na wenn sie SOOO viel geld haben, und auch noch in Kreuzberg ihre Firma ist wären die 3 doch ideale Werbefiguren für den deutschen Hanfverband !! Die wohnen nämlich nur wegen der nähe zur Hasenheide dort um in ruhe sich einen zu dampfen auf alle blöde Firmen die ihnen die Millionen in der Arsch gestópft haben.
Also liebe brüder, wenn ihr das lest gebt doch dem DHV mal eine Millionen so würdet ihr unsterblich für viele u. hortet euer glück u. geld nicht nur allein
16.06.2011 00:31 Uhr
von Bernt:
Aus eigener Erfahrung mit Mr. 0.66 kann ich nur jedem raten, sich geschäftlich nicht auf die Herren einzulassen. Nimmst Du deren armselige Angebot nicht an, kopieren Sie Dich halt.
21.05.2010 17:35 Uhr
von MontiBurns:
Als Christoph Kolumbus wieder zurück war, haben die Kritiker gesagt "Das hätten wir auch gekonnt." Es ist nicht das können, es ist das machen...
Es steht jedem der Kritiker frei, es selbst auch zu versuchen.
21.05.2010 14:55 Uhr
von sasch:
Tatsache ist doch, dass auch das Kopieren erfolgreicher Geschäftsmodelle nicht so einfach ist, ebenso wenig wie die Management-Herausforderungen die gerade bei schnell wachsenden Technologie-Startups bestehen, man sehe sich nur mal an wie viele VZ-und Groupon-Klone, eben nichts erreichen.
Ich fand die Jungs ehrlich gesagt auch noch nie furchtbar sympathisch - vor allen wegen der Geschichten aus deren Unternehmen, die ich von Mitarbeitern gehört habe - aber man hätte solch einen Artikel dann auch gern etwas vollständiger gestalten können. Die Brüder gehören mit dem European Founders Fund und Rocket Internet auf jeden Fall zu den wichtigsten Risikokapitalgebern der hiesigen Internetbranche.
21.05.2010 10:43 Uhr
von Tom:
Wo beginnt Neid?
21.05.2010 08:48 Uhr
von Martin:
Es sind also -kurz gesagt- eher Schmarotzer, ohne eigene Ideen oder Leistung?
21.05.2010 08:12 Uhr
von Plonk:
Parasitentum im feinen Anzug, immer schön auf Kosten anderer - wenn das die Lehre für Erfolg in den westlichen Industrienationen ist, sollte sich keiner über Hass aus dem Osten und vor allem über seine Konsequenzen wundern.
21.05.2010 00:38 Uhr
von blub:
man kann ja von reichen eltern kinder behaupten was man will, aber die leute habens wohl echt drauf.
nen abi von 0,66 heißt in jedem fach 15 punkte was einer 1+ entspricht.
21.05.2010 00:33 Uhr
von Pappenheimer:
seit wieviel jahren arbeiten sie denn nun bei den pappenheimers unterm sofa? seltsam dass man von den daltons sonst nichts hört. keine exzesse mit der yuppi kohle? kein mäzentum? mein gott hat der pappi die drei sauber eingetütet! oxford, ivy-league, naja jura in spanien hört sich nach 20er WGs mit bierkastensteigen und 1 tages wochen an... aber trotzdem chapeau... vielleicht sind die saubermänner ja bald auch mal mit guter pr in der presse... erst ramschmarkt 2.0 dann klingelton giganten... jetzt noch rabattmärkchen schleudern. als nächstes kommt der gigantische deal mit den ahnugnslosen online gamern, den lybischen waffenhändlern und den chinesischen zensurbehörden.
bitte schreibt doch mal einen lesenswerten artikel, über etwas, dass wir alle nötig haben und wissen müssen. kein taz und klatsch!
aber stimmt ja. man sollte immer bei sich anfangen. eigentlich wollte sowieso schon immer mal wissen wer diese nervtötenden klingeltöne auf dem gewissen hat. wenigstens hab ich jetzt drei gesichter vor dem geistigen auge, wenn ich das nächste mal einen privatsender anwähle... oder mit dem öv fahre. dann projiziert sich die abscheu nicht gegen die ahnunglosen konsumenten.
20.05.2010 23:05 Uhr
von lutzindasky:
@ Micka: ja, man kann verwundert sein, mit was die leute so ihr geld verdienen. und tatsächlich bewundern, wie manche leute in allem eine möglichkeit finden, geld heraus zu schlagen. wie war das noch mit dem typen, der sich "lady di" hat schützen lassen?
aber, ehrlich gesagt, mich widert es an, mit was für tricksereien geschäfte gemacht werden. und um was für summen es dann plötzlich geht. dieses geschäft von denen ist doch im grunde genommen ganz freche gaunerei, weiter nichts. das ist doch halbseiden. die wollen nur geld machen. kann man mal sehen, dass einen gute schulnoten keinesfalls zu einem guten menschen machen.
sei es, wie es sei, mir vergeht der appetit angesichts solcher geschäftemacherei. alle hauen sich gegenseitig übers ohr aber wenn der fette benz vor der tür steht, dann ist gutbürgerlichkeit für alle garantiert. bäh.
20.05.2010 21:26 Uhr
von Micka:
Ich nehme mir die Freiheit die Samwers zu bewundern!
20.05.2010 21:21 Uhr
von chirp:
Das uebernehmen von im Ausland existieren Ideen, Traditionen und Geschaeftsmodellen ist eine normale Strategie in der Unternehmensgruendung, die auch so in Betriebswirtschaftslehre (zumindest in Grossbritannien) gelehrt wird.
Ein anderes gutes Beispiel:
Starbucks.
Eine amerikanische Kopie der italienischen Tradition.
20.05.2010 19:16 Uhr
von FRITZ:
"Sal. Oppenheimer"?
Damit gibt's noch nicht mal 'ne 4 im Wirtschaftsjournalistenabi. Peinlich, peinlich.
20.05.2010 18:15 Uhr
von Nube2021:
Wirklich ein unangenehmes Yuppi-Volk!
20.05.2010 17:15 Uhr
von christian:
@Tanko & @Humbug
Soweit ich weiß wurde das mit 0.66 abgeschafft, zumindest hier bei uns in Bayern gibts das AFAIK nicht mehr. Man musste für die 0.66 aber auch nicht nur 15 Punkte haben, ein gewisser Spielraum besteht da genauso wie wenn man heute 1.0 im Abi hat. In der Mathe oder der Physik Abi-Prüfung dürfen immerhin 5 von 120 Bewertungseinheiten fehlen damit das noch 15 Punkten entspricht - auch wenn das immer noch eine riesen Leistung ist.
768 von 840 maximalen Punkten braucht man dann insgesamt(alle Prüfungen, Vornoten Facharbeit usw. zusammengezählt) um heute auf die 1.0 zu kommen.
20.05.2010 17:07 Uhr
von Gottesanbeter:
Lasst sie uns preisen, die Herren über Geld und Leben. Sie weisen uns den Weg in eine goldene Zukunft. Und wer ganz besonders dreist ist und die goldenste Nase hat, der wird dann als Belonung in der TAZ erwähnt.
Meine Güte. Erst diese vollkommen übertriebene Berichterstattung über den Münchner Kirchentag und nun bekommen die werten Herren Geldscheffler einen Artikel gewidmet.
Liebe TAZ, findet ihr keine wichtigen Themen mehr?
20.05.2010 16:46 Uhr
von Tanko:
@Humbug:
13 Punkte bedeuten 1,33, 14=1,0 und 15 eben 0,66.
Wenn man in allen Kursen 15 Punkte hat, hat man theoretisch einen Schnitt von 0,66.
20.05.2010 16:17 Uhr
von Humbug:
wie kann man 0.66 als Abiturschnitt bekommen, wenn die beste Note 1,0 oder vielleicht 0.7 ist?
Wäre doch mal eine Recherche wert.
20.05.2010 15:52 Uhr
von Patrick:
Selbstverständlich *WLer.
20.05.2010 15:35 Uhr
von Sub:
Öch nöö, den haben wir Jamba zu verdanken? Da ist bei mir trotz allem Respekt die Sympathie schlagartig in den Keller :P
Übrigens, liebe taz, find ich gut, die Idee mit dem Micro-Payment auszuprobieren.
20.05.2010 15:06 Uhr
von Kinski:
"Doch langfristiges Engagement, die Schaffung von Ausbildungsplätzen oder der Ausbau der Samwers-Plagiate zu unabhängigen Marken waren bei den bisherigen Unternehmen eher eine Ausnahme."
Ganz toll.
Gratulation an unsere Überflieger.
20.05.2010 14:55 Uhr
von Florian:
Tolles "Geschäftsmodell", ehrlich...
Und die beklauten Firmen müssen sich das bieten lassen?
Ich stehe ja sonst nicht auf Abmahnungen, Gerichtsverfahren etc., aber diesen Bängels gehört mal gehörig der Arsch versohlt...