• 24.02.2010

Was das Internet über uns weiß

So surfen Sie sicherer

Anonym surft im Internet schon lange niemand mehr. Die Nutzung eines VPN-Dienstleisters und der "Privacy Mode" einiger Browser können helfen.von Ben Schwan

  • 10.03.2010 00:29 Uhr

    von ttzui:

    Was nutz die Festplattenverschlüsselung wenn man einen " Bundestrojaner " aufm Rechner hat ? Was nützen Proxys wenn man nicht weiß wer dahinter sitzt ?

    Solange es diese " gegen die Bürger " Politik gibt wird man sich nicht wirklich schützen können...

  • 27.02.2010 15:07 Uhr

    von turskaja:

    Danke, taz.
    Aber bitte fangt auch bei euch selbst an und programmiert eure Seite endlich wieder so, dass man sie ohne Skripte lesen kann. Eure Zielgruppe ist auf obige Thematik sensibilisiert, erste Schritte unter FF sind für jeden Werbeblocker und NoScript. Sind beide aktiviert lässt sich eure neue Seite kaum noch lesen. Bitte ändert das endlich!!! Ihr vergrault damit nicht nur eure Stammleser, sondern macht ihnen auch noch das Leben (Lesen) schwer!
    → s. auch Diskussionen zum neuen taz.de-Design auf dem Hausblog: http://hausblog.taz.de/2009/12/neues-design-fuer-taz-de/

    Danke! Turskaja

  • 26.02.2010 20:40 Uhr

    von Sixtus:

    Leider ist die TAZ hier auch der Propaganda auf den Leim gegangen, dass IP Adressen (nicht "IPs"!) einer Person zugeordnet werden können!
    Tatsächlich ist die IP Adresse nur einem Computer zuzuordnen; der Benutzer des Rechners kann nicht herausgefunden werden!
    Bei DSL-Verbindungen kann der ISP höchstens zum Zeitpunkt t die vergebene Adresse einem Anschlussinhaber zuordnen, aber auch hier wieder muss nicht zwangsläufig der Anschlussinhaber auch der Benutzer des Rechners sein, der diese IP Adresse innehat.
    Noch schwieriger wird es übrigens, wenn Router verwendet werden.
    Nebenbei noch ein Tip: Festplatten verschlüsseln! Das derzeitige Regime, bzw. dessen Erfüllungsgehilfen, besucht ja in letzter Zeit gerne mal früh Morgens friedliche Bürger!

  • 26.02.2010 11:56 Uhr

    von Name:

    erwähnen sollte man hier vielleicht noch suchmaschinen wie https://ssl.scroogle.org/ oder https://www.ixquick.com/ .
    und: auch wikipedia gibt es über ssl https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Wikipedia:Hauptseite (auch als suchplugin für firefox und co).
    cookies sollte man eh nicht verwenden bzw jedes mal löschen lassen..

  • 26.02.2010 11:52 Uhr

    von Wolfgang:

    ... https://www.twitter.com hilft.
    Besser gleich:
    https://twitter.com

  • 25.02.2010 21:53 Uhr

    von Christoph:

    Sehr zu empfehlen ist auch das Firefox-Addon GoogleSharing.
    http://www.googlesharing.net/

    Ist ohne Komforteinschränkung nutzbar und bewirkt, dass Google keine Personalisierung der Daten mehr vornehmen kann.

  • 25.02.2010 13:16 Uhr

    von Samuel Maiser:

    Hy,
    ich würde TOR nicht empfehlen, ist viel zu langsam und für Downloads usw. nicht zu gebrauchen. Auch wenn man nie zu 100% sicher ist, würde ich einen VPN-Dienstleister empfehlen. Meist viel schneller und zuverlässiger.

    Ich selbst benutze cyberghost vpn, ist sehr schnell und stabil.

    Zum Download hier: www.cyberghostvpn.com

  • 24.02.2010 22:18 Uhr

    von Brundlefly:

    Zu erwähnen wären hier auch die verschiedenen Add-ons für Firefox, mit denen sich zumindest einige Gefahren für die Privatsphäre ausschalten lassen. Und das auch als Laie.

  • 24.02.2010 13:41 Uhr

    von hedwig:

    Es gibt noch mehr Sachen im Internet zu entdecken:

    Ist die Software aktuell, hat sie Sicherheitslücken?
    Jede Software, die mit dem Internet-Verbindung aufnimmt (E-Mail-Client, Browser) sollte stets aktuell gehalten werden.
    Vom Internet-Explodierer und Outlook ist generell abzuraten,
    bei den beiden tauchen immer wieder neue Sicherheitslücken auf.
    Auch ein Wechsel zu Linux hilft, da es dafür keine (nennenswerten) Viren und Trojaner gibt.

    Vertraut mensch dem E-Mail-Provider?
    Ein paar E-Mail-Provider z.B. versprechen,
    dass sie möglichst wenig Daten von einem speichern,
    ja die E-Mails sogar verschlüsselt auf ihren Servern ablegen,
    während andere zur Registrierung den vollen Namen oder mehr haben wollen. Vielleicht lohnt sich ein Wechsel.
    Manche Leute berichten auch von gruseligen Werbe-E-Mails, die sich auf E-Mails von einem selbst beziehen - hat sich der E-Mail-Provider da etwas durch den Verkauf von Daten dazuverdient?

    Vertraut mensch dem Suchdienst?
    Einige Suchdienste (z.B. Google) speichern (vermutlich) rigoros alles und können es mit der IP verknüpfen, um so den gläsernen Bürger näher zu kommen. Viele Suchdienste in der Welt arbeiten auch mit totalitären Staaten zusammen.
    Manche Suchdienste bieten dagegen eine verschlüsselte Verbindung an und versprechen alle Daten schnell wieder zu löschen und gar keine IPs zu speichern.

    Was ist mit Monopolisten?
    Bei Anbietern, bei denen viele Menschen viele unterschiedliche Dienste nutzen, entsteht eine Informationskonzentration, aus der viele interessante Daten auch über den einzelnen gefunden werden können. Wollen wir das? So laufen bei Google Informationen vom Suchdienst, von den E-Mail-Konten, von Youtube, vom neuen Buzz-Freunde-Dienst, evtl. vom neuen Google-Handy u.v.m. zusammen.

    Möchte ich mich jetzt wirklich im Netz ausziehen und allen alles über mich erzählen?
    Immer mehr in Mode kommen ja die Social-Networking-Dienste, bei denen mensch möglichst viel über sich und die Mitmenschen erzählt und außerdem markiert, mit wem er/sie alles befreundet ist. Es war noch nie so einfach für einen (totalitären) Staat, ein Multi-Unternehmen (die mittlerweile mächtiger als kleine Staaten sind) oder sonst wen potentiell Andersdenkende (Dissidenten, Menschenrechtler etc.) ausfindig zu machen, auszuspähen, abzuhören etc.

    Liebe TAZ, bitte schreibt doch noch mehr solcher Internet-Ratgeber, es ist ein wichtiges Thema.

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