• 19.02.2010

Warnung vor grünen Geldanlagen

Risikogeschäfte bei Windparks

Windpark-Firmen werben Anleger mit hohen Renditen und null Risiko - doch die Wahrheit sieht oft anders aus. Ein Totalverlust ist nicht ausgeschlossen.von Tarik Ahmia

  • 11.11.2011 08:38 Uhr

    von Jackimo:

    Ein Schneeballsystem funktioniert solange, bis die Lawine abgeht.

    Alleine der Aufwand für Werbung zeigt, wie abhängig Prokon vom Verkauf neuer Genußscheine ist.
    Beim Vertrieb eines Schneeballsystems hängen immer die gleichen Macher dahinter.

  • 24.10.2011 23:17 Uhr

    von Rudolf:

    Stand Oktober 2011:
    677 Mill. Euro Genussrechtskapital
    8% Zinsen heisst man braucht ca. 54 Mill. Gewinn pro Jahr

    1. HJ 2011 230 Mill. Umsatz
    Gewinn 37 Mill. (vor Steuern)

    Meiner (laienhaften) Ansicht nach, sieht das durchaus nachvollziehbar aus. Das sich jemand von selbst auf die Socken macht und etwas an den herrschenden Strukturen
    ändern will (und auch tut) scheint der hier vorherrschenden Klientel suspekt zu sein. Vermuten Sie also weiter Abzocke und überlassen Sie Ihre Groschen weiterhin den Ackermännern dieser Welt.

  • 01.09.2011 18:19 Uhr

    von Alexander:

    Liebe Mitdiskutanten, liebe Prokon Mitarbeiter (falls sie das lesen),

    die Diskussion wird ausser einem Beitrag sehr emotionsgeladen gegen oder für Prokon geführt (immer dieselben Argumente und Mutmassungen).

    Was mich als potentiellen Anleger aber wirklich interessieren würde, kommt nicht zur Sprache, nämlich eine einfache, übersichtliche Gewinn- und Verlustrechnung die Prokon trotz vieler Zahlen auf ihrer Internetseite schuldig geblieben ist und die Beantwortung einiger einfacher Fragen.

    Die Rechnung könnte ganz einfach so ausschauen:
    Erlöse (alle aufgeschlüsselt) minus Kosten (alle aufgeschlüsselt) = Gewinn / Verlust
    Für alle Jahre seit Bestehen einzeln aufgeschlüsselt für jeden Windpark
    Prognose für 20 kommende Jahre
    Renditeberechnung über die komplette Laufzeit (25Jahre?) der einzelnen Windparks
    Bis 2011 Istwerte, ab 2011 Prognosewerte

    Fragen: die Diskussion wesentlich sachlicher geführt werden.

    Eigentlich macht jeder Existenzgründer so einen Businessplan, den er dann weiter fortschreibt.

    Alexander
    Wie wird das Kapital für die Rückzahlung des Genussrechtskapitals angespart,
    bzw wie ist es nach Laufzeitende der einzelnen Windparks erwirtschaftet?
    Die Bankdarlehn sind ja dann hoffentlich schon zurückbezahlt.

    Was geschieht mit Überschüssen in den einzelnen Jahren?
    Was geschieht mit Verlusten in den einzelnen Jahren?

    Unter welchen Bedingungen werden die 8% Verzinsung ausgezahlt?
    Wenn der Businessplan erfüllt ist oder schon wenn genügend liquide Mittel z.B. durch neues Genussrechtskapital vorhanden ist?

    Liebe Prokon Mitarbeiter, wenn so ein Plan für Interessenten transparent gemacht würde,
    könnte

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  • 17.08.2011 17:09 Uhr

    von Helma Kernchen:

    Habe den Artiekel gelesen und muß sagen da ließt man viel frust von Herrn Boe und fragt sich warum man sollte sich mal sein Unternehmen anschauen oder hat er es nicht geschaft er war doch mal Unternehmer?????????

  • 14.06.2011 15:29 Uhr

    von Rene:

    Eigentlich wollte ich heute per Post von PROKON
    einen ausführlichen Prospekt anfordern, um prüfen
    zu können, ob die dann von mir geleisteten Genuss-
    rechte auch eine entsprechende Sicherheit bieten.

    Ergebnis: ich erspare mir die 55 Cent (Briefmarke)!

  • 08.04.2011 04:08 Uhr

    von Catweazle:

    Was mich in dem Zusammenhang auch interessieren würde: Was geschieht, wenn eine Windanlage ihr technisches Ende erreicht hat und nicht mehr rentabel läuft? Wer kommt für die Demontage der Anlage + x 1000 Tonnen Betonfundament auf? (Auf dem Berliner Hirschberg über dem Griebnitzsee stand nach Ende des Testbetriebs jahrelang ein solcher Betonklotz - und steht möglicherweise noch heute?) Gibt es dafür Rücklagen? Wie hoch sind diese?
    Anders gesagt: Solange immer neue, anfangs rentable WKAs gebaut und betrieben werden, lässt sich vielleicht Gewinn erwirtschaften. Das dicke Ende könnte nach der Nutzung kommen – wie übrigens auch bei der Kernkraft, die ja so unglaublich günstig Strom produziert, solange Demontage, Endlager und Schäden nach GAUs nicht mitgerechnet werden.

  • 12.03.2011 00:11 Uhr

    von Ludwig:

    Ich war auch mal auf einer Prokon-Informationsveranstaltung. Habe mir erlaubt nachzufragen, wie es neben der Verzinsung mit dem Kapitalerhalt aussieht.

    Denn bei einem Genussrechtskapital von heute 500 Mio Euro und einer linearen Abschreibung (aufgrund Wertverlust/Alterung der Anlagen) auf 25 Jahre (prognostizierte Lebensdauer der Windanlagen), müsste Prokon für den Kapitalerhalt - zusätzlich zu den Zinszahlungen an die Anleger - 20 Mio Euro in neue Windparks, Repowering oder Tilgung bestehender Bankkredite stecken. Jeder zusätzlich neu eingeworbene Genussrechts-Euro kommt natürlich noch on-top hinzu.

    Den Nachweis sind mir die Prokon-Jungs schuldig geblieben und die extrem unsichere Reaktion nebst zusammengestotteren Pauschalaussagen haben bei mir einen extrem negativen Eindruck hinterlassen.

    Nach meiner Überzeugung betreibt Prokon ein betrügerisches Schneeballsystem und ich denke nicht, dass ich mich täusche. Die 8% Zinsen mögen die Windparks meinetwegen sogar erwirtschaften (und selbst das ist unwahrscheinlich), aber um den Kapitalerhalt schert sich bei Prokon niemand. Für die Anleger gibt das noch ein böses Erwachen.

    Schade eigentlich. Trotz des üblichen Risikos bei Genussrechten hätte mich die Investition in Windkraftanlagen sehr gereizt.

  • 12.02.2011 19:16 Uhr

    von huHn:

    Sehr interessant das alles, ja die Werbung von Prokon ist ausnahmslos lobenswert. Habe heut erst wieder Werbepost vorgefunden.
    Klingt alles super, aber nach all den Beiträgen hier....
    Meine Meinung: Hohe Rendite, hohes Risiko!

  • 05.02.2011 16:14 Uhr

    von Fummel:

    Ich habe vor 6 Jahren bei Prokon für 10.000 Euro Genusscheine erworben. In dieser Zeit habe ich zunächst 7,25 % später 8 % Zinsen pünktlich bekommen.

    Das sind im Moment über 4.500 Euro, die ich an Zinsen bekommen habe.

    Natürlich sollte man dort nur Geld anlegen, was man übrig hat, soviel ist klar.

    Klar sollte auch sein, das solche Angebote, wenn siesich über mehrer Jahre erstrecken, den Banken ein Dorn im auge sind !

  • 08.12.2010 11:54 Uhr

    von Bugman:

    8% Zinsen beim derzeitigen Niedrigzins Marktumfeld? Hallo Leute, merkt Ihr noch was? Bei wem dabei nicht sämtliche Alarmglocken schrillen, hat den Schuss nicht gehört.
    Leider geben 54% aller Deutschen an, sich nicht oder nur wenig in Finanzdingen auszukennen (Brand Eins, 11-2010). Die fallen dann auch wieder drauf rein: Gier frisst Hirn.
    Da gehe ich mit meinen schwer verdienten Tacken doch lieber in die Spielbank. Das Risiko ist gleichgroß, die Chancen aber wesentlich höher. Und 'n Thrill habe ich auch noch...

  • 27.11.2010 22:48 Uhr

    von Josef Haager:

    Gut daß ich die Kommentare gelesen habe. 44 verschiedene Firmen,das ist nicht vertrauenswürdig, also lege ich dort mein Geld nicht hin!

  • 14.07.2010 10:08 Uhr

    von Peter Breslein:

    „Nicht einer würde sich an den Guten Samariter erinnern, wenn der nur gute Absichten gehabt hätte. Er hatte auch Geld.“
    Doch zu viel Geld verdirbt den Charakter.
    Auch ich habe mit den Gedanken gespielt Geld bei Prokon anzulegen. Nachdem ich mir die lobpreisende Werbe-CD angesehen habe wurde ich skeptisch. Alles ist supergrün und megaeinfach. Und ganz so nebenbei rette ich mit meiner Kapitalanlage auch noch die Welt. Bei meiner weiteren Recherche fand ich den TAZ Bericht. Meine Zweifel wurden dadurch leider bestätigt. Schade um die Idee. Leider sind es schwarze Schafe wie Prokon, die eine gute Sache mit Schmutz besudeln.

  • 21.06.2010 11:04 Uhr

    von IMaria Knie Name:

    Ihren Kommentar hier eingebenich danke sehr für die Information.wollte bei Prokon Genussrechte kaufen, aber wenn man solche Komentare liesst, dann ist alles vorbei.
    Ein Staat muss ja Pleite gehen mit solchen Unternehmen.
    wo soll das noch hinführen.

  • 14.06.2010 17:47 Uhr

    von Jonny Rentner:

    Für alle Veröffentlichungen möchte ich den Schreibern herzlich danken. Es wäre evtl. auch bei mir zu einem
    Prokon-Beitritt gekommen. Aber vor der Geldanlageentscheidung ist eigene Recherche - wie schon vor 100 Jahren - unerläßlich.
    Nutzen wir gemeinsam das Internet, um solchen Firmen die Zukunft gründlich zu "versalzen".
    Nochmals herzlich Dank für alle Berichte von
    Jonny Rentner am 14.06.2010

  • 07.06.2010 20:08 Uhr

    von Henry Walter:

    Erst einmal möchte ich erwähnen, das ich auch einmal ein Kommanditist an mehreren Windparks von Prokon gewesen war.

    Ich war stolz ! darauf die erneuerbaren Energien zu unterstützen und gleichzeitig Mitunternehmer zu sein.
    Doch dieser Idealismus, der im Nachhinein, geblendet wurde durch die Aussagen von Prokon, hat für mich einen faden Beigeschmack.

    ALLE bisherigen Versprechungen von PROKON wurden nicht eingehalten: z.b. Ausschüttungsgarantie, Biotreibstoff..

    Nicht nur das man aus den Gesellschaften als Kommanditist rausgedrängt wurde, nicht nur das
    man dann als "Strafe" gegenüber dem Finanzamt
    noch den "Veräußerungsgewinn" versteuern müssen,
    nein auch ein Vertrauensverlust gegenüber Prokon
    ist mir, aber auch anderen ehemaligen Kommanditisten
    entstanden.

    Ich frage mich, wann endlich der Gesetzgeber gegen solch eine Firma wegen Betrug vorgeht. Ein Außenstehender kann gegen das Firmengeflecht ohne
    Beweise nichts machen.

    Irgendwann wird der Chef von Prokon untertauchen
    und wie jemand anderes vielleicht in .... Südafrika
    auftauchen.

    Ich kann nur jeden wünschen, das er sein eingesetztes Kapital auch wieder erhält und nicht
    am Ende, nichts wieder sieht.

    Jeder Artikel, der sich mit Prokon kritsch beschäftigt, sollte man auch so stehen lassen.

    Da ich weiß das Prokon solche Artikel im Netz
    sucht und versucht zu entkräftigen ist schon eine
    Frechheit. Das ist kein P R, sondern das ist
    Umkehrung von Fakten, Tatsachen.

    Jeder Marketingprofi kann Sachen gut darstellen,
    wesentliche Eigenschaften weg lassen, um nur zu
    VERKAUFEN.

    Das Internet als Verkaufsfläche bietet leider
    vielen unseriösen Geschäftemachern eine gute
    Präsenz.



  • 01.06.2010 13:18 Uhr

    von Windbeutel:

    ich finde es hoechst interessant, dass Herr Gronau mehr Anstoss nimmt an seiner nie gebrochenen Nase und seiner fehlenden Boxervergangenheit. Dass hat mich so von der schlechten Berichterstattung ueberzeugt, dass ich beinahe Prokon Genussrechte erworben haette. Wenn her GRonau sich auch noch mit den sachlichen Argumenten auseinandergesetzt haette, wer weiss, ich haette vielleicht sogar wirklich gekauft. Es gibt ja immer noch Leute, die noch nie von Ponzi gehoert haben.

  • 18.05.2010 18:20 Uhr

    von florian ramsperger:

    Wer hat eigentlich einmal darüber nachgedacht, warum eine "Firmengruppe" wie Prokon sich über so seriös klingende "Genussrechte" bei Privatleuten Kredit zu 8 % holen muss, wenn das allgemeine Zinsniveau - gerade auch für Kredite - doch viel niedriger ist..?

    Vielleicht dämmert es manchem, dass eine Rückzahlung des Kredits in den Sternen steht. Aber wer mit 8 % für vielleicht noch 2 bis 3 Jahre bis zur endgültigen Insolvenz (also ca. 24 % Gesamtrückfluss anstelle von "langweiligen" 2 % pro Jahr zuzüglich Rückzahlung des eingesetzten Kapitals, also 106 %) zufrieden ist...

  • 05.05.2010 15:33 Uhr

    von Adler:

    Finanztest "warnt" ebenfalls in Heft 4/2010 vor dem Risikio bei Prokon und &Co!
    W. Adler

  • 03.03.2010 16:42 Uhr

    von Ehemaliger:

    Fest steht, dass mit den 17 WEA aus 2007, 11 WEA aus 2008 und 5 WEA aus 2009 (Homepage PROKON) die Verzinsung des Genussrechtskapitals nicht bedient werden kann. Fest steht weiter, dass die bestehenden Windparks aufgrund von Fehlkalkulationen und windschwacher Jahre die Verzinsung des Genussrechtskapitals nicht bedienen können. Die Sparte Biogene Kraftstoffe ist nach eigenen Angaben defizitär. Da bleibt die Frage, womit wird eigentlich Geld verdient????
    Richtig ist weiter, dass PROKON ausschließlich Chancen verkauft, die Risiken werden nicht einmal erwähnt. Wo ist da eigentlich der Unterschied zu den aggressiv angegriffenen Banken?
    Der wichtigste Punkt: Das Wort Tilgung (des Genussrechtskapitals)kommt in der PROKON-Sprache nicht vor. Genau dies sollte aber die zentrale Lehre aus der Finanz- und Wirtschaftskrise sein, nicht die Gier nach dem letzten Prozentpunkt Zins, sondern die Frage, wie das Geld zurück kommt. In diesem Sinne viel Glück für die Investierten!!!!!

  • 02.03.2010 21:32 Uhr

    von schön sachlich bleiben:

    Ob PROKON nach dem Schneeballsystem funktioniert, wird die Zeit zeigen.
    Wie gut der Artikel recherchiert ist, steht und fällt sicher nicht mit den zwei Buchstaben "AG". Da möchte ich stichhaltigere Argumente hören.

  • 02.03.2010 12:34 Uhr

    von wegen sachlich:

    Das Problem des Artikels ist weniger die Glaubwürigkeit als die einseitige Beleuchtung des Unternehmens. Er weckt einfach - ob gerechtfertigt oder nicht - ein extrem schlechtes Bild. Und das dieses allem Anscheinen nach (hier spielt unter anderem die Sache mit der AG eine Rolle) schlecht recherchiert ist, ist der störende Punkt.

  • 26.02.2010 16:18 Uhr

    von schön sachlich bleiben:

    > Für mich bleibt jedenfalls die Glaubwürdigkeit des Artikels aufgrund diverser hier diskutierter Punkte zweifelhaft.

    Das ist ja gerade der Punkt: Bis auf den Vorwurf mit der "AG" ist hier m.E. von Seiten der PROKON-Vertreter noch gar nicht sachlich Stellung genommen worden.
    Der Stil bzw. die relative Glaubwürdigkeit des Artikels ist im Vergleich zur Glaubwürdigkeit von PROKON ein nachrangiges Problem.

  • 26.02.2010 15:21 Uhr

    von wegen sachlich...:

    Naja, AG statt GmbH kann ja schonmal passieren, schreibt sich ja ähnlich, aber Sachlichkeit ist dem Autor nicht unbedingt vorzuwerfen, und ob persönliche Beleidigung in den journalistischen Freiraum passt ist irgendwie Ansichtssache. Der gesamte Artikel leidet unter diesem hetzerischen Schreibstil.

    Für mich bleibt jedenfalls die Glaubwürdigkeit des Artikels aufgrund diverser hier diskutierter Punkte zweifelhaft.

    MfG

  • 25.02.2010 22:45 Uhr

    von schön sachlich bleiben:

    Das mit der "PROKON AG" ist ein Tippfehler in der Zeile unter der Überschrift "Ein riskanter Genuss".
    Die PROKON-Vertreter sollten sich lieber zu den anderen Punkten äußern. Dabei sollten sie SEHR sachlich bleiben, denn wer mit dem Geld anderer Leute wirtschaftet, sollte darüber absolut sauber Rechenschaft ablegen.
    Ein Journalist kann seinen Artikel sprachlich "gestalten" -- das ist journalistische Freiheit und diskreditiert die Seriosität der Berichterstattung nicht zwangsläufig. Ein Finanzdienstleister und Projektierer darf 1. seine Geschäfte nicht frisieren und sollte 2. in der Kommunikation absolut sachlich bleiben.

  • 25.02.2010 17:10 Uhr

    von Fabian:

    Hallo Leute,

    Wenn's am Text etwas zu meckern gibt, dann wäre es doch besser, Dinge zu kritisieren, die tatsächlich drin stehen. In diesem Text steht jedenfalls nichts von einer "Prokon AG", wie hier in den Kommentaren behauptet wird. Insofern sollte man dem Autor keine Dinge vorwerfen, die er nicht geschrieben hat. Der Text ist ja immerhin lang genug, dass sich stichhaltigere Belege finden müssten, um zu behaupten, er sei schlecht recherchiert. Mein Eindruck ist eher gegenteilig und ich bin dankbar für die Warnung.

    Grüße

    Fabian

  • 25.02.2010 10:17 Uhr

    von RGronau:

    Als erstes möchte ich mich bei Herrn Ahmia für das große Lob bedanken, das er mir zuteil werden lässt, indem er mich als "Vertriebsexperten" bezeichnet.

    Wenn Herr Ahmia allerdings vom Vertrieb genau soviel versteht wie von gründlicher Recherche ist dieses Lob leider nichts wert.
    Ich möchte hier nicht auf jede falsche Behauptung eingehen, wer aber schon im zweiten Satz nicht die korrekte Firmierung kennt (PROKON ist keine AG), hat seine Arbeit nicht sauber gemacht und jeder Leser sollte sich Fragen wie es denn mit den weiteren Aussagen aussieht.

    Weiterhin finde ich persönlich, daß ein Redakteur der bei so wichtigen Themen der heutigen Zeit wie Geldanlage und Erneuerbare Energien persönlich beleidigend werden muss (ich habe nie geboxt und meine Nase war nie gebrochen), um einen reisserischen Artikel zu präsentieren schriftstellerisch scheinbar nicht überzeugen kann.

    Rüdiger Gronau


  • 24.02.2010 17:28 Uhr

    von Michael:

    Also ich muss der taz mal gratulieren zu einem so unsauber recherchierten Artikel. Kommt doch fast der Bildzeitung gleich, nur dass die sich nicht von einem Exkommanditisten beeinflussen lassen, sondern selber nachfragen. Ich bezweifele das der Autor auch nur einmal bei PROKON angerufen hat. Es liegt eher nahe, dass er den Artikel von der IG vorgelegt bekommen hat und dazu einen netten Betrag, um so einen Mist zu veröffentlichen.
    Alleine das hier von der PROKON AG gesprochen wird ist peinlich. Und es geht den ganzen Artikel so weiter. Von den persönlichen Beleidigungen gegenüber Angestellten ganz zu schweigen. Mensch taz, wenn ihr schon etwas über Genussrechte schreibt, dann bleibt wenigstens bei den Tatsachen und lasst euch von Leute für solche Fehlinformationen bezahlen.

  • 22.02.2010 23:41 Uhr

    von Gerhard Roth:

    Ich oute mich hiermit als Prokon - Anleger. Ich habe es getan, weil die Energiewende nur kommt, wenn viele mitmachen und nicht mehr die großen Vier unsere Zukunft bestimmen.

    Geld in Windkraft anzulegen, hat Risiken. Je mehr versprochen wird, umso
    mehr. Ich wäre auch mit weniger als 8 Prozent zufrieden. Ich habe nach dem
    Taz-Bericht den Geschäftsbericht studiert und die minutiös dargestellten
    Windkrafterträge. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, kann die Rechnung
    aufgehen, wenn denn der Wind so weht wie erhofft. Wenn nicht, wird es Prokon
    so ergehen, wie manchem Windkraftfonds (ich rede da aus Erfahrung), dass am
    Ende aus Liquiditätsmangel ein Großinvestor die Anleger aus dem Feld drängt
    und man 90% der Investition wiedersieht ohne je Zinsen gesehen zu haben.
    Ein Totalverlust ist das auch nicht. Und die von Prokon enttäuschten Kommanditisten
    mussten die bittere Pille schlucken, die Steuervorteile der früheren Kommandit-Modelle
    vorzeitig ans Finanzamt zurückzahlen zu müssen. Ich habe die Pille geschluckt, akzeptable Gewinne meiner Kommandit-Anteile gesehen und in Genussrechte gewandet.
    Wohler wäre mir freilich, wenn Prokon weniger versprechen würde und nicht vom grünen Sparbuch reden würde. Denn Ehrlichkeit beim Verkauf muss sein, gerade wenn man Menschen gewinnen will, die nicht das dicke Portemonnaie haben.
    Ob staatliche Regulierung hilfreich ist, oder am Ende ein Bürokratiemonster schafft, das den Mittelständlern das Leben schwer macht, wird man sehen müssen.

  • 22.02.2010 09:59 Uhr

    von fuchs:

    Es ist schon interessant das sich scheinbar immer genügend Leute finden die einen sachlich recherchierten Artikel zerreden. Wie kann es sein das ein Unternehmen wie die Prokon 8% Rendite auszahlt, auf der anderen Seite die Kommanditisten mitgeteilt bekommen ihr Firmenanteil ist nur noch 50% Wert. Das alles bei einer Verschachtelung in dutzende Firmen und Geschäftsführung durch Prokon. Die Wahrscheinlichkeit das die Genußscheininhaber am Ende genauso dastehen wie die Kommanditisten bzw. noch schlechter ist groß. Es gibt eben auch „grün-lackierte“ Abzocker!

  • 21.02.2010 13:04 Uhr

    von Tilman Kluge, Bad Soden Ts.:

    Viele Investoren belasten ihre Geldgeber auch noch mit ganz anderen Dingen wie z.B. Schmiergeldern an Kommunen, um deren Planungswillen etwas nachzuhelfen.

    Da sich das Geld nicht von selber druckt, muß es von den Geldgebern (Genußscheininhaber, Kommanditisten,....) und Stromkunden aufgebracht werden. Andererseits werden in manchen Beteiligungsprospekten z.B. zu niedrige Rückbaukosten für die nach §35 Abs.5 BauGB erforderliche Rückbaugewährleistung angegeben, die dann von Genehmigungsbehörden teilweise auch noch übernommen werden, anstatt daß wenigstens die Versagung der Genehmigung für das jew. Projekt wegen falscher Angaben des Antragstellers angedroht wird, unterstellte man ihm in dubio pro reo keine bösen Absichten. Besonders heimtückisch sind investoren, die Grundstücksverpächtern die korrekt ermittelte Rückbausicherheit zuzusichern (etwa 5% der Investitionskosten), dies aber mit dem Pferdefuß, letztendlich gelte der behördlich (in der Regel erwartungsgemäß niedriger, aber dann zum Nachteil des Verpächters nicht mehr rückbaukostendeckend) festgesetzte Wert.

    Es ist wundersam, warum besagte Geldgeber wie auch Verpächter (hierunter auch Kommunen) nicht auch schon dahingehend den Aufstand geprobt oder zur Vermeidung dessen nicht gleich die Finger von so manchen Projekten gelassen haben.

    Moral hat da aber selbst bei der Politik ein Ende. In Rheinland Pfalz schreitet die Kommunalaufsicht nicht etwa gegen derlei Schmier-Absichten ein und im Vereinigten Königreich kursiert unter tätiger Mithilfe des zuständigen Ministers ein regelrechter "Toolkit", um bei Kommunen planerisches Wohlwollen zu erreichen, Vgl. auch http://www.windknast.de.

  • 21.02.2010 05:19 Uhr

    von andrela:

    Ach Taz, geht das wie beim Spiegel auch so undifferenziert gegen erneuerbare Energien. Ich finde es ja prima auf die schwarzen Schafe der Branche wie etwa EECH (ob Prokon wirklich dazu gehört ist schwierige zu sagen, da der Artikel vor allem Prokon enttäuschte Anleger wiedergibt) zu zeigen und das Publik zu machen, aber nur weil es "Traumrenditen von 8 %" gibt die Branche zu verdammen, da sucht Euch mal vielleicht andere Beispiele aus dem Energiebereich (VAttenfall, EdF, Total)oder aus dem Finanzbereich aus und verteufelt nicht undifferenziert die ganze Windbranche.
    Und je nach Unternehmensgröße und Anlageformen kann es Sinn machen, die einzelnen Anlagen in eigenen rechtlich selbstständigen Unternehmungen zu führen.

    Leider sind so die Artikel und Kommentare viel zu undiffernziert, flach und die Überschriften bewegen sich allmählich auf Bildniveau.
    Ich komme übrigens nicht aus der Windbranche und nicht Vergessen:
    Geldanlegen, um (hohe) Zinsen zu bekommen ist immer ein Risiko. Egal, ob sie zu Prokon oder zur Sparkasse gehen, denn die haben Ihnen vor gar nicht langer Zeit auch einen Haufen Müll angeboten, von denen Sie meist nicht den blassesten Schimmer hatten, was sich dahinter verbirgt.

  • 19.02.2010 20:22 Uhr

    von Fuchs:

    Als ehemaliger Prokon- Kommanditist empfinde ich eine tiefe Genugtuung über den Bericht.
    Sicher gibt es auch seriöse Anbieter in diesem Bereich, die Prokon zähle ich definitiv nicht dazu.
    Ich kann die Angaben zu den Geschäftspraktiken der Prokon bestätigen, nur dank der BAFIN habe ich mein angelegtes Geld zurückbekommen. Ansonsten wäre es zum überwiegenden Teil im Firmengeflecht der Prokon versickert. Vielen Dank an die IG Prokon!

  • 19.02.2010 18:50 Uhr

    von Frank:

    Es ist sehr interessant diesen Artikel zu lesen...

    Zum einen finde ich es schade, dass der Redakteur nicht sorgfältig und sachlich recherchiert hat; Zum Beispiel ist die Prokon keine Aktiengesellschaft - hier hätte es geholfen, einmal auf der Seite der Firma genauer zu lesen...

    Wer in der Lage ist, sich vor der Anlage mit der Gesellschaft und deren Bericht zu beschäftigen, sieht doch relativ deutlich, wie die Geldmittel fließen und verwendet werden - über Transparenz kann man sich m.E. nach nicht beschweren. Es ist halt eine unternehmerische Beteiligung und kein Tagesgeld.

    Aber auch ich finde es nicht gut, dass z.T. leichtsinnig mit der Vergleichbarkeit gegenüber anderen Anlageformen (Sparbuch) umgegangen wird. Hier sollte eine realistischere Darstellung gewählt werden. Das ein Totalverlustrisiko besteht sollte auch deutlicher gemacht werden, hier stimme ich ohne Einschränkung zu.

    Aber mal grundsätzlich gefragt - ist eine solche Investition tatsächlich riskanter als die Anlage in Schiffsbeteiligungen, Immobilienfonds und Aktien? Ich frage mich ernsthaft, ob irgendeiner der Kritiker unter Ihnen - allen voran der Redakteur - in der Lage ist aufzuzeigen, wo die Prokon schlechter informiert (Geschäftsbericht) als z.B. eine Schiffsbeteiligung...

    Und im Gegensatz zu Schiffen oder Immobilien gibt es hier auch eine Absicherung durch das EEG für die Abnahme der Energie.

    Sachlich betrachtet ist das Investment bei der Prokon (ich kann nichts über die anderen Gesellschaften sagen) unter Risiko-Rendite-Gesichtspunkten durchaus akzeptabel.

    Außerdem: die Windräder kann man ja überall besichtigen. Und wenn man sich informiert, was ein solcher Park kostet, dann kann man ja auch ganz einfach ausrechnen, ob die Angaben über die Mittelverwendung stimmen.

  • 19.02.2010 18:27 Uhr

    von interessierter Leser:

    Sehr geehrter Herr Knott,

    Ihre Erklärung zu der Anzeigenpolitik der taz in Ehren -- allerdings halte ich es für politisch nicht wirklich korrekt, wie Sie argumentieren.
    Zumindest würde ich mich ärgern, wenn Sie in Zukunft PROKON-Werbung schalten würden. Es ärgert mich auch massiv, dass der ECO-Reporter PROKON-Werbung bringt. Das finde ich unverantwortlich.

    MfG

  • 19.02.2010 18:19 Uhr

    von ExProkonKommanditist:

    Der beste Zeitungsartikel, der je über PROKON geschrieben wurde, sehr detailliert und tief recherchiert. Meinen Respekt!

    Aus meiner Sicht als Ex-Prokon-Kommanditist wurde lediglich nicht erwähnt, dass ein Unternehmen sich zutiefst unethisch verhält, wenn es zunächst seinen Kommanditisten verspricht, Windparks 20 Jahre lang als KG zu verwalten, und dann diese Anleger schon nach wenigen Jahren wieder herausdrängt. Und zwar genau zu einem Zeitpunkt, ab dem die KG wirtschaftlich interessant wird, da sie die meisten Kredite getilgt hat.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein solches Unternehmen keinen langfristigen Bestand haben wird, allen PROKON-Gutmensch-Aktionen in Afrika per Jatropa-Anpflanzung zum Trotz.

    Potentiellen Neu-Anlegern sollte dieses Verhalten eine große Warnung sein, denn in wenigen Jahren könnte sie selbst eine ähnliche Aktion treffen.
    Die 8% werden sie bis dahin auf jeden Fall erhalten, keine Frage. Die Gretchenfrage ist aber, ob sie ihr eingezahltes Kapital zu 100% zurückerhalten - genau diesen Winkelzug hat PROKON bereits bei den KG-Anteilen durchgezogen.

    Mit den langen Gesichtern der Kleinanlegern werden wir dann jedenfalls eine Strecke zum nächsten Sonnensystem problemlos pflastern können.

    Für mich war außerdem eine sehr interessante Information, dass der PROKON-Gründer Carsten Rodbertus ein gelernter Buchhalter ist. Wer sich auskennt weiß, was sein diesbezügliches Hintergrundwissen für das Jonglieren mit Dutzenden von Firmen bedeutet.

  • 19.02.2010 18:18 Uhr

    von ulschmitz:

    der (fast?) gleiche trick wurde im fall ECOVEST angewendet, jede menge firmengeflechte [ein frafisch sehr ansprechendes übersichtsbild über die firmengeflechte des steuerberaters], immer neue "auffangfirmen" oder "fonds",immer die gleichen leutchen als "geschäftsführer" u.Ä. - [die zur not z.b. der TAZ mit prozessen drohen], schneeballsystem, versprechungen bis zu 25% für "altaktionäre", "neuangebote" und rechtlich nicht zu belangen. mit ach und krach vergleich vor gericht mit dem verkäufer/"finanzberater" und steuerliche "abwicklung".
    dabei keinerlei hinweise auf risiken, die sich allein aus der rechtsform - KG, GbR - ergeben.
    Am ende die frage, ob es politisch womöglich noch gewollt ist, dass derlei überhaupt als ANGEBOT möglich ist, dass da derartig gewirtschaftet werden kann.

    gruß

    ulschmitz

  • 19.02.2010 17:41 Uhr

    von Christian:

    Ich habe schon vor etlichen Jahren in die New Energy Fonds der Firma Prokon investiert und die Beteiligung später in Genussrechte umgewandelt. Die Rendite war bei Prokon tatsächlich immer besser als bei anderen Windparkbetreibern, was einen stutzig macht, doch dies lag meines Erachtens auch daran, dass Prokon aufgrund seiner Größe mehr Umsatz machte und bessere Konditionen aushandeln konnte. Das Risiko wurde von seiten der Firma in den schriftlichen Unterlagen nie unterschlagen, bei einer Werbeveranstaltung bin ich nie gewesen. Tatsache ist, dass Prokon den Löwenanteil des Geldes wirklich in Windkraftanlagen investiert und dass auch der Ansatz beim Pflanzenöl, das nicht in Biodiesel umgewandelt wird, wirtschaftlich und ökologisch Sinn macht. Ein Problem ergibt sich vermutlich, wenn viele Genussrechtinhaber ihre Genussscheine kündigen, weil das Unternehmen dann nicht genug Liqiudität hat, aber die Prognose, dass sich die Investitionen in die Windkraft wirtschaftlich langfristig rentieren können, halte ich nach wie vor für richtig. Prokon investiert z. B. nicht in Offshoreparks und konzentriert sich bisher auf gut Standorte. Es wäre schön, wenn man mal eine Bilanz hätte, in der alle relevanten Zahlen stehen, aber auch dann bliebe die Frage offen, wie der Wind in den nächsteh Jahren weht. Ich finde es gut, dass die taz mit dem Mythos, man könne Geld gewinnbringen, sinnvoll und zugleich sicher anlegen, aufräumt, aber ich denke es ist nicht fair, die Firma Prokon mit bereits verurteilten Betrügern in einen Topf zu werfen.

  • 19.02.2010 17:11 Uhr

    von windbeutel:

    so nützlich artikel wie dieser sind, wäre es doch schade, wenn unaufmerksame leser dadurch generell von "grünen" anlagemöglichkeiten abgeschreckt würden. es gibt nämlich auch durchaus seriöse. das problem ist, dass in deutschland so wenig leute ihre hausaufgaben machen, wenn es um geldanlage geht. die haben nur die eurozeichen in den augen und wollen gewissermassen betrogen werden.

  • 19.02.2010 16:02 Uhr

    von Thilo Knott:

    Lieber Ray,
    diese Frage bekommen wir des öfteren gestellt. Zum Beispiel bei Anzeigen von Energiekonzernen, die für Atomstrom werben.
    Hierzu sind mehrere Aspekte wichtig:
    1) Die Trennung von Anzeigen, die als solche gekennzeichnet werden, und dem redaktionellen Teil.
    2) Über Anzeigen steht "Anzeigen": Und wir gehen zunächst einmal davon aus, dass der Leser/die Leserin das auch so liest. Und zwar nicht als "Haltung" der taz. Sondern als Werbung. Es gibt freilich Ausnahmen bei Werbung, die beispielsweise sexistisch ist. Diese verstößt gegen das Redaktionsstatut - und wird deshalb auch nicht angenommen.
    3) Wie Sie im Fall der Berichterstattung über die Prokon AG sehen können, besteht keinerlei "Einflussnahme" seitens Werbekunden auf die Inhalte der Redaktion. Die taz ist ein konzernunabhänger Verlag. Der sich gerade deshalb eine solch kritische Berichterstattung leisten kann wie im Falle der Prokon AG.
    Ich hoffe, Ihnen hat der Artikel gefallen.
    Herzliche Grüße!
    Thilo Knott
    - die tageszeitung -
    Ressortleiter Schwerpunkt

  • 19.02.2010 15:57 Uhr

    von Lisa:

    Ich hatte mal viel Ärger durch eine Beteiligung bei Prokon. Mit Prokon würde ich nie wieder Geschäfte machen.

  • 19.02.2010 15:11 Uhr

    von Alex:

    Wann lernen es die Leute endlich?
    Eine hohe Verzinsung und kein Risiko schliessen sich systembedingt aus.

    Eine Anlage mit überdurchschnittlich hoher Verzinsung bringt auch ein erhöhtes Risiko mit sich.
    Wer kein/kaum ein Risiko will, muss eben auch vernünftig sein und niedrigere Zinsen akzeptieren.

    Die Krise ist immer noch da und schon vergessen?

  • 19.02.2010 14:38 Uhr

    von Alexander Koffka:

    Danke für den interessanten Artikel.
    Als Ergänzung sei der Hinweis gestattet, dass es auch wirtschaftlich solide Windkraftfirmen wie die Wiesbadener ABO Wind gibt, die ebenfalls Genussrechte anbieten, aber das damit verbundene unternehmerische Risiko nicht verschweigen. Zudem legen solche seriösen Firmen testierte Jahresabschlüsse vor, die belegen, dass die Gelder der Anleger nicht dafür herhalten müssen, Löcher zu stopfen, die durch ökologisch und ökonomisch zweifelfhafte Geschäfte verursacht worden sind.
    Alexander Koffka, Pressesprecher der ABO Wind

  • 19.02.2010 13:28 Uhr

    von Ray:

    Liebe Taz,

    und vor ca. 2 Wochen auf dem Titelblatt noch eine Anzeige der ABO Wind über Genussrechte zu 8%. Jetzt dieser Artikel. Was ist da passiert? Dafür hätte ich gerne mal eine Erklärung.

  • 19.02.2010 12:21 Uhr

    von Ingo Nolting:

    Hallo Herr Dr. Zaborowski,
    ich hoffe, Sie sind gesundheitlich halbwegs auf dem Damm!?
    Dieser Artikel leutet in eine etwas andere Ecke des Windkraft-Geschäftes und könnte aber auch interessant für Sie sein.
    Mit freundlichem Gruß
    Ingo Nolting

  • 19.02.2010 11:22 Uhr

    von waldemar :

    super Artikel!
    Das wird ein schönes Wochenende für viele, bei denen die Hoffnung bisher die Einsicht verdrängen konnte- 8% einfach so, zzzzz!


    Es gelten halt immer die goldenen Regeln des Verkaufs: 1. "There's always more fish in the sea"
    2. "Mit den Dummen treibt man die Welt um"

  • 19.02.2010 11:13 Uhr

    von Christian:

    Oh, so einen Prospekt hat unser Stromanbieter mal mitgeschickt. Habe mich gefragt, wie "kein Risiko", "hoher Ertrag" und "wir brauchen Geld von Privatleuten" zusammengeht. Schön zu lesen, dass diese Einschätzung goldrichtig war.

    Schade nur, dass Naturstrom sich zum Werkzeug von so einem Bauernfänger machen lässt.

  • 19.02.2010 10:45 Uhr

    von Anneliese :

    Ein Unternehmensgeflecht aus 44 Firmen? Unternehmensformen, die nicht testatpflichtig sind? Ein Schelm, der Boeses dabei denkt.

    Man muss kein Wirtschaftspruefer oder Jurist sein, um hier einen Sumpf zu riechen. Da wird wohl mit dem gruenen Gewissen Kasse gemacht, aber nicht fuer die Anleger.

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