• 25.08.2010

Warnung vor Hungersnöten

Der Weizenpreis ist explodiert

Als das Weizen-Exportland Russland einen Ausfuhrstopp verhängte, erhöhten sich die Preise dramatisch, Mais und Soja wurden ebenfalls teurer. Nun drohen Hungersnöte.von Heike Holdinghausen

  • 28.08.2010 17:49 Uhr

    von Querulant:

    Um Gotteswillen, wird jetzt mein täglich Weizenbier teurer???

  • 27.08.2010 13:03 Uhr

    von Sebastian:

    Es gibt einfach zuviele Menschen auf der Erde. Ich stell mir gerade vor wenn Deutschland 400 Mio Einwohner hätte, dann hätten wir hier auch ein Problem.

    In den Industrieländern läuft es richtig, kaum Bevölkerungswachstum und somit genug Nahrung und sonstige Hilfe. In den Entwicklungsländern leider das komplette Gegenteil.

  • 26.08.2010 16:26 Uhr

    von P.S.:

    "...warnt angesichts der Teuerung vor einer neuen Hungersnot. Dreiviertel der 1,2 Milliarden Hungernden seien Kleinbauern, für die nicht nur die Preise für Lebensmittel, sondern auch für Saatgut und Dünger stiegen."
    Sehr seltsam!
    Da wird also die Not der ERZEUGER (Bauern)
    beklagt, wenn der PREIS ihrer Ware STEIGT?
    Die müssten sich doch freuen!
    Man denke an die deutschen Milchbauern, steigende
    Preise wären ihre Rettung!
    Mag sein, dass die ökonomischen Strukturen komplizierter sind, aber um Aufklärung geht es hier wohl nicht, wenn wir nur wieder unsere Lieblingsfeinde, die Spekulanten, am Pranger haben,
    nicht wahr?
    Und dann demnächst bitte einen Artikel über die Not der Bauern wegen fallender Preise...

  • 26.08.2010 15:21 Uhr

    von Susi Sorglos:

    Zum Nachlesen:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1282655212094.shtml

  • 26.08.2010 10:04 Uhr

    von Dietphals:

    In einem Beitrag des Fernsehmagazins "Plusminus" war zu erfahren, dass der Weizenpries in Deutschland künstlich in die Höhe getrieben wird. Durch eingie Ernteausfälle (wie in Rußland) sind zwar die Weizenpreise leicht gestiegen, aber die deutschen Bauern lagen darum ihren Weizen jetzt ein - statt ihn auf dem MArkit zu bringen - weil sie auf stiegende Preise und damit einen größeren Ertrag spekulieren. Die in dem Beitrag interviewten "Experten" machten deutlich, dass überhaupt kein Grund für steigende Preose in Deutschland vorliege und wahrscheinlihc sogar noch Weizen exportiert werden können. Also Vorsicht: einer der größten und mächtigsten Wirtschaftsverbände - die Bauern - macht PR.
    Das Fatale daran: die armen Länder müssen's ausbaden.
    Den Beitrag kann man noch ein paar Tage anschuen ind er Mediethek des WDR: http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5249902?pageId=&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show=

  • 26.08.2010 08:56 Uhr

    von Manfred Baum:

    die inflationäre Verwendung des Begriffs "Explosion,explodieren" ( hier bei Steigerung von 100 auf 170 %!! ) macht einen Bericht auch nicht interessanter/wichtiger.Ebenso wird in der Presse mit " Tragödie,tragisch " gearbeitet.

  • 26.08.2010 07:38 Uhr

    von Alex:

    Musst Du düngen mit Roundup von Monsanto...

  • 26.08.2010 02:25 Uhr

    von vic:

    Zocken mit dem Hungertod.
    Wie tief ist der Mensch gesunken, wie erbärmlich
    habgierig kann man sein.
    Man sollte ihnen Geld zu fressen geben. Hinter Gittern versteht sich.

  • 25.08.2010 23:50 Uhr

    von Susi Sorglos:

    Irgendwie seltsam: Die taz fabuliert das Highlevel-Gejammere der Backindustrie mit, während gestern noch berichtet wurde, dass die Weizenernte dieses Jahr alle Positivrekorde stemmt.

    Frage: Wer spinnt denn nun und wer lügt ?

  • 25.08.2010 23:50 Uhr

    von Joerg Schriefer:

    es gibt Momente in denen ich diese so erfolgreiche und auch lebenswerte Marktwirtschaft hasse.
    Dies ist so einer, wenn Spekulanten am Weizenpreis und generell an Nahrungsmitteln Geld und Profit verdienen und andere "Leute", die nichts und null dafür können, deswegen oder dafür hungern müssen.
    Eine Schande für die Menschlichkeit und traurig das niemand einschreitet und etwas unternehmen kann ...

  • 25.08.2010 22:34 Uhr

    von Tyler Durden:

    Die Wähler wählen unverdrossen POlitiker der Ziel es ist zu vermeiden dass ihre Klienetel unter Regulierungen des Finanzmarktes zu leiden hat. Schliesslich wird der irgendwann ihr nächsten Arbeitgeber werden.
    Es müssen also die tatsächlichen Verursacher und Ermöglicher der Spekulation nun die Kosten dafür bezahlen müssen.

    Worin genau sieht die taz also ein Problem?

    Das einzige Problem in diesem Zusammmenhang lässt sich wohl wie immer dadurch lösen, dass die Zensoren in den diversen Foren Beiträge wie diesen einfach löschen...

  • 25.08.2010 22:30 Uhr

    von Vegana Jones:

    @ Heike Holdinghausen:

    Wußtest du, dass man rund 16 Kilo Getreide für die Produktion eines einzigen Kilos Fleisch braucht?
    Wußtest du, dass man für jede tierische Nahrungskalorie 10 pflanzliche Futterkalorien benötigt?

    Trotzdem bleiben manche Menschen skeptisch, ob ihre persönliche Wahl der Ernährungsform Einfluss auf den Welthunger hat.

    Wußtest du, dass deswegen alle 2 Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt?

    Wußtest du, dass davon pro Tag rund 43.000 Kinder verhungern?

    Wußtest du, dass weltweit rund 90 Millionen Kinder unter 5 Jahren stark unterernährt sind? Wußtest du, dass dies passiert, weil 50% der Weltgetreide-Ernte und 90% der Welt-Sojaernte benutzt werden um unsere Nutztiere zu füttern?

    Wußtest du dass fast 70% der Futtermittel in der EU aus Entwicklungsländern importiert werden, in denen die Menschen an Hunger leiden?

    Wußtest du, dass lediglich 2 Milliarden Menschen (Die Erde trägt momentan fast 7 Milliarden Menschen.) weltweit auf Basis von Fleisch und Milch ernährt werden können, aber über 12 Milliarden durch eine vegane Ernährung?

  • 25.08.2010 19:28 Uhr

    von Henrikx:

    Auf dieser Welt darf kein Platz mehr sein für Hunger, Krieg und...Spekulanten!

  • 25.08.2010 18:33 Uhr

    von Klaus:

    Spekulation auf Nahrungsmittel sollte verboten werden.
    Sowas isr eine große Schweinerrei und ein Verbrechen.
    Und perverser kann einem das Sytem kaum vorgeführt werden.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder