• 19.03.2009

Walden Bello über die Weltwirtschaft

"Wie ein getroffenes U-Boot"

Wir stehen erst am Beginn eines weltweiten konjunkturellen Absturzes, sagt der Globalisierungskritiker Walden Bello. Und die Linke müsse sich beeilen, den Menschen Lösungen anzubieten.von Henning Heine

  • 19.03.2009 15:27 Uhr

    von wanja:

    "Wir stehen erst am Beginn eines weltweiten konjunkturellen Absturzes, sagt der Globalisierungskritiker Walden Bello. Und die Linke müsse sich beeilen, den Menschen Lösungen anzubieten." Zumindest dieser Absatz ist richtig.

    - @ iBot: Du unsterstellst W. Bello eine dumme Globalisierungskritik, die er niemals geäußert hat.-

    "Die Linke" existiert in diesem Singular eigtl. gar nicht, sondern sie ist gespalten und das macht es schwieriger und schlimmer. In Deutschland z.B. polemisieren linke Flügel von der SPD, von Bündnis'90 und von Die Linke gegeneinander, statt sich auf ihre viel größeren, 'wahren' politischen Feinde zu konzentrieren. So wird die Katastrophe weiter fortschreiten.

    Weltweit hülfe nur z.B. eine Neuverteilung der Jobs, auch durch Arbeitszeitverkürzungen, Mindestlohneinhaltungen, Aufhebung von Scheinselbständigkeit, Reduzierung des informellen Sektors, Bekämpung der Korruption und nicht zuletzt radikale scharfe Besteuerung hoher Vermögen und Einkommen jeglicher Art und zu dem allen eine Art von Green New Deal - mit starkem Wachstum im Bereich erneuerbarer Energien, öffentlicher Verkehrsmittel, sozialem Wohungsbau und Wasserleitungen etc. - weltweit wie gesagt. Aber die Chancen stehen weltweit nicht allzu gut. Da müsste sich noch sehr viel verändern, unter anderem müssten sich die "Linken" toleranter gegen interne Unterschiede viel stärker verbünden.

  • 19.03.2009 13:22 Uhr

    von iBot:

    "Die globale Ökonomie ist wie ein getroffenes U-Boot, das mit großer Geschwindigkeit zum Meeresboden sinkt. Wenn es dort aufgeschlagen hat: Niemand weiß, ob die Besatzung es jemals wieder flott bekommt und zum Aufsteigen bringt."

    Wir sind alle verdammt, der dritte Weltkrieg naht, und Schuld hat die Globalisierung.
    Warum druckt man so einen Schund?

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder