Soldaten der französischen Armee lösten durch Leuchtkugeleinsatz das schwere Feuer in der Nähe von Marseille aus. Innenminister Francois Fillion fordert jetzt Sanktionen.von Dorothea Hahn
Der Brand scheint also in der Nacht ausgebrochen zu sein denn bei der verwendeten Munition handelt es sich nicht um "Leuchtkugeln" sondern um sogenannte Leuchtspurmunition. Diese ist genauso "scharf" wie andere Munitionsarten und wird für Nachtgefechte in einem bestimmten Mischungsverhältnis im Kampfsatz aufmunitioniert. Diese dient der Zielkorrektur. Ich schreibe das nur um nicht den albernen Eindruck entstehen zu lassen die Legionäre hätten mit "Feuerwerkskörpern" den Wald aus gewissermaßen Dämlichkeit angesteckt.In Deutschland ist diese Munitionsart in den Sommermonaten zu Übungszwecken verboten- eben wegen Waldbrandgefahr.
25.07.2009 16:27 Uhr
von Egon W. Kreutzer:
es ist zwar eigentlich egal, aber eben doch ein Unterschied. Hier wurden keine "Leuchtkugeln" verschossen, sondern Leuchtspurmunition. D.h., Geschosse, die an ihrem hinteren Ende einen "pyrotechnischen Satz" tragen, der während des Fluges abbrennt und damit dem Schützen (bei Dauerfeuer/Maschinengewehrfeuer) mit einer leuchtenden Spur zeigt, wohin seine Munition fliegt.
25.07.2009 06:18 Uhr
von vic:
oje, Kommiskopp. Wehe wenn er losgelassen. Vermutlich gibt es für das Zündeln im Wald keine Vorschriften.
Leserkommentare
25.07.2009 17:26 Uhr
von toddy:
Der Brand scheint also in der Nacht ausgebrochen zu sein denn bei der verwendeten Munition handelt es sich nicht um "Leuchtkugeln" sondern um sogenannte Leuchtspurmunition. Diese ist genauso "scharf" wie andere Munitionsarten und wird für Nachtgefechte in einem bestimmten Mischungsverhältnis im Kampfsatz aufmunitioniert. Diese dient der Zielkorrektur.
Ich schreibe das nur um nicht den albernen Eindruck entstehen zu lassen die Legionäre hätten mit "Feuerwerkskörpern" den Wald aus gewissermaßen Dämlichkeit angesteckt.In Deutschland ist diese Munitionsart in den Sommermonaten zu Übungszwecken verboten- eben wegen Waldbrandgefahr.
25.07.2009 16:27 Uhr
von Egon W. Kreutzer:
es ist zwar eigentlich egal, aber eben doch ein Unterschied. Hier wurden keine "Leuchtkugeln" verschossen, sondern Leuchtspurmunition. D.h., Geschosse, die an ihrem hinteren Ende einen "pyrotechnischen Satz" tragen, der während des Fluges abbrennt und damit dem Schützen (bei Dauerfeuer/Maschinengewehrfeuer) mit einer leuchtenden Spur zeigt, wohin seine Munition fliegt.
25.07.2009 06:18 Uhr
von vic:
oje, Kommiskopp. Wehe wenn er losgelassen.
Vermutlich gibt es für das Zündeln im Wald keine Vorschriften.