Wahlkampf mit scharfer Munition
Burundi versinkt in der Gewalt
Kurz vor einem Wahlmarathon ist die regierende Ex-Guerilla zunehmend zerstritten und gewalttätig. Dies beeinflusst die Stabilität der gesamten Region des Afrika der Großen Seen.von François Misser
Leserkommentare
05.05.2010 12:05 Uhr
von luderix:
Eine provokante Überschrift lenkt verstärkt die Aufmerksamkeit der Leser auf die bevorstehenden Wahlen in Burundi.
Je mehr Menschen verfolgen, was sich dort in den kommenden Monaten abspielt desto besser finde ich!
18.04.2010 08:10 Uhr
von Philipp:
@ Daniel: Da gebe ich dir Recht...
@ Francois Misser: Wie schon einige andere angemerkt haben, finde ich den Titel maßlos übertrieben...
Grüße aus Bujumbura!
16.04.2010 17:03 Uhr
von John:
Lieber FRANÇOIS, den Titel "Burundi versinkt in der Gewalt" finde ich übertrieben. Wieviele andere Länder versinken derzeit in der Gewalt?
Die Pressemitteilung von HRW spricht eine differenziertere Sprache.
Grüsse
John
15.04.2010 19:36 Uhr
von Flipper:
@Suuna:
Das sehe ich aber auch so: Ohne die Morde irgendwie verharmlosen zu wollen, aber bei "versinkt in der Gewalt" stellen sich bei mir im Zusammenhang mit Afrika - zumal in der Große-Seen-Region, zumal im Zusammenhang mit Hutu und Tutsi - noch ganz andere Assoziationen ein als "fünf Säcke voller menschlicher Exkremente".
15.04.2010 19:03 Uhr
von Suuna:
Ist ja schon richtig, dass frühzeitig berichtet werden sollte und dass man auch etwas vereinfachen und sensationalisieren darf. Aber ist "Burundi versinkt in der Gewalt" nicht etwas übertrieben, wenn man die ImText beschriebenen Eriegnisse ins Verhältnis zu den Erwartungen, ähnlichen Situationen und der Geschichte Burundis setzt?
15.04.2010 18:09 Uhr
von Daniel:
Ach, es ist einfach nur zum Kotzen wie rücksichtslose und unfähige Politiker dieses Land weiter zugrunde richten!