• 21.05.2010

Wahlen in Äthiopien

So wenig Öffnung wie nötig

Bei den Wahlen am Sonntag steht Premierminister Meles vor allem Gegnern aus den eigenen Reihen gegenüber. Mit dem Verweis auf den Terrorismus aus Somalia wird die Repression gerechtfertigt.von Dominic Johnson

  • 25.05.2010 18:39 Uhr

    von Kaufmann:

    Liebe TAZ´ler,

    stimmt das?

  • 23.05.2010 23:47 Uhr

    von Afrikawelle:

    Diese Artikel ist ein Farce. Ein Minderheitsregime, die nur an der Macht durch die Unterstützung der USA und der Verbündeteten diese gehalten wird als eine Erfolgsregierung darzustellen verrät nur, daß die Medien (taz) und siehe auch dazu NZZ, nicht politisch frei sind. Es sieht so aus, als hätten diese ihren Order direkt aus Washington erhalten. Nicht Aufklären steht im Vordergrund, sondern beeinflussen.

  • 23.05.2010 16:33 Uhr

    von ohne worte:

    das ist eine 'objektive' wahrnehmung des autors, die von absoluter unkenntnis oder unhintergratem verbreiten der regierungspropaganda zeugt und insgesamt die lobenswerte afrika-berichterstattung der taz in ein schlechtes licht rückt...
    von den '80 millionen äthiopiern' hätten mindestens 70 millionen unzählige gründe das ethno-elitäre gewaltregime von meles 'abzuwählen', wenn von wahlen gesprochen werden könnte...
    ethnische säuberungen, separatistische strömungen im grössten landes-/bevölkerungsteil der oromo, die das land auseinanderzureissen drohen, selbstverständlich hunger und schlicht mörderische unterdrückung von opposition (nicht die benannte scheinopppsition)...
    um nur ein paar punkte zu nennen...
    es bleibt an dieser stelle nur zu hoffen, dass ihr glaube den äthiopierInnen weiterhin die kraft gibt, das leid zu ertragen...
    und dass nicht die nächste generation an freiheitsliebenden menschen erschossen wird...
    die besseren zeiten werden kommen.
    yasteseryal.

  • 22.05.2010 22:13 Uhr

    von Helga Schneider:

    Der Bericht ist etwas verkürzt aber einigermassen zutreffend. Aethiopien hat tatsaechlich keinerlei Tradition in Sachen Demokratie sondern vielmehr eine lange Tradition in Tyrannei, gegenseitiger Bespitzelung und Grabenkriegen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Empfehlenswerte Lektüre zur Geschichte ist das Buch "König der Könige" von Rychard Kapucinski, wenngleich er derzeit hie und da kritisiert wird.

    Aber ob es Meles Zenawi sein wird oder die Opposition, das wird dort keinen Unterschied machen. Wahlergebnisse werde - nicht nur in Äthiopien - nichts bewegen.



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