Bei den Parlamentswahlen legen die Rechtsaußenparteien FPÖ und BZÖ deutlich zu. Stärkste Kraft bleiben die Sozialdemokraten, die ihr schlechtestes Resultat einfahren.von Ralf Leonhard
@h h: Das Plakat ist keine Fotomontage sondern ein Beispiel für linke Randallierer die es sich in Österreich zum Hobby gemacht haben die Plakate des Herrn Straches zu Verunstalten
@nadi: Ich würde nicht behaupten das bei uns in Österreich 29% an Rechte und Rechtsextreme Parteien gegangen sind. Wer den Wahlkampf verfolgt hat, weiß das gerade die Ausländerthemen eher nachrangig waren und sich in Prinzip alles um den sogenannten Teuerungsausgleich gedreht hat. Viele Wähler sind auch einfach aus Protest gegen die große Koalition zu den eher rechten abgesprungen. Die Betonung liegt auf "eher". Gerade in der letzten Wahlkampfphase hat Strache sehr viel mit der SPÖ geliebäugelt und Faymann stark bei seinem Antiteuerungspaket unterstützt. Außerdem steht die FPÖ, das BZÖ der SPÖ gerade in wirtschaftlichen Fragen um einiges näher als der Volkspartei.
Da die Ausländerthemen von der FPÖ gegen Ende des Wahlkampfes fast liegen gelassen worden sind und von der BZÖ sogar, gar nicht mehr erwähnt wurden denke ich nicht, dass das Wahlergebnis "alarmierdend, weil Österreicher auf einmal alle Rechts sind" - ist.
Liebe Grüße Roman
29.09.2008 14:32 Uhr
von anke:
Nanu? Muss ich nun annehmen, dass auch Österreich bis 1989 zum Ostblock gehört hat? Oder hatte der Auswanderer Adolf H. doch eine wetläufigere Familie, als man bisher dachte? Fein, dass jetzt zur Abwechslung mal die Deutschen sagen können: "Mir san des ober nich' g'wesen!"
29.09.2008 10:26 Uhr
von Nadi:
Wenn 29 Prozent an rechte und rechtsextremistische Parteien gehen, muss das ein Alarmsignal sein. Auch in Deutschland gibt es immer mehr verängstigte und unsichere Menschen, die feststellen, dass ihre Probleme nicht ernst genommen werden. Alleine die Verheißungen der EU und des EURO und was daraus wirklich wurde, zeigen, dass es auch bei uns zu einem solchen Rutsch kommen kann, auch wenn die Größe in Österreich absolut unglaublich ist. Aber auch bei der Bayernwahl sind ein paar Tausend Stimmen im rechtsextremistischen Lager gelandet. Wenn in Österreich noch eine große Koalition gebildet wird, dann wird es zu weiterer Arroganz der Mächtigen gegen die Armen und Verunsicherten kommen. Diese Menschen setzen inzwischen blindlling auf Protestzeichen und wählen leere Slogans, denn natürlich haben diese Leute keine Lösungen, sondern nur Parolen. Die tragen sie dafür aber sehr gut vor.
28.09.2008 22:00 Uhr
von h h:
das fpö plakat ist übrigens eine fotomontage. wie es sich für einen rechtspolulisten gehört heißt der slogan "jetzt geht's um uns österreicher".
28.09.2008 21:35 Uhr
von Arminius:
Man beachte auch den starken Stimmengewinn der Nichtwähler in Bayern. Hier gibt es offensichtlich einen großen fruchtbaren brachliegenden Acker, der nur darauf wartet, von einer konservativen Partei bestellt zu werden.
Leider gibt es in Deutschland keine konservative Partei mehr, doch können wir hier von Österreich einiges lernen.
Leserkommentare
29.09.2008 16:05 Uhr
von Roman Fink:
@h h: Das Plakat ist keine Fotomontage sondern ein Beispiel für linke Randallierer die es sich in Österreich zum Hobby gemacht haben die Plakate des Herrn Straches zu Verunstalten
@nadi: Ich würde nicht behaupten das bei uns in Österreich 29% an Rechte und Rechtsextreme Parteien gegangen sind. Wer den Wahlkampf verfolgt hat, weiß das gerade die Ausländerthemen eher nachrangig waren und sich in Prinzip alles um den sogenannten Teuerungsausgleich gedreht hat. Viele Wähler sind auch einfach aus Protest gegen die große Koalition zu den eher rechten abgesprungen. Die Betonung liegt auf "eher". Gerade in der letzten Wahlkampfphase hat Strache sehr viel mit der SPÖ geliebäugelt und Faymann stark bei seinem Antiteuerungspaket unterstützt. Außerdem steht die FPÖ, das BZÖ der SPÖ gerade in wirtschaftlichen Fragen um einiges näher als der Volkspartei.
Da die Ausländerthemen von der FPÖ gegen Ende des Wahlkampfes fast liegen gelassen worden sind und von der BZÖ sogar, gar nicht mehr erwähnt wurden denke ich nicht, dass das Wahlergebnis "alarmierdend, weil Österreicher auf einmal alle Rechts sind" - ist.
Liebe Grüße
Roman
29.09.2008 14:32 Uhr
von anke:
Nanu? Muss ich nun annehmen, dass auch Österreich bis 1989 zum Ostblock gehört hat? Oder hatte der Auswanderer Adolf H. doch eine wetläufigere Familie, als man bisher dachte? Fein, dass jetzt zur Abwechslung mal die Deutschen sagen können: "Mir san des ober nich' g'wesen!"
29.09.2008 10:26 Uhr
von Nadi:
Wenn 29 Prozent an rechte und rechtsextremistische Parteien gehen, muss das ein Alarmsignal sein. Auch in Deutschland gibt es immer mehr verängstigte und unsichere Menschen, die feststellen, dass ihre Probleme nicht ernst genommen werden. Alleine die Verheißungen der EU und des EURO und was daraus wirklich wurde, zeigen, dass es auch bei uns zu einem solchen Rutsch kommen kann, auch wenn die Größe in Österreich absolut unglaublich ist. Aber auch bei der Bayernwahl sind ein paar Tausend Stimmen im rechtsextremistischen Lager gelandet.
Wenn in Österreich noch eine große Koalition gebildet wird, dann wird es zu weiterer Arroganz der Mächtigen gegen die Armen und Verunsicherten kommen. Diese Menschen setzen inzwischen blindlling auf Protestzeichen und wählen leere Slogans, denn natürlich haben diese Leute keine Lösungen, sondern nur Parolen. Die tragen sie dafür aber sehr gut vor.
28.09.2008 22:00 Uhr
von h h:
das fpö plakat ist übrigens eine fotomontage. wie es sich für einen rechtspolulisten gehört heißt der slogan "jetzt geht's um uns österreicher".
28.09.2008 21:35 Uhr
von Arminius:
Man beachte auch den starken Stimmengewinn der Nichtwähler in Bayern. Hier gibt es offensichtlich einen großen fruchtbaren brachliegenden Acker, der nur darauf wartet, von einer konservativen Partei bestellt zu werden.
Leider gibt es in Deutschland keine konservative Partei mehr, doch können wir hier von Österreich einiges lernen.
28.09.2008 17:25 Uhr
von atmo tuttlinger:
na servas.