Der Ministerpräsident von NRW gerät wegen dubioser Spenden erneut unter Druck: Ein Wahlkampfhelfer soll Firmen zur Steuerhinterziehung angestiftet haben.von Andreas Wyputta
@Bastian: >>Immerhin haben z.B. Aktionäre das Recht die Ausgabenpolitik ihrer Unternehmen zu prüfen, damit Veruntreuung seitens der Investoren (also der Manager/Geschäftsführer) ausgeschlossen werden kann.<< Korruptionsgeld wird immer im Interesse der Besitzer, also auch der Aktionäre, ausgegeben. Niemand, der an Profit interessiert ist, wird bestreiten, daß das bißchen Geld für den Kauf von Parteien und Abgeordneten sehr gut angelegt ist. Veruntreuung wäre es, wenn ein Manager die ganze Kohle heimlich auf sein eigenes Konto umleitet.
22.04.2010 11:31 Uhr
von Bastian:
"Sie verbuchen den Betrag nun als Kosten und nicht als Spende" (Vorsicht Ironie) Das ist doch nicht mal gelogen! Eine Spende ist etwas selbstloses, in NRW investieren aber Leute und Unternehmen in ihre bessere wirtschaftliche Zukunft. Im Sinne der Transparenz sollte aber angegeben werden, welche gesetzlichen Entscheidungen damit gekauft wurden. Immerhin haben z.B. Aktionäre das Recht die Ausgabenpolitik ihrer Unternehmen zu prüfen, damit Veruntreuung seitens der Investoren (also der Manager/Geschäftsführer) ausgeschlossen werden kann. Übrigens ist dieser Artikel ganz billiger Wahlkampf gegen Schwarz-Gelb so kurz vor der Wahl. Teurer wären Lügen.
22.04.2010 10:06 Uhr
von rugero:
Einfach wunderbar wie die Enthüllung zum rechten Zeitpunkt kam !
22.04.2010 08:37 Uhr
von Rainer:
oh man... offenbar handelt es sich bei der CDU doch einfach um organisierte Kriminalität -.-"
22.04.2010 06:32 Uhr
von claudia:
>>CDU-nahe Initiative "Wähler für den Wechsel", die 2005 für eine Ablösung der seit Jahrzehnten in NRW regierenden Sozialdemokraten trommelte.<< Und was für einen Wechsel wollen die heute? Alles noch ein bisschen schlimmer als es ist?
>>...der einstige Manager des ebenfalls aus NRW stammenden Medienkonzerns Bertelsmann...<< Es kann also CDU-Bertelsmann oder SPD-Bertelsmann gewählt werden. So bekommt jeder den Bertelsmann seiner Wahl.
21.04.2010 22:46 Uhr
von chris:
hallo liebe taz, ich bin ein typischer online-leser und zahle nicht für eure artikel. das ist sehr bequem für mich, aber auf die dauer hart für euch. deshalb sehe ich ein, daß ihr um spenden bittet - und ein guter artikel ist immer das beste argument für eine spontane geste. die bereitschaft aber verkümmert ganz schnell, wenn von ihr erwartet wird, daß sie von der taz auf die online-banking-seite umschalten soll. warum könnt ihr nicht gleich den one-click-paypal-service unter die artikel stellen? so wie bei ebay? das kostet vielleicht, aber ich bin überzeugt, es bringt auch was. danke für eure gute arbeit! chris
Leserkommentare
22.04.2010 13:26 Uhr
von W. Lorenzen-Pranger:
Schön, daß das noch rechtzeitig bekannt wird.
22.04.2010 12:44 Uhr
von claudia:
@Bastian:
>>Immerhin haben z.B. Aktionäre das Recht die Ausgabenpolitik ihrer Unternehmen zu prüfen, damit Veruntreuung seitens der Investoren (also der Manager/Geschäftsführer) ausgeschlossen werden kann.<<
Korruptionsgeld wird immer im Interesse der Besitzer, also auch der Aktionäre, ausgegeben.
Niemand, der an Profit interessiert ist, wird bestreiten, daß das bißchen Geld für den Kauf von Parteien und Abgeordneten sehr gut angelegt ist.
Veruntreuung wäre es, wenn ein Manager die ganze Kohle heimlich auf sein eigenes Konto umleitet.
22.04.2010 11:31 Uhr
von Bastian:
"Sie verbuchen den Betrag nun als Kosten und nicht als Spende"
(Vorsicht Ironie)
Das ist doch nicht mal gelogen!
Eine Spende ist etwas selbstloses, in NRW investieren aber Leute und Unternehmen in ihre bessere wirtschaftliche Zukunft.
Im Sinne der Transparenz sollte aber angegeben werden, welche gesetzlichen Entscheidungen damit gekauft wurden. Immerhin haben z.B. Aktionäre das Recht die Ausgabenpolitik ihrer Unternehmen zu prüfen, damit Veruntreuung seitens der Investoren (also der Manager/Geschäftsführer) ausgeschlossen werden kann.
Übrigens ist dieser Artikel ganz billiger Wahlkampf gegen Schwarz-Gelb so kurz vor der Wahl. Teurer wären Lügen.
22.04.2010 10:06 Uhr
von rugero:
Einfach wunderbar wie die Enthüllung zum rechten Zeitpunkt kam !
22.04.2010 08:37 Uhr
von Rainer:
oh man...
offenbar handelt es sich bei der CDU doch einfach um organisierte Kriminalität -.-"
22.04.2010 06:32 Uhr
von claudia:
>>CDU-nahe Initiative "Wähler für den Wechsel", die 2005 für eine Ablösung der seit Jahrzehnten in NRW regierenden Sozialdemokraten trommelte.<<
Und was für einen Wechsel wollen die heute? Alles noch ein bisschen schlimmer als es ist?
>>...der einstige Manager des ebenfalls aus NRW stammenden Medienkonzerns Bertelsmann...<<
Es kann also CDU-Bertelsmann oder SPD-Bertelsmann gewählt werden.
So bekommt jeder den Bertelsmann seiner Wahl.
21.04.2010 22:46 Uhr
von chris:
hallo liebe taz, ich bin ein typischer online-leser und zahle nicht für eure artikel. das ist sehr bequem für mich, aber auf die dauer hart für euch. deshalb sehe ich ein, daß ihr um spenden bittet - und ein guter artikel ist immer das beste argument für eine spontane geste. die bereitschaft aber verkümmert ganz schnell, wenn von ihr erwartet wird, daß sie von der taz auf die online-banking-seite umschalten soll. warum könnt ihr nicht gleich den one-click-paypal-service unter die artikel stellen? so wie bei ebay? das kostet vielleicht, aber ich bin überzeugt, es bringt auch was.
danke für eure gute arbeit!
chris