Der rot-grüne Kandidat fürs Bundespräsidenten-Amt, Joachim Gauck, besuchte seine schärfsten Kritiker - und erntete am Ende freundlichen Applaus von der Linksfraktion.von Stefan Reinecke
Dass die "Linke" Gauck nicht wählen konnte, war klar. Auch hier bei den Kommentaren schwurbeln viele da ein wenig was von Konservativ und Neoliberal vor sich hin, eben die Modebegriffe und Etiketten, die man verteilen kann, wenn die Argumente schwach sind. Natürlich kann die SED-Nachfolgerin einen nicht wählen, den sie erst nicht zerstören konnte und der sich dann aufmachte, in ihrem Sumpf zu wühlen. Auch wenn Gauck in seiner damaligen Funktion sicherlich nicht unbestritten war (wer ist das schon noch, in egal welcher Funktion), trägt er doch einen großen Anteil daran, Opfer und Täter zu benennen. Dass die Partei der Täter dies inzwischen durch zwei Umbenennungen vergessen machen will, verwundert nicht. Dass die Partei der Täter nicht dieses "Antichrist" der Stalinisten als Präsident würde ertragen können, verwundert ebenfall nicht. Dass die Partei der Täter eine ehemals öffentlich alimentierte "Journalistin" gefunden hat, die außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rotfunks nie hätte existieren können, verwundert dann auch nicht mehr wirklich. Ihre Gesinnungsgenossen haben den eigenen Kandidaten im dritten Wahlgang übrigens auch zurückgezogen.
30.06.2010 10:50 Uhr
von Peter:
Mich hätte schon mal interessiert, was Herr Gauck der Linken zu sagen hatte, die ja bis jetzt (?) sein Intimfeind gewesen ist. Ich weiß nicht, ob ich anstelle der Linken Herrn Gauck zur Tür hineingelassen hätte. Das ist wie beim "Herrn der Ringe", wo im 2. Teil Aragorn seine Gefährten davor warnt, den bösen Zauberer Saruman zu Wort kommen zu lassen... :-)
30.06.2010 10:30 Uhr
von Winni:
Gauck hat das Predigen in der DDR gewissenhaft gelernt und auch beherrscht.
Er hat es auch verstanden, recht gut mit den Regime zurecht zu kommen und sich einige Vergünstigungen zu erschmeicheln. Wer weiß, vielleicht hat er auch noch alte gute Freunde unter den Linken.
30.06.2010 07:48 Uhr
von Heidemarie Wätzold:
Mittwoch, 30. Juni 2010
Demokratie darf frau nicht manipulieren:
Merkel hat Wulff zum Bundespräsidenten(kandidaten) "ernannt" Aber: Die Jahre der fetten "Mutti" sind vorbei !
30.06.2010 03:05 Uhr
von linsenspaeller:
Manchmal nachts, wenn es so warm draußen ist wie jetzt, wenn es vollkommen still ist und man Fenster und Türen öffnet und man sich über jeden kleinen Luftzug freut, da passiert es, daß ein schwarzer Dämon langsam die Treppe herab steigt. Kommt bedrohlich ins Zimmer herein, er hat kein Gesicht und spricht nichts. Aber es fröstelt mich gleich.
Wenn man so weder an Gott noch den Teufel glaubend in diesem Sessel sitzt und hofft, nach dem Lüften endlich schlafen zu können, sieht man im Dunkeln jedes schwache Glitzern, Mondlicht, scherbenweise liegt es zwichen den Schatten. Und das da könnte echt der Teufel sein. Achgott - der Teufel! Ist es schon soweit? Wer sagt überhaupt, wenn es keinen Gott gibt, daß es auch keinen Teufel gibt? Also bitteschön, aus der Erfahrung des lebendigen Daseins ergibt sich das nicht!
Der ganze aufgebauschte Rummel um das angeblich Göttliche könnte nur eine hilflose Projektion unserer Fantasie sein, die uns überhaupt erst in den Stand setzt, die Existenz des Teufels zu ertragen. So wie Goethe uns sein Bild vom Teufel dichtete, so unheimlich schlau, gewitzt, verschlagen und verlogen aber auch sehr redegewandt, suggestiv, allegorisch und oft in Rätseln sprechend. Ein Meister der Manipulation, der die Sorge um den bedrängten Menschen vorgibt und sein schwarzes inneres Interesse stets verbirgt. So wie der da.
Nein, das hat nichts mit der bevorstehenden Präsidentenwahl zu tun. Überhaupt nichts. Es ist die totale Entmutigung, die nächtliche Depression der Schlaflosen, der lähmende Moment vor dem endgültigen Fallenlassen. Die Urangst, daß es mal frühmorgens nicht hell werden könnte. Es war nur ein böser Moment des Alptraums. Vielleicht hat ja der Gauck gerad in dem Augenblick an mich gedacht.
29.06.2010 21:24 Uhr
von Guido:
Die PDS wird wohl nie dazulernen. Nicht dass sie Wulff wirklich verhindern könnten, aber das Bild welches sie aktuell abgeben, ist vernichtend erbärmlich.
Ab morgen hat Deutschland wieder eine "Wulff-Schanze"
29.06.2010 20:08 Uhr
von LuLaLi:
Der neoliberale Teufel will das linke Gift saufen. Prost. Was alle an diesem Gauck finden, ist mir schleierhaft. Da Hinweise von mir, dass dieser Hype um ihn in den Medien von der 'Initiative sogen. Neue Marktwirtschaft' bezahlt wird, regelmäßig zensiert wird, gehe ich davon aus, dass die Finanzierung der Gauck-Hippen Medien von da kommt.
Ansonsten gibt es keinen rationalen Grund für diesen Gauck-Hype.Der Mann verdient es nicht.
29.06.2010 19:58 Uhr
von kurz:
politik in diesem land wird langsam hirnrissig.
die linken wären besser mit dem motto gefahren erst das grössere übel (wulff) abschaffen um sich dan dem kleineren zuzuwnden. diese sturkopfigkeit ist ja bald nicht zum aushalten.
29.06.2010 19:23 Uhr
von Martin:
Wenn die Linkspartei klug wäre, würde sie still und heimlich die Anweisung geben im ersten Wahlgang Gauck zu wählen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die FDP Merkel einen Denkzettel verpassen möchte, ist im ersten Wahlgang am größten. Im dritten werden sich die FDP Politiker wahrscheinlich zusammen reißen und Wulff wählen... Frau Joachimsen müsste eingeweiht werden, aber das sie keine Chance hat, müsste auch ihr klar sein.
29.06.2010 19:07 Uhr
von Hermann:
Der Gauck ist Pfarrer und befürwortet den Krieg in Afghanistan -unglaublich der Mann.
29.06.2010 19:00 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Man hat nur leider das sichere Wissen, dass Herr Gauck bei minimalster Bemühung um Kohärenz seiner Äußerungen auf keiner Fall irgendeiner sozialen Verschlechterung verfassungrechtliche Bedenken bei der Unterschrift entsprechender Gesetzte anmelden wird. Umgekehrt sind "Anregungen" in "Sonntagsreden", wie sie weiland in Verschräfung der "Ruck" Rede Herzogs als "Blut, Schweiss und Tränen" Reden von Frau Künast gefordert wurde, weit über den 50% Wahrscheinlichkeitsscore, "immer drin". Frau Künast wollte wohl (Gutmütigste Interpretation) den Übergang zur "Wirtschaft"sdomianzm mit Domianz von Krisenrealien statt Kriegsvorbereitungen wie beim entsprechende "Klassiker" {Churchill} "dokumentieren". Das hat für die GRÜNEn 100%ig nur für den ersten Teil geklappt. Man konnte sich dem herben Charme Churchills dann doch nicht ganz in Jugoslawien und am fernen Hindu(Die leben noch dort, 12,5 mal soviel wie Deutsche)kusch entziehen. Ob sich die LINKE dem Charme des die 4567889igste Backe Hinhaltens entziehen sollte, auch nach diesen schlechten "Entzugs"erfahrungen der GRÜNEn? Ein entschchiedenes unzweideutiges, 100%iges: JA! Man hat es nämlich bei dem Erfinder der Taktik nicht bei den Backen gelassen. Also auch aus Taktischen, Strategischen und, mit tiefster Weisheit, wie gerade zitiert, aus Selbsterhaltungsgründen. Es ist nämlich gefährlich, sich bei der "Wahl seiner Feinde" zu vertun, wie zustimmend der Antipode Nietzsche bemerkt. Die haben schon gewählt.
29.06.2010 18:34 Uhr
von Andrea:
Gauck ist wirklich nur noch peinlich. Erst permanent gegen die Linke hetzen und nun fast auf der eigenen Schleimspur ausrutschen. Gauck war in der DDR ein Opportunist der erst aufmuckte, als schon alle Messen gesungen waren und für ihn keine Gefahr mehr bestand. Und Opportunist ist er heute noch. Was für eine jämmerliche Gestalt.
Mein Gott, ist mir schlecht!!
29.06.2010 17:45 Uhr
von atypixx:
Was ist das denn für ein Artikel? Kein Wort über den Inhalt von Gaucks "kurzem Vortrag". Also...
Leserkommentare
01.07.2010 15:26 Uhr
von Verständlich:
Dass die "Linke" Gauck nicht wählen konnte, war klar. Auch hier bei den Kommentaren schwurbeln viele da ein wenig was von Konservativ und Neoliberal vor sich hin, eben die Modebegriffe und Etiketten, die man verteilen kann, wenn die Argumente schwach sind.
Natürlich kann die SED-Nachfolgerin einen nicht wählen, den sie erst nicht zerstören konnte und der sich dann aufmachte, in ihrem Sumpf zu wühlen.
Auch wenn Gauck in seiner damaligen Funktion sicherlich nicht unbestritten war (wer ist das schon noch, in egal welcher Funktion), trägt er doch einen großen Anteil daran, Opfer und Täter zu benennen.
Dass die Partei der Täter dies inzwischen durch zwei Umbenennungen vergessen machen will, verwundert nicht.
Dass die Partei der Täter nicht dieses "Antichrist" der Stalinisten als Präsident würde ertragen können, verwundert ebenfall nicht.
Dass die Partei der Täter eine ehemals öffentlich alimentierte "Journalistin" gefunden hat, die außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rotfunks nie hätte existieren können, verwundert dann auch nicht mehr wirklich.
Ihre Gesinnungsgenossen haben den eigenen Kandidaten im dritten Wahlgang übrigens auch zurückgezogen.
30.06.2010 10:50 Uhr
von Peter:
Mich hätte schon mal interessiert, was Herr Gauck der Linken zu sagen hatte, die ja bis jetzt (?) sein Intimfeind gewesen ist.
Ich weiß nicht, ob ich anstelle der Linken Herrn Gauck zur Tür hineingelassen hätte.
Das ist wie beim "Herrn der Ringe", wo im 2. Teil Aragorn seine Gefährten davor warnt, den bösen Zauberer Saruman zu Wort kommen zu lassen... :-)
30.06.2010 10:30 Uhr
von Winni:
Gauck hat das Predigen in der DDR gewissenhaft gelernt und auch beherrscht.
Er hat es auch verstanden, recht gut mit den Regime zurecht zu kommen und sich einige Vergünstigungen zu erschmeicheln.
Wer weiß, vielleicht hat er auch noch alte gute Freunde unter den Linken.
30.06.2010 07:48 Uhr
von Heidemarie Wätzold:
Mittwoch, 30. Juni 2010
Demokratie darf frau nicht manipulieren:
Merkel hat Wulff zum Bundespräsidenten(kandidaten) "ernannt"
Aber:
Die Jahre der fetten "Mutti" sind vorbei !
30.06.2010 03:05 Uhr
von linsenspaeller:
Manchmal nachts, wenn es so warm draußen ist wie jetzt, wenn es vollkommen still ist und man Fenster und Türen öffnet und man sich über jeden kleinen Luftzug freut, da passiert es, daß ein schwarzer Dämon langsam die Treppe herab steigt. Kommt bedrohlich ins Zimmer herein, er hat kein Gesicht und spricht nichts. Aber es fröstelt mich gleich.
Wenn man so weder an Gott noch den Teufel glaubend in diesem Sessel sitzt und hofft, nach dem Lüften endlich schlafen zu können, sieht man im Dunkeln jedes schwache Glitzern, Mondlicht, scherbenweise liegt es zwichen den Schatten. Und das da könnte echt der Teufel sein. Achgott - der Teufel! Ist es schon soweit? Wer sagt überhaupt, wenn es keinen Gott gibt, daß es auch keinen Teufel gibt? Also bitteschön, aus der Erfahrung des lebendigen Daseins ergibt sich das nicht!
Der ganze aufgebauschte Rummel um das angeblich Göttliche könnte nur eine hilflose Projektion unserer Fantasie sein, die uns überhaupt erst in den Stand setzt, die Existenz des Teufels zu ertragen. So wie Goethe uns sein Bild vom Teufel dichtete, so unheimlich schlau, gewitzt, verschlagen und verlogen aber auch sehr redegewandt, suggestiv, allegorisch und oft in Rätseln sprechend. Ein Meister der Manipulation, der die Sorge um den bedrängten Menschen vorgibt und sein schwarzes inneres Interesse stets verbirgt. So wie der da.
Nein, das hat nichts mit der bevorstehenden Präsidentenwahl zu tun. Überhaupt nichts. Es ist die totale Entmutigung, die nächtliche Depression der Schlaflosen, der lähmende Moment vor dem endgültigen Fallenlassen. Die Urangst, daß es mal frühmorgens nicht hell werden könnte. Es war nur ein böser Moment des Alptraums. Vielleicht hat ja der Gauck gerad in dem Augenblick an mich gedacht.
29.06.2010 21:24 Uhr
von Guido:
Die PDS wird wohl nie dazulernen. Nicht dass sie Wulff wirklich verhindern könnten, aber das Bild welches sie aktuell abgeben, ist vernichtend erbärmlich.
Ab morgen hat Deutschland wieder eine "Wulff-Schanze"
29.06.2010 20:08 Uhr
von LuLaLi:
Der neoliberale Teufel will das linke Gift saufen. Prost.
Was alle an diesem Gauck finden, ist mir schleierhaft.
Da Hinweise von mir, dass dieser Hype um ihn in den Medien von der 'Initiative sogen. Neue Marktwirtschaft' bezahlt wird, regelmäßig zensiert wird, gehe ich davon aus, dass die Finanzierung der Gauck-Hippen Medien von da kommt.
Ansonsten gibt es keinen rationalen Grund für diesen Gauck-Hype.Der Mann verdient es nicht.
29.06.2010 19:58 Uhr
von kurz:
politik in diesem land wird langsam hirnrissig.
die linken wären besser mit dem motto gefahren erst das grössere übel (wulff) abschaffen um sich dan dem kleineren zuzuwnden. diese sturkopfigkeit ist ja bald nicht zum aushalten.
29.06.2010 19:23 Uhr
von Martin:
Wenn die Linkspartei klug wäre, würde sie still und heimlich die Anweisung geben im ersten Wahlgang Gauck zu wählen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die FDP Merkel einen Denkzettel verpassen möchte, ist im ersten Wahlgang am größten. Im dritten werden sich die FDP Politiker wahrscheinlich zusammen reißen und Wulff wählen... Frau Joachimsen müsste eingeweiht werden, aber das sie keine Chance hat, müsste auch ihr klar sein.
29.06.2010 19:07 Uhr
von Hermann:
Der Gauck ist Pfarrer und befürwortet den Krieg in Afghanistan -unglaublich der Mann.
29.06.2010 19:00 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Man hat nur leider das sichere Wissen, dass Herr Gauck bei minimalster Bemühung um Kohärenz seiner Äußerungen auf keiner Fall irgendeiner sozialen Verschlechterung verfassungrechtliche Bedenken bei der Unterschrift entsprechender Gesetzte anmelden wird. Umgekehrt sind "Anregungen" in "Sonntagsreden", wie sie weiland in Verschräfung der "Ruck" Rede Herzogs als "Blut, Schweiss und Tränen" Reden von Frau Künast gefordert wurde, weit über den 50% Wahrscheinlichkeitsscore, "immer drin".
Frau Künast wollte wohl (Gutmütigste Interpretation) den Übergang zur "Wirtschaft"sdomianzm mit Domianz von Krisenrealien statt Kriegsvorbereitungen wie beim entsprechende "Klassiker" {Churchill} "dokumentieren". Das hat für die GRÜNEn 100%ig nur für den ersten Teil geklappt. Man konnte sich dem herben Charme Churchills dann doch nicht ganz in Jugoslawien und am fernen Hindu(Die leben noch dort, 12,5 mal soviel wie Deutsche)kusch entziehen.
Ob sich die LINKE dem Charme des die 4567889igste Backe Hinhaltens entziehen sollte, auch nach diesen schlechten "Entzugs"erfahrungen der GRÜNEn? Ein entschchiedenes unzweideutiges, 100%iges: JA!
Man hat es nämlich bei dem Erfinder der Taktik nicht bei den Backen gelassen.
Also auch aus Taktischen, Strategischen und, mit tiefster Weisheit, wie gerade zitiert, aus Selbsterhaltungsgründen.
Es ist nämlich gefährlich, sich bei der "Wahl seiner Feinde" zu vertun, wie zustimmend der Antipode Nietzsche bemerkt. Die haben schon gewählt.
29.06.2010 18:34 Uhr
von Andrea:
Gauck ist wirklich nur noch peinlich. Erst permanent gegen die Linke hetzen und nun fast auf der eigenen Schleimspur ausrutschen. Gauck war in der DDR ein Opportunist der erst aufmuckte, als schon alle Messen gesungen waren und für ihn keine Gefahr mehr bestand. Und Opportunist ist er heute noch. Was für eine jämmerliche Gestalt.
Mein Gott, ist mir schlecht!!
29.06.2010 17:45 Uhr
von atypixx:
Was ist das denn für ein Artikel? Kein Wort über den Inhalt von Gaucks "kurzem Vortrag". Also...