• 02.02.2009

Von der Leyen sperrt Internetseiten

Kinderporno-Filter kommt

Ministerin von der Leyen konkretisiert die Pläne gegen Kinderpornografie. Prompt melden sich Innenpolitiker zu Wort, die auch Internetseiten für Glücksspiele oder rassistische Inhalte sperren wollen.von C. Rath

  • 04.04.2011 19:16 Uhr

    von Glückwunsch:

    Widerstand war erfolgreich
    Diese Art der Subkultur und Demokratiebeteiligung ist noch neu, und wir haben in der Geschichte der Online-Petition eine wahre Revolution erlebt. Eine Art Aufstand der Freiheitsliebenden, trotz der Gefahren von Diffamierung haben viele unserer Mitbürger eine Zivil-Courage gezeigt, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte.

    Danke EUCH ALLEN, ihr hab mir wieder Hoffnung gegeben.

    -Spartacus wäre stolz auf uns-

  • 04.04.2011 19:15 Uhr

    von Edelweiß:

    Es gibt jetzt eine Petition gegen Kinderporno-Sperren. Bereits am zweiten Tag der Öffnung für Unterzeichner haben sich über 20.000 Menschen der Petition angeschlossen.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

    Wir haben die Petition soeben unterzeichnet!
    Solange die Betreiber der Seiten und die Hersteller von KIPO nicht belangt werden ,ist die Sperrung dieser Seiten keine Lösung des Problems sondern ein erster Schritt hin zur Internet-Zensur.

    Ein weitverbreitetes Vorurteil besagt, das die Server mit KIPO-Inhalten in irgendwelchen Schurkenstaaten oder der Dritten Welt stehen würden, dem ist allerdings nicht so.

    Die meisten solcher Webseiten werden auf Servern in Ländern gehostet (America, Canada, Australien, Deutschlnd) in denen eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich ist. Die Deutsche Regierung muss sich dann mal Fragen lassen warum sie nichts gegen die in Deutschland vorgehaltenen Angebote unternimmt!

  • 04.04.2011 19:05 Uhr

    von Zensurfeind:

    v. d. Leyen versucht mit Polemik eine Zensurmassnahme zu etablieren statt endlich direkt gegen Kipo Seiten vorzugehen.

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von Norbert Gehrig:

    Das sperren pornografischer Seiten ist ja in Ordnung. Doch morgen ist eine Regierung da, die die Meinung zb. der Linkspartei für eine Straftat hält. Oder Zeitungen wie die taz.

    Wollen wir das wirklich? Zustände wie in China oder Cuba?

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von Felidea:

    Schön wenn die Regierung uns beschwört keinen Unsinn mit dieser Macht treiben zu wollen. Kann sie uns auch Versprechen, dass alle zukünftigen Regierungen genauso edel denken werden? Nein! Also Hände weg von derartigen Instrumenten!

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von toll:

    Es ist traurig wie wenig Ahnung die "Entscheidungsträger" von der Materie haben über die sie entscheiden wollen. Jeder 10 Jährige kann diese billigen Filter umgehen.

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von lara0901:

    Meinungs-und Pressefreiheit sind Grundrechte der Demokratie. Straftaten können gesetzlich verfolgt werden, wer sich aber anmasst,"moralische Stufen" als Massstab für die Legalität einer Seite zu erstellen, rüttelt an den Grundfesten dieses Staates. Wie oft wurde während der Olympischen Spiele China deshalb gerügt, doch wer im Glashaus sitzt......

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von hias:

    Wunderbar - damit reiht sich deutschland in eine reihe mit dem großteil der welt ein in dem wie etwa in china oder der türkei einfach internet-inhalte gesperrt werden die nicht opportun sind. ist einmal die tür offen wird es nicht nur um kinderpornographie gehen...

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von 77swords:

    http://chaosradio.ccc.de/cr142.html

    Das Familieninternet: Internetsperren gegen Kinderpornographie (und andere Dinge, die wir nicht sehen sollen)

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von Andreas:

    Ich kann den Wunsch nachvollziehen...bin aber trotzdem gegen Netzsperren. Eine solche Regelung wird Begehrlichkeiten wecken und weitere Netzsperren nach sich ziehen.
    Eine solche Regelung ist nicht gut für unser Land!!!

  • 04.04.2011 19:04 Uhr

    von Bruno:

    Es zeichnet sich ein Katastrophe für Frau der Leyen ab. Das ist reiner Wahlkampf und es werden sich rechtzeitig die Fehlermeldungen häufen. Auch wird die Liste im Internet veröffentlicht werden. Wenn durch Zufall die Massen solche Sperrhinweise sehen wird sich ein Sport entwickeln doch noch hinzu kommen. Denn es wird relativ einfach sein diese sperren zu umgehen. Das falsche Seiten gesperrt werden steht schon fest und der Ärger auch. Deutschland wird keine Proxyserver in anderen Ländern verbieten können.
    Das traurige an der Sache ist das diese Sachen nicht verhindert werden und immer weiter gehen.

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Glückwunsch:

    Widerstand war erfolgreich
    Diese Art der Subkultur und Demokratiebeteiligung ist noch neu, und wir haben in der Geschichte der Online-Petition eine wahre Revolution erlebt. Eine Art Aufstand der Freiheitsliebenden, trotz der Gefahren von Diffamierung haben viele unserer Mitbürger eine Zivil-Courage gezeigt, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte.

    Danke EUCH ALLEN, ihr hab mir wieder Hoffnung gegeben.

    -Spartacus wäre stolz auf uns-

  • 11.02.2011 17:52 Uhr

    von Edelweiß:

    Es gibt jetzt eine Petition gegen Kinderporno-Sperren. Bereits am zweiten Tag der Öffnung für Unterzeichner haben sich über 20.000 Menschen der Petition angeschlossen.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

    Wir haben die Petition soeben unterzeichnet!
    Solange die Betreiber der Seiten und die Hersteller von KIPO nicht belangt werden ,ist die Sperrung dieser Seiten keine Lösung des Problems sondern ein erster Schritt hin zur Internet-Zensur.

    Ein weitverbreitetes Vorurteil besagt, das die Server mit KIPO-Inhalten in irgendwelchen Schurkenstaaten oder der Dritten Welt stehen würden, dem ist allerdings nicht so.

    Die meisten solcher Webseiten werden auf Servern in Ländern gehostet (America, Canada, Australien, Deutschlnd) in denen eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich ist. Die Deutsche Regierung muss sich dann mal Fragen lassen warum sie nichts gegen die in Deutschland vorgehaltenen Angebote unternimmt!

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von Zensurfeind:

    v. d. Leyen versucht mit Polemik eine Zensurmassnahme zu etablieren statt endlich direkt gegen Kipo Seiten vorzugehen.

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von el antifascista:

    So sehr ich auch gegen Kinderpornografische, Rechtsextreme und in Teilen auch gegen Glückspiel bin, halte ich diesen Vorstoß doch für falsch.
    Denn man darf nicht vergessen, dass a) Betreiber dieser seiten und deren Nutze Wege für ihr widerwärtiges Treiben finden werden und b) hier eine Tür aufgemacht wird, die dann ganz schnell das Verbot von kritischen und für die Regierung unbequemen Inhalten ermöglichen kann, und wird. China lässt grüßen...

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von Peter Götz:

    Falls sich die Sperren auf kinderpornografische Seiten beschränken, ist dagegen nichts einzuwenden. Doch schon jetzt ist absehbar, dass eine Reihe anderer Internetinhalte Ziel einer Zensur werden sollen.
    Kinderpornografie ist der ideale Einstieg in eine weitergehende Zensur, da kaum Opposition zu erwarten ist. Ich traue den PolitikerInnen nicht. Wenn sie erst mal von der Leine gelassen sind, dann gibts kein Halten mehr.

  • 11.02.2011 17:49 Uhr

    von Bruno:

    Es zeichnet sich ein Katastrophe für Frau der Leyen ab. Das ist reiner Wahlkampf und es werden sich rechtzeitig die Fehlermeldungen häufen. Auch wird die Liste im Internet veröffentlicht werden. Wenn durch Zufall die Massen solche Sperrhinweise sehen wird sich ein Sport entwickeln doch noch hinzu kommen. Denn es wird relativ einfach sein diese sperren zu umgehen. Das falsche Seiten gesperrt werden steht schon fest und der Ärger auch. Deutschland wird keine Proxyserver in anderen Ländern verbieten können.
    Das traurige an der Sache ist das diese Sachen nicht verhindert werden und immer weiter gehen.

  • 08.05.2009 22:34 Uhr

    von Glückwunsch:

    Widerstand war erfolgreich
    Diese Art der Subkultur und Demokratiebeteiligung ist noch neu, und wir haben in der Geschichte der Online-Petition eine wahre Revolution erlebt. Eine Art Aufstand der Freiheitsliebenden, trotz der Gefahren von Diffamierung haben viele unserer Mitbürger eine Zivil-Courage gezeigt, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte.

    Danke EUCH ALLEN, ihr hab mir wieder Hoffnung gegeben.

    -Spartacus wäre stolz auf uns-

  • 05.05.2009 18:30 Uhr

    von Edelweiß:

    Es gibt jetzt eine Petition gegen Kinderporno-Sperren. Bereits am zweiten Tag der Öffnung für Unterzeichner haben sich über 20.000 Menschen der Petition angeschlossen.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

    Wir haben die Petition soeben unterzeichnet!
    Solange die Betreiber der Seiten und die Hersteller von KIPO nicht belangt werden ,ist die Sperrung dieser Seiten keine Lösung des Problems sondern ein erster Schritt hin zur Internet-Zensur.

    Ein weitverbreitetes Vorurteil besagt, das die Server mit KIPO-Inhalten in irgendwelchen Schurkenstaaten oder der Dritten Welt stehen würden, dem ist allerdings nicht so.

    Die meisten solcher Webseiten werden auf Servern in Ländern gehostet (America, Canada, Australien, Deutschlnd) in denen eine strafrechtliche Verfolgung durchaus möglich ist. Die Deutsche Regierung muss sich dann mal Fragen lassen warum sie nichts gegen die in Deutschland vorgehaltenen Angebote unternimmt!

  • 12.02.2009 17:29 Uhr

    von Zensurfeind:

    v. d. Leyen versucht mit Polemik eine Zensurmassnahme zu etablieren statt endlich direkt gegen Kipo Seiten vorzugehen.

  • 02.02.2009 18:11 Uhr

    von Sven:

    Wir brauchen den Schutz der Informationsfreiheit durch das Grundgesetz. Da muss drinnen stehen das solche Filter grundsätzlich verboten sind.

  • 02.02.2009 17:57 Uhr

    von Norbert Gehrig:

    Das sperren pornografischer Seiten ist ja in Ordnung. Doch morgen ist eine Regierung da, die die Meinung zb. der Linkspartei für eine Straftat hält. Oder Zeitungen wie die taz.

    Wollen wir das wirklich? Zustände wie in China oder Cuba?

  • 02.02.2009 16:36 Uhr

    von treba:

    Verstehe ich das richtig, dass das bka allein zuständig für die sperrung solcher seiten sein wird? Dies wird nicht mehr, wie es meines wissens der fall ist, vorher von einem gericht geprüft?
    Ist zensur ohne kontrolle durch die judikative eigentlich verfassungkonform? Ich kanns mir nur schwer vorstellen.

  • 02.02.2009 16:10 Uhr

    von manfred (57):

    Bei Goebbels hieß das Gleichschaltung. Zufall, das ausgerechnet die Union solche Eier ausbrütet?

  • 02.02.2009 15:02 Uhr

    von Felidea:

    Schön wenn die Regierung uns beschwört keinen Unsinn mit dieser Macht treiben zu wollen. Kann sie uns auch Versprechen, dass alle zukünftigen Regierungen genauso edel denken werden? Nein! Also Hände weg von derartigen Instrumenten!

  • 02.02.2009 12:50 Uhr

    von bbx:

    Ich fasse zusammen: Die Blockade von Kinderpornoseiten im Net findet eigentlich jeder ok. Nur der Regierung traut niemand mehr etwas anderes als Unehrlichkeit und offenen wie auch verdeckten Kontrollwahn zu. Ein reales Trauerspiel, eine weitere Zumutung für die Menschen in unserem Land.

  • 02.02.2009 11:50 Uhr

    von toll:

    Es ist traurig wie wenig Ahnung die "Entscheidungsträger" von der Materie haben über die sie entscheiden wollen. Jeder 10 Jährige kann diese billigen Filter umgehen.

  • 02.02.2009 11:27 Uhr

    von el antifascista:

    So sehr ich auch gegen Kinderpornografische, Rechtsextreme und in Teilen auch gegen Glückspiel bin, halte ich diesen Vorstoß doch für falsch.
    Denn man darf nicht vergessen, dass a) Betreiber dieser seiten und deren Nutze Wege für ihr widerwärtiges Treiben finden werden und b) hier eine Tür aufgemacht wird, die dann ganz schnell das Verbot von kritischen und für die Regierung unbequemen Inhalten ermöglichen kann, und wird. China lässt grüßen...

  • 02.02.2009 10:46 Uhr

    von CandyBandit:

    @ Andreas
    Richtig. Jeder kann es nachvollziehen. Und genau darin liegt ja die Gefahr. Niemald möchte, dass derartige Verbrechen im Netz Verbreitung finden. Aber was bedeutet eine Sperre von Internetseiten für uns?
    Ich habe da ein paar Fragen:
    1.) Warum kommt erst jetzt während der größten Wirtschaftskrise ein solcher Vorschlag? Derartige Verbrechen gibt es doch schon solange wie das Internet. Müßte man nicht meinen, dass es derzeit andere Dinge zu tun gibt?
    2.) Warum ein solches Thema kurz vor den Wahlen? Zufall?
    3.) Wieso interessiert sich unsere Familienministerin auf einmal für diese Verbrechen, wo sie zeitgleich Waisenkinder, grauenhafte Erziehungsmethoden in deutschen Heimen erleiden mussten ignoriert? Ist DAS Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kindern oder bloß Heuchelei?
    4.) Warum haben die bisher erstellten Listen von Seiten die gesperrt werden sollen, fast nichts mit Pornographie zu tun?
    5.) Könnte es vielleicht sein, dass hier nur ein Vorwand gesucht wird um eine Internetzensur wie sie in China stattfindet auch bei uns einzuführen?

  • 02.02.2009 10:44 Uhr

    von rolf:

    Die Sperrlisten der Nachbarländer enthalten zum großen Teil Adressen von Servern in Ländern, in denen eine Verfolgung sehr wohl möglich ist: http://scusiblog.org/?p=330

  • 02.02.2009 09:18 Uhr

    von Michael Schneider:

    Na prima, erstmal Kinderpornographie >>filtern<<, statt die Anbieter strafrechtlich zu verfolgen und das geht in _jedem_ Staat dieser Erde, filtern = zensieren! Und kaum ist dies angedacht, wollen schon andere Besserwisser antisemitische (der Zentralrat bestimmt) und fremdenfeindliche Seiten (wer legt das fest, etwa ein Politiker?) und natürlich auch schon nach Meinung der Innnenminister illegale Sportwetten geblockt werden. Illegal im Sinne der europäischen Rechts ist der Glückspielstaatsvertrag, aber das schert _diese_ Herren nicht. Als nächstes kommen dann regierungskritische Seiten, Journalisten bzw. alles, was irgendeinem nicht passt. Und schon haben wir ein sauberes deutsches Internet, nur noch Seiten der CSU, der katholischen Kirche und der vielen Gutmenschen, die gegen irgendwelche >>Zustände<< in beliebigen Staaten Meinung machen. Ach ja, und RTL und Konsorten dürfen ihr Brot-und-Spiele-Netz weiterbetreiben.Nur eines wird fehlen: verifizierbare Informationen, Meinungsvielfalt und somit die Möglichkeit zur freien Entscheidung. Leute, hier geht es nicht um Kinderpornographie, das ist nur der Aufhänger!!! Hier geht es um Meinungs- und Pressefreiheit!

  • 02.02.2009 09:07 Uhr

    von onkelklaus:

    http://www.chip.de/downloads/Torpark_31486300.html

    Ein mithilfe des Tornetzwerkes anonymisiertes Surfen ist mit diesem Browser der auf dem Firefox basiert möglich.
    Ich lass mich doch nicht vom Staat noch mehr gängeln, aus Prinzip sollte man nur noch hiermit surfen.

  • 02.02.2009 09:06 Uhr

    von lara0901:

    Meinungs-und Pressefreiheit sind Grundrechte der Demokratie. Straftaten können gesetzlich verfolgt werden, wer sich aber anmasst,"moralische Stufen" als Massstab für die Legalität einer Seite zu erstellen, rüttelt an den Grundfesten dieses Staates. Wie oft wurde während der Olympischen Spiele China deshalb gerügt, doch wer im Glashaus sitzt......

  • 02.02.2009 08:55 Uhr

    von Faisal:

    Ein interessanter Hintergrundbericht findet sich hier beim Chaos Computer Club-Radio:

    http://chaosradio.ccc.de/cr142.html

  • 02.02.2009 08:12 Uhr

    von pekka:

    Na toll, da wird ein Filter nur für Kinderpornos eingeführt und was wird gefordert? Andere Seiten auch zu sperren! Wo führt das hin? Und von der Leyen hat schon gesagt, was nach der Wahl auf die Liste kommt müsse die nachfolgende Regierung wissen...
    Natürlich muss was gegen KiPo gemacht werden, aber nicht so

  • 02.02.2009 05:05 Uhr

    von Karl Napf:

    Das ist endlich mal eine löbliche Idee...allerdings etwas naiv zu glauben, diese Verbrecher sind mittlerweile nicht vernetzt genug um diese Sperre zu umgehen.

    Ausserdem stösst mir diese Stelle im Text sehr sauer auf:
    "Die Regelung soll zunächst auf kinderpornografische Inhalte beschränkt sein. "

    Was soll denn ZUNÄCHST bedeuten? Internet nach chinesischer Art? Der mündige Bürger darf nur noch sehen und lesen wofür ihn die Regierung für mündig genug hält?
    Steuern wir da unter Umständen auf eine modernisierte Meinungserziehung wie in der DDR oder gar im 3.Reich zu? Wie sich soetwas mit dem deutschen Grundgesetz vereinbaren lässt ist sicher nicht nur mir ein Rätsel.

  • 02.02.2009 00:52 Uhr

    von Nils:

    war ja klar... wenn erstmal eine Sache gesperrt ist kommen ganz schnell die Nächsten. Sobald dann der Filter vorhanden ist können ja auch gut Seiten gesperrt werden, die den Politikern, der Industrie etc nicht passt... China lässt grüßen!

  • 02.02.2009 00:13 Uhr

    von hias:

    Wunderbar - damit reiht sich deutschland in eine reihe mit dem großteil der welt ein in dem wie etwa in china oder der türkei einfach internet-inhalte gesperrt werden die nicht opportun sind. ist einmal die tür offen wird es nicht nur um kinderpornographie gehen...

  • 01.02.2009 23:57 Uhr

    von knt:

    Der Wunsch Kinderporno aus dem Internet ist nachvollziehbar und unterstüzenswert. Nur ist die Wahl der Mittel nicht zielführend. Besserer wären Internationale Abkommen zur Verschärfung der Strafverfolgung von Kinderporno Anbietern.

    Eine wie auch immer gestaltete Zensur des Internets lehne ich strickt ab. Wenn der Rahmen erst einmal gesetzt finden sich schnell andere Anwendungen - siehe Maut-System, siehe Online-Durchsuchung.

    Bei uns sind es Perwerse und Antisemiten und Islamisten und in China Anhänger der Falun-Gong Sekte. Da gibt es meiner Meinung nach keinen Unterschied.

  • 01.02.2009 22:57 Uhr

    von Ernst Ellert:

    Und alles, was auf der rechten Strassenseite geht, ist Nazi und deren blogs muessen gesperrt werden!

  • 01.02.2009 22:17 Uhr

    von Besorgter Bürger:

    Deutschlands Politiker regten sich über Chinas Internetzensur zu den olympischen Spielen auf.
    Jetzt gehen sie denselben Weg und legen den Grundstein zu Deutschlands Internetzensur.
    Man kann davon ausgehen, dass es nicht nur bei einer Sperre von Kinderpornographie-Seiten bleibt, was der BKA-Präsident schon andeutete.
    Hier wird schleichend versucht, Meinungs- und Informationsfreiheit zu unterdrücken. Das Volk soll dumgehalten werden.
    Da werden noch tolle Zeiten auf uns zukommen.

    Ein schönes Leben noch...

  • 01.02.2009 21:21 Uhr

    von 77swords:

    http://chaosradio.ccc.de/cr142.html

    Das Familieninternet: Internetsperren gegen Kinderpornographie (und andere Dinge, die wir nicht sehen sollen)

  • 01.02.2009 20:17 Uhr

    von manni:

    Der Kampf gegen Kinderpornographie ist wichtig. Aber Solche Maßnahmen wecken in kürzester Zeit Begehrlichkeiten bei Schäuble und Konsorten.

    Die KP lässt grüßen.....

  • 01.02.2009 20:12 Uhr

    von Peter Götz:

    Falls sich die Sperren auf kinderpornografische Seiten beschränken, ist dagegen nichts einzuwenden. Doch schon jetzt ist absehbar, dass eine Reihe anderer Internetinhalte Ziel einer Zensur werden sollen.
    Kinderpornografie ist der ideale Einstieg in eine weitergehende Zensur, da kaum Opposition zu erwarten ist. Ich traue den PolitikerInnen nicht. Wenn sie erst mal von der Leine gelassen sind, dann gibts kein Halten mehr.

  • 01.02.2009 19:29 Uhr

    von Johannes:

    Na wunderbar, als ob Leute die so ein Zeug brauchen nicht wüssten wie sie diese Sperrung auf einfachste Art umgehen.
    Pure Zeitverschwendung....

  • 01.02.2009 19:06 Uhr

    von Andreas:

    Ich kann den Wunsch nachvollziehen...bin aber trotzdem gegen Netzsperren. Eine solche Regelung wird Begehrlichkeiten wecken und weitere Netzsperren nach sich ziehen.
    Eine solche Regelung ist nicht gut für unser Land!!!

  • 01.02.2009 18:33 Uhr

    von Bruno:

    Es zeichnet sich ein Katastrophe für Frau der Leyen ab. Das ist reiner Wahlkampf und es werden sich rechtzeitig die Fehlermeldungen häufen. Auch wird die Liste im Internet veröffentlicht werden. Wenn durch Zufall die Massen solche Sperrhinweise sehen wird sich ein Sport entwickeln doch noch hinzu kommen. Denn es wird relativ einfach sein diese sperren zu umgehen. Das falsche Seiten gesperrt werden steht schon fest und der Ärger auch. Deutschland wird keine Proxyserver in anderen Ländern verbieten können.
    Das traurige an der Sache ist das diese Sachen nicht verhindert werden und immer weiter gehen.

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