Ex-"Tagesschau"-Chef Bernhard Wabnitz wurde als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi geführt. Wabnitz dementiert, Kontakt zur Bespitzelungsbehörde gehabt zu haben.von Daniel Bouhs
Unheimlich und nicht vorstellbar. Der Gedanke, ein Stasi könnte sich in der Medienlandschaft auf einen hohen Posten retten. Naiv, wer diesen Gedanken nicht denkt. Schon zu DDR Zeiten wurden Pläne geschmiedet, was nach dem Tag X geschieht. Die DDR war nicht so dumm, dass Sie sich in Luft auflöst. Entscheidende Posten in Politik und Presse, Personalbüros bei Gewerkschaften und Parteien waren das Ziel. Nur so konnte sicher gestellt werden, dass einer den anderen wieder an Bord hievt. Und das gelang der Stasi ebenso gut, wie das verschwinden der SED Milliarden. Wahlkampfgelder für den Tag X. Nur diesmal andersrum.
05.11.2008 19:54 Uhr
von Babsi:
Irgendwie desillusionierend, dass dubiose Nachrichten der Springer-Presse es immerhin noch zu einem zweiten Aufguss bei der taz bringen.
05.11.2008 16:09 Uhr
von Gooogle:
Ja, und weil's so großartig ist, dass ein IM erst beichten muss, um ein solcher genannt werden zu dürfen, verschweigt der Autor gleich noch die Fakten, die die Akten hergeben: Deckname, Anwerbung auf "ideologischer Basis", eingegangene Berichte in der Datenbank der Auslandsspionage, deren Aktenvernichtung bekanntlich viele schützt. Aber vielleicht hat dieser IM, ein Katholik, längst woanders gebeichtet.
Leserkommentare
05.11.2008 20:35 Uhr
von h.morun:
Unheimlich und nicht vorstellbar. Der Gedanke, ein Stasi könnte sich in der Medienlandschaft auf einen hohen Posten retten. Naiv, wer diesen Gedanken nicht denkt. Schon zu DDR Zeiten wurden Pläne geschmiedet, was nach dem Tag X geschieht. Die DDR war nicht so dumm, dass Sie sich in Luft auflöst. Entscheidende Posten in Politik und Presse, Personalbüros bei Gewerkschaften und Parteien waren das Ziel. Nur so konnte sicher gestellt werden, dass einer den anderen wieder an Bord hievt. Und das gelang der Stasi ebenso gut, wie das verschwinden der SED Milliarden. Wahlkampfgelder für den Tag X. Nur diesmal andersrum.
05.11.2008 19:54 Uhr
von Babsi:
Irgendwie desillusionierend, dass dubiose Nachrichten der Springer-Presse es immerhin noch zu einem zweiten Aufguss bei der taz bringen.
05.11.2008 16:09 Uhr
von Gooogle:
Ja, und weil's so großartig ist, dass ein IM erst beichten muss, um ein solcher genannt werden zu dürfen, verschweigt der Autor gleich noch die Fakten, die die Akten hergeben: Deckname, Anwerbung auf "ideologischer Basis", eingegangene Berichte in der Datenbank der Auslandsspionage, deren Aktenvernichtung bekanntlich viele schützt.
Aber vielleicht hat dieser IM, ein Katholik, längst woanders gebeichtet.