Am Sonntag entscheidet in Bayern ein Volksentscheid über ein strengeres Rauchverbot. Gesundheitsschützer gegen die Tabaklobby und gegen die FDP.von Bernhard Hübner
Danke! Es gibt noch Leute, die klar denken und freiheitlich eingestellt sind. Habe heute dagegen gestimmt und in allen Gesprächen vorher und nachher keine schlagkräftigen Pro-Argumente gefunden.
Andererseits kann es mir wurscht sein wenn die Mehrheit der Raucher und Nichtraucher zu bequem und zu blöd sind. Bin ja Nichtraucher. Ätsch.
PS: In Discos stinkt es jetzt nach Schweiß, ihr Prohibitionisten!
04.07.2010 15:43 Uhr
von vic:
soso, die FDP ist gegen Nichtraucherschutz. Was wohl Geundheits-Schnösel Rösler dazu sagen würde. Sollte ihn jemand fragen, meine ich.
04.07.2010 12:53 Uhr
von Pippilotta:
Als Nichtraucher habe ich die freie Wahl ob ich mich in einer Raucher- oder Nichtraucherlokalität aufhalte, während ich als Radfahrerin weiterhin 'vergast' werde ... gleichzeitig verpestet der zunehmende Flugverkehr die Luft. Wie wäre es denn mit einem Volksentscheid für ein Tempolimit, angesichts der vielen Verkehrstoten jedes Jahr, oder ein Volksentscheid für bessere Ernährung, angesichts der immer fetter werdenden Bevölkerung ... oder oder oder ... Hier nehmen sich mal wieder einige Mitmenschen zu wichtig. Das Ganze kommt mir vor wie der obligatorische 'Gartenzwerg-Krieg' in deutschen Kleingärten - armselig!
04.07.2010 12:49 Uhr
von Thomas Sch.:
Abgesehen vom Ergebnis haben die langen Diskussionen gezeigt, daß Befürworter und Gegner ihre systemimmanenten Argumentationsprobleme haben: Die Befürworter eines Rauchverbotes können oder wollen nicht sehen, daß sie den Rauchern die Freiheit beschneiden. Und solange die Raucher unter sich bleiben, gibt es keinen Grund sie daran zu hindern, sich selbst zu schaden. Und warum weiter sollte ein Nichtraucher das Recht haben können, ein Raucherlokal zu betreten ? Ich darf ja auch nicht erzwingen, in eine geschlossene Gesellschaft reinzukommen, nur weil ich finde, das die was falschmachen. Darf ich zu den Nudisten und sie zwingen, sich anzuziehen, nur weil ich das so will ? Darf ich in einen moslemischen, jüdischen, shintoistischen oder wasweißich für einen Gottesdienst und die zwingen, was anders zu machen ? Nein. Und so, wie wir den einen das Recht geben, sich zu besaufen, dürfen Raucher natürlich auch rauchen. Solange sie niemanden zwingen, mitzurauchen. Und deshalb dürfen natürlich Raucher im Gegenzug natürlich auch nicht verlangen, dort rauchen zu dürfen, wo sie andere zwingen, mitzurauchen. Fazit: Ich darf jedem verbieten, anderen zu schaden, aber niemandem, sich selbst zu schaden. Das ist intellektuell ein sehr überschaubares Problem. Aber nicht mal damit kommen die meisten klar.
03.07.2010 00:38 Uhr
von Aldinger:
Ich bin Nichtraucher, aber ich kann diese zur Zeit um sich greifende "Verbieter"-Mentalität nicht ab, "was ich nicht mag, sollen alle anderen nicht dürfen". Dem einen stören Raucher, den anderen spielende Kinder und den dritten die Farbe der Unterhose seines Nachbarn, diese typische deutsche "an meinen Wesen soll die Welt genesen". Und gerade die Leute, die immer das Wort von Vielfalt und Tolleranz im Mund führen, sind diejenigen die den Anderen ihren (natürlich einzig richtige) Lebensweise vorschreiben wollen.
02.07.2010 16:50 Uhr
von Kommentator:
Inhalte wären auch nicht schlecht!
Im Artikel sind aber keine. Ist die taz etwa auch gespalten? Dann hilft nur eine Pro-Contra-Artikel.
Bin gespannt.
Der Kommentator
02.07.2010 16:48 Uhr
von Peter:
Neulich kam ein Arbeitskolege zu mir und wollte mich überzeugen gegen das Verbot zu stimmen, er faselte etwas von Gesundheitsfaschismus. Da leider ein beträchtlicher Teil der Menschen so denkt und die Raucher und Gastwirte es sich nicht nehmen lassen mitabzustimmen erwarte ich eher eine Niederlage. Aber man weiß ja nie. Also wenn ihr in Bayern wohnt dann geht zur Abstimmung.
Leserkommentare
04.07.2010 23:30 Uhr
von Kommentator:
@Pippilotta:
Danke!
Es gibt noch Leute, die klar denken und freiheitlich eingestellt sind.
Habe heute dagegen gestimmt und in allen Gesprächen vorher und nachher keine schlagkräftigen Pro-Argumente gefunden.
Andererseits kann es mir wurscht sein wenn die Mehrheit der Raucher und Nichtraucher zu bequem und zu blöd sind.
Bin ja Nichtraucher. Ätsch.
PS: In Discos stinkt es jetzt nach Schweiß, ihr Prohibitionisten!
04.07.2010 15:43 Uhr
von vic:
soso, die FDP ist gegen Nichtraucherschutz.
Was wohl Geundheits-Schnösel Rösler dazu sagen würde.
Sollte ihn jemand fragen, meine ich.
04.07.2010 12:53 Uhr
von Pippilotta:
Als Nichtraucher habe ich die freie Wahl ob ich mich in einer Raucher- oder Nichtraucherlokalität aufhalte, während ich als Radfahrerin weiterhin 'vergast' werde ... gleichzeitig verpestet der zunehmende Flugverkehr die Luft. Wie wäre es denn mit einem Volksentscheid für ein Tempolimit, angesichts der vielen Verkehrstoten jedes Jahr, oder ein Volksentscheid für bessere Ernährung, angesichts der immer fetter werdenden Bevölkerung ... oder oder oder ...
Hier nehmen sich mal wieder einige Mitmenschen zu wichtig. Das Ganze kommt mir vor wie der obligatorische 'Gartenzwerg-Krieg' in deutschen Kleingärten - armselig!
04.07.2010 12:49 Uhr
von Thomas Sch.:
Abgesehen vom Ergebnis haben die langen Diskussionen gezeigt, daß Befürworter und Gegner ihre systemimmanenten Argumentationsprobleme haben: Die Befürworter eines Rauchverbotes können oder wollen nicht sehen, daß sie den Rauchern die Freiheit beschneiden. Und solange die Raucher unter sich bleiben, gibt es keinen Grund sie daran zu hindern, sich selbst zu schaden. Und warum weiter sollte ein Nichtraucher das Recht haben können, ein Raucherlokal zu betreten ? Ich darf ja auch nicht erzwingen, in eine geschlossene Gesellschaft reinzukommen, nur weil ich finde, das die was falschmachen. Darf ich zu den Nudisten und sie zwingen, sich anzuziehen, nur weil ich das so will ? Darf ich in einen moslemischen, jüdischen, shintoistischen oder wasweißich für einen Gottesdienst und die zwingen, was anders zu machen ? Nein. Und so, wie wir den einen das Recht geben, sich zu besaufen, dürfen Raucher natürlich auch rauchen. Solange sie niemanden zwingen, mitzurauchen. Und deshalb dürfen natürlich Raucher im Gegenzug natürlich auch nicht verlangen, dort rauchen zu dürfen, wo sie andere zwingen, mitzurauchen. Fazit: Ich darf jedem verbieten, anderen zu schaden, aber niemandem, sich selbst zu schaden. Das ist intellektuell ein sehr überschaubares Problem. Aber nicht mal damit kommen die meisten klar.
03.07.2010 00:38 Uhr
von Aldinger:
Ich bin Nichtraucher, aber ich kann diese zur Zeit um sich greifende "Verbieter"-Mentalität nicht ab, "was ich nicht mag, sollen alle anderen nicht dürfen". Dem einen stören Raucher, den anderen spielende Kinder und den dritten die Farbe der Unterhose seines Nachbarn, diese typische deutsche "an meinen Wesen soll die Welt genesen".
Und gerade die Leute, die immer das Wort von Vielfalt und Tolleranz im Mund führen, sind diejenigen die den Anderen ihren (natürlich einzig richtige) Lebensweise vorschreiben wollen.
02.07.2010 16:50 Uhr
von Kommentator:
Inhalte wären auch nicht schlecht!
Im Artikel sind aber keine.
Ist die taz etwa auch gespalten?
Dann hilft nur eine Pro-Contra-Artikel.
Bin gespannt.
Der Kommentator
02.07.2010 16:48 Uhr
von Peter:
Neulich kam ein Arbeitskolege zu mir und wollte mich überzeugen gegen das Verbot zu stimmen, er faselte etwas von Gesundheitsfaschismus.
Da leider ein beträchtlicher Teil der Menschen so denkt und die Raucher und Gastwirte es sich nicht nehmen lassen mitabzustimmen erwarte ich eher eine Niederlage.
Aber man weiß ja nie. Also wenn ihr in Bayern wohnt dann geht zur Abstimmung.