Virologe Osterhaus über die Schweinegrippe
"Es gibt noch keine Immunität"
Der Virologe Albert Osterhaus hat das Vogelgrippevirus entdeckt. Nun warnt er vor dem neuen Virustyp aus Mexiko, glaubt aber an eine Chance, die globale Ausbreitung der Schweinegrippe einzudämmen.von Tarik Ahmia
Leserkommentare
20.12.2009 01:44 Uhr
von P.Remmers:
wie man erfahren konnte, hat die Niederländische Regierung Ermittlungen gegen Professor Albert Osterhaus aufgenommen, der als Virologe mit anderen namhaften Wissenschaftlern aus diesem Fachbereich als wissenschaftlicher Berater tätig ist.
Im weiteren werden auch Ermittlungen gegen Gesundheitspolitiker, Ärzte und Gesundheitsämter geführt.
Osterhaus wird neben Korruption auch vorgeworfen, die Schweinegrippe erfunden zu haben, um der Pharmaindustrie extrem hohe Gewinne durch Impfstoffe zu bescheren und sich selbst auch damit zu bereichern.
Fahnder haben auf seinem Privatkonto mehrere Eingänge von größeren Geldsummen entdeckt, die von verschiedenen Pharmaunternehmen stammen sollen.
Der gleiche Professor Osterhaus hat auch im Zusammenhang mit der Vogelgrippe einen Schaden von mindestens 100 Milliarden Euro verursacht, weil auch hier durch ihn als erster der Vogelgrippevirus nachgewiesen wurde und wie durch Zufall die Schweizer Pharmaunternehmung ROCHE Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung hatte.
Das Professor Osterhaus auf der Gehaltsliste von ROCHE steht, sei nur der Form halber erwähnt.
Aber nicht nur die Niederländische Regierung ermittelt wegen der genannten Vorwürfe, sondern auch Dänemark, Polen und Russland fordern eine umfassende Untersuchung.
Nun jedoch wundere ich mich schon sehr, dass man von Seiten der deutschen Presse nichts darüber schreibt und somit öffentlich macht.
Verschiedene Menschen haben schon von Anfang an den Verdacht geäußert, dass alles nur dazu dient, um viel Geld damit zu verdienen, was sich wohl jetzt bestätigt hat.
Nun frage ich sie: Warum hat noch kein deutscher Journalist den Mut gehabt, darüber zu schreiben, warum hat keine Zeitung mehr Rückgrat und macht das, was sie tun sollte nämlich die Wahrheit finden und darüber informieren?
11.05.2009 00:10 Uhr
von Mok-Kong Shen:
Die gegenwärtigen Daten aus USA scheinen zu zeigen, dass das jetzige Virus nicht schlimmer ist, als die alljährlich grassierenden Grippeviren. Vor drei Jahren war aus der Vogelgrippe nichts. Damals hatte es keine WHO-Warnung der Stufe 4 bzw. 5 gegeben, wenn ich mich nicht täusche. Es wäre sehr schlecht, sollte sich die jetzige WHO-Warnung als Fehlalarm erweisen. Denn man würde in Zukunft solche Warnungen nicht mehr sehr ernst nehmen. Es könnte nicht ausgeschlossen werden, dass Terroristen irgendwann die Technik der Virenzüchtung (siehe das Bild in Ihrem Artikel) beherrschen und ein sehr aggresives Virus freisetzen. Die Folge einer Unempfindlichkeit gegenüber der WHO-Warnung in einem solchen Fall dürfte klar sein. Harte Kritiken an WHO findet man in einem Artikel von 8.5. "WHO's credibility questioned as pandemic fears fade" in http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=1578331
28.04.2009 13:23 Uhr
von Hagbard:
@KeinePanik: Der Vergleich absolut panne, Alkoholvergiftung ist keine Infektionskrankheit
@Hypochondrix: Osterhaus geht doch auf die Totenzahl durch die normale Influenza ein. Das beunruhigende ist ja, dass - in Mexiko - viele junge Gesunde gestorben sind, im Gegensatz zur normalen Influenza. Aber insgesamt sind die Todeszahlen noch nicht so hoch.
Von übertriebener Panikmache kann in diesem Interview nicht wirklich die Rede sein.
28.04.2009 12:40 Uhr
von Jorge:
Meine Familie ist in Mexiko. Meine Eltern sind Ärzte und sehr besorgt mit der Lage. Es scheint, dass die Bundesregierung manche Information versteckt und eh Panik auslöst aus vernünftige Hinweise zu vermitteln.
@ Grünenwald: Sie tragen diese Masken nicht aus Dummheit. Eine Mehrheit der Menschen glaubt daran, was die Regierung gerade empfehlt. Dass manche Oberärzte so unvernünftig mit der Information umgehen ist ein anderes Thema.
In Mexiko Stadt alle Menschen bleiben zu Hause und die Bundesregierung hat volle Macht an das Gesundheitsministerium gegeben. Das macht mir mehr Angst als die Grippe, denn: Mit dieser Gelegenheit Regierungsgegner können einfach "infiziert" sein... und in "cuarentena" gestellt werden. Vielleicht auch sterben.
28.04.2009 09:43 Uhr
von KeinePanik:
@ Hypochondrix:
Danke für den sehr guten Beitrag.
Aber Panikmache ist immer 'in'. Mit der Angst läßt sich gut Kasse machen. Wie sonst kann man den Impfstoff für eine Krankheit besser verkaufen, als unter Menschen, die Panik haben?
Es sterben jährlich mehr MEnschen an Alkoholvergiftung, als durch Grippe oder SARS. Und? Wird Alkohol deswegen verboten? Sicher nicht, die Gewinnspanne ist einfach zu groß.
28.04.2009 09:24 Uhr
von Veto:
" Lässt sich die mexikanische Schweinegrippe medikamentös erfolgreich behandeln?
Ja. Das Virus ist zwar gegen ältere Grippemedikamente resistent, modernere antivirale Arzneien wie zum Beispiel Tamiflu und Relenza sind jedoch wirksame Gegenmittel."
Sorry, meines Wissens ist die Wirksamkeit von Tamiflu und Relenza (Neuraminidase-Hemmer) bei Vogel- und/oder Schweinegrippe nur in vitro, aber nicht ausreichend in vivo belegt.
28.04.2009 06:27 Uhr
von Hypochondrix:
Frage an den Herrn Professor:
Was ist eigentlich mit dem Umstand, dass allein in Deutschland jedes Jahr 15.000 Menschen an der "normalen" Grippe sterben?
Wie sieht hier im Vergleich das Zahlenverhältnis zu dieser "Schweinegrippe" aus?
Wenn das ähnliche Verhältnisse sind, dann besteht ja im Grunde kein größeres Risiko, an den Folgen dieser neuen Grippe zu versterben, als bei einer der jährlichen (auch weltweiten) Grippewellen-Pandemien.
Einziger Unterschied: Gegen diese neue Variante gibt es noch keinen wirksamen Impfschutz, was die Sache aber dann auch nicht gefährlicher als eine normale Grippe macht, weil auch bei dieser nur eine vorbeugende Impfung was bringt.
Ich frage mich, ob da nicht mal wieder eine weitere "Grippe"-Sau durch das mediale Weltdorf getrieben wird.
27.04.2009 19:47 Uhr
von Thomas Grünenwald:
Hallo,
wenn ich die Leute in Mexico, oder anderswo mit dem grünen, blauen oder weißen Mundschutz in der U-Bahn, Bus oder allg. Öffentlichkeit herumlaufen sehe - und sie meinen es nutzt irgendwas vor der Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, dann steigt in mir die Wut hoch, ob so viel Naivität und Dummheit. Diese Mundschützerei nutzt nämlich gar nichts !! Eimal gehustet sind die potentiellen Viren oben, unten, seitlich in die Luft geblasen