Der Absatz von Bio-Lebensmitteln ist 2009 um vier Prozent zurückgegangen, so eine Umfrage. Davor war das Bio-Segment fast ein Jahrzehnt lang gewachsen.von Jost Maurin
die übernahme von plus durch netto ist wirklich ärgerlich:
netto betreibt eine radikal profitoriente Produktpolitik mit Biligstbio. Plus hat die biowaren sehr gepflegt und kontinuielich erwetert: ein richtiger Verlust. Ich will keine werbung für irgendeinen Dicounter machen, denn ich kaufe auch in meinem kleinen bioladen ( vor allem brot, obst und gemüse), aber manche biowaren beim discounter ( vor allem Aldi ) wirken doch sehr zusammengebastelt nach dem Motto "..... gerade noch die EU-Bionorm geschafft...." Mit Nachhaltigkeit und Regionalität hat das nix mehr zu tun........
04.08.2009 15:18 Uhr
von biogammler:
Vieleicht könnt ihr Gedanken schreiben. wies besser sein kann.
04.08.2009 15:15 Uhr
von fleischesser:
wenigstens tierische Produkte wie Fleisch und Milch sollten streng Bio sein.
Der Rest kann ruhig ohne label sein. Wenn Tiere gute gruenzeug essen, koennen wir auch gutes essen. so sollten es alle sehen.
04.08.2009 12:42 Uhr
von GoAndSee:
Bio-Siegel auf Eierprodukten finde ich gut, so wie auf dem von Kommentator Brezel erwähnten Eierlikör. Schliesslich möchte ich die unglaublich grausame Industrie der Hennenkäfighaltung nicht unterstützen!
04.08.2009 11:54 Uhr
von Brezel:
Ob nun Bio oder Öko – für mich sind beide Betrug am Kunden, es ist nur ein Markt, der geschaffen und bedient. Mittlerweile prangen ja diese Siegel schon auf Schnapsflaschen (Eierlikör) bzw. Produkten der Kosmetikindustrie (Haarpflege), tja Liebe geht eben nicht nur durch den Magen sondern wird auch über die Haut aufgenommen. Fertigprodukte versuche ich weitestgehend zu vermeiden, da ist viel mehr drin als reingehört. Früher hat ein Joghurt ca. 5 Tage gehalten (vakuumdicht verschlossen), dann war er, ganz NATÜRLICH, schlecht geworden. Heute hält er – angeblich ohne Konservierungsstoffe – 3 Wochen, mindestens. Zu Ostern hatte ich Biotomaten (spanien) bei Kaisers gekauft, im Kühlschrank lagernd, die waren zu Pfingsten noch nicht einmal angegammelt. Da fragte ich mich wieder, wie machen DIE das! Früher rief der Marktschreier: „Komm se näher, komm se ran, denn hier werden sie genauso beschissen - wie nebenan! Erst wenn der Joghurt wieder nur eine Woche hält, dann kann es sein dass er Bio oder Öko Standards entspricht, wie früher eben. 0,1& Fettanteil, ohne Zucker und dennoch fast endlos haltbar, da ist alles möglich drin, nur nicht was in einen natürlichen Joghurt reingehört. Gleiches gilt für Wurst , Käse....Bon Appetit - UNS.
04.08.2009 11:53 Uhr
von mathias:
Wenn weniger "Pseudo-bio" verkauft wird wie im Vorjahr ist das beileibe kein "Einbruch", sondern allenfalls ein Umdenken wg./ schlechter Test-Ergebnisse oder Auslistungen . Wenn Ihr "Bio" wollt , dann schaut euch mal auf dem Wochenmarkt um. Dort gibt es gute, frische LEBENSmittel , und das alles von Anbietern aus eurer Umgebung. Und bitte weniger reisserische Überschriften. Ne "linke" Bild brauchen wir wirklich nicht.
03.08.2009 18:03 Uhr
von Fraumeier:
Ist ein bisschen wie auf dem Hamburger Fischmarkt bei der taz neuerdings: sehr marktschreierisch. Aaaaaaaaale gefällig?
03.08.2009 16:35 Uhr
von Götz:
»Bio-Markt bricht ein« ist ein guter Titel -- wenn er denn stimmen würde. Ein Rückgang von 4% ist ein »Einbruch«? Was wäre dann ein Rückgang von 25%? Der Weltuntergang? Und ab 50% kollabiert das Universum?
Griffige Titel und Teaser sind gut, aber bitte auf dem Boden bleiben. »Bio-Markt ist rückgängig« hätte genügt und wäre passender.
Leserkommentare
04.08.2009 18:11 Uhr
von anne:
die übernahme von plus durch netto ist wirklich ärgerlich:
netto betreibt eine radikal profitoriente Produktpolitik mit Biligstbio. Plus hat die biowaren sehr gepflegt und kontinuielich erwetert: ein richtiger Verlust. Ich will keine werbung für irgendeinen Dicounter machen, denn ich kaufe auch in meinem kleinen bioladen ( vor allem brot, obst und gemüse), aber manche biowaren beim discounter ( vor allem Aldi ) wirken doch sehr zusammengebastelt nach dem Motto "..... gerade noch die EU-Bionorm geschafft...." Mit Nachhaltigkeit und Regionalität hat das nix mehr zu tun........
04.08.2009 15:18 Uhr
von biogammler:
Vieleicht könnt ihr Gedanken schreiben. wies besser sein kann.
04.08.2009 15:15 Uhr
von fleischesser:
wenigstens tierische Produkte wie Fleisch und Milch sollten streng Bio sein.
Der Rest kann ruhig ohne label sein. Wenn Tiere gute gruenzeug essen, koennen wir auch gutes essen. so sollten es alle sehen.
04.08.2009 12:42 Uhr
von GoAndSee:
Bio-Siegel auf Eierprodukten finde ich gut, so wie auf dem von Kommentator Brezel erwähnten Eierlikör.
Schliesslich möchte ich die unglaublich grausame Industrie der Hennenkäfighaltung nicht unterstützen!
04.08.2009 11:54 Uhr
von Brezel:
Ob nun Bio oder Öko – für mich sind beide Betrug am Kunden, es ist nur ein Markt, der geschaffen und bedient.
Mittlerweile prangen ja diese Siegel schon auf Schnapsflaschen (Eierlikör) bzw. Produkten der Kosmetikindustrie (Haarpflege), tja Liebe geht eben nicht nur durch den Magen sondern wird auch über die Haut aufgenommen.
Fertigprodukte versuche ich weitestgehend zu vermeiden, da ist viel mehr drin als reingehört.
Früher hat ein Joghurt ca. 5 Tage gehalten (vakuumdicht verschlossen), dann war er, ganz NATÜRLICH, schlecht geworden. Heute hält er – angeblich ohne Konservierungsstoffe – 3 Wochen, mindestens. Zu Ostern hatte ich Biotomaten (spanien) bei Kaisers gekauft, im Kühlschrank lagernd, die waren zu Pfingsten noch nicht einmal angegammelt. Da fragte ich mich wieder, wie machen DIE das!
Früher rief der Marktschreier: „Komm se näher, komm se ran, denn hier werden sie genauso beschissen - wie nebenan!
Erst wenn der Joghurt wieder nur eine Woche hält, dann kann es sein dass er Bio oder Öko Standards entspricht, wie früher eben. 0,1& Fettanteil, ohne Zucker und dennoch fast endlos haltbar, da ist alles möglich drin, nur nicht was in einen natürlichen Joghurt reingehört.
Gleiches gilt für Wurst , Käse....Bon Appetit - UNS.
04.08.2009 11:53 Uhr
von mathias:
Wenn weniger "Pseudo-bio" verkauft wird wie im Vorjahr ist das beileibe kein "Einbruch", sondern allenfalls ein Umdenken wg./ schlechter Test-Ergebnisse oder Auslistungen .
Wenn Ihr "Bio" wollt , dann schaut euch mal auf dem Wochenmarkt um. Dort gibt es gute, frische LEBENSmittel , und das alles von Anbietern aus eurer Umgebung.
Und bitte weniger reisserische Überschriften. Ne "linke" Bild brauchen wir wirklich nicht.
03.08.2009 18:03 Uhr
von Fraumeier:
Ist ein bisschen wie auf dem Hamburger Fischmarkt bei der taz neuerdings: sehr marktschreierisch.
Aaaaaaaaale gefällig?
03.08.2009 16:35 Uhr
von Götz:
»Bio-Markt bricht ein« ist ein guter Titel -- wenn er denn stimmen würde. Ein Rückgang von 4% ist ein »Einbruch«? Was wäre dann ein Rückgang von 25%? Der Weltuntergang? Und ab 50% kollabiert das Universum?
Griffige Titel und Teaser sind gut, aber bitte auf dem Boden bleiben. »Bio-Markt ist rückgängig« hätte genügt und wäre passender.