Seit zwei Jahren darf die Polizei auf BVG-Videos zugreifen. Der Sinn lässt sich nicht belegen, weil aussagekräftige Daten fehlen. Aber die Technik wird ausgebaut.von Martin Schwarzbeck
sieht nicht mehr als ein Polizist, warum sollte sie schlimmer sein, als eine "Aufruestung" der Polizei? Weil Polizisten immer doof sind? Das sind sie gluecklicherweise nicht.
16.01.2010 10:26 Uhr
von wohlgemut:
Klar, zwar bringen Kameras nichts, trotzdem werden die Persoenlichkeitsrechte verletzt, denn ausgerechnet in solchen Faellen werden sie schaerfer :)
15.01.2010 22:04 Uhr
von ambesten wegkucken:
Wer nicht auf eine Überwachungskamera will, im Blitzlichtgewitter eine Disco fotografiert werden oder auf einer WebCam landen, der sollte an seiner Mütze oder an seinem Schulter-/Kragenbereich einfach einen Reflektorstreifen kleben/kletten, da dieser, im Bild der Kamera, das Gesicht komplett überblendet und damit unkenntlich macht. Anonymitaet erhaelt man heute nur noch durch techn. Gegenmassnahmen. Wissen ist und bleibt daher Macht - und selbst wenn die neueste Technik aufgefahren wird - generell wird an einer Umstellung auf digitalen Gesichtsscanner und DNA-Fallen (Luftschaechte mit Feinfiltern, die Haare und Hautpartikel sammeln) wohl kein Weg vorbeigehen, um das Volk unter Kontrolle zu bekommen. Schliesslich müssen wir alle einmal schlafen und jeder, jeder kann ja auch ein echter Schläfer sein - man weees das ja nich, wuerd olli dietrich meinen. Ich meine aber was ganz anderes ; )
15.01.2010 18:54 Uhr
von Magog:
Dass es dem Grünen missfällt, dass man zumindest erkennen kann um was für Täter es sich handelt, ist nicht weiter verwunderlich. Sind es es doch gerade in Berlin seine eigenen Schützlinge, die der Gesellschaft als Bereicherung untergejubelt werden. Das ist auch der Grund, warum diese Videos nur sehr selten und auch sehr spät veröffentlicht werden.
15.01.2010 17:44 Uhr
von frischer:
@Icke
Also ich bin auch schon in der U-Bahn überfallen worden. Als ich dann bei der Bolizei war, wurde mir gesagt, daß diese spezielle Kamera gar nicht eingeschaltet gewesen sei.
Ich denke, da ist viel Augenwischerei dabei: Die haben bei den Behörden gar nicht das Personal, um die Überwachungsgeräte, die sie schon alle installiert haben, überhaupt auszuwerten.
Letztlich geht es dabei um das gleiche Motiv wie "Nacktscannern", Vorratsdatenspeicherung etcpp.: Wir alle sollen mächtig ANGST haben - vor den Terroristen, der Schweinegrippe oder was auch immer.
Nur Menschen, die in Angst erstarrt sind, lassen sich eine derartig niveraulose Klientelpolitik gefallen.
15.01.2010 15:59 Uhr
von wolf:
@ finn genau das gleich hab ich auch gedacht. das unwohlsein das einen befällt wenn man das buch liest in verbindung mit google/kameras/fingerabdruck im perso/ einheitliche steuernummer / ELENA / automatische gesichtserkennung / usw usf. ist wirklich verstörend. wieso kommt denn keiner auf die idee, das wir sicherheit mit freiheit bezahlen, und das überwachung verdammt noch mal KEINE lösung für die probleme dieser gesellschaft darstellt, sondern nur ein blendwerk ist, das sich eines tages gegen jeden einzelnen stellen können könnte, der nun noch den leitsatz vertritt "ich hab ja nix zu verbergen, dafür eine menge angst sobald ich aus meinen vier wänden komme und von einem placebo hab ich noch nie gehört".
15.01.2010 14:44 Uhr
von SoSo:
Sag mal Icke aus Berlin, hast du den Artikel eigentlich gelesen oder wolltest du einfach mal so einen Kommentar abgeben? Da steht doch ganz eindeutig, dass die bisherige Kameraüberwachung nicht zu mehr Auklärung geführt hat.
Kameras können solche Probleme sowieso maximal nur verschieben, verlagern. Dann wirst du halt irgendwo in einer Nebenstrasse überfallen.
Dieser ganze Unsinn mit mehr Sicherheit durch Überwachung ist eine Farce. Wann verstehen das die Menschen endlich mal?
Kriminalitätsbekämpfung durch Überwachung funtioniert nur in einem totalen Überwachungs- bzw Präventivstaat. Und glaub mir, das sollte niemand herbeisehnen.
15.01.2010 10:22 Uhr
von Icke aus Berlin:
Jeder, der Opfer eines Überfalls geworden ist (was ja durchaus im Bereich der BVG passieren kann) und dann der Täter durch Videodaten überführt werden konnte, der wird auch nichts dagegen haben. Warum soll es mich stören auf einem Kamerabild zu sehen zu sein? Die Daten werden doch ausschließlich im Ereignisfall ausgewertet. Außerdem sollte man wissen, dass sich die Daten nach 24Stunden ohnehin wieder überschreiben (kann man durchaus der Presse entnehmen). Was ich so lesen, gibt es da durchaus einige Erfolge und das rechtfertigt das dann auch, wenn kein Schindluder damit getrieben wird. Also entspannt euch, es sei denn ihr seid kriminelle, die ohne Maske durch ein Kamerabild laufen ;-)
15.01.2010 09:02 Uhr
von Finn W.:
Langsam fühlt man sich wie in Georg Orwells "1984"... Aber hey, was soll's? So lange man mit den Kameras den Bürger ruhig halten kann und ihm sicherheit vorgaukelt, stehen die Politiker "gut" da. Es gibt einfach zu viele stumpfsinnige Mitbürger, die nicht in der Lage sind einzusehen, dass diese Art der "Sicherheit" der größte Schwachsinn überhaupt ist. Wie im Bericht bereits erwähnt: Die Kamera kann nicht schützen geschweige denn eingreifen. Wenn mehr Sicherheit von Nöten ist, dann wäre mehr Sicherheitspersonal angebracht! Ergo: Arbeitsplätze.
Gruß, Finn
(PS: Ich warte noch auf die Einführung der Anklage des "Gedankenverbrechens".)
15.01.2010 08:00 Uhr
von Hans:
Wenn man bedenkt, dass immerhin schon eine Hand von Gewalterbrechen aufgeklärt wurden durch die Kameraüberwachung in Bahn und Bahnhöfen finde ich es insgesamt eine gute Sache. Doch gehören die Daten eigent,lich der BVG und die Rausgabe dieser Daten sollte eigentlich (ich weiß nicht genau wie es wirklich läuft) über richterliche Beschlüsse, oder anwaltliche Forderungen erst herausgegeben werden müssen.
14.01.2010 20:13 Uhr
von Pedersolli:
Wenn die Kameraüberwachung allein etwas bringen würde wäre nie etwas passiert. Ist das vielleicht zu einfach zu verstehen? So ein Quatsch funktioniert bei Big Brother auf RTL2. Aber naja, das ist genau das, was sich die Herren Entscheidungsträger da schönsaufen. Nicht wahr?
Leserkommentare
16.01.2010 15:08 Uhr
von Eine Kamera:
sieht nicht mehr als ein Polizist, warum sollte sie schlimmer sein, als eine "Aufruestung" der Polizei? Weil Polizisten immer doof sind? Das sind sie gluecklicherweise nicht.
16.01.2010 10:26 Uhr
von wohlgemut:
Klar, zwar bringen Kameras nichts, trotzdem werden die Persoenlichkeitsrechte verletzt, denn ausgerechnet in solchen Faellen werden sie schaerfer :)
15.01.2010 22:04 Uhr
von ambesten wegkucken:
Wer nicht auf eine Überwachungskamera will, im Blitzlichtgewitter eine Disco fotografiert werden oder auf einer WebCam landen, der sollte an seiner Mütze oder an seinem Schulter-/Kragenbereich einfach einen Reflektorstreifen kleben/kletten, da dieser, im Bild der Kamera, das Gesicht komplett überblendet und damit unkenntlich macht. Anonymitaet erhaelt man heute nur noch durch techn. Gegenmassnahmen.
Wissen ist und bleibt daher Macht - und selbst wenn die neueste Technik aufgefahren wird - generell wird an einer Umstellung auf digitalen Gesichtsscanner und DNA-Fallen (Luftschaechte mit Feinfiltern, die Haare und Hautpartikel sammeln) wohl kein Weg vorbeigehen, um das Volk unter Kontrolle zu bekommen. Schliesslich müssen wir alle einmal schlafen und jeder, jeder kann ja auch ein echter Schläfer sein - man weees das ja nich, wuerd olli dietrich meinen. Ich meine aber was ganz anderes ; )
15.01.2010 18:54 Uhr
von Magog:
Dass es dem Grünen missfällt, dass man zumindest
erkennen kann um was für Täter es sich handelt, ist
nicht weiter verwunderlich.
Sind es es doch gerade in Berlin seine eigenen
Schützlinge, die der Gesellschaft als Bereicherung
untergejubelt werden. Das ist auch der Grund, warum
diese Videos nur sehr selten und auch sehr spät
veröffentlicht werden.
15.01.2010 17:44 Uhr
von frischer:
@Icke
Also ich bin auch schon in der U-Bahn überfallen worden. Als ich dann bei der Bolizei war, wurde mir gesagt, daß diese spezielle Kamera gar nicht eingeschaltet gewesen sei.
Ich denke, da ist viel Augenwischerei dabei: Die haben bei den Behörden gar nicht das Personal, um die Überwachungsgeräte, die sie schon alle installiert haben, überhaupt auszuwerten.
Letztlich geht es dabei um das gleiche Motiv wie "Nacktscannern", Vorratsdatenspeicherung etcpp.: Wir alle sollen mächtig ANGST haben - vor den Terroristen, der Schweinegrippe oder was auch immer.
Nur Menschen, die in Angst erstarrt sind, lassen sich eine derartig niveraulose Klientelpolitik gefallen.
15.01.2010 15:59 Uhr
von wolf:
@ finn
genau das gleich hab ich auch gedacht. das unwohlsein das einen befällt wenn man das buch liest in verbindung mit google/kameras/fingerabdruck im perso/ einheitliche steuernummer / ELENA / automatische gesichtserkennung / usw usf.
ist wirklich verstörend. wieso kommt denn keiner auf die idee, das wir sicherheit mit freiheit bezahlen, und das überwachung verdammt noch mal KEINE lösung für die probleme dieser gesellschaft darstellt, sondern nur ein blendwerk ist, das sich eines tages gegen jeden einzelnen stellen können könnte, der nun noch den leitsatz vertritt "ich hab ja nix zu verbergen, dafür eine menge angst sobald ich aus meinen vier wänden komme und von einem placebo hab ich noch nie gehört".
15.01.2010 14:44 Uhr
von SoSo:
Sag mal Icke aus Berlin, hast du den Artikel eigentlich gelesen oder wolltest du einfach mal so einen Kommentar abgeben?
Da steht doch ganz eindeutig, dass die bisherige Kameraüberwachung nicht zu mehr Auklärung geführt hat.
Kameras können solche Probleme sowieso maximal nur verschieben, verlagern. Dann wirst du halt irgendwo in einer Nebenstrasse überfallen.
Dieser ganze Unsinn mit mehr Sicherheit durch Überwachung ist eine Farce. Wann verstehen das die Menschen endlich mal?
Kriminalitätsbekämpfung durch Überwachung funtioniert nur in einem totalen Überwachungs- bzw Präventivstaat. Und glaub mir, das sollte niemand herbeisehnen.
15.01.2010 10:22 Uhr
von Icke aus Berlin:
Jeder, der Opfer eines Überfalls geworden ist (was ja durchaus im Bereich der BVG passieren kann) und dann der Täter durch Videodaten überführt werden konnte, der wird auch nichts dagegen haben.
Warum soll es mich stören auf einem Kamerabild zu sehen zu sein?
Die Daten werden doch ausschließlich im Ereignisfall ausgewertet.
Außerdem sollte man wissen, dass sich die Daten nach 24Stunden ohnehin wieder überschreiben (kann man durchaus der Presse entnehmen).
Was ich so lesen, gibt es da durchaus einige Erfolge und das rechtfertigt das dann auch, wenn kein Schindluder damit getrieben wird.
Also entspannt euch, es sei denn ihr seid kriminelle, die ohne Maske durch ein Kamerabild laufen ;-)
15.01.2010 09:02 Uhr
von Finn W.:
Langsam fühlt man sich wie in Georg Orwells "1984"...
Aber hey, was soll's? So lange man mit den Kameras den Bürger ruhig halten kann und ihm sicherheit vorgaukelt, stehen die Politiker "gut" da. Es gibt einfach zu viele stumpfsinnige Mitbürger, die nicht in der Lage sind einzusehen, dass diese Art der "Sicherheit" der größte Schwachsinn überhaupt ist. Wie im Bericht bereits erwähnt: Die Kamera kann nicht schützen geschweige denn eingreifen. Wenn mehr Sicherheit von Nöten ist, dann wäre mehr Sicherheitspersonal angebracht! Ergo: Arbeitsplätze.
Gruß, Finn
(PS: Ich warte noch auf die Einführung der Anklage des "Gedankenverbrechens".)
15.01.2010 08:00 Uhr
von Hans:
Wenn man bedenkt, dass immerhin schon eine Hand von Gewalterbrechen aufgeklärt wurden durch die Kameraüberwachung in Bahn und Bahnhöfen finde ich es insgesamt eine gute Sache. Doch gehören die Daten eigent,lich der BVG und die Rausgabe dieser Daten sollte eigentlich (ich weiß nicht genau wie es wirklich läuft) über richterliche Beschlüsse, oder anwaltliche Forderungen erst herausgegeben werden müssen.
14.01.2010 20:13 Uhr
von Pedersolli:
Wenn die Kameraüberwachung allein etwas bringen würde wäre nie etwas passiert.
Ist das vielleicht zu einfach zu verstehen?
So ein Quatsch funktioniert bei Big Brother auf RTL2. Aber naja, das ist genau das, was sich die Herren Entscheidungsträger da schönsaufen. Nicht wahr?