Verseuchtes Grundwasser im Sudan
Durst? Es gibt: Zyanid, Chrom, Blei...
Die Ölförderung eines malaysisch geführten Konsortiums nahe Bentiu im Südsudan verseucht das Grundwasser, sagen Kritiker und befürchten eine noch größere Verschmutzung in der Regenzeit.von Ilona Eveleens
Leserkommentare
30.11.2009 11:53 Uhr
von Pat:
Lieber Karl,
wenn du schon so gescheit daherredest, dann fahr doch gleich mal hin und mach die deiner hochtrabenden Meinung nach notwendigen geologischen Untersuchungen selber. Die technische Laborausrüstung brauchst du nicht mitnehmen, das haben die Dorfbewohner sicher auch selbst vor Ort. Aber warscheinlich war das Grundwasser immmer schon hochgradig verseucht, und die Leute wollen einfach eine ganz miese Abzocknummer abziehen. Außerdem sind die malaiischen und chinesischen und afrikanischen Unternehmen für die strikte und rigorose Einhaltung von Umweltschuztmassnahmen bekannt. Glück auf und wach auf!
22.11.2009 23:13 Uhr
von tobi wacke:
korrekt:
es heißt cyanid.
22.11.2009 19:51 Uhr
von Karl :
Für eine hydrologische Kausalitätsanalyse doch sehr dürftig!
Ohne hinreichend genaue Darlegeung der lokalen geologischen, montangeologischen und hydrogeologischen Zusammenhänge bleibt diese Art der "Diskussion" nur unwürdiges Gewäsch!
Dem Stand von Forschung und Technik entspricht sowas keinesfalls mehr. Gehaltsangaben von Zeitpunktproben, zumal von Elementen, sind für eine toxikolgische Bewertung unbrauchbar. Dazu sind zwingend die im GW vorliegenden Phasnegleichgewichte der tatsächlich in-situ vorliegenden festzustellen!!! Sonst gibt es keine verwertbaren Aussagen. Dazu muss auch die Schadstofffracht im Volumenstrom eines Brunnens bestimmt werden .....lauter äegerliche Nachlässigkeiten die besser so nie an die Öffentlichkeit gelangen sollten.
Denn die Masse der aufgezählten Elemente ist auch im Bereich der Lagerstätten geogen bedingt vorhanden, fraglich scheint allerdings in wieweit nun eine Mobilisierung diese Substanzen in den GWL durch Öl- und/oder Wasserförderung zustandekommt.
Dazu gibts natürlich keine belastbaren Aussagen.
Nicht nur für den Hydrogeologen ein sehr unerfreulicher, aussagefreier Bericht!
Glück auf!
Karl