Die Zeitungen "Bild" und "Welt" für Geld auf dem Handy: Der Axel-Springer-Verlag startet eine Initiative für Bezahlinhalte. Doch ob die Leser anbeißen werden, ist fraglich.von Ben Schwan
Wieder einer die versuchen das Netz zur Geldmaschine zu machen. Ok, auch Information kost Geld und die Zeitung (auch die TAZ) auf Papier kostet Geld. genau das ist das Problem z.B. für einen Hartz 4er. ich kaufe mir keine Zeitungen, wenn dann les ich in der Bücherei. Sorry für diese geschäftsschädigende Aussage nur mit Hartz 4 kannst dir Zeitungen eben nicht mehr leisten. Und online? Da zahl ich 1€ /St im Internetcafe. reicht s nicht? Noch mehr zahlen? Für den Infomüll mit den man das Hirn zu.... ok, ist ja ab und an auch Brauchbares zu finden. Trotzdem, Hartz 4er sind die Allerletzten die sich noch Extragebühren leisten könnten. Und der Rest sollte da eh nicht mitmachen. Niemand hat die Zeitungen gezwungen ihre Inhalte ins Netz zu stellen. Der Privatuser der eigene Inhalte auf seiner Seite veröffentlichet (egal wie bedeutend, teils auch mit viel Arbeit, Sachkenntnis und Idealismus erstellt) wird ja auch nicht bezahlt. Im Gegenteil , er zahlt noch Onlinegebühren.
10.12.2009 10:20 Uhr
von Axel Dörken:
Wie altbacken wirkt das auf mich?
Ich glaubte doch tatsächlich etwas von "Bildung für alle" gehört und gelesen zu haben.
Hier lese ich Informationsmonopol für die, die es sich leisten können.
Das erachte ich als krankhaft. Die Symptome sind: Weigerung der Teilhabe am Gesellschaftsmodell. Die Folgen können sein: Ausuferung der Gewalt und im Extrem Krieg und Volksaufstände.
doch die dürfen ja neuerdings per Waffengewalt niedergemäht werden.
Passt schoh, odr?
10.12.2009 05:25 Uhr
von rst23:
Drei bitterböse Kommentare bis kurz nach drei und dann war wohl Redaktionsschluss im Axel-Springer-Haus?
10.12.2009 04:07 Uhr
von zeitungen die über Hass Kundenbindung erzeugen...Abschaffen:
Die Artikel der Weltzeitung sind meist unseriös. So zum beispiel das Gewetter gegen den Osten oder den Islam wo die Springerpresse bewusst auf Vorurteile schührt um die Leser zu binden.
Wenn die Bezahlnachrichten machen gehen die Pleite und die Welt kann in Frieden leben.
Mann sollte mal errechnen wieviel schaden die SpringerPresse für die Intgegration, den Landesfrieden und die toleranz, in unseren Land gebracht hat.
PFUI WEG DAMIT!
10.12.2009 03:52 Uhr
von Edelweiß:
Wer zahlt denn schon für den Springerschund, so blöde können nicht mal die Stammleser sein.
10.12.2009 02:50 Uhr
von vic:
Geld für Scheiße auszugeben. Nie war es leichter.
09.12.2009 21:17 Uhr
von emee:
Ich fand den Artikel interessant, hätte ihn aber eher in der w&v vermutet, die ich aus beruflichen Gründen lese. Auch die taz hat mit der kostenlos-Mentalität im Internet zu kämpfen und muss sehen, dass sie wirtschaftlich arbeitet und trotzdem Qualitätsjournalismus liefert. Von daher sollte man diese Aktionen der genannten Verlage nicht verteufeln. Ich bin jedenfalls gespannt, ob sie damit erfolgreich sind.
09.12.2009 20:45 Uhr
von opensource:
@zwille Auf welchen Artikel beziehst du dich? Hier war nicht von "Abzocke" die Rede sondern davon, dass kostenpflichtige Internetangebote von Benutzern gemieden werden. Diese Erfahrung mussten schon Betreiber von Mitfahrzentralen, Beratungen, Online-Spielen und Informationsdiensten machen. Es würde mich nicht wundern wenn bald auch die entsprechende Abteilung im Hause Springer dumm aus der Wäsche schaut.
09.12.2009 20:19 Uhr
von schankee:
also ich weiss ja nicht wies euch geht, aber ich bin eigentlich ganz froh dass ich die taz täglich und kostenfrei im netz lesen kann... ist auch meine einzige möglichkeit, da ich kaum glaube dass die taz in südamerika erhältlich ist verstehe nicht so recht was es jetzt auf einmal daran zu meckern gibt... gruss
09.12.2009 19:53 Uhr
von Sim:
hmm.. wissen für Geld is ja eigentlich ne Scheiß Sache, aber wenn nur Bild was kostet, dann ists cool..ha..:)!
09.12.2009 19:10 Uhr
von Daniel V.:
Der Springer-Verlag macht sicherlich viel Unanständiges und Kritikwürdiges, aber bei der Vermarktung journalistischer Inhalte neue Wege zu beschreiten, halte ich zumindest für "interessant". Für die Spinger-Angebote werde ich natürlich nichts zahlen, doch auf Dauer wird ernstzunehmender, tiefgründiger Journalismus nur überleben können, wenn Benutzer auch wieder zur Refinanzierung beitragen.
Ich habe keine Lust, in zehn Jahren zwischen zwei kostenlosen Zeitungen mit abgeschriebenen Agenturmeldungen auswählen zu müssen, während professionelle Journalisten mehrheitlich den Beruf gewechselt haben. Deshalb ist das "paid content" Modell prinzipiell sinnvoll. Heißt ja nicht, dass plötzlich alle Artikel kostenpflichtig sein müssen.
09.12.2009 19:01 Uhr
von André B.:
Solides Preis-Modell. Für ~5 Euro die Tageszeitung im Monatsabo als PDF - ich finde das gut (allerdings muß es weder "BILD", noch "Die Welt" sein)!
PDF's schonen die Wälder und das Ab-/Grundwasser, sind gut zu archivieren, durchsuchbar...
...
Das ist so eins der Dinge, die haben wir 98/99 schon beim WK und der NWZ versucht anzuschieben - aber die Papiergeier der BTAG hielten das natürlich für Unsinn und haben statt in die Internet-Redaktion lieber in die Akquisiteure "investiert", bis auch der letzte von den Klinkenputzern einen A4+ als Dienstwagen hatte - damit sie Bäcker Blume und Metzger Meier für teures Geld mittelmässig inhouse designte Websites ohne nennenswerte Funktionalitäten verkaufen konnten.
Mit dem Platzen der Internet-Blase V1.0 anno 2000 war dann auch Zapfenstreich in der Online-Redaktion, schließlich war der Geschäftseinbruch ja nicht auf die verfehlte Strategie der Firmenleitung zurückzuführen, nein nein...
Erinnert mich gerade irgendwie an die Netzeitung... da sitzt auch so ein Haufen Kompetenzbestien im Vorstand des Mutterhauses.
09.12.2009 18:21 Uhr
von Micha:
Skandalös finde ich weniger Springers Pläne, sondern die Anzeige für den Medienkongress der Linken in der Mitte des Artikels. Warum lasst ihr euch mit einer Partei ein? Ich liebe euch, wenn ihr unabhängig seid. Nicht, wenn ihr euch von einer Partei sponsern lasst. Es ist eh schon auffällig, wie diese Partei und ihre Ansichten von euch gestreichelt werden. So verliert ihr euer Ansehen!
09.12.2009 18:02 Uhr
von Lily:
Ja, bezahlt für eure eigene Verar.... (zensiert). Aber wird denn so blöd sein, für Promi- und Sensationsberichte zu bezahlen? Für die Meinungen von Politikern und anderen Lobbyisten? Obwohl, einige sind vielleicht schon so weit. Wenn dann noch ein bisschen mit nackten Mädchen gelockt wird, vielleicht klappt's mit der weiteren BILDung.
09.12.2009 15:01 Uhr
von ROTE SOCKEN:
permanent am existenzlimit rumkrebsen, von diekmanns kohle leben, dessen pimmel an die fassade klatschen, und dann blöde polemik spreaden: die taz muss einfach nicht mehr sein. ihr könnt es einfach nicht mehr, löst euch doch einfach auf. besser ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende
09.12.2009 13:41 Uhr
von Victor Becker:
Schade...da hofft man bei dieser Überschrift auf ein weiteres Argument in der ewigen Liste um gegen Springer zu sprechen und dann sowas...mal ehrlich, da sind Abos für Klingeltöne im Fernsehen regelrechtes Organisiertes Verbrechen im Vergleich!
09.12.2009 12:43 Uhr
von zwille:
Wieso sind 5 Euro im Monat (mal unabhängig von der Qualität der Zeitungen) denn jetzt plötzlich Abzocke? Weil die Print-Ausgabe monatlich ein Mehrfaches kostet? Weil so für mehr Geld mehr Papier verbraucht wird? Ist das besser?
Für mich klingt diese Meldung nach der üblichen Print-Panik vor Online-Inhalten, allerdings hätte ich so was nicht von der taz erwartet!
Leserkommentare
17.12.2009 22:40 Uhr
von Netzzahler:
Wieder einer die versuchen das Netz zur Geldmaschine zu machen. Ok, auch Information kost Geld und die Zeitung (auch die TAZ) auf Papier kostet Geld. genau das ist das Problem z.B. für einen Hartz 4er. ich kaufe mir keine Zeitungen, wenn dann les ich in der Bücherei. Sorry für diese geschäftsschädigende Aussage nur mit Hartz 4 kannst dir Zeitungen eben nicht mehr leisten.
Und online? Da zahl ich 1€ /St im Internetcafe. reicht s nicht? Noch mehr zahlen? Für den Infomüll mit den man das Hirn zu.... ok, ist ja ab und an auch Brauchbares zu finden.
Trotzdem, Hartz 4er sind die Allerletzten die sich noch Extragebühren leisten könnten. Und der Rest sollte da eh nicht mitmachen. Niemand hat die Zeitungen gezwungen ihre Inhalte ins Netz zu stellen. Der Privatuser der eigene Inhalte auf seiner Seite veröffentlichet (egal wie bedeutend, teils auch mit viel Arbeit, Sachkenntnis und Idealismus erstellt) wird ja auch nicht bezahlt. Im Gegenteil , er zahlt noch Onlinegebühren.
10.12.2009 10:20 Uhr
von Axel Dörken:
Wie altbacken wirkt das auf mich?
Ich glaubte doch tatsächlich etwas von "Bildung für alle" gehört und gelesen zu haben.
Hier lese ich Informationsmonopol für die, die es sich leisten können.
Das erachte ich als krankhaft. Die Symptome sind: Weigerung der Teilhabe am Gesellschaftsmodell. Die Folgen können sein: Ausuferung der Gewalt und im Extrem Krieg und Volksaufstände.
doch die dürfen ja neuerdings per Waffengewalt niedergemäht werden.
Passt schoh, odr?
10.12.2009 05:25 Uhr
von rst23:
Drei bitterböse Kommentare bis kurz nach drei und dann war wohl Redaktionsschluss im Axel-Springer-Haus?
10.12.2009 04:07 Uhr
von zeitungen die über Hass Kundenbindung erzeugen...Abschaffen:
Die Artikel der Weltzeitung sind meist
unseriös.
So zum beispiel das Gewetter gegen den Osten
oder den Islam wo die Springerpresse
bewusst auf Vorurteile schührt um die Leser zu binden.
Wenn die Bezahlnachrichten machen gehen die Pleite
und die Welt kann in Frieden leben.
Mann sollte mal errechnen wieviel schaden
die SpringerPresse für die Intgegration,
den Landesfrieden und die toleranz,
in unseren Land gebracht hat.
PFUI WEG DAMIT!
10.12.2009 03:52 Uhr
von Edelweiß:
Wer zahlt denn schon für den Springerschund, so blöde können nicht mal die Stammleser sein.
10.12.2009 02:50 Uhr
von vic:
Geld für Scheiße auszugeben. Nie war es leichter.
09.12.2009 21:17 Uhr
von emee:
Ich fand den Artikel interessant, hätte ihn aber eher in der w&v vermutet, die ich aus beruflichen Gründen lese. Auch die taz hat mit der kostenlos-Mentalität im Internet zu kämpfen und muss sehen, dass sie wirtschaftlich arbeitet und trotzdem Qualitätsjournalismus liefert. Von daher sollte man diese Aktionen der genannten Verlage nicht verteufeln. Ich bin jedenfalls gespannt, ob sie damit erfolgreich sind.
09.12.2009 20:45 Uhr
von opensource:
@zwille
Auf welchen Artikel beziehst du dich? Hier war nicht von "Abzocke" die Rede sondern davon, dass kostenpflichtige Internetangebote von Benutzern gemieden werden. Diese Erfahrung mussten schon Betreiber von Mitfahrzentralen, Beratungen, Online-Spielen und Informationsdiensten machen. Es würde mich nicht wundern wenn bald auch die entsprechende Abteilung im Hause Springer dumm aus der Wäsche schaut.
09.12.2009 20:19 Uhr
von schankee:
also ich weiss ja nicht wies euch geht, aber ich bin eigentlich ganz froh dass ich die taz täglich und kostenfrei im netz lesen kann...
ist auch meine einzige möglichkeit, da ich kaum glaube dass die taz in südamerika erhältlich ist
verstehe nicht so recht was es jetzt auf einmal daran zu meckern gibt...
gruss
09.12.2009 19:53 Uhr
von Sim:
hmm.. wissen für Geld is ja eigentlich ne Scheiß Sache, aber wenn nur Bild was kostet, dann ists cool..ha..:)!
09.12.2009 19:10 Uhr
von Daniel V.:
Der Springer-Verlag macht sicherlich viel Unanständiges und Kritikwürdiges, aber bei der Vermarktung journalistischer Inhalte neue Wege zu beschreiten, halte ich zumindest für "interessant". Für die Spinger-Angebote werde ich natürlich nichts zahlen, doch auf Dauer wird ernstzunehmender, tiefgründiger Journalismus nur überleben können, wenn Benutzer auch wieder zur Refinanzierung beitragen.
Ich habe keine Lust, in zehn Jahren zwischen zwei kostenlosen Zeitungen mit abgeschriebenen Agenturmeldungen auswählen zu müssen, während professionelle Journalisten mehrheitlich den Beruf gewechselt haben. Deshalb ist das "paid content" Modell prinzipiell sinnvoll. Heißt ja nicht, dass plötzlich alle Artikel kostenpflichtig sein müssen.
09.12.2009 19:01 Uhr
von André B.:
Solides Preis-Modell. Für ~5 Euro die Tageszeitung im Monatsabo als PDF - ich finde das gut (allerdings muß es weder "BILD", noch "Die Welt" sein)!
PDF's schonen die Wälder und das Ab-/Grundwasser, sind gut zu archivieren, durchsuchbar...
...
Das ist so eins der Dinge, die haben wir 98/99 schon beim WK und der NWZ versucht anzuschieben - aber die Papiergeier der BTAG hielten das natürlich für Unsinn und haben statt in die Internet-Redaktion lieber in die Akquisiteure "investiert", bis auch der letzte von den Klinkenputzern einen A4+ als Dienstwagen hatte - damit sie Bäcker Blume und Metzger Meier für teures Geld mittelmässig inhouse designte Websites ohne nennenswerte Funktionalitäten verkaufen konnten.
Mit dem Platzen der Internet-Blase V1.0 anno 2000 war dann auch Zapfenstreich in der Online-Redaktion, schließlich war der Geschäftseinbruch ja nicht auf die verfehlte Strategie der Firmenleitung zurückzuführen, nein nein...
Erinnert mich gerade irgendwie an die Netzeitung... da sitzt auch so ein Haufen Kompetenzbestien im Vorstand des Mutterhauses.
09.12.2009 18:21 Uhr
von Micha:
Skandalös finde ich weniger Springers Pläne, sondern die Anzeige für den Medienkongress der Linken in der Mitte des Artikels. Warum lasst ihr euch mit einer Partei ein? Ich liebe euch, wenn ihr unabhängig seid. Nicht, wenn ihr euch von einer Partei sponsern lasst. Es ist eh schon auffällig, wie diese Partei und ihre Ansichten von euch gestreichelt werden. So verliert ihr euer Ansehen!
09.12.2009 18:02 Uhr
von Lily:
Ja, bezahlt für eure eigene Verar.... (zensiert). Aber wird denn so blöd sein, für Promi- und Sensationsberichte zu bezahlen? Für die Meinungen von Politikern und anderen Lobbyisten? Obwohl, einige sind vielleicht schon so weit. Wenn dann noch ein bisschen mit nackten Mädchen gelockt wird, vielleicht klappt's mit der weiteren BILDung.
09.12.2009 15:01 Uhr
von ROTE SOCKEN:
permanent am existenzlimit rumkrebsen, von diekmanns kohle leben, dessen pimmel an die fassade klatschen, und dann blöde polemik spreaden: die taz muss einfach nicht mehr sein. ihr könnt es einfach nicht mehr, löst euch doch einfach auf. besser ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende
09.12.2009 13:41 Uhr
von Victor Becker:
Schade...da hofft man bei dieser Überschrift auf ein weiteres Argument in der ewigen Liste um gegen Springer zu sprechen und dann sowas...mal ehrlich, da sind Abos für Klingeltöne im Fernsehen regelrechtes Organisiertes Verbrechen im Vergleich!
09.12.2009 12:43 Uhr
von zwille:
Wieso sind 5 Euro im Monat (mal unabhängig von der Qualität der Zeitungen) denn jetzt plötzlich Abzocke? Weil die Print-Ausgabe monatlich ein Mehrfaches kostet? Weil so für mehr Geld mehr Papier verbraucht wird? Ist das besser?
Für mich klingt diese Meldung nach der üblichen Print-Panik vor Online-Inhalten, allerdings hätte ich so was nicht von der taz erwartet!