Verlängerung der AKW-Laufzeiten
Untersuchung nach Plan
Die Deutsche Umwelthilfe wirft der schwarz-gelben Regierung vor, die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke werde nicht neutral geprüft – die Ergebnisse würden längst feststehen.von Malte Kreutzfeldt
Leserkommentare
06.05.2010 00:33 Uhr
von Kai:
@Windgeschädigter: Nun, die Menschen in Tschernobil hatten keine Windräder vor der Nase - vielleicht hätten sie das im Rückblick lieber gehabt...
Das soll nicht heißen, das man nicht auch Windräder sozialverträglich betreiben sollte und könnte. Wird aber sicherlich in den meisten Fällen auch gemacht.
05.05.2010 16:14 Uhr
von Windgeschädigter:
Ihr habt gut reden. Euch hat man diese riesigen Windturbinen ja nicht vor die Nase gebaut. Mir schon. In konkreten Fall übrigens die Franzosen. (östliches Saarland, Berus/Felsberg)
Ich würd euch mal gerne reden hören wenn ihr den ganzen Tag diese riesigen Propeller vor der Nase habt. Die Gegend hier (sanftes, leicht bewaldetes Hügelland) war mal richtig schön. "War mal"
05.05.2010 15:01 Uhr
von Daniel:
Da machen diese Möchtegern-Vertragsbrecher die Rechnung ohne den Wirt? Wie leichtsinnig.
05.05.2010 14:15 Uhr
von vantast:
Für die Geldsäcke wird die Laufzeitverlängerung ein Geldsegen, aber jeder etwas nachdenkliche Mensch weiß, daß er wie auch alles andere mit der Zeit abbaut, morsch wird. Erst recht unter Strahlenbelastung. Französische Kernkraftwerke werden von Wanderarbeitern repariert, die sind billig.
Die Hauptfrage bleibt: Wohin mit dem Müll?
05.05.2010 13:07 Uhr
von K.O.:
@Björn: Prima Vorschlag!
05.05.2010 13:06 Uhr
von K.O.:
Am Ende gibts in dieser Welt genügend abhängige und verschuldete Staaten die unseren Zivilisationsmüll irgendwo bei sich verbuddeln. Am besten noch in einem Land in dem eh keine demokratische Kontrolle der 'Staatsführung' vorhanden ist. Lasst uns einfach so weiterleben und die Frage nach der Entsorgung des Mülls auf den NIEMAND, der für die Verlängerung der Laufzeiten eintritt, eine Antwort hat. Warum auch durch Ignoranz lösen sich die Probleme immer von selbst! ;P
05.05.2010 09:57 Uhr
von I DenkSchlächter:
Klar, was denn sonst? Wozu gibt es denn Mietmäuler?
05.05.2010 09:49 Uhr
von Sascha H.:
Ich habe so langsam die Schnauze voll. Die Menschen sollten viel mehr darüber aufgeklärt werden wie und wo Uran abgebaut wird, damit sie wissen wie Umwelt- und Klimafreundlich die Atomenergie wirklich ist. Die Exporteure sind eben nicht nur vermeintlich "sichere" Staaten wie Kanada, Australien und USA. Es sind vor allem ehemalige Sowjetrepubliken, Russland und eine Hand voll afrikanischer Staaten, die den Weltmarkt bedienen. Und egal wo Uran abgebaut wird, Umwelt und Bergarbeiter nehmen beträchtlichen Schaden.
Die Bergleute nehmen immense Gesundheitsrisiken in Kauf, weil sie keine andere Möglichkeit haben, ihre Familien zu ernähren.
Den Deustchen muss klar werden, dass jedes Jahr tausende Menschen an TBC, Lungen- und Blutkrebs erkranken und an den Folgen STERBEN, nur damit wir die Butter im Kühlschrank lagern können!
Diejenigen die das leugnen oder kleinreden, sollten sich das von ihnen verursachte Leid ruhig mal vor Ort angucken.
Aber viele wollen diese Wahrheit natürlich gar nicht hören. Hauptsache die neue Plasmaglotze hängt an der Wand und läuft. Wo der Strom dafür herkommt, ist scheiß egal.
05.05.2010 09:31 Uhr
von Sponti:
Das ist alles Kaffeesatzleserei. Die Vorgabe der verschiedenen zu begutachtenden Szenarien ist genauso willkürlich wie es die Laufzeitbegrenzung der AKW auf 32 Jahre schon war. So ist nun mal Politik.
Die Staffelung war ein Zugeständnis an den CDU-Grünen Röttgen und das alte Denken in Betriebsjahren, anstatt den Betreibern für die Betriebsgebehmigung ihrer Altanlagen technische Standards zu setzen und sie selbst entscheiden zu lassen, wann sie ihre Kraftwerke bzgl. der Wirtschaftlichkeit von geforderten Nachrüstungen abschalten werden.
Enercon sollte weniger tönen, als die kontinuierlich abkassierten Subventionen in die Entwicklung von Energiespeichern zu stecken. Es ist nämlich nicht nur der Preis, sondern auch die Verfügbarkeit eines Produkts (hier: Strom), die über seine Konkurrenzfähigkeit entscheiden.
05.05.2010 08:50 Uhr
von Gothic-Lars:
Anstatt mehr in erneuerbare Energiequellen und deren Entwicklung zu investieren (Subventionen für Solaranlagen wurden kürzlich erst gekürzt) und Deutschland so einen technologischen Vorsprung auf einen Zukunftssicheren Markt zu verschaffen, investieren wir lieber mehr in die Kernenergie.
Und von der wirtschaftlichen Aspekten mal ganz abgesehen, könnte ich Nachts auch noch besser schlafen.
05.05.2010 07:56 Uhr
von jonas:
Da dezentrale Systeme gerade auf dem Vormarsch sind, könnten wir doch bei jedem Mitglied des Atom-Forums im Keller eine kleine Deponie für radioaktiven Müll einrichten.
DANN wäre ich auch bereit, die noch länger laufen zu lassen.
04.05.2010 22:19 Uhr
von Sepp Bauer:
Investitionen in umweltrelevante Projekte bedingen einer strategischen Umweltvertraeglichkeitspruefung.
In der St UVP sind Projektfolgekosten oder notwendige Ausgleichsmassnahmen, wie z.B. sichere Entsorgung, auf den Produktpreis anzurechnen.
Der Preis eine AKW produzierten KW Stunde ist klar definiert;
Die wahren Kosten bezahlen unsere Nachfahren. Aber bitte gleichzeitig auch unsere Renten.
Wir haben es nicht gewusst.
04.05.2010 20:08 Uhr
von Oskar:
"Noch weiter ging die Nachwuchsorganisation des Verbands: Deren Mitglieder sprachen sich für AKW-Neubauten in Deutschland aus und forderten auf Transparenten "200 Jahre Kernenergie"."
Schade dass das Uranvorkommen kaum so lange reichen wird.:(
Aber mindestens 50 Jahre wollen wir diese Energieerzugung doch noch nutzen,vor allen dingen nach solchen artikeln.
04.05.2010 18:23 Uhr
von aha:
Auch hier wieder wunderbar angepasstes Geblubber. Der Politiker sagt dies, die Lobby das, die Experten jenes.
Wo bleibt der Atomausstieg??? War der nicht vertraglich geregelt? Ein Vertrag! Das höchste ökonomisch-juristische Gut wird einfach so überrumpelt und zu Boden gestreckt?
Wo bleibt der Aufschrei? Statt dessen macht ihr einfach die Diskussion mit und schaut mal was ihr morgen drüber schreiben könnt.
Ist ja auch ein Milliardengeschäft unsere Natur mit längstlebigen Giften ohne gesundheitlich unbedenklichem Grenzwert zu kontaminieren.
Da kann man sich schonmal in Rage schwafeln.
Fühlt man sich denn wohler, wenn man endlich in der bürgerlichen Mitte angekommen ist?
Hoffentlich wird euer Blättchen von Springer, Bertelsmann oder Murdoch übernommen, damit ihr nicht noch ewig eure armen "Genossen" bescheißen könnt.
04.05.2010 18:18 Uhr
von vic:
Nochmal und immer wieder:
Ohne Abnehmer für Atomstrom wird es keine Atomkraftwerke mehr geben.
Und lasst euch nicht länger verarschen, es gibt keine Stromlücke.
Die BRD hat noch Strom exportiert als die meisten AKWs wegen Störungen mal wieder abgeschaltet waren.
Wie lange noch wollen wir auf das neue Tschernobyl warten? (in den letzten 6 Jahren ca.1000 gemeldete Störfälle in D) Wie lange noch wollen wir Strahlenmüll anhäufen?
Ergreift die Initiative und wechselt zu Ökostrom-Anbietern.
04.05.2010 18:01 Uhr
von Björn:
Dieser Atom-Nachwuchsorganisation sollte man den Atommüll der nächsten 200 Jahre in den Garten kippen. Dann können die Herrschaften wunderbar und quasi hautnah beobachten, welche Folgen Laufzeitverlängerungen haben.