CDU und SPD wollen Radlern den Kopfschutz vorschreiben, um Verletzungen zu minimieren. Helmkritische Organisationen bezweifeln die Verhältnismäßigkeit.von Gernot Knödler
Stephan Mirwalt sagt: 3. Dezember 2010 um 19:34 Sehr gut analysiert.
Ich bin ganz Deiner Meinung.
Ich fahre auch nur mit dem Fahrrad und empfinde Autofahrern gegenüber nichts als Verachtung.
17.01.2012 19:19 Uhr
von Helmschnecke:
In Wirklichkeit ist der Fahrradhelm Helm ein Modesymbol der mit Kälbermastmittlen gedopten fahrradrasenden Werbeschilder, genannt Fahradwettrennfahrer.
Ich fahre nur Fahrrad, ohne Werbetrikots, ohne Helm, und empfinde gedopten werbenden Fahrradwettrennfahren, Autofahrern, SPD und CDU gegenüber nichts als tiefste Verachtung.
17.01.2012 16:03 Uhr
von Sebastian Müller:
Wahrscheinlich senkt ein Helm bei bestimmten Unfallverläufen tatsächlich die Schwere von Kopfverletzungen. Dass aber eine Helmpflicht den Anteil der Radfahrer, die im Laufe einer bestimmten Zeit Verletzungen erleiden, senkt bleibt zu bezweifeln - viele Zahlen sprechen dagengen. Ein gesetzlicher Helmzwang ist also kaum zu begründen. Es ist leider immer wieder zu beobachten, dass das Radfahren betreffende Gesetze und Regelungen (StVO, StVZO, (Rad-)Verkehswegeplanung ...) von Leuten gemacht werden, die das Fahrrad allenfallst sonntags hinter dem Kraftwagen hervorholen.
Als Anregung für die verkappten Überregulierer: verpflichtender Ausgleichssport für alle Autofahrer - weniger Herz-Kreislauf und Gefäßerkrankungen und -wie ein Kommentar weiter unter erahnen lässt- scheint es bei einigen Autofahrern auch mit der Sauerstoffversorgung des Gehirns im Argen zu sein.
17.01.2012 14:36 Uhr
von Radfahrer:
@Stephan Mirwalt: Tragen Sie denn beim Autofahren einen Helm?
Abgesehen davon: Ihre Aussage: "Ich ... empfinde Radfahrern gegenüber nichts als Verachtung" ist schon grenzwertig - gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen nennt man diese Einstellung Rassismus.
16.01.2012 22:06 Uhr
von Stephan Mirwalt:
Sehr gut, endlich müssen auch einmal diese Radfahrer zahlen und nicht nur wir Autofahrer.
Ich fahre auch nur mit dem Auto und empfinde Radfahrern gegenüber nichts als Verachtung.
16.01.2012 16:46 Uhr
von sherlok:
anekdotische Evidenz bedeutet: Wenn ich bei dem Fahrradunfall einen Fahrradhelm getragen hätte wäre ich ohne Fahrradhelm jetzt tot.
Die irrwitzigste Andekdote die ich in der Beziehung mal gelesen habe, war ein von einem LKWreifen völlig zerquetschter Helm der zu der Aussage führte 'besser der Helm zerquetscht als der Kopf'. Das der Helm (wg. fehlerhafter Befestigung) beim Unfall vom Kopf gestreift wurde und ohne Kopf unter den LKWreifen geriet stand dann in einem Nebensatz.
16.01.2012 09:40 Uhr
von mimi-kri:
hier soll mal wieder der wirtschaft was zugeschustert werden - zwangsweise!
genau wie im falle der zwangsweise eingeführten rauchmelder in den wohnungen (und zwar derart, dass nur die vermieter diese anbringen lassen und auf die nebenkosten aufschlagen). genau wie im falle der geplanten einführung der zwangsweisen untersuchung des trinkwassers auf legionellen.
mal sehn, was denen noch so einfällt, um die gegengeschäfte der politik mit der wirtschaft auszubauen.
15.01.2012 21:00 Uhr
von Münsteraner:
Endlich packt mal ein grösseres Medium auf den Tisch. Die Studien, die Radhelmen eine verletzungsmindernde Wirkung bescheinigen, strotzen oftmals vor groben, wenn auch verdeckten statistischen Fehlern. Und je genauer gearbeitet wird, um so mehr schrumpft der Helm von der unsterblich machenden Wunderkappe zum Modeaccessoire, das allenfalls vor einer Beule und ein paar Schrammen schützt...
Leserkommentare
18.01.2012 10:49 Uhr
von Uwe C.:
logger bleiben.
aus einem anderen Medium:
...
Stephan Mirwalt sagt:
3. Dezember 2010 um 19:34
Sehr gut analysiert.
Ich bin ganz Deiner Meinung.
Ich fahre auch nur mit dem Fahrrad und empfinde Autofahrern gegenüber nichts als Verachtung.
17.01.2012 19:19 Uhr
von Helmschnecke:
In Wirklichkeit ist der Fahrradhelm Helm ein Modesymbol der mit Kälbermastmittlen gedopten fahrradrasenden Werbeschilder, genannt Fahradwettrennfahrer.
Ich fahre nur Fahrrad, ohne Werbetrikots, ohne Helm, und empfinde gedopten werbenden Fahrradwettrennfahren, Autofahrern, SPD und CDU gegenüber nichts als tiefste Verachtung.
17.01.2012 16:03 Uhr
von Sebastian Müller:
Wahrscheinlich senkt ein Helm bei bestimmten Unfallverläufen tatsächlich die Schwere von Kopfverletzungen. Dass aber eine Helmpflicht den Anteil der Radfahrer, die im Laufe einer bestimmten Zeit Verletzungen erleiden, senkt bleibt zu bezweifeln - viele Zahlen sprechen dagengen. Ein gesetzlicher Helmzwang ist also kaum zu begründen. Es ist leider immer wieder zu beobachten, dass das Radfahren betreffende Gesetze und Regelungen (StVO, StVZO, (Rad-)Verkehswegeplanung ...) von Leuten gemacht werden, die das Fahrrad allenfallst sonntags hinter dem Kraftwagen hervorholen.
Als Anregung für die verkappten Überregulierer:
verpflichtender Ausgleichssport für alle Autofahrer - weniger Herz-Kreislauf und Gefäßerkrankungen und -wie ein Kommentar weiter unter erahnen lässt- scheint es bei einigen Autofahrern auch mit der Sauerstoffversorgung des Gehirns im Argen zu sein.
17.01.2012 14:36 Uhr
von Radfahrer:
@Stephan Mirwalt:
Tragen Sie denn beim Autofahren einen Helm?
Abgesehen davon: Ihre Aussage: "Ich ... empfinde Radfahrern gegenüber nichts als Verachtung" ist schon grenzwertig - gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen nennt man diese Einstellung Rassismus.
16.01.2012 22:06 Uhr
von Stephan Mirwalt:
Sehr gut, endlich müssen auch einmal diese Radfahrer zahlen und nicht nur wir Autofahrer.
Ich fahre auch nur mit dem Auto und empfinde Radfahrern gegenüber nichts als Verachtung.
16.01.2012 16:46 Uhr
von sherlok:
anekdotische Evidenz bedeutet:
Wenn ich bei dem Fahrradunfall einen Fahrradhelm getragen hätte wäre ich ohne Fahrradhelm jetzt tot.
Die irrwitzigste Andekdote die ich in der Beziehung mal gelesen habe, war ein von einem LKWreifen völlig zerquetschter Helm der zu der Aussage führte 'besser der Helm zerquetscht als der Kopf'. Das der Helm (wg. fehlerhafter Befestigung) beim Unfall vom Kopf gestreift wurde und ohne Kopf unter den LKWreifen geriet stand dann in einem Nebensatz.
16.01.2012 09:40 Uhr
von mimi-kri:
hier soll mal wieder der wirtschaft was zugeschustert werden - zwangsweise!
genau wie im falle der zwangsweise eingeführten rauchmelder in den wohnungen (und zwar derart, dass nur die vermieter diese anbringen lassen und auf die nebenkosten aufschlagen).
genau wie im falle der geplanten einführung der zwangsweisen untersuchung des trinkwassers auf legionellen.
mal sehn, was denen noch so einfällt, um die gegengeschäfte der politik mit der wirtschaft auszubauen.
15.01.2012 21:00 Uhr
von Münsteraner:
Endlich packt mal ein grösseres Medium auf den Tisch. Die Studien, die Radhelmen eine verletzungsmindernde Wirkung bescheinigen, strotzen oftmals vor groben, wenn auch verdeckten statistischen Fehlern. Und je genauer gearbeitet wird, um so mehr schrumpft der Helm von der unsterblich machenden Wunderkappe zum Modeaccessoire, das allenfalls vor einer Beule und ein paar Schrammen schützt...